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Fritzbox 7330 SL (1und1) an Versatel Anschluss betreiben

HELLge

Lt. Commander
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Dez. 2004
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Hallo,

ich habe günstig eine Fritzbox 7330 SL (1und1 Branding) aus einer Vertragsverlängerung bekommen und möchte diese nun an unserem Versatel Anschluss nutzen.

Die Box habe ich angeschlossen, er findet auch die Vermittlungsstelle und erkennt meinen 16 Mbit Anschluss, sonst funktioniert auch alles so wie es soll.

Nun gebe ich die Zugangsdaten von Versatel ein und er kann sich nicht verbinden. Ist das bei Versatel mit Fremdgeräten nicht einfach so möglich oder macht das 1und1 Branding das Gerät unnutzbar? Oder mach ich irgendwas grundlegend falsch?

Der Versatel Support meinte ich müsste den Versatel Router immer als Modem nutzen was ich aber def. nicht möchte dann habe ich zwei Geräte laufen...
 
Wie du schon selber vermutest macht es das Branding der 1&1 FritzBox nicht möglich diese an deinem Versatel Anschluß einwandfrei zu nutzen.Das verhält sich ähnlich wie das Branding bei Handys mit Festverträgen.
Habe das schon mit verschiedenen Modems und Routern probiert.Speedport Modelle von der Telekom,1&1 Router,Alice Boxen.....die Provider wissen schon ganz gut die Funktionalität ihrer angebotenen Hardware einzuschränken.

Klar gibt es die Möglichkeiten von gehackter Firmware.Alternativ könntest du auch versuchen,die offizielle Firmware der Fritz Box 7330 auf die SL zu flashen,aber das Risiko wäre mir zu groß.Wenn man die absolute Unabhängigkeit bei einem Router haben will,dann sollte man die im Einzelhandel erhältlichen Fritzboxen kaufen.
 
werden die 1und1 geräte nicht leihweise ausgeliefert und müssen am ende des vertrages wieder zurückgeben werden?
 
Wie sieht denn bei dir das "Branding" aus, nur äußerlich mit dem 1&1 Design oder auch in der Routersoftware? Ich besitze nämlich einen FB 7240 von einem ehemaligen 1&1 Vertrag und betreibe damit meinen Telekomanschluss ohne Probleme!
 
@Sgt.Slaughter

das stimmt so nicht. 1und1 FritzBoxen sind nicht eingeschränkt. Sie lassen sich an allen DSL Leitungen betreiben. Sofern eben der Provider nicht selbst irgend etwas eingerichtet hat, was nicht dem Standard entspricht. Wie das bei Versatel aussieht, keine Ahnung. An der 1und1 FritzBox liegt es jedenfalls nicht.
 
Besitze eine 7390 (1&1 Brand) und betreibe sie an einem Telekomanschluss.
Es gibt ja die vorgefertigten Masken, was bei mir aber nicht funktionierte. Ich musste einen "anderen Internetanbieter" einrichten und meine ID, Mitnutzernummer und Anschlusskennung an einem Stück hintereinander eintragen und das Passwort extra,so hat es funktioniert. Versuche mal Versatel als anderen Internetanbieter einzurichten, gibt dazu sicherlich eine Anleitung im Netz.
 
BlubbsDE schrieb:
@Sgt.Slaughter

das stimmt so nicht. 1und1 FritzBoxen sind nicht eingeschränkt. Sie lassen sich an allen DSL Leitungen betreiben. Sofern eben der Provider nicht selbst irgend etwas eingerichtet hat, was nicht dem Standard entspricht. Wie das bei Versatel aussieht, keine Ahnung. An der 1und1 FritzBox liegt es jedenfalls nicht.

Ich beziehe es ja auch nur auf meine eigenen Erfahrungen.Ich habe im Keller noch ein paar alte Speedports von der Telekom rumliegen.Die habe ich damals an meinem mittlerweile nicht mehr vorhandenen Alice Anschluß ausprobiert (Mit und Ohne Splitter) Endergebnis: Die Speedports konnten alle das DSL Signal syncronisieren,allerdings funktionierte die Telefonie mit diesen Routern nicht,da Alice VoIP stellte und keinen Analog Anschluß

Das gleiche Ergebnis hatte ich dann mit einer Fritzbox 7050 Phone Wlan (1&1 Branding) am Alice Anschluß.DSL ging einwandfrei,Telefonie jedoch nicht.Wie du schon selbst gesagt hast,richten die Provider dann irgend etwas ein,was die volle Funktionalität des Anschlußes auf die gebrandeten Boxen wohl reduziert.

