#FOSDEM ´26 Free & Open Source Software Entwicklertreffen :: 30 Januar - 01 Februar ´26 in Brüssel :: ++8000 Hacker, fast 1000 Vorträge

tarifa

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FOSDEM - Free and Open Source Software Developers European Meeting :: 31 January - 01 February 2026 in Brüssel: Die FOSDEM (Free and Open Source Software Developers' European Meeting), ist eine zweitägige Konferenz zum Thema „Freie Software“, die seit 2001 in Brüssel abgehalten wird. Der Eintritt zu allen Teilen der FOSDEM ist frei. ( vgl. Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/FOSDEM )


Die FOSDEM `26 Free and Open Source Software Developers European Meeting :: findet statt an der Universität in Brüssel

Guten Abend liebe Computerbase-Community, 😊

....das Konferenzjahr - es beginnt wieder mit einem der ersten großen Termine ä der Fosdem: mit ++8000 Hacker und fast 1000 Vorträgen... der Link zum Meeting: https://fosdem.org/2026/schedule/

Anm: das wird hier mal nicht übersetzt - der schlichte Text - er spricht für sich... und wer dort hinwill - fährt ohnehin nur, wenn er auch in den der Mehrzahl engl. u. franz. Vorträgen folgen will ( resp. kann ) und sich an dem internationalen Meeting beteiligen will.

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FOSDEM is a free event for software developers to meet, share ideas and collaborate. Every year, thousands of developers of free and open source software from all over the world gather at the event in Brussels. You don't need to register. Just turn up and join in!

Schedule FOSDEM 2026 - Schedule

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https://fosdem.org/2026/schedule/

Every year, FOSDEM hosts a wide variety of activities. This page gives an overview with links to further information about scheduled events. All times CET (UTC+1). FOSDEM is a rather busy conference. This edition features 1071 speakers, 983 events, and 70 tracks. We do our best to provide you with as much information and navigation options about the schedule as we can.

Activities take place in 32 rooms. An overview of the room occupation by track is available, too.

Euch allen auf der Computerbase - noch einen schönen Montagabend. 😊


update: hier die Darstellung der Themen - nochmlas in einer anderen Forum ...

Code:
+---------------------------------------------+---------------------------------------------+---------------------------------------------+
| AI Plumbers                                 | FPGA and VLSI                               | Open Source Digital Forensics               |
| Audio, Video & Graphics Creation            | Funding the FOSS Ecosystem                  | Open Source & EU Policy                     |
| Bioinformatics & Computational Biology      | Gaming and VR devroom                       | Package Management                          |
| Browser and web platform                    | GCC (GNU Toolchain)                         | Plan 9                                     |
| BSD, illumos, bhyve, OpenZFS                | Geospatial                                  | Python                                     |
| Building Europe’s Public Digital Infrastructure | Go                                      | Railways and Open Transport                |
| Collaboration and content management        | Graphics                                    | Retrocomputing                             |
| Community                                   | HPC, Big Data & Data Science                | RISC-V                                     |
| Confidential Computing                      | Identity and Access Management              | Robotics and Simulation                    |
| Containers                                  | Kernel                                      | Rust                                       |
| CRA in practice                             | Legal & Policy                              | SBOMS and supply chains                    |
| Databases                                   | LLVM                                        | Search                                     |
| Decentralised Communication                 | Local-First, sync engines, CRDTs            | Security                                   |
| Decentralized Internet and Privacy          | Microkernel and Component-Based OS          | Social Web                                 |
| Declarative and Minimalistic Computing      | Modern Email                                | Software Defined Radio(SDR)/DSP             |
| Distributions                               | Music Production                            | Software Defined Storage                   |
| DNS                                         | Network                                     | Software Performance                       |
| eBPF                                        | Nix and NixOS                               | Testing and Continuous Delivery            |
| Educational                                 | Open Hardware and CAD/CAM                   | Tool the Docs                              |
| Embedded, Mobile and Automotive             | Open Media devroom                          | Translations                               |
| Energy                                      | Open Research                               | Virtualiza#                                |
| FOSS on Mobile                              | Open Source Design                          |                                             |
+---------------------------------------------+---------------------------------------------+---------------------------------------------+





Update: Kleiner Nachtrag: ... unmittelbar vor der FOSDEM findet in Brüssel die ChaosCon 26 statt:

vgl. https://chaoss.community/chaosscon-2026-eu/


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auch hier - einfach unübersetzt - die Agenda:

About CHAOSScon​

Learn about open source project health metrics and tools used by open source projects, communities, and engineering teams to track and analyze their community work. This conference will provide a venue for discussing open source project health, CHAOSS updates, use cases, and hands-on workshops for developers, community managers, project managers, and anyone interested in measuring open source project health. We will also share insights from the CHAOSS context working groups including OSPOs, University Open Source, and Open Source in Science and Research.


es gibt hier auch ein Live Streaming
Livestreaming for the main room (Ostrom Room) will be available via this link. Thank you to all the CHAOTICs working on this to make it happen!

Mehr zum Ganzen - vgl. https://chaoss.community/chaosscon-2026-eu/
 
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Keine zeit dieses jahr :(
Viel freue allen, die es schaffen. Eine der besten Konferenzen jedes Jahr :)
 
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Ok auf den ersten Blick dachte ich wieso gibts was zu Rust, Python und Go und C aber zu sonst nichts und wieso gibts nur Räume zu Nixos und BSD und sonst keine andere Sachen, aber ja das interessante für mich ist in Declarative Computing, über Lisp / Scheme vielleicht auch Mobile... das ist was ich auf die schnelle finden aber ja wenn dann schau ichs online.
 
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blackiwid schrieb:
über Lisp / Scheme vielleicht auch Mobile
Möglicherweise, weil das eher Randthemen sind. Und wenn Du so was mit rein nimmst, dann müsstest Du konsequenterweise auch andere Randthemen mit rein nehmen und dann besteht die Gefahr, das das ganze zu sehr ausufert. Das wird ja dann auch zum Platzproblem. Und selbst wenn Du den Platz hättest, würde es nicht angenehm sein "Wo ist der Scheme Vortrag?" - "3km in die Richtung und dann scharf links und dann 500m weiter und ab da durchfragen".

Insofern erscheint mir das sinnvoller, wenn man zu solche Themen gesonderte Konferenzen macht.
Also bezüglich Lisp, sowas wie die RacketCon oder, um europäisch zu bleiben: The European Lisp Symposium: https://www.european-lisp-symposium.org/2026/index.html

Die BobKonf ist häufig schwerpunktmäßig bei funktionaler Programmierung und dementsprechend trifft man da auch durchaus Lisp-Dialekte.

Abgesehen davon gibts bei der FOSDEM dieses Jahr sogar Lisp-Themen:
https://fosdem.org/2026/schedule/event/HDE7JZ-lisp-is-clay/
https://fosdem.org/2026/schedule/event/9YDMHY-modern-dev-tools-and-practices-for-guile/

blackiwid schrieb:
gibts nur Räume zu Nixos und BSD und sonst keine andere Sachen
Betriebssysteme?
Plan-9: https://fosdem.org/2026/schedule/event/U8J9UG-an-introduction-to-plan-9/
und einiges andere mehr: https://fosdem.org/2026/schedule/track/microkernel/
 
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andy_m4 schrieb:
Möglicherweise, weil das eher Randthemen sind.
Plan9 scheint mir nicht sehr populär zu sein, tut mir Leid ein OS das so aussieht ist deutlich mehr Nische als z.B. Lisp / Guix und co:
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andy_m4 schrieb:
Und wenn Du so was mit rein nimmst, dann müsstest Du konsequenterweise auch andere Randthemen mit rein nehmen und dann besteht die Gefahr, das das ganze zu sehr ausufert. Das wird ja dann auch zum Platzproblem. Und selbst wenn Du den Platz hättest, würde es nicht angenehm sein "Wo ist der Scheme Vortrag?" - "3km in die Richtung und dann scharf links und dann 500m weiter und ab da durchfragen".
Ja hab mich ja mehr leicht beschwert oder erwähnt eher das ichs halt nicht so leicht finde auf der Seite das war alles... hab mich nicht beklagt nachdem ichs gefunden habe, dachte halt zuerst da wird über komisches Zeug geredet aber nichts über Lisp.
andy_m4 schrieb:
Insofern erscheint mir das sinnvoller, wenn man zu solche Themen gesonderte Konferenzen macht.
Also bezüglich Lisp, sowas wie die RacketCon oder, um europäisch zu bleiben: The European Lisp Symposium: https://www.european-lisp-symposium.org/2026/index.html
Ja die Bezeichnung ist halt verwirrend wenn man bei Lisp nen oberbegriff wie Declarative Computing benutzt und bei Rust und co immer den spezifischen Namen nicht OOP Room oder sowas...
andy_m4 schrieb:
Hab doch schon geschrieben das ichs gefunden habe:
aber ja das interessante für mich ist in Declarative Computing, über Lisp / Scheme
Declarative Computing ist nicht ne beschreibung von mir so heißt der Raum gut "and minimalistic" hab ich raus gekürtzt.
andy_m4 schrieb:
Nixos ist kein Betriebssystem sondern nur eine Linux Distribution, daher war ich verwundert das die und ein aus meiner Sicht (lass mich gerne berichtigen) unpopuläres OS wie Plan9 einen Extra Raum kriegt aber Fedora und Debian Ubuntu und Co nicht... aber ja auch die hab ich mit bisschen Gesuche gefunden... ein kleines Suchfeld oben dran wäre vielleicht interessant. Krar geht auch nicht nur um Popularität, ein Debian und ein Fedora ist im Zweifel auch langweiliger und gibts weniger zu reden. Ein extra Guix Talk hätte mich gefreut nicht nur über Guix Images...

Es gibt halt genügend Linux Messen oder Opensource messen FOSDEM ist eine der wenigen die explizit Free Software im Namen hat, daher scheint der Fokus für mich bisschen zu stark auf Opensource und nicht so stark auf Free software, sehr viel BSD und andere Lizenzen / Themen.

Und diese "Randthemen" korrelieren häufig mit Free Software.
andy_m4 schrieb:
Sicher Microkernel ist auch interessant aber weder BSD, Plan9 noch selbst Nixos sind free Software... heißt nicht das man darüber nicht reden dürfen soll, auf den ersten Blick war es halt verwirrend weil die direkt im Namen der Räume sind während die andere Themen in Räumen mit übergegriffen bisschen versteckter waren.

