Finanzprognose excel

Black Impact

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ich hab mir eben eine kleine Finazprognose in excel gebastelt.

ansich ist sie ok, allerdings würd ich gerne wissen, ob jemand von euch, etwas besseres hat als ich. vielleicht kennt ihr da was, wo man merh optonen etc hat


am liebsten wäre mir wieder excel
 

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bessa?
 
Du hast das keine Prognose aufgestellt, sondern eine simple Einnahmen/Ausgaben Auflistung.

Prognosen sind auf Vergangenheitswerte beruhene Vorhersagen (auf deine Finanzen). Wenn du also eine Finanzplanung machen willst musst du Einnahmen für die Zukunft annehmen und auch zukünftige Ausgaben prognostizieren. Darauf kannst du dann Planen. Und als Tip, mache mehrere Prognosen (optimistisch, pessimistisch und normale Erwartung). Und vergiss Sonderausgaben nicht (neues Auto, teures Hobby).

Bleib bei Excel, das schwierigste für dich dürfte der Blick in die Zukunft sein, diese Planung kann dir keine Software abnehmen. Aber Excel kann sie für dich unterstützen und visualisieren.
 
ne des ist schon ne prognose. denn dass was übrig bleib, wird investiert, ich will wissen, wieviel ich investieren kann in der zukunft,

oder auf deutsch: ich will wissen wieviel geld ich für investment zur verfügung habe
 
Wofür steht der Gewinn? Pro Jahr oder bis zum Ende deiner Prognose? Was ist das Ende deiner Prognose? Ich sehe keine Zeiteinteilung.

Außerdem willst du doch bestimmt nicht immer erst am Jahresende (zum Prognoseende) den Gewinn investieren, interessanter wäre es auszurechnen was du monatlich ansetzen kannst. Sonst beachtest du keine Zeitwerte des Geldes. Der Gewinn morgen ist weniger wert als der Gewinn heute.

Du scheinst zu Hause zu wohnen ohne Auto, ohne Nahverkehrsausgaben, Essen, Kleidung und Hobbys? Sind das alle Ausgaben die du hast?
 
ich bin ja noch am anfang... ich hab erst diese paar werte genommen um die tabelle aufzubauen.

der gewinn steht für das geld, was "plus" auf meinem kontoam monatsende ist. wenn ich 1.000 gewin habe, kann ich 1.000 investieren...
 
es soll mir nur aufzeigen, was ich maximal ausgeben darf. mein sog. persönlicher break even point.
die tabelle soll automatisch ausrechnen. sagen wir mal ich geb 3 monate nichts bis auf meine fixen kosten aus, will ich wissen, wieviel ich angespart habe.

wo liegt dein logistisches problem?
 
Black Impact schrieb:
...wo liegt dein logistisches problem?

Beim einkaufen, ich weiß nie wieviel ich tragen kann und ob ich rechtzeitig ankommen. Oder was meinst du mit "logistisches problem"? Vielleicht ein logisches Problem? :D

Black Impact schrieb:
...sagen wir mal ich geb 3 monate nichts bis auf meine fixen kosten aus

Was bei deiner Tabelle fehlt ist die zeitliche Zuordnung. Dort steht nirgends was von 3 Monate oder irgendeiner anderen zeitlichen Einteilung. Wie willst du bestimmen was nach 3 Monaten übrig bleibt? Werte saldieren? Wie trennst du sie später wenn du 2 oder 4 Monate berechnen willst? Neu eintragen?
Und wenn du erst im Aufbau bist dann mache das doch erst mal fertig und zeige es uns dann. Aber dein Bild oben zeigt einen frühen Versuch, Version 0,1, mit so einer Tabelle kannst du nicht viel rechnen, du stößt schnell auf Grenzen.

Und nach Rat hast du gefragt.
 
das ist version 000000.1

die ersten 5min...

du hast recht, erstmal fertig machen.ich poste morgen die tabelle...

aber ihr habt da nicht schon was fertig gemacht für euren gebrauch oder?
 
Black Impact schrieb:
...aber ihr habt da nicht schon was fertig gemacht für euren gebrauch oder?

Leider nur was mit sehr hohen mit Lizenzkosten. Excel ist schon genial.

Aber als Tip für den Aufbau: berechne Zwischenergebnisse, vor allem im Hinblick auf deine Prognosen. Wenn du später mal dein Sparziel nicht erreichen solltest musst du schauen woran das lag (Planung >> Kontrolle >> Steuerung, die Essence des Controllings). Und das kannst du dann zwar im Einzelvergleich machen (jede Ausgabenart direkt gegenüber stellen), aber es kann auch gut sein das ganzen Gruppen dein Ziel beeinflusst haben (und Einzelwerte nur gering), wie z.B. Kommunikation (Handy, Festnetz, Internet) oder Energie (Gas, Strom, Heizung) oder andere Nebenkosten. So ist ein Kontrollieren und Gegensteuern einfacher.

