Film gerissen - Was tun?

4nanai

Captain
🎅Rätsel-Elite ’24
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Komme gerade vom Rhein-Herne Kanal wieder und wollte bei meiner
Canon A-1 nun den Film zurückspulen. Also den Filmtransport entriegelt
und losgekurbelt...und gekurbelt, gekurbelt, gekurbelt.....

Leider recht wiederstandslos, was sonst nicht der Fall ist. Ich dachte erst, dass
die Achse nicht richtig in die Filmpatrone greift. Jetzt habe ich eher das Gefühl,
dass der Film in der Patrone gerissen ist.

Es handelt sich dabei um einen S/W-Film, ISO 400, 24 Schuss.
Das Gehäuse habe ich noch nicht geöffnet, heißt der Film dürfte noch nicht "zerstört" sein.

Was ist jetzt zu tun? Ich möchte die Exponate gerne entwickeln lassen, aber wie muss ich
das bewerkstelligen? Kann ich den Film in einer abgedunkelten Kammer abwickeln und
einfach in eine Filmdose stecken? Soll ich diese Dose dann mit den Filminformationen bestücken
und noch vermerken, dass sich nur das Band ohne Rolle drin ist? Entwickeln die mir das überhaupt?

Fragen über Fragen.
So ein Mist ist mir wirklich noch nie passiert...

Liebe Grüße
 
Der Film ist doch jetzt in der Kapsel drin, oder? Dann gib die Kapsel einfach ab, die wird ohnehin vor dem Entwickeln geöffnet. Ich habe vor Jahren das selbe Problem gehabt und die Fotos wurden problemlos entwickelt. Allerdings würde ich vorher beim Händler nachfragen, denn die Methoden der Entwicklung haben sich ja in den letzten Jahren stark zum Nachteil des Filmes entwickelt.
 
Geh doch mit der Kamera zum Händler, der hat doch bestimmt die Möglichkeit den Film in einer Dunkelkammer zu entnehmen.
 
Tankred schrieb:
Der Film ist doch jetzt in der Kapsel drin, oder? Dann gib die Kapsel einfach ab, die wird ohnehin vor dem Entwickeln geöffnet. Ich habe vor Jahren das selbe Problem gehabt und die Fotos wurden problemlos entwickelt. Allerdings würde ich vorher beim Händler nachfragen, denn die Methoden der Entwicklung haben sich ja in den letzten Jahren stark zum Nachteil des Filmes entwickelt.

Nein, das ist ja das Problem. Der Zähler ist bis 24 gelaufen, danach habe ich 1-2 Umdrehungen mit der Kurbel gemacht, bis kein Wiederstand mehr da war. Demnach und nach dem Zähler müsste also noch jede Menge Film auf der "anderen" Seite aufgewickelt sein.

Ich werde heute Abend in völliger Dunkelheit das Gehäuse öffnen und mich rantasten.
Eventuell werde ich versuchen, falls es sich um einen Riss handelt, den Film wieder in die Rolle bringen.
 
Ach so. Ja, das habe ich auf dem Klo gemacht... :D

Im Klo habe ich kein Fenster und darin habe ich die Kamera im Dunkeln aufgemacht, den Film entnommen und in das Gehäuse geschoben. Hat prima funktioniert.

Bei mir waren übrigens die Löcher am Rande des Films ausgefranzt... da habe ich wohl zu heftig gekurbelt.
 
:)
Na das lässt doch hoffen, dass nicht alles für die Katz war.
Haben die den Film anstandslos entwickelt nachdem der Film wieder in der Rolle war?
 
Tja, jetzt wird es für mich tatsächlich etwas myteriös.
Habe die Kamera jetzt in meiner Jackendunkelkammer :o geöffnet....und siehe da: Film ist komplett in der Rolle. Es gibt also 2 Möglichkeiten:

1. 24er Filme lassen sich widerstandslos zurückspulen und ich habe es nur vergessen oder zu kalte Finger gehabt um das zu bemerken. Dazu hätte der Zähler allerdings wie sonst üblich mit zurücklaufen müssen.

2. Die Theorie mit dem falsch eingelegten Film keimt auf. Dafür spricht im Moment ja Einiges. Und ich gebe zu, dass ich diesmal NICHT darauf geachtet habe, ob sich die Kurbel beim zweimaligen Spannen anfangs mitdreht. Sonst eigentlich eine routinemäßige Sache. :(


Werde das Ding jetzt auf gut Glück entwickeln lassen. Wer will wetten? :lol:
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann gibt es aber kein Geld, da ich der selben Meinung bin :D

Aber eventuell als Studie zu gebrauchen, wie Tageslicht + 24 Auslösungen auf einem Frame aussehen. Schneeweiß? ;o)
 
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