Lisp ist halt nicht nur ne Programmiersprache, wir machen auch keine Konferenz zu Nix Language... mal nicht nur... ein Init System, eine Distribution die besser ist imho als Nixos (Guix) gibts damit und ganz wichtig Emacs, das sollte eine Entwicklerkonferenz zu FOSS auch interessieren, ein Lisp Raum könnte über Emacs reden, über Guix und das Init System, Nyxt den Lisp Browser wo sehr innovative ist, es gibt sogar ein Lisp OS:
https://github.com/froggey/Mezzano

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Klar ein Bild sagt auch nicht alles über ein OS aus, aber jetzt mal vereinfacht nur daran gemessen sieht das deutlich besser als Plan 9 aus, und weil es in Lisp geschrieben ist auch deutlich technisch interessanter als ein Plan9 das in schnödem C geschrieben ist wie 99% der anderen Betriebssysteme. Wobei es ja auch nicht zwingend um ein entweder oder geht...

Wenn man schon nicht-Linux OSe beredet... das sind interessante Themen und es gab ja schon Vorträge zu Guix in anderen Jahren... daher hab ich das halt erwartet und gesucht.
 
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blackiwid schrieb:
Plan9 scheint mir nicht sehr populär zu sein, tut mir Leid ein OS das so aussieht ist
Aussehen? Really?? Dem würde ich entgegnen, das dabei mehr um Konzepte geht denn um das Aussehen.
Dort wurden auch viele Dinge etabliert die dann Einzug in Mainstream-Systeme wie Linux gehalten haben.

blackiwid schrieb:
Ja hab mich ja mehr leicht beschwert oder erwähnt eher das ichs halt nicht so leicht finde auf der Seite das war alles...
Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber wenn Du schon damit überfordert bist auf einer Internetseite herum zu klicken, meinst Du das dann ein Lisp-Vortrag das Richtige für Dich ist? ;-)

blackiwid schrieb:
Ja die Bezeichnung ist halt verwirrend wenn man bei Lisp 'nen Oberbegriff wie Declarative Computing benutzt
Naja. Ich sehe declarative computing nicht als Oberbegriff für Lisp, sondern mit Lisp kann man eben auch declarative computing machen.
Klar kann man im Zweifel streiten, welchen Begriff man jetzt wo drüber schreibt. Und ob da die Entscheidung jetzt passend ist oder nicht.
Aber die Seite hat 'ne Suchfunktion (oben rechts). Und die darf man auch benutzen.

blackiwid schrieb:
Nixos ist kein Betriebssystem sondern nur eine Linux Distribution, daher war ich verwundert das die und ein aus meiner Sicht (lass mich gerne berichtigen) unpopuläres OS wie Plan9 einen Extra Raum kriegt aber Fedora und Debian Ubuntu und Co nicht...
Aber ganz ehrlich: So totales Mainstream-Zeugs das finde ich ja nun wirklich überall. Ob jetzt sowas wie ubuntu ein prominenten Platz braucht, weiß ich nicht.
Zudem ist die FOSDEM ja ein Developer's Meeting. Obs da sowas braucht wie "Guck mal. Hier ist das neue ubuntu und sind die Icons nicht schick?" ... da gibts genug andere Gelegenheiten für.

Insbesondere bei Distributionen die ja primär nur Softwarezusammenstellungen sind und weniger Quell für originäre Software, da ist halt ohne hin die Frage, ob man die auf einer Konferenz mit Developer-Ausrichtung braucht.

blackiwid schrieb:
scheint der Fokus für mich bisschen zu stark auf Opensource und nicht so stark auf Free software, sehr viel BSD und andere Lizenzen / Themen.
Ok. Wo liegen denn für Dich die Unterschiede zwischen Open-Source und freier Software?
Also für mich haben beide Dinge starke Überschneidungen.
Was es natürlicherweise schwer macht das andere wegzulassen wenn man über das eine spricht.

blackiwid schrieb:
aber weder BSD, Plan9 noch selbst Nixos sind free Software...
Ähm bitte?
Also wenn was frei ist, dann doch BSD-Lizenz.
Während Copyleft- Lizenz noch die starke Einschränkung hat, das man den bei Weitergabe den modifizierten Quelltext mit rausgeben musst, musst Du das bei der BSD-Lizenz nicht.

Man kann ja von mir aus sagen, das die Unterschiede in der Art der Freiheit liegen:
Copyleft-Lizenzen haben ihre Schwerpunkte auf der Freiheit des Codes.
Sowas wie die BSD-Lizenz auf der Freiheit des Anwenders.

Letztlich egal, denn beides ist vertreten. Insofern versteh ich Deinen Einwand nicht so ganz.

blackiwid schrieb:
Lisp ist halt nicht nur ne Programmiersprache
Das verstehe ich. Aber wenn Dir Lisp so wichtig ist, dann wäre möglicherweise eine Lisp-Konferenz ja eher was.
Wie bereits gesagt:
Lisp ist eher eine Nische. Und wenn man dem dann über Gebühr Raum einräumt, dann fühlen sich natürlich auch andere auf den Schlips getreten denen andere Bereiche wichtiger sind.

Ich finde es schon mal großartig, das solche (eher nicht so verbreiteten Dinge) überhaupt eine Bühne bekommen. Und das kann ja von mir aus auch mal in einem Jahr mehr sein. Aber man kann halt nicht erwarten, das jedes Jahr auf der FOSDEM einem bestimmten Randthema immer wieder überproportional viel Platz eingeräumt wird.
Sprich: Ist halt mal mehr Lisp, mal weniger und vielleicht auch mal ganz viel Lisp. Aber es wird nicht jedes Jahr ganz viel Lisp sein können.

Außerdem ist die FOSDEM selbst ja nur die Konferenz. Welche Inhalte da rein kommen hängt ja vor allem davon ab, was eingereicht wird. Klar kuratieren die natürlich.
Aber die können halt auch nur darüber 'ne Auswahl treffen, was da ist. Und vielleicht war ja zu Deinen Lieblingsthemen keine Einreichung da.

blackiwid schrieb:
interessanter als ein Plan9 das in schnödem C geschrieben ist
Naja. Auch das ist ein eher albernes Argument. Wie gesagt, bei Plan-9 geht es eher um Konzepte (mal davon abgesehen, das es auch Varianten gibt versuchen ihren Schwerpunkt mehr auf auf andere Programmiersprachen legen).

Das wäre genauso, als wenn Du mir jetzt die Vorteile von Scheme anhand von Guile erklären würdest und was für ein flexibles Modulsystem die haben usw. und ich antworte lapidar darauf mit: "Ja. Aber ist in C implementiert und damit der selbe Mainstreamquatsch wie PHP".

Merkst selbst, oder?
 
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andy_m4 schrieb:
Aussehen? Really?? Dem würde ich entgegnen, das dabei mehr um Konzepte geht denn um das Aussehen.
Ja bei einem OS das keine gute Oberfläche hat muss man schon genauer Fragen warum soll mich das interessieren, auch alles was ich im Wikipedia lese scheint nichts zu sein was es nicht z.B. unter Linux auch gibt oder easy portierbar wäre also wieso sollte man ein OS mit 0 Treibern benutzen wenn es so wenig bietet? Ich hab ja auch kein Problem das darüber was gibt mein Punkt war das es für ein extremes Nieschending ohne extrem wichtige features einen ganzen Raum gibt aber für GUIX was mir viel innovativer scheint selbst Fedora incl. deren revolutionäre Image Based ableger, nichts zu Flatpak als Raum oder andere Paketformate...

Vielleicht ist das ja ein sehr kleiner Raum mit weniger Slots oder was, es ist auch merkwürdig das man manche Sachen weg abstrahiert und adere sehr konkret nennt, man hätte das auch unter Unix Computing packen können aber dafür wollte man wohl eh mindestens 2 Räume (BSD)...

Ich hab mich auch nicht extrem beschwert oder verlangt das das anders sein soll sondern nur nen kleines Feadback gegeben was mein Eindruck war... ich hab nie verlangt "das muss anders sein".

andy_m4 schrieb:
Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber wenn Du schon damit überfordert bist auf einer Internetseite herum zu klicken, meinst Du das dann ein Lisp-Vortrag das Richtige für Dich ist? ;-)
Und du bist offenbar nicht fähig zu lesen und daher ist so ein Forum für dich vielleicht nicht das richtige (Nett oder, genau so aggresive hast du auch geschrieben) ich hab es doch ja gefunden und schon im ersten Kommentar geschrieben das ich es gefunden habe, deine Aussage ich hätte es nicht gefunden ist also falsch, also bist du entweder des Begriffes oder des Lesens nicht voll mächtig.
andy_m4 schrieb:
Naja. Ich sehe declarative computing nicht als Oberbegriff für Lisp, sondern mit Lisp kann man eben auch declarative computing machen.
Wie macht dann ein extra Nixos Raum Sinn wenn das ja auch Declarative Computing ist.
andy_m4 schrieb:
Zudem ist die FOSDEM ja ein Developer's Meeting. Obs da sowas braucht wie "Guck mal. Hier ist das neue ubuntu und sind die Icons nicht schick?" ... da gibts genug andere Gelegenheiten für.
Fedora z.B. entwickelt ja an vielen Dingen, die zahlen oder unterstützen unzählige Entwickler und powern dinge wie Flatpak oder Image based distributions wie Bazzite.
andy_m4 schrieb:
Insbesondere bei Distributionen die ja primär nur Softwarezusammenstellungen sind und weniger Quell für originäre Software, da ist halt ohne hin die Frage, ob man die auf einer Konferenz mit Developer-Ausrichtung braucht.
Natürlich wird an denen auch ständig entwickelt, vielleicht ist Ubuntu wirklich ein blödes Beispiel aber auch die haben ihren komischen Flatpak clone... (ja bisschen polemisch), aber Fedora hat ja vieles auch waere es interessant wie sich z.B. archlinux entwickelt.
andy_m4 schrieb:
Ähm bitte?
Also wenn was frei ist, dann doch BSD-Lizenz.
Das mag Subjektiv so sein, aber es gibt den Term Free Software als etablierten Begriff in dem Space und FOS ist auch klar definiert was das F da bedeuten soll.

FOSS is an inclusive umbrella term encompassing free software and open-source software
Free software, libre software, libreware.

Although the term "free software" had already been used loosely in the past and other permissive software like the BSD Distribution released 1978 existed, Richard Stallman is credited with typing it to the sense under discussion and started the free software movement in 1983.

"free" ist halt ein verwirrender Begriff in Englisch daher müsste man auch proprietäre Shareware auf die Konvergenz holen weil Free auch Gratis meint, wenn wir nur versuchen das Dictionary zu verstehen.
andy_m4 schrieb:
Während Copyleft- Lizenz noch die starke Einschränkung hat, das man den bei Weitergabe den modifizierten Quelltext mit rausgeben musst, musst Du das bei der BSD-Lizenz nicht.
Damit schaust du aber nur auf die Freiheit des 1. Entwicklers aber du beschränkst die Freiheit aller Nutzer, daher weniger Freiheit, alleine wenn du 2 Nutzer hast hast du 2x weniger freiheit und 1x mehr Freiheit macht unterm Strich Summenmäsig 1x weniger Freihet, Qualitativ ist die Freiheit den Source zu sehen und verändern dürfen würde ich sagen sogar größer bzw die Beschränkung da könnte ja sogar Schadsoftware drin sein... als die Geldgier des BSD Entwicklers der seinen Code verstecken will weil er irgendwas Zwielichtes machen will oder aus Geldgier.

