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NewsFree Software Foundation: Mit freien Inhalten trainierte KI-Modelle sollten für alle frei sein
Die Free Software Foundation (FSF) hat Anthropic erneut für die Nutzung ihrer Materialien beim Training der KI-Modelle kritisiert. Zugleich fordert die Organisation auch von anderen LLM-Entwicklern, Modelle, die mit frei zugänglichen Inhalten trainiert wurden, ebenfalls frei für Nutzer bereitzustellen.
Gut gedacht, aber es bleibt ein US "Unternehmen", daher ein No-Go von mir.
Jetzt noch Steam auf DRM-Free und unser Zahlungssystem, dann sehen wir weiter!
Wer kennt es?
Autor A hat sein Werk (Buch, Studie, Facharbeit, Dissertation, etc.) kostenlos für die Allgemeinheit gestellt bzw. erlaubt die kostenlose Verbreitung.
Doch in Land B sperrt oder erschwert man den Zugang zu diesem Werk, weil man entgegen dem Willen des Autors damit Geld verdienen will.
Kostenlos zur Verfügung gestelltes Wissen sollte frei und einfach zugänglich kostenlos zur Verfügung gestellt bleiben.
Für alle Menschen (natürliche Personen) sowieso.
Und für Unternehmen und KI (bzw. juristischen Personen) sollte man verpflichtend direkt auf die Quelle verweisen.
Ist in der Tat irgendwo schade, dass die normale GPL bei SaaS nicht greift, denn da hätte man eine monumentale Angriffsfläche.
Aber allgemein würde es schon reichen zu beweisen, dass ein LLM Code mit AGPL Lizenz in den Trainingsdaten hatte, denn da kann man sich dann nicht so leicht herauswieseln wie bei rein künstlerischen Werken. Braucht natürlich recht viel Geld und Willen, und überhaupt ein Interesse - LLMs, die keine Ahnung von OpenSource-Code haben, wären in ihrer Nützlichkeit dann doch massiv eingeschränkt.
Autor A hat sein Werk (Buch, Studie, Facharbeit, Dissertation, etc.) kostenlos für die Allgemeinheit gestellt bzw. erlaubt die kostenlose Verbreitung.
Doch in Land B sperrt oder erschwert man den Zugang zu diesem Werk, weil man entgegen dem Willen des Autors damit Geld verdienen will.
Du meist so wie praktisch 99% der Akademischen-Werke heute, die hinter einem Verlag stecken? Kleiner Tipp an alle: Wenn ihr ein Paper sucht schreibt den/die Urheber direkt an in 99,9% der Fälle bekommt ihr die PDF kostenlos.
Von wegen "Wissen der Welt im Internet". Ich finde nicht mal alle Grundlagen aus dem Infostudium im Netz.
Verfügbar ist generell Verflachtes und Vereinfachtes. Fast alles mit Tiefgang ist nur mit Zugang zu den einschlägigen Portalen erreichbar.
Ist halt ein Problem wenn das "physische DRM" fehlt, das es bei gedruckten Büchern gab.
Noch schlimmer ist aber, dass sich wahrscheinlich die meisten des Problems gar nicht bewusst sind.
Ich hab mein berufliches Wissen auch teilweise aus frei verfügbaren Quellen angehäuft (Bücher in der Bibliothek, OpenAcces-Paper, zum Teil Wikipedia) würde aber im Leben nicht auf die Idee kommen, deswegen kostenlos zu arbeiten.
@PhilosKTO Deine Aufnahmevermögen ist aber begrenzt. Es würde auch ewig dauern ein neues Werk wie ein Buch trotz deiner Erfahrung zu schreiben.
Eine KI analysiert und generiert in einem Bruchteil deiner Zeit. Dabei ist diese weniger kreativ, sondern kombiniert nur Wörter/Bilder/Musik/Video neu. Dabei werden Urheberrechte ignoriert. Der Inhalt von KI-Texten wird nicht kritisch von einer KI hinterfragt. Warum sollte das kostenpflichtig sein?
Die FSF hat eine Sache immer richtig gemacht, sie hat Lizenzen und Politik als ihre Werkzeuge verwendet. Und nicht in einer fehlgeleiteten Hackerethik - mit erheblichen Aufwand - einen Workaround entwickelt.
Was haben uns die Jailbreaks der iPhones gebracht? Härtere Locks.
libdvdcss? Härtere Verschlüsselung und Streaming.
Die Versuche Direct3D nachzubauen? Noch ein Direct3D 13.
Wir müssen nur die gesamte Informationstechnologie regulieren. So wie wie das mit der Pharmaindustrie, Chemieindustrie, Maschinenbauindustrie, Landwirtschaft und allen weiteren Industrien getan haben. Hinterher Wettbewerbsverfahren einzuleiten und mit 10 bis 15 Jahren Verzögerung zu reagieren ist, nicht sinnvoll.
Was leider nicht so einfach ist, weil die Werke zum einen nicht wie andere freie Werke auffindbar und zum anderen die Kontaktdaten nicht ersichtlich sind.
Wir mussten uns an die Professoren und Dozenten persönlich wenden, um überhaupt zu erfahren, wie man an bestimmte Werke und deren Kontaktdaten kommt. Besonders die Älteren haben keinen Social Media Kanal, teilweise auch keine ("öffentliche") E-Mail und die Adresse ist natürlich auch nicht öffentlich.
Seitdem die AI Unternehmen sich an allem bedient haben, ist das eh ein Free for all.
Wenn Copyright nicht mehr für Konzerne gilt, klaue ich auch zusammen was ich kriegen kann.