Sir Unreal
Cadet 3rd Year
- Registriert
- Dez. 2009
- Beiträge
- 39
Hallo zusammen,
möchte hiermit eine Diskussion lostreten und würde mich über viele Ideen, Vorschläge und Kritiken freuen.
Hintergrund
Die Snowden-Enthüllungen und alle nachfolgenden Erkenntnisse über die Hacker-Machenschaften der NSA. Zuletzt die Erkenntnis von Kaspersky, dass mittlerweile sogar Festplatten für Angriffe verwendet wurden oder werden können.
Ziel
Einen privaten PC/Laptop aufbauen - rein softwareseitig - der einerseits weiterhin spielefähig ist, aber andererseits die NSA "aussperrt". Das mag sich ziemlich widersprüchlich anhören, denn das bedeutet zwangsläufig den gleichzeitigen Einsatz von Windows 7/8/10 und einem Internetzugang.
Vorgaben
- Annahme, dass jedes Windows schlummernde NSA-Backdoors besitzt
- Annahme, dass viele große US-Softwareschmieden NSA-Backdoors einbauen
- Annahme, dass man für Recherchen, soziale Netze, Unterhaltung usw. einen Internetzugang benötigt
- Annahme, dass Spiele und diverse Programme einen Internetzugang benötigen
- Annahme, dass Opensource-Software und -Betriebssysteme keine Backdoors enthalten (ansonsten wäre die Diskussion in Chuck Norris-Manier an dieser Stelle beendet)
- Annahme, dass europäische und asiatische Softwareprodukte keine Backdoors enthalten -> wird hier als unrealistisch betrachtet
Mögliche Lösungsschritte (die sich teils ergänzen müssen oder sogar widersprechen, reines Brainstorming):
- Verlagerung der Internettätigkeiten in eine VM
- Ersetzen der Windows-Firewallfunktionalität durch Nicht-US-Produkte
- Vollständige Abkapslung von Windows vom Internet, z.B. durch ein fehlendes Standardgateway und fehlendes DNS
- Eingeschränkter Internetzugriff von Windows durch Freigabe whitegelisteter Adressen (z.B. Steam, Virenschutzserver) im Router
- in der VM: Verwendung freier Betriebssysteme z.B. auf Linuxbasis
- Verwendung von Nicht-US-Virenscanner(n) in der VM auch unter Linux?
- Verwendung von Firefox und Thunderbird in der VM für Internettätigkeiten
- Einrichtung eines zentralen Speicherorts z.B. für Downloads
- Nutzung/Anbindung der persönlichen Daten (Dokumente, Fotos, Medien)
- Verwendung einer Multibootumgebung, wo Windows nur bedingt abgeschottet wird, aber stattdessen größtenteils Opensource-Betriebssysteme gebootet werden (These: weniger Onlinezeit bedeutet weniger Angriffsfläche)
- Aufbau einer DMZ durch Nutzung mehrerer Router
- Verwendung welcher Virenscanner?
- Verwendung welcher (H)IDS-Systeme, wenn überhaupt?
- Verwendung welcher Virtualisierungssoftware?
- Funktioniert Windows 8/8.1/10 überhaupt durchgehend ohne Internet? (mal abgesehen von der einmaligen Aktivierung)
Und bevor die Frage aufkommt, ob hier der Aufwand übertrieben ist und man lieber die Kirche im Dorf lassen solle: Nein. Ich zieh das durch. Da ich aber konsequenterweise ein frisches Windows nutzen würde, warte ich bis zur Ablösung des von mir verwendeten Windows 7.
möchte hiermit eine Diskussion lostreten und würde mich über viele Ideen, Vorschläge und Kritiken freuen.
Hintergrund
Die Snowden-Enthüllungen und alle nachfolgenden Erkenntnisse über die Hacker-Machenschaften der NSA. Zuletzt die Erkenntnis von Kaspersky, dass mittlerweile sogar Festplatten für Angriffe verwendet wurden oder werden können.
Ziel
Einen privaten PC/Laptop aufbauen - rein softwareseitig - der einerseits weiterhin spielefähig ist, aber andererseits die NSA "aussperrt". Das mag sich ziemlich widersprüchlich anhören, denn das bedeutet zwangsläufig den gleichzeitigen Einsatz von Windows 7/8/10 und einem Internetzugang.
Vorgaben
- Annahme, dass jedes Windows schlummernde NSA-Backdoors besitzt
- Annahme, dass viele große US-Softwareschmieden NSA-Backdoors einbauen
- Annahme, dass man für Recherchen, soziale Netze, Unterhaltung usw. einen Internetzugang benötigt
- Annahme, dass Spiele und diverse Programme einen Internetzugang benötigen
- Annahme, dass Opensource-Software und -Betriebssysteme keine Backdoors enthalten (ansonsten wäre die Diskussion in Chuck Norris-Manier an dieser Stelle beendet)
- Annahme, dass europäische und asiatische Softwareprodukte keine Backdoors enthalten -> wird hier als unrealistisch betrachtet
Mögliche Lösungsschritte (die sich teils ergänzen müssen oder sogar widersprechen, reines Brainstorming):
- Verlagerung der Internettätigkeiten in eine VM
- Ersetzen der Windows-Firewallfunktionalität durch Nicht-US-Produkte
- Vollständige Abkapslung von Windows vom Internet, z.B. durch ein fehlendes Standardgateway und fehlendes DNS
- Eingeschränkter Internetzugriff von Windows durch Freigabe whitegelisteter Adressen (z.B. Steam, Virenschutzserver) im Router
- in der VM: Verwendung freier Betriebssysteme z.B. auf Linuxbasis
- Verwendung von Nicht-US-Virenscanner(n) in der VM auch unter Linux?
- Verwendung von Firefox und Thunderbird in der VM für Internettätigkeiten
- Einrichtung eines zentralen Speicherorts z.B. für Downloads
- Nutzung/Anbindung der persönlichen Daten (Dokumente, Fotos, Medien)
- Verwendung einer Multibootumgebung, wo Windows nur bedingt abgeschottet wird, aber stattdessen größtenteils Opensource-Betriebssysteme gebootet werden (These: weniger Onlinezeit bedeutet weniger Angriffsfläche)
- Aufbau einer DMZ durch Nutzung mehrerer Router
- Verwendung welcher Virenscanner?
- Verwendung welcher (H)IDS-Systeme, wenn überhaupt?
- Verwendung welcher Virtualisierungssoftware?
- Funktioniert Windows 8/8.1/10 überhaupt durchgehend ohne Internet? (mal abgesehen von der einmaligen Aktivierung)
Und bevor die Frage aufkommt, ob hier der Aufwand übertrieben ist und man lieber die Kirche im Dorf lassen solle: Nein. Ich zieh das durch. Da ich aber konsequenterweise ein frisches Windows nutzen würde, warte ich bis zur Ablösung des von mir verwendeten Windows 7.
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