Aber ist ja egal da darfst du ne andere Meinung haben nichts desdo trotz hat sich bei Free Software diese Definition durch gesetzt und ist damit gemeint, wenn man von FOS oder FOSS spricht. Ob du das gut oder schlecht findest.
andy_m4 schrieb:
Man kann ja von mir aus sagen, das die Unterschiede in der Art der Freiheit liegen:
Copyleft-Lizenzen haben ihre Schwerpunkte auf der Freiheit des Codes.
Sowas wie die BSD-Lizenz auf der Freiheit des Anwenders.
Wie das wenn der Anwender den Code nicht bekommt und nicht die Freiheit hat ihn zu bearbeiten wenn der erste Anwender das nicht will.
andy_m4 schrieb:
Letztlich egal, denn beides ist vertreten. Insofern versteh ich Deinen Einwand nicht so ganz.
Gut das ichs dir erklärt hab.
andy_m4 schrieb:
Das verstehe ich. Aber wenn Dir Lisp so wichtig ist, dann wäre möglicherweise eine Lisp-Konferenz ja eher was.
Wenn dir Plan 9 so wichtig ist, wäre vielleicht ne Unix Konferenz besser für dich. Ich fahr ja nicht hin aber ich kann mir ja selektiv sowas raus suchen und ich verfolge die Konferenz schon seit einigen Jahren und da gabs eben unter anderem Vorträge zu Emacs Themen und auch Guix, z.B. guix-home, daher halt die Erwartung, was es ja in gewissem Maße auch gibt.

Ich bin halt auch kein Common Lisp Entwickler es hat viel mit dem OS zu tun, ob Stumpwm als Lisp Window Manager oder Lisp Linux Distributions selbst Lisp Operation Systems find ich interessant oder Lisp Browser... Es sind auch nicht alle Vorträge nur für Entwickler oft stellen Entwickler auch ihre Software vor für Nutzer.
andy_m4 schrieb:
Wie bereits gesagt:
Lisp ist eher eine Nische. Und wenn man dem dann über Gebühr Raum einräumt, dann fühlen sich natürlich auch andere auf den Schlips getreten denen andere Bereiche wichtiger sind.
Aber Plan9 ist so super wichtig, das ist keine Nische give me a break.
andy_m4 schrieb:
Ich finde es schon mal großartig, das solche (eher nicht so verbreiteten Dinge) überhaupt eine Bühne bekommen. Und das kann ja von mir aus auch mal in einem Jahr mehr sein. Aber man kann halt nicht erwarten, das jedes Jahr auf der FOSDEM einem bestimmten Randthema immer wieder überproportional viel Platz eingeräumt wird.
Ich erwarte im Sinne von "verlange" gar nichts, ich habe nur meinen ersten Eindruck wieder gegeben ich hab dich nicht gebeten oder Protestiert oder die Veranstalter mit Dreck beworfen oder sonst was nur meinen ersteindruck gegeben.


andy_m4 schrieb:
Deinen Lieblingsthemen keine Einreichung da.
Nein die Überschriften waren nur bisschen verwirrend das war alles, der ersteindruck war halt das gar nichts zu Lisp / Emacs da ist, aber es ist ja was da. Ich habe nur leicht impliziert das es leicht verwirrend ist... das war alles.
andy_m4 schrieb:
Das wäre genauso, als wenn Du mir jetzt die Vorteile von Scheme anhand von Guile erklären würdest und was für ein flexibles Modulsystem die haben usw. und ich antworte lapidar darauf mit: "Ja. Aber ist in C implementiert und damit der selbe Mainstreamquatsch wie PHP".

Merkst selbst, oder?
Versteh das Argument nicht oder was ich merken soll.
 
blackiwid schrieb:
ich hab es doch ja gefunden und schon im ersten Kommentar
Ja. Das stimmt. Das habe ich tatsächlich nicht richtig gelesen. Das war klar mein Fehler.

Was ich dann aber auch nicht verstehe: Wenn Du schon selber sagst, man sieht es nicht so leicht. Warum hast Du es dann nicht verlinkt damit es für andere (die möglicherweise auch das Problem haben) leichter wird?
Hab ich doch auch gemacht.
So wie Du es gesagt hast, unterfütterst Du den Eindruck es ginge Dir lediglich um Meckerei.

blackiwid schrieb:
auch alles was ich im Wikipedia lese scheint nichts zu sein was es nicht z.B. unter Linux auch gibt oder easy portierbar wäre
Ähm nein.
Plan-9 hat zwar sehr viele Ähnlichkeiten zu UNIX aber macht auch Dinge fundamental anders weil es die UNIX-Idee Everything-is-a-file halt konsequent weiter treibt.
Und klar. Einige Sachen davon lassen sich reimplementieren. Das Ding ist aber, das ganze System basiert darauf. Also selbst wenn Du irgendwo ein Feature einbaust ist es ja nicht so, das es konsequent überall genutzt wird.

blackiwid schrieb:
was gibt mein Punkt war das es für ein extremes Nieschending ohne extrem wichtige features einen ganzen Raum gibt
Wer sich für Lisp interessiert, sollte nicht die Nase über Nischen rümpfen. ;-)
Und ob die Features extrem wichtig sind, muss man ja auch beurteilen können. Du hast selbst gesagt, das Du nur den Wikipedia-Artikel gelesen hast. Ich glaube nicht, das es Dir dann zusteht Dir ein Urteil zu erlauben.

blackiwid schrieb:
aber für GUIX was mir viel innovativer scheint
Irgendwie scheinst Du meine Postings nicht zu lesen.
Wie bereits gesagt: Möglicherweise gab es einfach nur keine Einreichung für Guix. Da kannst Du schlecht der FOSDEM einen Vorwurf machen.

blackiwid schrieb:
sondern nur nen kleines Feadback gegeben was mein Eindruck war.
Ist halt die Frage, ob Feedback hier im Forum gut aufgehoben ist oder man sich lieber direkt an die FOSDEM wendet. Aber ich lasse es einfach mal so stehen.

blackiwid schrieb:
Fedora z.B. entwickelt ja an vielen Dingen, die zahlen oder unterstützen unzählige Entwickler und powern dinge wie Flatpak oder Image based distributions wie Bazzite.
Wie gesagt. Wenn das interessant ist, dann steht jedem frei sich an die FOSDEM zu wenden und dort Einreichungen zu machen.

Ich verstehe irgendwie Deinen Punkt nicht. Wäre ja was anderes, wenn es eine Einreichung gegeben hätte und die FOSDEM hat aber einen anderen, langweiligen Einreichung aber den Vorzug gegeben. Darüber ist mir aber nichts bekannt.

Solange Du da nix bringst bleiben alle Deine Takes a-la "Man hätte XYZ mit reinnehmen sollen" oder "Warum ist ausgerechnet XYZ drin?" vollkommen für die Katz.

blackiwid schrieb:
FOSS is an inclusive umbrella term encompassing free software and open-source software
Free software, libre software, libreware.
Versuche es doch mal mit eigenen Worten zu erklären. Hab ich doch auch in zwei kurzen prägnanten Sätzen.
Da mir ganze Artikel hinzuknallen, wo ich dann raten muss was Du wie verstanden und gemeint haben könntest, ist für die Diskussion wenig zielführend.
Ist ja ok, wenn man die als Ergänzung dazu packt. Aber man sollte auch in der Lage sein Dinge selbst zu beschreiben.

blackiwid schrieb:
Damit schaust du aber nur auf die Freiheit des 1. Entwicklers aber du beschränkst die Freiheit aller Nutzer, daher weniger Freiheit, alleine wenn du 2 Nutzer hast hast du 2x weniger freiheit und 1x mehr Freiheit macht unterm Strich Summenmäsig 1x weniger Freihet
Oh man. Deine Sätze muss man irgendwie 3x Mal lesen um ne Idee dafür zu bekommen, was Du gemeint haben könntest.
Vielleicht weniger Schachtelsätze benutzen.

Eigentlich habe ich dazu schon alles gesagt. Aber ich machs gern noch mal.
Sowas wie die BSD-Lizenz gibt dem Lizenznehmer sehr viel Freiheit. Der kann mit dem Code machen was er will inkl. in proprietäre Software packen und die verkaufen, verschenken, whatever. Und das ohne den modifizierten BSD-lizenzierten Quelltext mitgeben zu müssen.

Klar kann man jetzt daraus konstruieren, das letztlich die Freiheit anderer Anwender irgendwo darunter leiden, weil die ja nicht mehr den vollen (Quelltext-)Zugriff auf das abgeleitete Werk bekommen.
Das empfinde ich jetzt aber als einen seltsamen Freiheitsbegriff. Weil warum sollten Anwenden jetzt Anspruch auf den vollen Durchgriff auf das Produkt (und damit auf die Arbeit anderer) haben?

Und denen geht ja auch nichts verloren. Weil der ursprüngliche Quelltext ist ja immer noch da und verfügbar.

Also wenn, dann hat vor allem der Ursprungsautor ein Grund sich daran zu stören, das jemand anders sein Quelltext nimmt, verändert und damit dann z.B.: Geld verdient.
Und das ganz ohne das der Ursprungsautor das Recht hat Zugang zum modifizierten Quelltext zu bekommen, selbst wenn er das Produkt kauft.
Aber der Ursprungsautor hat sich durch die Wahl der Lizenz ja auch aktiv dafür entschieden, das das so möglich ist.

Copyleft-Lizenzen wie die GPL verschieben quasi die Freiheit. Dort geht es eher um die Freiheit des Quelltext und nicht mehr um die Individual-Freiheit der Person. Um das zu gewährleisten schränkt man die die Freiheit des Lizenznehmers (Subjekt) ein. Der Fokus der Freiheit liegt also eher auf einem Objekt (Quelltext) als auf einem Subjekt (Person).
Schon von daher hat es gar nichts mit der Freiheit des Anwenders zu tun, auch wenn es ihm möglicherweise letztlich zugute kommt.

An der Stelle noch eine Anmerkung, weil das oft missverstanden wird und auch Du ja in die Richtung argumentierst mit "alle Nutzer".
Lizenzen gelten immer zwischen Lizenzgeber und Lizenznehmer. Es ist jetzt nicht so, das GPL-Quelltext zwangsläufig "gemeinfrei" sein muss.

Sprich: Ich kann jetzt den Linux-Kernel nehmen. Ihn modifizieren. Ihn dann an Karl-Heinz verkaufen (ergo lizenzieren). Dann muss ich Karl-Heinz den Zugang zu dem von mir modifizierten Linux-Quelltext geben. Aber ich muss ihn nicht für die Allgemeinheit veröffentlichen. Karl-Heinz hat zwar wiederum das Recht den von mir modifizierten Quelltext an jeden beliebig anderen weiter zu geben. Aber wenn der das nicht macht, dann bleibt der Quelltext de-facto unter Verschluss.