Mein Vater hat sich eine im Handel offiziell erhältliche Fritzbox gekauft.Auf dieser sind verschiedene Anbieter schon vorprogammiert,wo man dann nur noch seine Zugangsdaten seines Anbieters angeben muß.Bei diesen Boxen hat man einfach mehr Freiraum als bei den mit einem Vertrag angebotenen Boxen.
Das man auch die gebrandeten Boxen an allen DSL Leitungen betreiben kann stimmt schon,jedoch treten eben doch Probleme auf.Meistens die mit der Telefonie.Das ist auf jeden Fall meine persönliche Erfahrung basierend auf meinen Amateurkenntissen.
 
Und das stimmt eben nicht. Die gebrandeten Boxen können auch mit dem Assistenten eingerichtet werden ausserdem kann man sie mit wenig Aufwand debranden. Anleitung dazu unter www. ip-phone-forum.de.
 
Leon schrieb:
@Sgt.Slaughter

Es liegt nicht an der Fritzbox. Das Branding von 1und1 hat keinen Einfluss auf die Funktionsweise der Box. Man kann ja auch die Offizielle Firmware bei AVM verwenden.

Das heist also deiner Meinung nach könnte ich auch die offizielle 7330SL Firmware meiner von 1&1 gebrandeten 7330SL (UI) Firmware überspielen ohne das danach irgend etwas nicht funtioniert ?

Ich weiß ja nicht,aber das Risiko würde ich nicht eingehen wollen ^^

Jetzt hast du mich aber neugierig gemacht.Da werde ich mal nachschauen wie das geht.Oder hast du für mich einen passenden Link parat ?
 
Das vom Sgt. beschriebene "Problem" hat rein gar nichts mit den sog. "gebrandeten" Boxen zu tun - sondern wie er im Prinzip schon selber schrieb, mit den Unterschieden hinsichtlich der "Leitungen" (Features, Funktionsweisen etc.).

Aber zurück zum eigentlichen Thema: 1&1-Fritzboxen sind einzig und allein optisch gebrandet, nie aber technisch. Nicht zuletzt deswegen ziehen sich alle von 1&1 bereitgestellten Fritzboxen immer auch die Firmware-Updates direkt vom AVM-Server (wie es ja hier auch schon korrekt erwähnt wurde).

Und was ebenso korrekt erwähnt wurde: Die Fritzboxen (übrigens genau so, wie jeder Telekom-Speedport) bieten direkt in ihrer eigenen Konfiguration die Auswahl an, ob die Telekom, oder ein anderer Provider genutzt werden soll. Diese Funktion arbeitet auch einwandfrei, sofern a) tatsächlich die korrekten Zugangsdaten eingegeben werden und b) auch die grundsätzlich erforderlichen, technischen Voraussetzungen erfüllt sind. Ich werfe hier mal ADSL, ADSL2, ADSL2+, SDSL usw. als Stichwörter in den Raum.

Apropos Firmware: Auch für die besagte 7330 SL gibt's direkt bei AVM aktuelle Firmware, einfach mal suchen. Schreibe das nur deshalb, weil das aktuelle Fritz.OS v5.50 für viele User ganz interessante Features bietet, die es mit älteren Firmwares noch nicht gab.

Lirum Larum: Ich empfehle den manuellen Download & die anschließende Installation der aktuellsten Firmware. Danach solltes du auch noch sicherheitshalber die Box resetten, um die Box wirklich clean zu haben. Anschließend dann Inbetriebnahme gemäß der AVM-Beschreibung:

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j...dW7JFBZMmmBTNagatHtMMoQ&bvm=bv.46471029,d.Yms

Sollte das wider Erwarten nicht klappen, solltest du mal in der Konfigurationsmaske der Box etwas weiter forschen, i.d.R. geben die Fritz.Boxen recht genau Auskunft darüber (über den Status, bzw. über den Unter-Punkt "Internet"), wo es denn ihrer Meinung nach hakt...
 
Sgt.Slaughter schrieb:
Das heist also deiner Meinung nach könnte ich auch die offizielle 7330SL Firmware meiner von 1&1 gebrandeten 7330SL (UI) Firmware überspielen ohne das danach irgend etwas nicht funtioniert ?

Ich weiß ja nicht,aber das Risiko würde ich nicht eingehen wollen ^^

Jetzt hast du mich aber neugierig gemacht.Da werde ich mal nachschauen wie das geht.Oder hast du für mich einen passenden Link parat ?

Konnte meine 1&1 7390 auch mit der offiziellen Firmware aktualisieren. Ging ohne weiteres.
 
Ich nutze die 1&1 Fritzbox 7170 mit Versatel. Habe diese entbrandet und die AVM Firmware aufgespielt ging aber vorher auch ohne entbranden. Wir haben noch ISDN und DSL 16000, zwischen der Fritzbox und der Telefondose habe ich diesen NT-Split von Versatel geschaltet. Ohne Splitter geht das bei uns hier nicht.
 