Weiterer Tip: gehe niemals davon aus nur die Fixkosten zu haben, nach dem Motto "ich lebe nur so nötig wie möglich". Plane bereits einen festen Satz an variablen Kosten ein. Klingt jetzt blöd, "feste variable Kosten", denn das wären Fixkosten. Was ich meine ist, plane einen Betrag ein für Dinge die unvorhergesehen kommen >> variable Kosten, Essen gehen mit Freunden, Kino, Blumen für Freundin nach einem Streit, Geburtstagsgeschenke, eine DVD/CD/Buch usw. was auch immer. Denn wie du meintest "ich geb 3 monate nichts bis auf meine fixen kosten aus" klappt nie!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ja, klingt logisch, da stimme ich dir auch voll zu...

es wird langsam, aber natürlich braucht sowas auch praktische erfahrung dh. es muss benutzt werden um zu erkennen wo die fehler sind.
 
Ich kann ja mal für die Allgemeinheit eine mögliche Vorgehensweise skizzieren: Man fährt gut damit, wenn man die Sache zunächst wie eine Ausgaben- und Einnahmenrechnung angeht. In einem ersten Schritt müssen die Ausgabenarten ermittelt werden. Diese findet man durch die Beantwortung der Frage, wofür Geld ausgegeben wird. Grob gesagt sind das solche Posten wie Miete, Strom, Heizung, Festnetz, Handy, Hardware, Lebensmittel, Restaurantbesuche, Musik-CDs, Kfz-Steuer, Zugfahrkarten, Friseur usw. Diesen Ausgaben (Kosten) stehen Einnahmen gegenüber: Gehalt, Bafög, Prämien, Geldgeschenke, Casino-Ausbeute, Ebay- und Flohmarkterlöse, erhaltene Trinkgelder, Zinsen usw.

Während sich die Einnahmen meist auf wenige Positionen beschränken und gut im Überblick zu behalten sind, sieht es bei den Ausgaben schon anders aus. Aber wer will schon jede Flasche Bier und jedes Pfund Butter einzeln aufführen? Zur Lösung dieses Problems bildet man Rubriken. So könnte man alle Transportkosten zu einer Position zusammenfassen (Auto, Bahn, Bus, Rad, Taxi, Flugzeug). Aber das macht nicht immer Sinn. Wer öfter mit dem Auto unterwegs ist, möchte wahrscheinlich wissen, welche Ausgaben er im Einzelnen für Sprit, Wartung/Reparaturen und Steuern/Versicherungen hatte. Möglicherweise interessieren ihn sogar die Kosten für die Autowaschanlage. Und wer nur dann ein Flugzeug besteigt, wenn er in Urlaub fliegt, wird die Flugkosten wahrscheinlich den Urlaubsausgaben zuschlagen. Alles machbar.

Es kommt also darauf an herauszufinden, wie genau man es haben möchte und wo die individuellen Schwerpunkte liegen. Es spricht z. B. nichts dagegen, einen umfassenderen Posten für die sog. Lebenshaltung zu wählen, der alle Positionen enthält, die anderweitig nicht separat ausgewiesen werden. Ob die neue Badezimmer-Garnitur dann darunter fällt oder nicht, muss jeder selbst entscheiden.

Die praktische Umsetzung kann so aussehen, dass man sich (pro Monat) eine Spalte für seine Bankkonto-Bewegungen anlegt. Was kommt an Geld herein, was geht wofür heraus (Versicherungen, GEZ, Bargeldabhebungen, Mietnebenkosten, Abos, Beiträge, diverse Lastschriften). Eine zweite Spalte erfasst das Bargeld. Hier werden alle Zugänge erfasst (auch die Bargeld-Abhebungen vom Konto) sowie die Ausgaben, die man ganz nach seinen individuellen Vorliegen zu Rubriken zusammenfasst.

So erhält man schon mal eine Übersicht über die Monatsanfangs- und Endbestände. Die Endbestände des Monats Januar sind zugleich die Anfangsbestände für Februar usw. – Bis hierher ist das noch nicht so spannend, weil man nur die Daten erfasst hat. Als Hinweis möchte ich anmerken, dass es keinen Spaß macht, jedes einzeln gekaufte Brötchen in die Tabelle aufzunehmen. Vielmehr schaut man sich abends den Bargeldbestand an, den man einträgt und am Abend darauf erfasst man mit einem Blick in die Geldbörse den neuen Bestand. Die Differenz kommt dann z. B. auf ein allgemeines Sammelkonto wie „Lebenshaltung“, sofern man keine besonderen Ausgaben hatte, die anderweitig erfasst werden.

