Frage bzgl. evtl. Abzocke beim Verkauf ins Ausland

bonehelm

Lt. Commander
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Mai 2013
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Hallo zusammen,

ich weiß nicht, ob das hier jetzt rein passt, aber ich verkaufe aktuell ein Tablet auf eBay Kleinanzeigen.
Jetzt hat mich einer angeschrieben, dass ich ihn doch bitte mal per Mail kontaktieren soll. Sprich außerhalb von ebay Kleinanzeigen.
Das hab ich auch gemacht und daraufhin, kam eine Antwort bzw. eine Frage ob ich auch nach England versende.
Nach dem Preis hat er garnicht gefragt. Erst als ich gefragt habe, wieviel er denn zahlen würde, kam dass er den genauen Preis nicht mehr wüsste. Dann habe ich einfach mal 250 exkl. Versand geschrieben. Kam sofort ein Ja von ihm und er wollte meine E-Mail von PayPal.
Kann das irgendeine Abzocke sein? Kann er mit meiner Paypal E-Mail irgendwas blödes anstellen, oder evtl. das Geld irgendwie wiederholen? Oder was würdet ihr denken bzw. an meiner Stelle machen? Klingt schon alles ein wenig merkwürdig.

edit: Habe gerade hier was Interessantes gefunden.
Dreiecksbetrug über paypal


Gruß bonehelm
 
Zuletzt bearbeitet:
Er kann vor allem mit einem PayPal Konto bezahlen, welches nicht ihm gehört oder zumindest behaupten, dass es ihm nicht gehört (weils einem Freund gehört etc.) und dann bucht PayPal das Geld zurück, oder oder oder...

Ich würde ihm anbieten das Tablet gegen Vorauszahlung per Banküberweisung zu senden, ansonsten hat er Pech gehabt. Außer er kann dir nachweisen, dass ihm das PayPal Konto von dem er bezahlen möchte auch wirklich gehört (und zwar so, dass PayPal dir das im Zweifel auch glaubt). Keine Ahnung ob man bei PayPal nachfragen kann ob die Lieferadresse mit einem Konto übereinstimmt.

Weiters natürlich nur versichert versenden, damit er nicht behaupten kann, er hätte nichts bekommen. Das Risiko liegt zwar beim Käufer, aber du hast den Ärger mit PayPal wenn er sagt, er hätte nie etwas bekommen und in England den Betrag einkalgen könnte teurer werden als das Ding wert ist.

Was man mit deiner PayPal Email anfangen kann, kann ich dir nicht sagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da muss man gar nicht viele Worten verschwenden.

Angebote bei eBay Kleinanzeigen aus dem Ausland immer ignorieren. Fertig.
 
BlubbsDE schrieb:
Angebote bei eBay Kleinanzeigen aus dem Ausland immer ignorieren. Fertig.
Nicht nur bei den Kleinanzeigen.

Ist doch alles* nur Betrug.


* zu 99,9%
 
Bei Zahlung mit Überweisung würde ich es dem Käufer auch bis nach Timbuktu schicken, mit PayPal no way.
PayPal würde ich so oder so als Verkäufer nie wieder annehmen, aber das muss jeder für sich wissen, aber Ausland mit PayPal ist geradezu lebensmüde.
 
auch bei Überweisungen gibt es den Dreiecksbetrug.

aber eventuell gibt es in England auch einfach keine Tabletts.
schonmal drüber nachgedacht?
 
manchmal bist also auch du begriffsstutzig, wieder was gelernt ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
mit paypal bist du als verkäufer da schnell der gearschte, also entweder per überweisung zahlen lassen oder bleiben lassen, just my 2 cents
Ergänzung ()

florian. schrieb:
auch bei Überweisungen gibt es den Dreiecksbetrug.

aber eventuell gibt es in England auch einfach keine Tabletts.
schonmal drüber nachgedacht?

aber im gegensatz dazu behält paypal das geld einfach ein, dh. er siehts nie, der überweisungsbetrug müsste gegebenenfalls erstmal vor gericht durchgesetzt werden. (oder? lasse mich gerne eines besseren belehren)

und selbstverständlich gibt es in england silbertabletts xD
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Diese Rechtschreibkorrektur :p

Paypal entscheidet solche fälle einfach schneller (unbürokratischer)
der Dreiecksbetrug bleibt aber der selbe.

Man sollte von zwielichtigen Geschäften einfach immer die Finger lassen, egal wie bezahlt wird.
 
PayPals Entscheidungen sind aber nicht wirklich denen eines Richters vorzuziehen, zumindest nicht von der Posititon des Verkäufers aus. Bei einem Betrug mit einem gehakten Konto hat z.B. zuerst einmal der Bankkunde von dessen Konto das Geld abging sich mit seiner Bank auseinander zu setzen, im Zweifel übernimmt die Bank den Schaden, wenn ihre Sicherheitsvorkehrungen ungenügend waren und bei PayPal wird das mal eben einfach dem Verkäufer wieder abgebucht. Dazu haben wir doch hier genug Threads.

Ein Dreiecksbetrug kann auch mit Überweisungen gemacht werden, aber man kann sich auch besser schützen, z.B. indem man den Käufer bittet die Lieferadresse auch so als Lieferadresse als Verwendungszweck anzugeben. Dann hat der Betrüger wohl ein Problem dem Dritte in dem Betrug, nämlich der der dem Betrüger auch etwas im gleichen Wert abkauft und dessen Geld der Verkäufer erhällt, dies so zu übernitteln, der wird ja wohl keine Überweisung mit einer fremden Lieferadresse abschicken und wenn doch, würde er vor Gericht wohl alt aussehen, wenn er danach sein Geld zurück haben will, weil die Ware bei ihm nie angekommen ist. Bekommt man dann das Geld ohne die Lieferadresse ist man auch sofort gewarnt.

Hier dürfte aber eher der alten Trick mit dem Überweisen eines "versehentlich" zu hohen Betrags in Frage kommen, von dem man dann die Rest per Western Union zurückschicken soll oder es kommt dann statt der Überweisung ein Scheck mit dem zu hohen Betrag an, der natürlich platzt, aber die Banken schreiben ja meist erst mal den Betrag gut und ziehen das Geld danach wieder ab.

Jedenfalls würde ich die Finger davon lassen, denn wer wirklich kaufen und bezhalen will, der versucht auch i.d.R. den Preis zu drücken, aber Betrüger die nie die Absicht haben zu zahlen aktzeptieren natürlich jeden Preis und versuchen auch nicht zu handeln, damit ihnen das Opfer nicht noch abspringt.
 
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