Selbstverständlich kannst du die Firmware aufspielen. Da wird auch nix überschieben. Der einzige Unterschied ist, dass das Branding dafür sorgt, dass als erstes der Assistent für die Einrichtung eines 1und1 zuganges angezeigt wird. Und dieser Bereich wird mit einem Firmwareupdate nicht geändert! Es besteht keine Gefahr.

EInfach in der Oberfläche der Fritzbox ein Firmwareupdate durchführen, über WLAN wird es nicht empfohlen, habe das aber auch immer gemacht. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst lädst du dir die Datei bei AVM runter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur um das noch mal klar zu machen: Es gibt NICHTS ANDERES als die "offiziellen" Firmwares (also mal abgesehen von gemoddeten & gehackten Firmwares). Will damit sagen: 1&1 betreibt keine eigene Firmware-Entwicklung, und genau so wenig erstellt AVM spezielle Firmwares für 1&1.

Geht mal zu 1&1 und sagt: "Ich hätt' gern 'ne neue Firmware für meine Fritzbox!". Mal abgesehen, daß das mit mindestens 3 erfolglosen Anrufen (inkl. je 20 Minuten Warteschleife) verbunden ist & am Ende doch nur zu einen freundlichen, aber zumeist recht inkompetenten Callcenter-Kollegen von Marcell D'Avis führt; letztendlich kann & wird 1&1 niemals eine "eigene", oder "spezielle" Firmware bereitstellen. Aber (& mit gaaaaanz viel Glück!) auf die automatische Update-Funktion der Fritzbox verweisen. Welche auf dem AVM-Server nach evtl. verfügbaren Updates sucht...

Mit etwas weniger Glück werdet ihr auf die AVM-Homepage verwiesen. Gut, muss man eben manuell updaten... immerhin was. Mit etwas Pech (dafür aber mit enormem Belustigungs-Faktor!) werdet ihr auf "fritz.de" verwiesen. Ohne Quatsch, mir mal passiert. Zum Glück komme ich aus Potsdam & weiß, daß sich dahinter ein ganz erträglicher Jugend-Radiosender verbirgt...
 
FALSCH ! Die 1und1 Fritzboxen haben eine geänderte Firmware. Denn wenn du eine rote im Laden kaufst, startet sie nicht mit dem Einrichtungscode von 1und1! Der Flashbereich bei einem Firmwareupdate wird nur mit den Daten der Originalfirmware überschieben, der Bereich für die Änderung die das 1und1 Branding betrifft bleibt unverändert! Was glaubst du denn, was beim debranding passiert?

Was soll das 1und1 Bashing? Die letzten Male die ich bei 1und1 angerufen habe, war ich weniger als 2 Minuten in der Warteschleife. Bisher wurde mir immer sehr schnell und kompetent geholfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch wenn das eigentlich schon am Thema vorbeiführt: Leider bist du es, der falsch liegt. Welcher Anbieter voreingestellt ist, hat nicht ursächlich mit der Firmware zu tun, sondern mit der "Branding Environment Variable", welche wiederum nicht Teil der Firmware ist. Deine Frage nach meinem Glauben ist daher irrelevant, denn ich weiß nun mal: Dein angesprochenes De-Branding ist nichts anderes als die Änderung besagter "Branding Environment Variable".

Wen weiterführende Infos dazu interessieren, der mag sich über diese Seite weiter informieren:

http://www.wehavemorefun.de/fritzbox/Branding
 
Du kannst es probieren, prinzipiell wird ein Splitter nichts "schlimmer" machen. Aber ich vermute, er wird er ebenso wenig dein Problem lösen, denn:

a) Hattest du vor dem Wechsel auf die Fritzbox einen Splitter vor deinem Versatel-Router geschaltet?

oder

b) Hatte dein zuvor genutzer Versatel-Router einen Splitter integriert?

Sollten beide Fragen jeweils mit "nein" zu beantworten sein, wäre auch relativ klar, daß kein Splitter benötigt wird. Bevor du weiter im "Dunkeln stocherst" nochmals der Tipp: Schau in der Benutzeroberläche der Fritzbox nach, weshalb der Verbindungsaufbau scheitert. Ggf. können wir dir dann gezielter weiterhelfen. Was auch wichtig zu wissen wäre: Hast du da evtl. einen ISDN-Anschluss am laufen (von Versatel gern als "Multigeräte-Anschluss" bezeichnet)?
 
jap ist ISDN.
Das Ereignisprotokoll sagt Anmeldung fehlgeschlagen. (Du kommst hier nicht rein) deswegen habe ich es auch mehr als einmal probiert um eine Falscheingabe auszuschliessen.
 
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