Es ist also nicht so, das jede Änderung automatisch veröffentlicht wird (bzw. werden muss).
Deswegen finde ich auch in dem Zusammenhang den Freiheitsbegriff etwas schwierig.

Vor allem aber auch, weil das auch immer so durchklingt, das das ja die "wahre Freiheit" ist. Und nüchtern betrachtet ist es halt nur eine andere Form der Freiheit.

blackiwid schrieb:
Wenn dir Plan 9 so wichtig ist,
Das ist doch jetzt albern. Vor allem weil ich nie behauptet hab, das mir Plan-9 wichtig ist.
Du willst einfach nur stänkern.

blackiwid schrieb:
Es sind auch nicht alle Vorträge nur für Entwickler oft stellen Entwickler auch ihre Software vor für Nutzer.
Ja. Es ging mir auch nur darum, so die Grundidee und Tendenz bei der FOSDEM zu skizzieren.
Und nicht, umzu sagen, das so was nicht vor kommen darf.

blackiwid schrieb:
Aber Plan9 ist so super wichtig, das ist keine Nische give me a break.
Ok. Anscheinend muss ich doch noch mal was zum Nischenthema sagen, weil das immer noch nicht rüber gekommen zu sein scheint.

Mein Punkt ist nicht, das in in der FOSDEM keine Nischenthemen vorkommen dürfen/sollen.
Ganz offensichtlich ist das nicht mein Punkt, weil ich ja explizit sogar gefeiert hab, das Nischenthemen vorkommen.

Und ich würde sogar sagen, die FOSDEM ist ein guter Platz für Nischenthemen. Irgendwo ja auch normal, denn Entwicklerthemen (die ja häufig auch mit Neuerungen zu tun haben) sind ja häufig auch Nische, schon allein deshalb, weils sehr neu ist.

Insofern: Die FOSDEM ist ein Ort für Nischenthemen.

Mein Punkt ist:
Es gibt sehr sehr viele interessante Nischenthemen. Viel mehr als man realistischerweise (und auch aus organisatorisch und logistischen Gründen) in einer einzelnen Konferenz unterbringen kann.
Ums mal plakativ zu sagen: "gibt halt 10.000 interessante Themen aber Du hast nur Platz für 500"

Du musst also Abstriche machen. Und dann wäre es halt auch irgendwie unfair einer bestimmten Nische JEDES Jahr viel Platz einzuräumen.

Das war mein Punkt. Und nicht, das da ein Nischenthema bedient wird.

blackiwid schrieb:
ich habe nur meinen ersten Eindruck wieder gegeben
Tja. Und wer hier öffentlich im Forum seinen Eindruck wieder gibt, muss halt damit rechnen, das das kommentiert wird.

blackiwid schrieb:
Versteh das Argument nicht oder was ich merken soll.
Zu Deinem Gunsten gehe ich mal davon aus, das Du es nicht verstehen wolltest. ;-)
 
andy_m4 schrieb:
Plan-9 hat zwar sehr viele Ähnlichkeiten zu UNIX aber macht auch Dinge fundamental anders weil es die UNIX-Idee Everything-is-a-file halt konsequent weiter treibt.
Das gilt aber so auch für Hurd das kriegt aber nicht nen extra Raum. Und das hat im Zweifel zumindest ne schönere Oberfläche.
andy_m4 schrieb:
Wer sich für Lisp interessiert, sollte nicht die Nase über Nischen rümpfen. ;-)
Versteh das Argument nicht, Emacs ist ein sehr populärer Editor/IDE auch Guix hat deutlich mehr Nutzer als Plan9 FOSS selbst ist ne Niesche, es gibt ja wohl zwischen verschiedenen Nieschen noch ne Rang Ordnung. etwas das 1% Nutzer hat ist ne Niesche aber etwas das 0,001% hat auch trotzdem sind sie nicht das selbe.
andy_m4 schrieb:
Wäre ja was anderes, wenn es eine Einreichung gegeben hätte und die FOSDEM hat aber einen anderen, langweiligen Einreichung aber den Vorzug gegeben.
Nunja es gab nur 3 Einreichungen zu Plan 9 und 4 zu Guile wenn wir den Vortrag zu Guix Container Images dazu zählen da Guix ja auch in Guile geschrieben ist. Also hat es nichts mit den Einreichungen par tu zu tun sondern mit einer Organisationischen Entscheidung, als Lisp raum hätte man sogar 5 Vorträge gehabt und trotzdem bekam Plan 9 einen extra Raum.

Nochmal ich reite jetzt nur so drauf rum weil du so stark mir irgendwie einen Strick draus drehen willst, es war nur ne Seitenbemerkung das ich auf Anhieb nicht das gefunden habe was ich erwartet habe und was ja auch da ist.

So funktioniert Feedback bei erwachsenen man gibt seine 2 Cents, wenn ich der einzige bin der sich da verwundert ok wird es dankend an genommen aber nicht Inhaltlich drauf eingegangen wenn 10 andere kommen und das selbe sagen überlegt man sich vielleicht irgendwas zu ändern weil 10 andere ja fuer 500 andere stehen die sich nicht beschweren.

Ja vielleicht kommt die Kritik nie an wenn ich es hier schreibe, ich schreibe trotzdem meine Gedanken nieder ohne sie mit ner Studie zu belegen und für allgemein gültig zu erklären.

andy_m4 schrieb:
Da mir ganze Artikel hinzuknallen, wo ich dann raten muss was Du wie verstanden und gemeint haben könntest, ist für die Diskussion wenig zielführend.
Sprache ist demokratisch bottom up, das heißt was die Mehrheit wie versteht diktiert was ein Begriff meint, ein Beispiel ist Woke, aber nehm mal ein weniger kontroverses und älteres deutsches Wort, das Wort "Geil" war früher ausschließlich gemeint das jemand sexual erregt war, dann hat sich das Wort gewandelt weil es erst die Jugend und dann irgendwann fast alle so wie "Cool" oder "sehr gut" benutzt hat, und wupps ist dies die Hauptbedeutung, klar da kann man mit "ich bin Geil" vs "das ist Geil" noch beides ausdrücken, wobei ein "ich bin Geil" auch heißer könnte "ich bin Super", also wenn ich mit jemandem Streite was ein Wort bedeutet dann würde ich z.B. das Dictionary bemühen, und nicht nur auf meine Meinung setzen weil dann steht nur meine Meinung gegen deine, da zeige ich nicht das meine Meinung auf mehr bassiert ist als deine.

Und diese Meta Diskussionen was dieser Ganze Thread schon ist, und jetzt ne Meta-Meta Diskussion anfängt wie ich hier schreibe ist sehr sehr merkwürdig und müsig.

andy_m4 schrieb:
Das empfinde ich jetzt aber als einen seltsamen Freiheitsbegriff.
und ich finde deinen Merkwürdig, denn dann hat ja jeder eh die totale Freiheit, weil du kannst ja alles so veröffentlichen wie du willst und da nur dem Autor seine Freiheit zählt ja die hast ja absolute Freiheit von dem mit BSD ohne BSD wie auch immer.

Wie auch immer die Frage ist nicht ob du BSD oder ich GPL lieber mag, oder was wir was als Freiheit definieren, das ist ne weitere Endlosdikussion, das war nicht mein Argument mein Argument war das Free Software in FOS sehr klar ist was da mit Free Software gemeint ist, daher würde ich nicht 95% Opensource und 5% Free Software erwartet sondern ein anderes Verhältnis wenn beides zu 50% im Namen vor kommt. Zumal das so ziemlich die einzige Konferenz ist oder zumindest die größte wo auch explizit von Free Software die Rede ist wenn du ne seperate Diskussion willst das du Free Software nicht magst und glaubst das Copyleft schlecht ist und die Freiheit alles Propritär zu machen aber sich an der arbeit anderer zu bedienen und nichts zurück zugeben, weiß ich nicht ob das hier der richtige Ort ist das aus zu diskutieren.

Aber eins kann ich mir nicht verkneifen du willst offenbar die Freiheit des ursprünglichen Autors beschränken das er dir nicht vorschreiben kann das du dein abgeleitetes Werk auch nur mit Quellcode (und selben Rechten) weiter gibst, zu gunsten des 2. Authors der den Code verändert der dann dem 3. das Recht weg nehmen darf den Code zu sehen und zu verändern.

Also der 2. darf bestimmen das der 3. nicht das Program verändern darf, das ist Freiheit aber wenn der 1. bestimmen darf das der 2. (und alle weiteren) die volle Freiheit geben muss, dann ist das unfreiheit... Wie ist das Freiheit wenn du dem 1. die Freiheit nehmen willst dich leicht ein zu schränken (du darfst den code nicht verändern und das dann unter ner unfreien Lizens frei geben) aber wehe man schränkt den 2. ein...

Ich hab lieber 99% Freiheit für alle statt 100% freiheit für einen aber nur 10% Freiheit für die meisten anderen die nur noch den Code ausführen können im Zweifel gegen Geld oder mit Schadcode drin.

Das erinnert auch an das Toleranz Paradoxon, nur als Synonym, wenn du Tolerant bist gegenüber Leuten die Gewaltsam eine böse Diktatur errichten wollen, dann verlierst du die Demokratie, daher gibt es eine Linie, nicht da wo es viele glauben das Rechte Meinungen schon im Zweifel durch Gewalt niedergeprügelt werden müssen, aber wenn jemand eben mit Gewalt seine z.B. Rechtsradikalen Sachen in ner Gesellschaft durchsetzen will, dann muss man wenn man in ner freien Welt leben will ein Unfreies Mittel einsetzen die z.B. einsperren oder im Extremfall absoluten Extremfall auch umbringen. Wenn sie z.B. kurz vor nem Coup bewaffnet tief entschlossen aufs Parlament zulaufen und sich nicht durch andere Mittel aufhalten lassen.

Nicht falsch verstehen ich will nicht BSD Menschen mit extremistischen Nazis gleich stellen, ABER (und nein das negiert nicht den ersten halbsatz) es zeigt das Freiheit auch bedeuten kann an manchen stellen Freiheit eingeschränkt werden kann/muss um Freiheit zu verteidigen.

Daher ist es naiv zu glauben wenn man an der 1. Ableitung jemandem seine Freiheit ein schränt dem 3. seine Freiheit ein zu schränken wäre deshalb automatisch unfrei.

Btw das steht so auch in unserem Grundgesetz aber auch vermutlich in vielen anderen, das man zur Not gewalt einsetzen kann und nicht mit Toleranz gegen einen Putsch reagieren muss um die Freiheit des Bürgers so weit zu gewähren lassen.

