Frage zu Bitrate und Videogrösse

Serious_Sam

Commander
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2.904
Hi,

ich arbeite mit Avidemux und Handbrake.
Da ich oft eine feste Videogrösse möchte, z.B. 80 Minuten CD-R, stellt sich mir die Frage, ob die
Grösse der Video- Datei allein von der Bitrate und unabhängig vom Container (z.B. AVI) oder Codecs wie H.264 oder Xvid ist.

Ich bin Neuling in dem Bereich und hoffe es kann mir jmd. die Frage etwas ausführlicher beantworten.
 
Bitrate plus ein paar Prozent für den Container: Metainformationen, usw.
Aber normalerweise solltest du eine variable Bitrate einstellen weil ja verschiedene Szenen sehr unterschiedliche Bitraten brauchen. Eine Actionszene braucht sehr viel Platz, während ein Tagesschausprecher der was vom Blatt abliest praktisch nix braucht.
 
OK, vielen Dank :)

Was die variable Bitrate angeht, so ist diese bereits mit Average Bitrate gegeben?
Man gibt also die Durchschnitt-Bitrate an und es wird je
nach Szene automatisch reguliert?
 
Serious_Sam schrieb:
Hi,

ich arbeite mit Avidemux und Handbrake.
Da ich oft eine feste Videogrösse möchte, z.B. 80 Minuten CD-R, stellt sich mir die Frage, ob die
Grösse der Video- Datei allein von der Bitrate und unabhängig vom Container (z.B. AVI) oder Codecs wie H.264 oder Xvid ist.

Ich bin Neuling in dem Bereich und hoffe es kann mir jmd. die Frage etwas ausführlicher beantworten.
ganz klar nein. ein bild als .jpeg und ein bild als .bmp haben trotz gleicher pixel-anzahl auch unterschiedliche größen. ebenso bei mp3 vs. wave

jetzt kommt es aber z.b. auf den codec an, wie die einzelnen bilder des videos gespeichert werden.
 
Von Codec zu Codec sollte die Videogrösse also von der Bitrate abhängen?

D.h. es genügt ein Bitrate-Calculator für Audio und Video und ich muss sonst auf nichts achten?
 
Ich bin Neuling in dem Bereich und hoffe es kann mir jmd. die Frage etwas ausführlicher beantworten.

ich nenn das kind mal beim namen: avi und xvid mit einer fest definierten größe (zb 700 oder 1400mb), so hat man früher raubkopien erstellt. mittlerweile macht man das etwas anders (und warum sollte man sich das nicht abgucken WIE die das machen, nicht was sie da machen). man hat also ein urlaubsvideo xy. die meisten kameras haben keinen leistungsstarken chip, weshalb sie in exorbitanten bitraten aufnehmen. solche videos kann man am pc wesentlich kleiner machen ohne qualität zu verlieren.

heute benutzt man die container mkv oder mp4. avi hat eigentlich ausgedient. der h264/x264 codec ist auch wesentlich besser als xvid/divx und sollte heute bevorzugt verwendet werden, es sei denn das endgerät unterstützt das nicht. zu xvid zeiten hat man bevorzugt 2pass genommen. die videobitrate wird vorher eingestellt (fester wert) und dann wusste man vorher wie groß die datei wird (wenn man die umrechnung von MB und MiB berücksichtigt hat). 2pass gibt es immer noch bei x264. es gibt aber eine wesentlich effektivere methode, nennt sich QF oder qrf (je nach programm). damit gibt man eine "grobe" qualität vor. es gibt die stufen 16, 18, 20, 22. je höher die zahl, je kleiner die datei (und je schlechter die quali). als grober richtwert: stufe 22 ist halb so groß wie 18. der codec entscheidet in diesem fall selbst wie hoch die bitrate sein sollte. beim abspann (viel schwarz und ein paar weiße buchstaben) kann man so sehr viel platz sparen, denn dafür reicht eine bitrate von rund 100kbit/s aus (auch bei fullhd). das video kann aber durchschnittlich eine bitrate von 1700kbit/s haben. diese methode ist sehr viel effektiver und benötigt nur einen durchlauf (schneller als 2pass). nachteil ist, dass man vorher nie weiß wie groß das video wird. aus heutiger sicht ist das eigentlich egal, denn platz hat man.
 
Ich digitalisiere VHS oder Hi8 mit einem A/D-Wandler USB-Stick und versuche verschiedenes.
Der Sony BluRay Player will die Xvid Avis auf CD-R nicht haben.
Daher versuche ich es jetzt mit MKV und H.264 mit Handbrake.

Beim Rumcodieren ist mir das mit der Bitrate aufgefallen.
Vllt. sollte ich DVD Rohlinge kaufen und es mit QF 20 versuchen.

MPEG-2 ist zu groß.

Aufjedenfall vielen Dank. Bringt mich auf neue Versuche.
 
Zuletzt bearbeitet: (MPEG-2)
Vllt. sollte ich DVD Rohlinge kaufen und es mit QF 20 versuchen.

20 liefert ziemlich gute ergebnisse. vhs sind ja analoge aufnahmen. ich kenne handbrake nicht, aber bei ripbot264 (vergleichbar mit handbrake) gibt es eine option "denoise". damit kann man sehr körnige videos deutlich aufbessern. aber vorsichtig verwenden, sonst sieht das video so aus, als hätte man es mit dem weichzeichner massiv übertrieben.
 
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