ffmpeg und H265 - RX480 in die NAS stopfen?

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Fleet Admiral
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Servus!

Die NAS meiner Eltern ist so gescriptet, dass MediathekView ein paar Sachen aus der Mediathek zieht und einsortiert.
Nur schluckt das einiges an Speicher, weswegen ich angefangen habe, ein paar Sachen mit ffmpeg zu H265 zu transkodieren. Hilfreich ist dabei VAAPI im Wohnzimmerrechner. Nun kam mir der Gedanke, meine kaputte RX480 (erkennt nur noch zwei Monitore, der Rest funzt) in deren NAS einzubauen und das direkt beim Download zu machen.
Wie sinnvoll ist das? Schluckt das unverhältnismäßig viel Strom, wenn die Karte ohne angeschlossene Monitore im Leerlauf ist?
Polaris kann HVEC enkodieren, richtig?
 
Eine größere HDD wäre wohl sinnvoller. H265 ist schon toll aber weit weniger unterstützt von Endgeräten, wie es H264 ist.
 
@BlubbsDE
Das mit den Endgeräten ist kein Problem, wird nur am Wohnzimmerrechner abgespielt und der kann H265.
Klar, der Schritt von 8TB zu 14TB muss irgendwann mal kommen, allerdings muss die Backupplatte dann ja auch neu. Das wird teuer.
 
GPU-Encoding kann man bei Livestreaming machen, wenn die Performance wichtiger ist als die Qualität. Für Aufzeichnungen ist das weniger geeignet, die Qualität ist insbesondere bei AMD noch weit von Softwareencoding entfernt. Der HTPC hat wohl einen Intel? Dessen HW-Encoder erzeugt ebenfalls ein besseres Bild als das was bei der RX raus kommt.

Da das über den VCE läuft und nicht die Shader belastet dürfte der Verbrauch beim Encoding nur gering über dem Idle-Verbrauch liegen. Wenn der und die Qualität also nicht so wichtig sind, kann man das schon machen.
 
Ich weiß ja nicht, welches unbekannte High-End-NAS bei deinen Eltern steht. Aber ein 08/15-NAS hat schon mal keinen PCIe-Slot. Und du brauchst auch noch Platz wegen der 2-Slot-Breite der Graka und zusätzlich auch ein leistungsstarkes Netzteil mit Anschlüssen für die Graka. Und Falls es sich um so ein NAS handelt, solltest du erst mal ins Datenblatt bzw. Handbuch schauen, was mit dieser Zusatz-Graka überhaupt möglich ist.
 
Mein Qnap TS 251 D hat ein PCIe steckplatz wie dessen vorganger unf diverse bessere NAS.

Ich halte auch nichts davon
1) Encodierung per GPU ist meist nur wie schnelle Presets. Sprich die Reduktion ist nicht so hoch wie mit der CPU und sieht meist nicht so gut aus.
2) eine solche Grafikkarte friest viel mehr strom als ein Rechner ohne Grafikkarte. Die meist Grafikkarten verbrauchen im IDLe so um die 10 W herum (hängt starkt von der Umsetzung ab), bei Belastung schnell mehr, ist lauter. Die RX 480 braucht auch ein großers Netzteil und muss in das Gehäuse hereinpassen, dann muss die Thermik passen, ....
3) auch wird die Rechnenleistung der RX 480 nichtr gebraucht. EIne integriete Grafikkarte erledigt dieses nicht viel schlechter (eigentlich gleich gut)
4) Ohne Softwareunterstützung funktioniert das nicht. Handbrake und ffmpeg biete VCE Encording (h264/265) an. Wieweit diese beim NAS eingebunden oder es sich einbinden lassen weiss ich nicht.

Ich würde es nicht machen. Besser ist da auf einem anderen Rechner umwandeln und die Filme austauschen oder eine zusätzliche Festplatte (auch extern ) verwenden.
 
Zuletzt bearbeitet:
ghecko schrieb:
Der HTPC hat wohl einen Intel?
Nö, 2200G

gforce4711 schrieb:
Ich weiß ja nicht, welches unbekannte High-End-NAS bei deinen Eltern steht.
Die NAS ist eine VM auf einem X370-System mit nem R7 1700
Ergänzung ()

Lord Maiki schrieb:
auch wird die Rechnenleistung der RX 480 nichtr gebraucht. EIne integriete Grafikkarte erledigt dieses nicht viel schlechter (eigentlich gleich gut)
Das reicht dann wohl, um's zu lassen.

ghecko schrieb:
für Aufzeichnungen ist das weniger geeignet, die Qualität ist insbesondere bei AMD noch weit von Softwareencoding entfernt.
Das auch.

Gut, aufm Fernseher sah das Ergebnis auch nicht mehr so toll aus.

Naja, Zweck des Thread ist erfüllt: Genug Gegenargumente gefunden, um's zu lassen und nicht weiter drüber nachzudenken :D
 
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