Man könnte auch sagen die Freiheit des einzelnen hört da auf wo er die Freiheit des anderen tangiert, nun sieht der Staat proprietäre Software noch nicht als solchen Freiheitseingriff, ich sehe es aber so und ja ich wäre da zumindest für ne Art Kompromiss, z.B. das der Autor 5 Jahre nach dem Verkauf von proprietärer Software den ursprünglichen Code veröffentlichen muss also immer mit 5 Jahren verzug, wegen mir mit 1-2 Ausnahmen, und wenn er das nicht kann weil er mit Absicht den alten Code verloren hat muss er eben das neueste Werk veröffentlichen und wenn er das nimmer vertreibt ok dann darf er eben die Software nimmer weiter führen und wenn er unter anderem Namen etwas Funktionsähnliches mit gar aehnlichkeiten im Code hat dann braucht er da eben ne 10 Jahressperre oder sowas...

Genauso wie Urheberrecht zwar extrem Lang gilt, viel zu lang für vieles, aber trotzdem noch nicht ewig, soll man auch den Source nicht ewig verstecken können, das ist ne Versicherung gegen Schadcode wie Backdoors und rootkits und anderen... und es stärkt den Wettbewerb da Software oft zu Monopolisierung neigt der Markt ist ähnlich wie Bahnschienen oder sowas wo man nicht für 500 Unternehmen 500 schienensysteme bauen kann sehr Monopolistisch.
 
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blackiwid schrieb:
Das gilt aber so auch für Hurd das kriegt aber nicht nen extra Raum
Häh? Was hat denn das jetzt damit zu tun?
Ich hab ja auch nirgends behauptet, das Hurd nicht auch Dinge macht oder das man den Plan-9 den Vorzug vor Hurd geben sollte oder was auch immer.
Und auch hier gilt wieder, was ich bereits sagte: Wenn niemand was zu Themen wie Hurd einreicht, kann man Hurd auch keinen Raum einräumen.

blackiwid schrieb:
Und das hat im Zweifel zumindest ne schönere Oberfläche.
Das Oberflächen-Argument ist das dämlichste überhaupt. Denn die FOSDEM ist keine Design-Messe. Es ist auch keine Endkunden-Messe. Hab ich aber bereits erklärt.
Gibt ja viele Programme die haben nur 'ne Kommandozeilenoberfläche. Da würde doch auch keiner ankommen mit "Sieht aber doof aus".

blackiwid schrieb:
s gibt ja wohl zwischen verschiedenen Nieschen noch ne Rang Ordnung.
Wie gesagt. Es geht gar nicht um Nische. Hatte ich auch schon lang und breit erklärt.

blackiwid schrieb:
etwas das 1% Nutzer hat ist ne Niesche aber etwas das 0,001% hat auch trotzdem sind sie nicht das selbe.
Du meinst, nur etwas mindestens 1% Nische hat, hat auch Berechtigung auf der FOSDEM zu sein oder wie?
Ich will da auch gar nicht über einzelne Werte/Bedeutungen streiten. Ich glaube ich habe meinen Standpunkt da ziemlich klar geäußert. Zu Wertungen welche Sache wieviel Bedeutung hat dazu halte ich mich zurück und maße mir nicht an, da irgendwelche Urteile abzugeben.

blackiwid schrieb:
Sprache ist demokratisch bottom up, das heißt was die Mehrheit wie versteht diktiert was ein Begriff meint
Sorry. Aber auf die Diskussion lasse ich mich jetzt nicht ein. Wie Du ja selber schon bemerkt hast, geht die am Thema vorbei und es trifftet dann doch zu sehr am ohne das irgendwie ein Mehrwert absehbar ist.

blackiwid schrieb:
und ich finde deinen Merkwürdig, denn dann hat ja jeder eh die totale Freiheit, weil du kannst ja alles so veröffentlichen wie du willst und da nur dem Autor seine Freiheit zählt ja die hast ja absolute Freiheit von dem mit BSD ohne BSD wie auch immer.
Ja. Eben.

blackiwid schrieb:
Wie auch immer die Frage ist nicht ob du BSD oder ich GPL lieber mag, oder was wir was als Freiheit definieren, das ist ne weitere Endlosdikussion
Von "lieber mag" hab ich gar nichts gesagt. Ich habe nur die Unterschiede heraus gestellt.
Und was man in dem Zusammenhang als Freiheit definiert hab ich auch klar rausgestellt.

Das Problem ist eigentlich auch weniger die Definition, sondern was daraus folgt.
Ich sag auch später noch was dazu.

blackiwid schrieb:
daher würde ich nicht 95% Opensource und 5% Free Software erwartet sondern ein anderes Verhältnis wenn beides zu 50% im Namen vor kommt.
An der Stelle kann ich nur sagen, was ich schon zig Mal gesagt hab:
Die FOSDEM kann nur mit dem arbeiten, was eingereicht wird. Ist da Open-Source-Anteil besonders hoch, dann ist das halt so. Erwartungen hin oder her.

blackiwid schrieb:
wenn du ne seperate Diskussion willst das du Free Software nicht magst und glaubst das Copyleft schlecht ist und die Freiheit alles Propritär zu machen aber sich an der arbeit anderer zu bedienen und nichts zurück zugeben, weiß ich nicht ob das hier der richtige Ort ist das aus zu diskutieren.
Sagen wir mal so: Die Diskussion hat sich einfach ergeben. Und zwar weil Du das Thema aufgemacht hast.

Zu meinen Präferenzen hab ich gar nichts gesagt. Ich weiß nicht, warum Du mir das unterstellst (und das ja nicht nur einmal, sondern mehrmals).

Und wenn ich sage, das etwas die Freiheit begrenzt dann ist das ja auch nicht zwangsläufig was Schlechtes. Gibt ja zum Beispiel auch freiheitsbegrenzende Gesetze. Das man zum Beispiel niemanden bestehlen oder verletzen darf.
Ich nehme mal am, das ein "Du darfst nicht stehlen/schlagen" von den meisten befürwortet wird, obwohl es die Freiheit einschränkt.

blackiwid schrieb:
Aber eins kann ich mir nicht verkneifen du willst offenbar die Freiheit des ursprünglichen Autors beschränken das er dir nicht vorschreiben kann das du dein abgeleitetes Werk auch nur mit Quellcode (und selben Rechten) weiter gibst, zu gunsten des 2. Authors der den Code verändert der dann dem 3. das Recht weg nehmen darf den Code zu sehen und zu verändern.
Nein. Ich hab nur gesagt, das dem Autor die Entscheidung obliegt.
Ich weiß nicht, wie Du darauf kommst, das ich dann die Freiheit des Autors beschränken und mit seinen Quelltext tun können möchte, was ich will.

blackiwid schrieb:
Das erinnert auch an das Toleranz Paradoxon, nur als Synonym, wenn du Tolerant bist gegenüber Leuten die Gewaltsam eine böse Diktatur errichten wollen
Oh-ha. Jetzt gehts aber los.
Mir scheint, Du interpretierst viel zu viel in mein Geschriebenes rein und redest Dich aufgrund dessen in Rage. Wie sonst kommt man von etwas völlig harmlosen wie Lizenz hin zu Rechtsradikalität und Diktatur?

blackiwid schrieb:
es zeigt das Freiheit auch bedeuten kann an manchen stellen Freiheit eingeschränkt werden kann/muss um Freiheit zu verteidigen.
Ok. Wir sollten das ganze mal runterdampfen und mal wieder zum eigentlichen Thema (Lizenzen!) kommen.

Wie bereits gesagt, ich hab nix gegen die GPL und so. Und ich finde es auch vollkommen legitim die zu benutzen.

Ich teile nur nicht uneingeschränkt die Behauptung, die mit der GPL bzw. von Copyleft-Befürwortern einher geht.
Wie gesagt: Die GPL schränkt ja erst mal Freiheit des Anwenders ein. Und der Pay-off soll dann aber sein, das es insgesamt trotzdem für alle gut (von mir aus auch im Freiheitssinne) ist, weil der Code ja frei bleibt.

Und ja. Teilweise wird das auch eingelöst.
Das heißt, wenn irgendein Hersteller hingeht und dann auf Basis von GPL-Open-Source-Software was baut wie beispielsweise einen Homerouter, dann hab ich als Käufer Zugriffsrecht auf den originalen bzw. geänderten GPL-lizensierten Quelltext.

Ich hab aber auch im letzten Posting schon potentielle Probleme aufgezeigt. Nämlich das von der Offenlegung eben erst mal nur nur der Lizenznehmer profitiert. Nicht aber der ursprüngliche Autor und echt recht nicht die Allgemeinheit.
In der Praxis wirkt sich das natürlich häufig nicht aus, weil ja quasi ein Leak reicht, das der Quelltext doch wieder frei/allgemein verfügbar ist.

Allerdings haben wir es in zunehmenden Maße mit Cloud-Diensten zu tun.
Und da hast Du häufig den Fall das die sich bei freier Software (egal welche Lizenz) bedienen. Aber da sie nichts an Kunden lizenzieren müssen die auch nix rausgeben.
Salopp gesagt: Während doch bei so was die dem Heimrouter oder auch Software die bekommt noch Anspruch auf den GPL-lizensierten Quelltext hattest, hast Du das eben nicht mehr, wenn Du einen Clouddienst benutzt.

Und das ist durchaus ein Problem, welches auch unter Entwicklern diskutiert wird.

blackiwid schrieb:
Man könnte auch sagen die Freiheit des einzelnen hört da auf wo er die Freiheit des anderen tangiert
Ja bin ich völlig bei Dir.

blackiwid schrieb:
z.B. das der Autor 5 Jahre nach dem Verkauf von proprietärer Software den ursprünglichen Code veröffentlichen muss also immer mit 5 Jahren verzug, wegen mir mit 1-2 Ausnahmen, und wenn er das nicht kann weil er mit Absicht den alten Code verloren hat muss er eben das neueste Werk veröffentlichen und wenn er das nimmer vertreibt ok dann darf er eben die Software nimmer weiter führen und wenn er unter anderem Namen etwas Funktionsähnliches mit gar aehnlichkeiten im Code hat dann braucht er da eben ne 10 Jahressperre oder sowas...
Ja. Das Ansinnen finde ich jetzt nicht völlig verkehrt.
Zumindest für den Fall, das ein Hersteller sein Produkt gar nicht mehr vertreibt, wäre eine Verpflichtung gut den Quelltext zu veröffentlichen, damit Leute die das Produkt noch benutzen wenigstens eine Chance auf irgendeine Art von Produktpflege haben.

Welche Regelungen man sonst noch treffen sollte, bin ich mir noch nicht sicher und beziehe deshalb keine Stellung dazu.

blackiwid schrieb:
Genauso wie Urheberrecht zwar extrem Lang gilt,
Ja. Das gilt zu lang. Das Problem hat man ja auch in anderen Bereichen.
Wobei ich es da schwer finde, mich auf einen Zeitrahmen festzulegen.

Klar könnte man theoretisch sagen, das das Urheberrecht nur z.B: für 20 Jahre gilt. So nach dem Motto: "In den ersten 20 Jahren kann man ja wohl genug Geld damit verdienen".

