Firma will Rückerstattung von amazon von mir

Corto

Commodore
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Dez. 2009
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4.489
Guten Morgen,

ich habe im Januar gebrauchte Software von einem Amazon Shop gekauft. (altes spiel)

Vor zwei Wochen bekam ich von Amazon eine Gutschrift über den Kaufpreis von wenigen Euro, ohne Erklärung wieso dies passiert.
Ich schätze mal das der Shop von Amazon geschlossen wurde.
Nun erreichte mich ein Schreiben einer Kanzlei das man die drei Euro und irgendwas von mir auf das Konto der Klienten haben wolle.

Kennt das jemand ? hab ich überhaupt irgendeine Verbindlichkeit gegenüber den Klienten, oder doch eher gegenüber Amazon ?

Mir sind die drei euro total egal, aber komisch find ich den Vorgang schon.
 
Klingt genau nach der Masche.
Der Bodensatz der menschlichen Evolution.
 
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danke, das ist die genannte Kanzlei. Sogar der Preis stimmt überein (hatte 2 lizenzen zu 1,89)
Ok dann halte ich die Füße still, mir kam die sehr kurze Zahlungsfrist direkt komisch vor, das riecht ja schon nach abzocke wenn man solchen druck im ersten Schreiben aufbaut.

einfach tot stellen oder irgendwie widersprechen oder wie ?
 
alles klar, danke
 
Ich bin ein persönlicher Fan von einem höflichen "lol nein" als Antwort. Mir bereitet sowas aber auch perverse Freude.
 
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Nuts!

:)
 
Habe gestern auch nen Brief von "Juslegal" bekommen jedoch im Namen von "PHU Dragon-Komp" über die gibt es genau so beschwerden mit Rückbuchungen/Schreiben etc.

Habe grad nachgeguckt und es wurde scheinbar kein Geld abgebucht von Amazon, vor einer Woche wurde dann der "Kaufbetrag" zurückgebucht, ohne Email etc.
 
das ist der selbe laden glaube ich, mir kommen jedenfalls beide Firmen bekannt vor. Diese Dragon-Komp steht jedenfalls auch auf meinem Schreiben.
die andere genannte Firma JP irgendwas sagt mir aber auch was...

ob die drei euro irgendwas damals abgebucht wurden kann ich jetzt nicht mehr sagen, außer ich gucke die alten Kontoauszüge mal durch.
 
ich würde es der Anwaltskammer melden. bei 1,89 Inkassogebühren von 85 Eur zu generieren, klingt nach standeswidrigem Verhalten / bzw. Beihilfe zum Betrug
 
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Eben, zumal der Anwalt den Sachverhalt nicht geprüft hat oder Amazons Vertragsbedingungen nicht kennt. Außerdem würde ich Amazon informieren.
 
@Rescripted
hast du gestern noch angerufen ? ich werd das am We machen denk ich bzw mal den chat mit amazon bemühen.

@anwesende Juristen:
wie meldet man sowas der Anwaltskammer ? Passiert dann auch was ?
 
Update:

Amazon hat die Rückzahlung gerade wieder Rückgängig gemacht - der Shop erhält also wohl doch sein Geld von Amazon und sollte mir damit nicht mehr auf die Eier gehen :)
 
Hi zusammen,

ich bin auch betroffen. Amazon informieren ist eine großartige Idee, hier die Antwort vom Kundenservice:
Nachricht vom Kundenservice

Guten Tag,

vielen Dank für Ihr Mitteilung.

Wir sind derzeit dabei, dieses Problem zu klären.

"Leider habe ich keine weiteren Informationen zu diesem Thema, bitte warten Sie auf die E-Mail von uns."

Leider dauert dies ein wenig länger als ursprünglich angenommen.

Sie hören auf jeden Fall von uns.

ich bitten um Ihr Verständnis. Ich bedanke mich ganz herzlich für Ihr Geduld und wünsche Ihnen noch einen schönen und angenehmen Tag!

Wir freuen uns über Ihr Feedback und bitten Sie, Ihre heutige Erfahrung mit unserem Kundenservice zu bewerten.
Konnte ich Ihr Problem lösen?
Ja Nein
Haben Sie weitere Fragen oder ein anderes Anliegen, helfen wir Ihnen hier gerne weiter: http://www.amazon.de/kontakt

Unser Ziel: das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt zu sein. Ihr Feedback hilft uns dabei.

Freundliche Grüße


Amazon.de

ROTFLOL

Die Telefone des Winkeladvokaten und des windigen Verkäufers sind natürlich auch tot. Danke für den Link der Verbraucherzentrale. So werde ich vorgehen, um diese Deppen noch wenigstens ein bischen zu ärgern. Amazon ist in der Sache aber auch ein Totalausfall, der letzte Satz ein schlechter Witz.
Ergänzung ()

Ist ja ein schönes Procedere der Verbraucherzentrale, aber leider völlig obsolet, da Amazon sich weigert Auskunft zu geben, wohin man das Geld zurücküberweisen soll. Ich habe es jetzt schriftlich und telefonisch über den Kundendienst versucht.

Da ich keine Rechtsschutz habe sehe keine andere Möglichkeit, als der Forderung dieses miesen Rechtsverdrehers nachzukommen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt klingt das Ganze plötzlich doch wieder wie ein Fehler von Amazon?!?

Guten Tag,

Amazon.de informiert zu einer Erstattung für Ihre Marketplace Bestellung bei dem Verkäufer "Dragon-Comp" und der Korrektur dazu:

Aufgrund eines Auszahlungsfehlers wurde eine Erstattung auf die in Ihrer Bestellung hinterlegte Zahlungsart veranlasst.

Wir haben nun eine erneute Belastung der verwendeten Zahlungsart vorgenommen, um den nicht korrekt erstatteten Betrag wieder auszugleichen.

Auf Ihren Kontoauszügen bzw. auf Ihrer Kreditkartenabrechnung werden nach Abschluss aller Buchungen folgende Transaktionen von Amazon.de zu sehen sein:

  • Erstattung des Rechnungsbetrages am XXX
  • Wiederbelastung des erstatteten Rechnungsbetrages

Damit ist der Fehler ausgeglichen und von Ihrer Seite besteht kein Handlungsbedarf.

Sollten Sie in diesem Zusammenhang Dritte mit vermeintlichen Ansprüchen konfrontieren, brauchen Sie diesen Forderungen nicht nachzukommen.

Wir entschuldigen uns für eventuell entstandene Unannehmlichkeiten und bitten um Ihr Verständnis.

(Dies ist eine automatisch versendete E-Mail. Bitte antworten Sie nicht auf dieses Schreiben, da die E-Mail-Adresse nur zum Versenden, nicht aber zum Empfang von E-Mails eingerichtet ist.)

Freundliche Grüße

Kundenservice Amazon.de
http://www.amazon.de

Impressum: www.amazon.de/impressum
 
naja was heist fehler..
evtl ja so:

amazon hält shop für betrügerisch oder ähnliches -> sperrt den shop und transaktionen werden rückabgewickelt.
shop weist seine legalität nach und amazon macht die rolle rückwärts.

scheint ja jetzt geklärt zu sein.
 
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