Festplattenproblem beim ABIT KN9 Ultra

Samy87

Cadet 3rd Year
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51
Moin liebe Gemeinde,

habe seit kurzem ein neues Komplettsystem was soweit auch ganz gut klappt. Das Einzige Problem besteht darin, das bei dem neuen System immer nur eine Festplatte erkannt wird und zwar eine Seagate Barracuda mit 200GB, die andere Samsung 250GB wird jedenfall nie erkannt egal wie ich diese jumper, meist wird nur die Seagate erkannt. Das Problem auf dem Board besteht auch darin das ich nur noch einen IDE Steckplatz habe. Vorher hatte ich immer beide Platte an 2 verschiedenen IDE Steckplätzen stecken wo Sie auch wunderbar funktionierten. Nur jetzt macht halt die Samsung Festplatte mucken egal ob ich die eine auf slave und die auf master oder umgekehrt eingestellt habe. Beide auf einmal wollen nie klappen. Glaub aber auch net das die Platte defekt ist, weil sie in anderen Rechner bis dahin lief wo ich sie in den andern Rechner übernommen habe. Habe jetz überlegt ein externes Gehäuse zu holen um zu probieren ob sie in dem klappt. Weiß nämlich net mehr wie ich es sonst anstellen soll. Hoffe ihr habt ein paar hilfreiche tipps für mich denn auf der Platte waren ziemlich viele wichtige Daten und es wär schon schön wenn sie wieder funktionieren würd. :(

LG Samy


Hier noch Daten zu meinem System, falls hilfreich

ABIT KN9 Ultra
AMD X2 3800+
1024MB RAM 667
Seagate 200 GB
(Samsung 250GB)
 
Hoffe ihr habt ein paar hilfreiche tipps
Leider nur zwei...

Bei der Jumperung bzgl. "Master sein" unterscheiden manche Platten zwischen
a) - ich bin Master alleine, dh. ohne Slave
b) - Master mit Slave

Ohne, daß ich das jetzt für speziell Deine überprüft habe. :D
Bitte die Variante "ohne Jumper" beim probieren nicht vergessen.

Nächste Anlaufstelle wäre ein BIOS-Update bzw. Kontrolle, ob es mit der "48-Bit-LBA" (= Stichwort für Adressierung von Platten jenseits 128 GB) Probleme gibt.
 
Hi!

Irgendwann vor tausend Jahren war das zumindest mal so, dass sich Platten von unterschiedlichen Herstellern, die am selben IDE-Kanal angesteuert wurden, nicht wirklich vertragen haben. Könnte ja sein, dass es da diesbezüglich immer noch ein paar Leichen im Keller der Hersteller gibt. Wenn das mit den Jumpereinstellungen nicht klappen sollte, würde ich eine von denen per Adapter auf einen SATA-Anschluss stecken ...
 
@rumpel01
Unmassgebliche Bemerkung: Seit etwas kürzerer Zeit (als 1000 Jahren) tragen Platten ihre Controller per Electronic an der Unterseite (jedenfalls die angesprochenen IDE / ATAs). Das fällt seit der Zeit der MFM/RLL/ESDI/SCSI -Controller wohlwollend auf, bzw. nicht, jedenfalls macht es sie preiswert. Jedenfalls sind ATA-Standards nicht MoBO- oder (schlimmer) -herstellergebunden.

Inwiefern PATA <--> SATA -Adapter (= Pin-Übersetzer) im entferntesten mit einer Problemlösung zu tun haben... Bitte kläre mich auf!

-Nokumba-
_________________________

Sage ich aber nur deshalb, weil ich nach 5 Beiträgen bzgl. Sorgfalt ermahnt wurde. :schluck:
 
Nunja, er schreibt ja, dass beide Platten einzeln an verschiedenen IDE-Kanälen funktioniert haben. Wenn wir also davon ausgehen, dass eine der Platten nicht beschädigt ist, bleibt letztlich nur die Konsequenz, dass sich beide Platten am selben IDE-Controller nicht vertragen, aus welchem Grund auch immer ... Die Möglichkeit wäre also u.a. die, eine der Platten nicht am IDE-Kanal, sondern per Adapter an einem der SATA-Ports anzuschließen ...
 
Ganz Oben schrieb:
...das bei dem neuen System immer nur eine Festplatte erkannt wird und zwar eine Seagate Barracuda mit 200GB, die andere Samsung 250GB wird jedenfall nie erkannt egal wie ich diese jumper, meist wird nur die Seagate erkannt...
... mit erneutem Hinweis auf die Master MIT + OHNE Slave-Theorie. - Die beteiligte Komponente BIOS / MoBo wurde ebenfalls angesprochen. - Ergänzend: Ungenau Schilderung des TO unter Vernachlässigung von 48-Bit-LBA-Problemen (des OS).

-Boy-
_________________________

Zur gemeinsamen Erheiterung...
Falls ff. verstanden wird, ist die Frage SATA / ATA / IDE gegessen...

> Wie ist das bei IDE, da wird die Geschwindigkeit nicht beim
> Boot ausgehandelt, sondern nur abgefragt, was die Geräte können
> und dann eingestellt?

Grob vereinfacht, jain - Nehmen wir S-ATA. - Da wird schon beim
Reset die Transferrate zw. PC und Platte ausgehandelt ->

> Bevor Host (`PC´) und Gerät (`Platte´) überhaupt miteinander Daten
> austauschen können, müssen sie sich erst einmal über die Transferrate
> einigen, und das geschieht out of band beim Reset. Dazu sendet der
> Host ein in einem bestimmten Timing ein paar COMRESET-Signale. Im
> Normalfall antwortet die Platte daraufhin mit COMINIT. Bessere
> Host-Controller messen jetzt die Leitung ein (Host calibration) und
> optimieren die Impedanzen - das ist aber nicht Pflicht. Schließlich
> sendet der Host ein COMWAKE-Signal, woraufhin bessere Platten
> ebenfalls erst einmal ihre Leitungsimpedanzen kalibrieren (auch
> optional). Danach antwortet die Platte ihrerseits mit sechs
> COMWAKE-Signalen und einem langen Burst von ALIGN-Signalen, die sie
> in maximaler Geschwindigkeit aussendet. Wenn der Host nicht binnen
> 54,6 µs korrekt antwortet, geht die Platte davon aus, dass er zu lahm
> ist und versucht es mit einer langsameren
> Übertragungsgeschwindigkeit. Sollte sich der Host selbst bei der
> langsamsten Rate nicht melden, zieht sich die Platte sauer in einen
> Fehlerzustand zurück. Seine Zufriedenheit mit der gewünschten
> Übertragungsrate bekundet der Host, indem er innerhalb der
> Timeout-Zeit in der gleichen Rate die ALIGN-Signale zurücksendet.
> Dann endlich kann die Platte mit dem SYNC-Signal zurückmelden: Alles
> o.k., lass uns beginnen!

aus: c't 23'2002 p.32 (as) 'Serial ATA startet'


Damit ist dem Link-Layer der Transfermodus bekannt und analog
dem ISO-OSI-Modell werden die Daten (in Rahmen) dem OS hoch-
gereicht. - Wohlbemerkt: Umgekehrt kann das OS auf Missstände
reagieren und ein Absenken der Transferrate initiieren.

Beispiel: Win2000 kann über die VIA-Southbridge 82C686B nur im
PIO-Modus kommunizieren. Hierzu Q260233 (M$-KB) mit Abhilfe
über Busmaster-Treiber...
 
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