Wobei das bei Software noch mal anders ist als beispielsweise bei einem Buch. Bei einem Buch ist es noch vorstellbar, das es erst sehr spät Beliebtheit erlangt und dann wäre es unfair, wenn man nicht mehr die Früchte seiner Arbeit ernten könnte weil es eben erst nach 30 Jahren ein Verkaufsschlager wird.

Bei Software hat man das aber in der Regel nicht. Insofern macht es zumindest dafür Sinn Schutzzeiten zu verkürzen.

blackiwid schrieb:
das ist ne Versicherung gegen Schadcode wie Backdoors und rootkits und anderen
Da ist natürlich was dran.

blackiwid schrieb:
und es stärkt den Wettbewerb
Wobei wettbewerbsschädigt eher so was wie Patente sind. Wie die gegenwärtig wirken.

blackiwid schrieb:
Dafür (bzw. dagegen) eignen sich Standards ganz gut.
Das Problem ist, das Software häufig ein volatiler Bereich ist. Standards hinken der Entwicklung hinterher. Was auch aber auch irgendwo Sinn macht, weil bei neuen Dingen wirken Standards eher innovationshemmend.
 
Zuletzt bearbeitet:
andy_m4 schrieb:
Wobei ich es da schwer finde, mich auf einen Zeitrahmen festzulegen.
RMS hat das mal in nem Vortrag (Richard Stallman falls du das nicht weißt vermute aber schon) aufgedrösselt und sogar Zeiten geteilt nach Sachbüchern, Romanen und so weiter unterschiedlich lange gestellt, also nicht 1 Urheberrecht für alles, da kommt aber das ins Spiel das Urheberrecht beschützt in Gewisser Weise auch Opensource Entwickler das heißt wenn man das reduziert tangiert das proprietäre Entwickler 0 weil du hast vielleicht das Recht an nem Quellcode aber du hast ihn nicht, daher bringt dir nichts das der abgelaufen ist, gut kannst dann die 20 Jahre alte Version benutzen, aber kannst die nicht mal leicht modernisieren fuer highdpi z.B. oder irgendwas. Selbst auf neues "Windows" oder was portieren kanns ohne Quellcode schwer.

Also ja Urheberrecht für Software, Software ist etwas sehr anderes.
Ergänzung ()

andy_m4 schrieb:
Standards hinken der Entwicklung hinterher.
Das mag hier und da real sein, aber oft wird dieses nur vor getäuscht, um anders zu sein um inkompatibel zu werden damit die Leute die eigene Software nutzen.
Ergänzung ()

andy_m4 schrieb:
Zu meinen Präferenzen hab ich gar nichts gesagt. Ich weiß nicht, warum Du mir das unterstellst (und das ja nicht nur einmal, sondern mehrmals).
Ein bisschen schon will nicht sagen das ich nur darauf eingegagen bin aber deine Haltung zu BSD vs GPL hast schon klar durchscheinen lassen, vielleicht weniger einseitig nach dem Post als ich dachte aber seis drum, denke man kann auch bisschen polemisch sein, das ist natürlich für das "Opfer" nicht immer schön aber hielt sich denke ich in Grenzen und fast deinen ersten Kommentar zu mir auch nicht sehr freundlich... und schon fast eskalierend ok war eher der 2. kommentar der 1. ging noch aber der war auch schon belehrend weil ichs ja selbst gefunden hatte und es so rüber kam wie wenn ichs nicht gefunden hätte aber beim 2. dann:
Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber wenn Du schon damit überfordert bist auf einer Internetseite herum zu klicken, meinst Du das dann ein Lisp-Vortrag das Richtige für Dich ist? ;-)
Das dann auch Polemik. Und nen Angriff auf wie gut ich Lisp programmieren kann oder nicht, das unterstellt auch recht viel von wenig basis. Klar mag ein ;) sein aber nachdem ich nen harmlosen "ohh fand die seite bisschen verwirrend, aber habs am ende gefunden" fand ich das schon bisschen viel aber geschenkt... vielleicht haben wir unsere Hörner abgewetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
blackiwid schrieb:
Also ja Urheberrecht für Software, Software ist etwas sehr anderes.
Auf jeden Fall finde ich es gut, wenn sich jemand mit dem Thema beschäftigt und hoffe, das da auch mal ein bisschen Bewegung ins Thema Urheberrecht rein kommt.

Und möglicherweise kriegen wir das ja jetzt durch den ganzen KI-Kram. Bisher konnte man sich immer noch ein bisschen um echte Reformen beim Urheberrecht drum rummogeln, in dem man einfach sagt:
"Naja gut. Wir haben jetzt Software aber wir reformieren nicht großartig, sondern ergänzen ein paar Paragraphen damits einigermaßen passt".

Und jetzt ist der Gesetzgeber ja vielleicht doch gezwungen mal alles auf den Prüfstand zu stellen.

blackiwid schrieb:
Das mag hier und da real sein, aber oft wird dieses nur vor getäuscht, um anders zu sein um inkompatibel zu werden damit die Leute die eigene Software nutzen.
Naja. Kann sein das es hier und da auch missbraucht wird. Das will ich gar nicht in Abrede stellen. Häufig hast Du aber bei einer neuen Technologie das Problem, das Du erst mal Erfahrung brauchst, wie man das am besten richtig benutzt und was "best practice" sind und wo man was ggf. ändern muss.

Kurzum: Es ist gut, wenn man Sachen angeht und verändert, aber man muss halt aufpassen, das man das Kind nicht mit dem Bade ausschüttet oder sich irgendwelche Kollateralschäden einfängt.

blackiwid schrieb:
aber deine Haltung zu BSD vs GPL hast schon klar durchscheinen lassen
Weiß nicht. Mag sein, das es so gewirkt hat.
Ich bin aber völlig fein damit wenn jemand für seine Software die BSD-Lizenz (jetzt mal als Synonym für non-copyleft-Open-Source-Lizenzen) wählt und genauso aber auch wenn jemand für seine Software die GPL-Lizenz (jetzt mal als Synonym für Copyleft-Lizenzen) wählt.

Was mir aber immer mal wieder auffällt, ist, das man bei einigen GPL-Verfechtern immer mal wieder eine Überhöhung merkt.
Es ist ja ok wenn man aufklärt und auf Dinge hinweist. Aber nicht selten geschieht das auf ungefragt und dann schwingt da auch immer mit, das man ja der Hüter der "wahren Freiheit" ist und wer das anders macht, der hats nur noch nicht verstanden oder dem wird unterstellt, das er eine "böse" Agenda verfolgt.

Das hat dann schon leicht religiöse Züge, weil da ja auch immer mitschwingt, das keine Akzeptanz für abweichende Meinung da ist.

blackiwid schrieb:
denke ich in Grenzen und fast deinen ersten Kommentar zu mir auch nicht sehr freundlich...
Es gibt bei mir ganz sicher Luft nach oben. :-)
Also nicht nur, was Freundlichkeit angeht, sondern die Art und Weise wie man in eine Diskussion reingeht.
Wobei man ja im vorhinein nicht weiß, in welche Richtung das geht. Häufig ist es ja eine "eins ergibt das andere"-Geschichte. Weil man halt auch nicht immer merkt, wenn etwas missverständlich formuliert ist.

blackiwid schrieb:
Das dann auch Polemik.
Ja. Das kann man sicher so sagen.
Allerdings war das ja nicht Polemik um Ihrerselbstwillen, sondern sollte ja nur das unterstreichen, was ich sagen wollte.

blackiwid schrieb:
Und nen Angriff auf wie gut ich Lisp programmieren kann oder nicht
Nein. So war das aber gar nicht gemeint.
Jemand der Lisp überhaupt kennt, dem unterstelle ich ja erst mal, das er sich überdurchschnittlich gut auskennt. Weil Lisp kennt ja Lieschen Müller, der so grob ihr Smartphone bedienen kann eher nicht, geschweige denn, das sie auf Lisp-Vorträge etc. will.

Und dann aber zu kritisieren, das auf einer Webseite Lisp-Sachen schwer zu finden sind, finde ich dann schon seltsam. Weil selbst mit durchschnittlichen Kenntnissen würde man ja davon ausgehen, das eine Suche zu bedienen machbar ist. Wenn ich jetzt sogar von überdurchschnittlich ausgehe, dann ist diese Beschwerde ja geradezu lächerlich.
 
andy_m4 schrieb:
Was mir aber immer mal wieder auffällt, ist, das man bei einigen GPL-Verfechtern immer mal wieder eine Überhöhung merkt.
Sicher gibts, aber bei mir eher wenn der Angriff kommt Copyleft sei ja gar nicht oder (weniger) frei.

An sich kommt das Thema ja bei mir eher selten vor, ich selbst benutze wenn alles andere Gleich ist halt lieber GPL / Copyleft besonders auch wenn ich Code veröffentliche, da ich auch nicht will das jemand meine Arbeit benutzt um mir potenziell zu schaden...

Klar ganz theoretisch kann man das nie ausschließen aber ich veröffentlich keinen Code für Waffensysteme also die Chance das code von mir in ner Bombe landet die dann auf mich gefeuert wird ist eher gering. Für alles andere mag man schaden nicht immer 100% aber 99% ausschließen und wenigstens sollte es doch so sein bekommt man den Code dann in der Regel wieder zumindest wenn die person es irgendwie vertreiben will, das heißt ich hab auch was davon potenziell oder er kann damit zumindest nicht 3. durch die Weitergabe schaden (schadcode + 1-2 features einbauen und proprietär vertreiben).

Alles was darüber hinaus geht, wie ohh du hast was rechtes wo gepostet daher darfst die Software nicht benutzen oder du bist china ich mag kein China das ist mir zu wider. Die Politik weiter gefasst sollte da raus bleiben.

Aber du kannst da selbst zu Spieltheorie und solchen Spielsituation gehen find den namen von dem Kack spiel grad nicht, aber gibt eins wo man 10 Euro an 2 Spieler gibt wo der eine die Aufteilung entscheiden kann und der andere nur das Geld ablehnen kann oder nicht.

Da sind natürlich einige Faktoren anders, keiner kann ins Geld schadcode einführen der heimlich dein Geld aufm Konto auffrisst oder dich überwacht... aber ein Aspekt lässt sich übertragen, wenn das 2er Team 10 Euro geboten bekommt und der Aufteilungsbestimmer sagt er will 100% lehnen die meisten ab, fast alle, selbst wenn er sagt kriegst 1 Euro was ja rein logisch besser wäre das an zu nehmen als 0 zu bekommen lehnen die meisten ab sie schädigen sich also lieber selber als solch etwas "ungerechtes" an zu nehmen.

Bei BSD hast die Versuchsanordnung leicht geändert erst wird der gefragt Annehmen oder nicht und dann kommt der wo aufteilt und sagt ich geb alles weiter oder ich behalte 100%.