In einem zusätzlichen Tabellenblatt kann man jetzt zur Analyse schreiten. Ich würde in der ersten Spalte die verschiedenen Posten aufführen und die Spalten rechts davon für die Monate reservieren. – Anfangen würde ich mit Fixkosten, die jeden Monat in gleicher Höhe anfallen. Hier kann auch das Gehalt stehen, selbst wenn es monatlich schwanken sollte. Also z. B. Gehalt, Miete, Strom, monatliches Abo usw. – Darunter ermittelt man die Differenz der Einnahmen abzüglich dieser Fixkosten. Wenn sich da Gehalt nicht ändert, müsste hier stets dieselbe Summe herauskommen. – In die nächsten Zeilen trägt man diejenigen Fixkosten ein, die nicht jeden Monat fällig sind, z. B. werden die GEZ-Gebühren im Regelfall vierteljährlich bezahlt. Auch Versicherungen zahlt man meist nicht monatlich. Wer keine Telefonflat besitzt, kann sich überlegen, ob er die Grundgebühr bei den monatlichen Fixkosten einträgt und die darüber hinaus angefallenen Kosten in diesen „variablen“ Fixkostenbereich.

Zieht man von den Einnahmen nun die gesamten Fixkosten ab (d. h. die monatlich fixen Kosten und die unregelmäßig anfallenden Fixkosten), ergibt sich das verfügbare Einkommen für jeden Monat. Davon zieht man nun alle Posten ab, die anfallen (Lebensmittel, Hygiene, Geschenke, Kleidung usw.). Hier werden also entweder die Positionen aus der Ein- und Ausgabenrechnung übernommen oder aber man fasst bestimmte Positionen erst hier zusammen. Beispiel dazu: Jemand kauft eine Jacke, die er mit der EC-Karte bezahlt, und eine Hose, die er bar bezahlt. Zunächst werden beide Posten getrennt erfasst (einmal Bank, einmal Kasse), aber hier könnte man sie unter der Rubrik „Kleidung“ zusammenfassen, weil das übersichtlicher ist.

Am Ende der Tabelle summieren sich diese Ausgabenposten und man erkennt, ob von dem zuvor ermittelten „verfügbaren“ Einkommen noch etwas übrig geblieben ist oder nicht. Vor allem aber erkennt man über die Monate, wie sich die einzelnen Positionen entwickeln. Wer möchte, kann daraus Durchschnittswerte ermitteln, die wiederum für die Prognose der Ausgabenentwicklung dienen können. Der Spielerei sind hierbei keine Grenzen gesetzt.
 
Moin,
eine andere Möglichkeit ist es, auf Tabellenblatt 1 die Übersicht zu erstellen und dann auf weiteren Tabellenblättern dahinter jeweils einen Monat abzubilden. Nach einem Jahr hat die Datei 13 Tabellenblätter und man kann eine neue Datei anlegen (mit dem Saldo des letzten Jahres als Startwert) oder die alte weiterführen.

Neue Tabellenblätter können ja eine 1:1 Kopie eines vorherigen Monats sein oder man legt sich eien Vorlage an. Das geht schnell.

Vorteil: durch die Tabellenblätter kann jeder Monat analysiert werden, das vorderste Blatt fasst alles zusammen und durch die Formeln kann sogar eine Zeitabhängigkeit eingebaut werden >> die formel fasst dann nicht 01-12 zusammen, sondern man stellt sie um auf 03-07 (Monate).

Ansonsten stimme ich cash.. äh keshkau zu :)
 
Ja, in meiner Version sieht es so aus, dass ich im ersten Blatt eine monatliche Staffelung (untereinander) vornehme. Die fixen Positionen stehen immer an derselben Stelle, sodass ich die Werte über Formenl in die Analysedatei übertrage. Zusätzlich bilde ich für bestimmte Kosten Durchschnittswerte (Kosten/pro Tag) in der Kasse-Bank-Übersicht, wodurch ich sogar eine permanente Überwachung bzw. Prognose erreiche.

Bei der Analyseübersicht setze ich neben den IST-Werten noch Erwartungswerte an und breche die Kosten auf Kosten/Monat herunter, inkl. Abweichung. Die weiteren Tabellenblätter können weitere Konten aufnehmen z. B. Tagesgeld) oder Übersichten zu Vermögensanlagen und Versicherungen.

Wer als Selbstständiger arbeitet, listet womöglich seine Forderungen dort auf und überschlägt damit seine Einnahme-Prognosen usw. Selbst größere Anschaffungen lassen sich übersichtlich planen.
 
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