Fritzbox VPN gegen Deap Packet Inspection?

Smagjus

Vice Admiral
Registriert
Feb. 2011
Beiträge
6.148
Huhu,

kurze Frage, simple Frage. Bei der Fritzbox 7490 (und auch einigen anderen) gibt es die Möglichkeit einen VPN mit MyFritz einzurichten. Kann ich damit verhindern, dass der Internetprovider den Traffic untersuchen kann, sprich, ist mein Traffic in Augen des ISPs verschlsselt? Es geht mir weniger um den Datenschutz sondern einer möglichen Priorisierung bestimmter Datenpakete entgegenzuwirken.

Mein Wissen bezüglich Netzwerken ist etwas mau und es scheitert schon am OSI Modell. Deswegen die Frage.

Edit: Heißt natürlich "Deep" und die Verbindung würde ich vom Desktop Rechner, der bei der Fritzbox steht, aufbauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
du verbindest dich ja mit deinem Rechner zu deiner Fritzbox, und nicht mit deiner Fritzbox zu einer Externen Gegenstelle - also nein, deine gewünschte Funktionalität wird dadurch nicht erreicht.
 
Achso, okay. Ich dachte, da man sich beim MyFritz Dienst anmelden muss, wäre das evtl. anders. Danke :)
 
VPN wird doch direkt über den Rechner eingerichtet und nicht über die Fritzbox. In dem Fall ist der gesamte Traffic von deinem Rechner bis zum VPN-Gateway verschlüsselt.

Die Frage ist halt, ob dein Provider wirklich Datenpakete unterschiedlich priorisiert, jetzt abgesehen von VoIP.
 
Dass mein Provider soweit Einfluss nimmt, dass es sich negativ auf mich auswirkt, glaube ich auch nicht. Mir ist das nur mal durch den Kopf gegangen und deswegen habe ich mich erkundigt, ob ich diese Möglichkeit in Petto hätte.
 
Der fritzdienst ist nur ein ddns-adresssucher, VPN geht trotzdem von deiner fritzbox direkt zum anderen PC (natürlich bestimmt der Provider, wohin die datenpakete durchgeleitet werden). Meistens an den Knotenpunkt, der weniger belastet ist
 
Zurück
Oben