Denn nur 40% des Sources frei geben zumindest kann man das nicht in die Lizenz rein schreiben.

Ich glaube wäre es möglich in der Lizenz 40% der Änderungen als Copyleft zu definieren und 60% als erlaubte Copyright (wäre dann ja das copyleft-left nicht?), würden Spieltheoretisch mehr sich darauf ein lassen, aber da eine Kopie ja 10 Euro für Beide bedeutet und der 1. dem ja den 5 Euro Schein erst gegeben hat und er nun 10 Euro draus gemacht hat und es einfach kopieren kann und ihm auch 10 Euro geben kann... macht es kein Sinn warum sich der 2. auch nur mit 4 Euro zufrieden geben soll.

Der einzige Grund eher schlechteren Deals für den Ursprungsauthor in kauf zu nehmen ist der selbe wie der wo die 1 Euro aktzeptiert lieber 1 Euro als 0 Euro hauptsache irgendwie Erfolg der Software quasi "um jeden Preis".

Der Profit könnte sein das in irgend einem "bösen" produkt dein Code landet und du das quasi in dein CV rein schreiben kannst und damit bessere Jobs kriegen kannst. Die gleiche Logik wie ein kostenloses Praktikum zu machen.

Ist dann nicht BSD mehr Copyleft weil du die Kontrolle von jedem abgeleiteten werk komplett verlierst, während du bei GPL das noch hast ein bisschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
blackiwid schrieb:
aber bei mir eher wenn der Angriff kommt Copyleft sei ja gar nicht oder (weniger) frei.
Naja. Erstmal ist die Lizenz ja auch weniger frei als beispielsweise die BSD-Lizenz. Zumindest wenn man auf die Seite guckt, was der Lizenznehmer damit machen darf.
Und klar kann man das sicher alles verargumentieren, warum das dann trotzdem für den Autor bzw. der Allgemeinheit positive Auswirkungen ist. Aber erst mal muss man doch anerkennen, das es eine Einschränkung im oben genannten Sinne ist.

Wie gesagt, die Situation hat man ja quasi auch bei jedem Gesetz. Das greift ja auch in die Entscheidungsfreiheit ein und beschränkt sie. Aber man sagt halt: "Das ist ok, weil gesamt gesehen profitieren alle (oder zumindest eine Mehrheit) davon".

Was aber häufig kommt ist eine Leugnung das das die Freiheit beschneidet. Was es dann schwierig macht, sachlich darüber zu auszutauschen, ob es im Sinne des angedachten Ziels geeignet ist oder nicht und welche Kollateralschäden das haben könnte.

blackiwid schrieb:
Klar ganz theoretisch kann man das nie ausschließen aber ich veröffentlich keinen Code für Waffensysteme also die Chance das code von mir in ner Bombe landet die dann auf mich gefeuert wird ist eher gering.
Ja. Wobei solche Sachen immer auch schwer auszuschließen sind.
Mal davon abgesehen unterstelle ich mal, das bad guys wie Putin sich ja nicht unbedingt um Lizenzen scheren, wenn sie Bomben auf Europa abwerfen wollen. :-)

blackiwid schrieb:
Die Politik weiter gefasst sollte da raus bleiben.
Sagen wir mal so:
Umso mehr Regeln Du rein nimmst, umso höher ist die Gefahr das Du die irgendwo Kollateralschäden oder Widersprüche einfängst.

blackiwid schrieb:
Ist dann nicht BSD mehr Copyleft weil du die Kontrolle von jedem abgeleiteten werk komplett verlierst, während du bei GPL das noch hast ein bisschen.
Vielleicht ist aber Kontrolle auch gar nicht immer das Ziel. Das wird nämlich auch oft bei solchen Diskussionen hinten runter fallen gelassen: Das gar nicht klar gemacht wird, was das Ziel ist.

Das Ziel kann ja zum Beispiel sein, einen Standard oder so was wie ein Dateiformat zu verbreiten.
Dann macht man eine Implementierung dazu und stellt die unter eine liberale Lizenz (BSD oder gar Public Domain).

Und das ist dann auch völlig ok, wenn das dann in proprietärer Software eingesetzt wird, weil es ja darum geht, das Format zu verbreiten und dann ists sehr hilfreich, wenn es bei der Implementierung möglichst wenig Hemmnisse gibt, das irgendwo einzubauen. Einschließlich der Lizenz die möglichst viel erlaubt.

Die GPL wäre also hier in Hinblick auf das Ziel eher hinderlich.

Und dann gibts wiederum Szenarien, wo die Wirkung der GPL im Sinne des Ziels (Offenlegung des Quellcodes und Freiheit für die Anwender) gut war. Beispielsweise freie Firmware für Home-Router zu haben. Wäre sicher nicht so schnell gegangen, wenn die Hersteller nicht gezwungen gewesen wären ihre Parts aufgrund er GPL offenzulegen.
 
andy_m4 schrieb:
Das Ziel kann ja zum Beispiel sein, einen Standard oder so was wie ein Dateiformat zu verbreiten.
Ein Dateiformat ist aber kein Program, wie willst eine Dokumentation für ein Dateiformat compilieren gut könntest es nehmen erweitern und dann unter ne andere Lizenz stellen?

Also reden wir eher von ner Beispielimplementation? Da würde ich sagen das Beispielcode nicht wirklich echter Code als kein zu benutzenden Programm da brauchst im Zweifel keine Lizenz oder public domain.

Also auch BSD hat halt ne Freiheitseinschränkung man will das der andere Werbung für einen macht "recognition" also das Ziel ist mehr verbreitung als mit GPL dafür mehr Werbung.

Der User darf damit alles machen auch bösere Dinge aber dafür Werbung. Mein problem ist halt man stellt sich jetzt irgend was negatives vor es kann eine Marktbeherschende Stellung sein mit Proprietärer Software oder ein Schadcode der ein Atomkraftwerk hoch jagt will man dafür unbedingt recognition?

Klar ein Stück weit hast das mit GPL auch aber man schafft ein gleiches Levelfield. Also ja die Hammerbande könnte auch mit GPL Sofware ne Webseite zusammenklopfen wo sie ihre Verbrechen verherrlichen, aber sie können nicht eine von dir frei gemachte Software nehmen sie so verbessern das Leute nen Mehrwert sehen diese Verkaufen und an normale Menschen und dann damit irgend was schlechtes Finanzieren, denn sobald sie es nur an eine Person "verkaufen" sie können das Theoretisch machen ohne den Source selbst auf ne Webseite zu stellen aber die Person muss den Code kriegen und die darf den veröffentlichen, also wenn sie nicht an einem Verkauf extrem viel verdienen, was extrem unwahrscheinlich ist und wenn muss deren Mehrwert so gigantisch sein das dein Beitrag wahrscheinlich nicht mehr in % sehr groß war, und dann kann man es sofort forken und nach der 1. kriegen die keine Kunden mehr außer Leute die gerne Freiwillig bezahlen und sowas unterstützen wollen aber das ist dann mehr ne Spende kein Verkauf mehr und ist weitgehend los gelöst vom Produkt.

Die BSD Antwort darauf wäre ja lass die doch ihren Scheiss finanzieren das schlechte machen aber ich werde mehr bekannt weil es dann tausende Extremisten gibt die meinen Namen eingeblendet bekommen oder lesen auf der Download Lizenz seite...

Das mag anders klingen wie ich vorher schrieb mit keine anderen Sachen, aber es ist was anderes ob ich in die Lizenz rein schreib "Extremisten sollen meine Software nicht nutzen oder Gruppe XY die ich nicht mag..." oder ob man der Allgemeinhein die Möglichkeiten in die Hand gibt sich vor etwas zu schützen und die selbst entscheiden was sie unterstützen wollen oder was sie verhindern wollen und die bösen Extremisten können den Source ja weiter nutzen also das verbietet man ihnen nicht nimmt ihnen die 4 Rechte auch nicht weg.

So bisschen wie Free Speech in Amerika du kannst alles sagen, aber du musst auch nicht-staatliche Antwort eben dann auch aushalten, natürlich gibts auch dort staatliche Zensur gegen Austauschstudenten aber das führt jetzt zu weit. Mit BSD schildest du die das die Leute entweder was böses stoppen wollen mit erheblichem verlust im Zweifel oder sie machtlos dagegen sind.

Weiß nicht ob das das beste Beispiel ist, aber das fiel mir dazu spontan ein um den Unterschied raus zu arbeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
blackiwid schrieb:
Ein Dateiformat ist aber kein Programm ....
Und es ging nicht darum das Dateiformat (oder eine Doku) unter eine Lizenz zu stellen
Es ging um Ziele. Konkret um das Ziel, die Verbreitung zu fördern.

blackiwid schrieb:
Also reden wir eher von ner Beispielimplementation?
Nicht unbedingt eine Beispielimplementation in dem Sinne. Sondern schon eine Implementation die dafür da ist, die zu benutzen.
Ein Beispiel für ein Format ist JPEG 2000. Deren Referenz-Implementationen sind unter einer liberalen Lizenz (inkl. der Erlaubnis die in kommerzieller Software einzubinden), mit dem Ziel die Verbreitung zu fördern.
Ähnliches hat man ja auch bei den Google-Blld- und Videoformaten (alles was so auf Basis von V8 und V9 entwickelt worden ist) .

Ein anderer Bereich ist, das man Implementierungen von Protokollen als freie Software veröffentlicht.

Was auch sehr beliebt ist: Man bringt eine Software bzw. Bibliothek raus die unter einer liberalen Lizenz steht (BSD oder vergelichbar) und dann sagt: Wir bieten Zusatzservices an. Wir helfen Dir, das zu benutzen oder in Dein Produkt einzubauen.

blackiwid schrieb:
Also auch BSD hat halt ne Freiheitseinschränkung
Ja. Public Domain wäre halt etwas, was völlig ohne Einschränkung wäre.

blackiwid schrieb:
Ob man das unbedingt als Werbung bezeichnen kann, sei mal dahin gestellt.
Bei Werbung geht es ja eher darum, jemand auf was aufmerksam zu machen.
Ob man eine bloße Namensnennung damit vergleichen kann. Bei einem Filmabspann, wo dann aufgezählt wird, wer die Kamera gehalten hat usw. da würde ja auch niemand auf die Idee kommen, das als Werbung zu bezeichnen.
Und klar. Das das auch eine gewisse Form der Anerkennung ist und dabei helfen kann, Bekanntheit zu erlangen. Ok. Aber dadurch das das so unaufdringlich geschieht, ist das ja auch völlig ok.

blackiwid schrieb:
Klar ein Stück weit hast das mit GPL auch aber man schafft ein gleiches Levelfield. Also ja die Hammerbande könnte auch mit GPL Sofware ne Webseite zusammenklopfen wo sie ihre Verbrechen verherrlichen, aber sie können nicht eine von dir frei gemachte Software nehmen sie so verbessern das Leute nen Mehrwert sehen diese Verkaufen und an normale Menschen und dann damit irgend was schlechtes Finanzieren, denn sobald sie es nur an eine Person "verkaufen" sie können das Theoretisch machen ohne den Source selbst auf ne Webseite zu stellen aber die Person muss den Code kriegen und die darf den veröffentlichen,
Ok. Jetzt sagst Du das noch mal, was ich bereits gesagt hab. :-)

Und zum Rest. Kann man sehen, wie man will. Mein Punkt war ja, das das sich nicht so einfach und klar sagen lässt. Und wenn man sieht, wie sehr Du Dich abmühst das umständlich hinzukonstruieren, bestätigt das ja sogar.

blackiwid schrieb:
Du denkst zu sehr in Lagern und Ideologien.
Und das kann ja auch Beweggrund sein. Aber muss nicht.
Ein und die selbe Person kann bei unterschiedlichen Projekten auch unterschiedliche Lizenzen verwenden. Weil sie eben nicht ideologisch denkt, sondern in: Was macht sich für mein Projekt und in dem Fall am besten.

Ich finde es dann immer problematisch, wenn den Leuten irgendwelche Absichten unterstellt werden. So ne Takes wie "Der nimmt die BSD-Lizenz ja bloß, weil der Werbung für sich machen will" sind halt reine Spekulation. Kann sein. Muss aber nicht sein. Daher sind solche Spekulation auch wenig hilfreich.
Sowas macht man eigentlich nur, wenn man Dinge in ein bestimmtes Licht rücken will. Ich weiß auch gar nicht was das soll. Und auch was dieses vergleichen soll.

Wenn man jetzt hingeht und konkret sagt: Da ist Projekt ABC und mit dem Ziel XYZ und dann kann man ja dann dazu argumentieren, welche Lizenz geeignet ist.
Aber all diese Dinge die eine Lizenz per se ver-/beurteilen ... sorry. Das halte ich für wenig gewinnbringend.

blackiwid schrieb:
Ich find ehrliche gesagt diese Analogie die immer zwischen freier Rede und freie Software gezogen wird schon unpassend.
 
FOSDEM ist und war eine grossartige Konfernz. Das beste vom Besten.

Allerdings bezahlt mein Arbeitgeber die Reise, Hotel etc nicht mehr. Wie sieht es bei euch aus? Müsst ihr auch selbst bezahlen?
 
andy_m4 schrieb:
Du denkst zu sehr in Lagern und Ideologien.
Ich Pauschalisiere, sonst kann man über nichts reden weil man sonst zu nichts mehr was sagen kann weil es zu allem Ausnahmen gibt.

Es gibt nun mal haufenweise die auch glauben das BSD besser sei, und klar es mag auch Leute geben die Wählen nur ne Lizenz ohne zu tier sich Gedanken gemacht zu haben, aber ich denke zwischen "opensource" und proprietary machen die Leute sich schon Gedanken was man nun wählt.

Nun scheint z.B. Linus aussage das er halb zufällig die GPL gewählt hat weil der Compiler den er benutzte GCC auch darunter lizenziert war, aber dann hat er sich doch so sehr dafür interessiert das er das "and later" von GPL v2 raus gestrichen hat.

Und das war dann auch nicht ne Art Zufall und nur um auf Nummer sicher zu gehen er hat dann auch sehr gegen die v3 an-gestänkert.

Nun mag es sein das die BSD Leute Ideologiefreier sind, aber wenn ich die denke habe so viel Freiheit wie möglich daher auch argumentiere oft das BSD ja freier sei wie GPL dann wäre ohne andere Ziele ja die Suche nach der freiesten Lizenz logisch (in dem Sinne) und das wäre dann nicht die BSD, also wenn man eine weniger Freie Lizenz als möglich wählt dann weil man diese "Freiheitseinschränkung" will, zumindest häufig, es gibt natürlich auch Leute die hören mal irgendwo was oder so und machen das nach der Nachbar hat nen Iphone also kauf ich auch eins.

Zumindest für die die gegen GPL Lästern und selbst wenn sie nicht sagen BSD sei besser aber sei freier und damit schon zumindest indirekt auch gegen die lästern und bitte wer sich ein Teufel als Maskottchen nimmt der ist nicht so unschuldig wie du hier tust.

Es gibt Tendenzen wie gesagt ausnahmen bei seite, ich habe auch kein Problem mit Muster wir Menschen sind große Mustererkenner das macht uns effizienter, wir schrecken erst mal gleich auf wenn es im Busch raschelt wenn es ein Eichhörnchen ist oder der Säbelzahntiger, sicher nicht ideales Beispiel wenn auch ne geringe Eintreffwahrscheinlichkeit es rechtfertigt über zu reagieren auch wenn es 99% nur das Eichhörnchen ist da die Gefahr des 1% so groß ist, aber wenn man deutlich über 50% damit abdeckt dann finde ich es auch ohne große Gefahr unter anderem Effizient und als Deutscher mag ich Effizienz, es muss sich ja auch nicht jeder angesprochen fühlen wenn er nicht in das fällt was ich sage.

Ansonsten kann man keine Gruppenbezogenen Aussagen machen, oder muss es immer mit 1000 Worten einschränkend sagen...

Und nur weil ich mal was verdenke habe ich auch nicht einen Anspruch auf Richtigkeit und lass mich auch gerne mit Argumenten davon abbringen das ich unrecht habe, aber dieses "es gibt Ausnahmen" ist mir dazu zu wenig.
 
blackiwid schrieb:
Ich Pauschalisiere, sonst kann man über nichts reden weil man sonst zu nichts mehr was sagen kann weil es zu allem Ausnahmen gibt.
Naja. Man kann schon über was reden. Wie ich schon sagte (und ja auch schon gemacht hab):
Man guckt sich ein Projekt an und dann kann man darüber reden, welche Lizenz dann Sinn macht.

Wenn man versucht pauschal darüber zu reden ist halt die Gefahr sehr groß, das man was übersieht. Außerdem rutscht man dann sehr schnell ins Spekulative ab. Und damit ist ja niemanden geholfen.

blackiwid schrieb:
Nun mag es sein das die BSD Leute Ideologiefreier sind
Weiß nicht. Das ist ja auch wieder eine Pauschalisierung.

Ideologie ist ja auch nicht per se was Schlechtes. Wer also aus ideologischen Gründen irgendeine Lizenz bevorzugt, dann ist das ja in Ordnung. Es wird erst dann unangenehm, wenn das dann als Ersatz für eine Begründung benutzt wird oder mit Hilfe dessen angefangen wird sich über andere zu stellen und/oder denen ihre eigene Meinung abzusprechen.

blackiwid schrieb:
aber sei freier und damit schon zumindest indirekt auch gegen die lästern
Aber das ist ja auch schon wieder eine Unterstellung. Und das führt eben gern zu Missverständnissen. Dieser Thread ist da ein gutes Beispiel für.

blackiwid schrieb:
und bitte wer sich ein Teufel als Maskottchen nimmt der ist nicht so unschuldig wie du hier tust.
Das "Teufelchen" hat mit der BSD-Lizenz erst mal gar nichts zu tun, sondern ist ein Maskottchen von FreeBSD.
Und das hat wohl seinen Ursprung darin, das man UNIX-Dienste üblicherweise mit Daemons bezeichnet.
Die die zweite Bedeutung des Wortes sind halt Dämonen. Daher das Logo.
Das ist Nerdhumor den muss man nicht teilen. Aber dann gleich und ohne weitere Belege zu unterstellen "Ein Teufel. Jaja. Da weiß man ja, woher der Wind weht" ist halt nur noch Schwurbelei.

Das ist ungefähr das gleiche Niveau als wenn jemand sagen würde: "Der Tux sieht ja niedlich aus. Aber jeder weiß, das Pinguine Raubvögel sind. Das soll also nur Tarnung sein und in Wirklichkeit schnappt er eiskalt zu".

Keine Ahnung was das soll.

Mal davon abgesehen hat ja auch niemand irgendwas gesagt zu "unschuldig" usw.
Das ist wieder nur reine Interpretation von Dir.
Das man Text ein stückweit immer interpretiert ist ja auch normal. Aber das ist irgendwie so weit weg vom Gesagten, das ich mich frage, wie man überhaupt darauf kommt.

Ich finde es ehrlich gesagt auch anstrengend mich immer wieder zu rechtfertigen für Dinge, die ich gar nicht gesagt habe.

blackiwid schrieb:
Ansonsten kann man keine Gruppenbezogenen Aussagen machen
Man kann schon gruppenbezogene Aussagen machen. Nur wenn da einfach nur beleglos herumspekuliert wird und es zu Vorurteilen führt, dann ist damit ja niemanden geholfen.

blackiwid schrieb:
aber dieses "es gibt Ausnahmen" ist mir dazu zu wenig.
Naja. Zunächst ist es ja so, das wer Behauptungen aufstellt auch in der Pflicht ist, diese zu belegen.
Dann ist es ja ohnehin nicht meine Aufgabe die zu widerlegen.
 
andy_m4 schrieb:
Wenn man versucht pauschal darüber zu reden ist halt die Gefahr sehr groß, das man was übersieht. Außerdem rutscht man dann sehr schnell ins Spekulative ab. Und damit ist ja niemanden geholfen.
Deshalb ist es ja ein Diskurs, daher darf man natürlich auch mal etwas das nicht ganz richtig ist oder falsch ist sagen solange man prinzipiell für Argumente offen ist und nicht nur tribalistisch sich mit all seinen Aussagen und Meinungen dauerhaft verheiratet.
andy_m4 schrieb:
Wer also aus ideologischen Gründen irgendeine Lizenz bevorzugt, dann ist das ja in Ordnung.
Du bist da sehr widersprüchlich mit dem Begriff Ideologie, sagst zwar kann auch was gutes sein aber daraus folgt dann auch das etwas anderes Schlechter ist, etwas kann nur besser sein wenn was anderes Schlechter ist, das ist Mengenlehre denk ich oder mal Artverwandt sehr basal.

Und besser und Schlechter ist mir noch zu neutral ich würde auch sagen böse das sieht man bei den Extremen, ich halte z.B. Tivoisierung für Böse.

Klar man kann argumentieren das man nicht das Geld bekommen hätte und dann Software XY nicht so schnell entwickeln hätte können aber oft greift nicht mal das Argument, bei Spielen die stark auf Artwork setzt reicht das Urheberrecht um pro spielbare Kopie Geld zu bekommen.

Es geht auch wie auch beim Recht um Güterabwägung, ein Wohl das durch z.B. Prop. Software entstehen kann XY Software kommt schneller raus, muss eben den Schaden den es anrichtet auch übertreffen oder es ist in Summe böse.

Nun darf man auch viele böse Sachen rechtlich machen aber Moral und Recht sind nicht immer Gleich, natürlich darf man dazu unterschiedliche Meinungen haben aber ich darf auch eine haben die sagt XY ist böse das wirst du auch haben nur vielleicht bei anderen Dingen.
 
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