Funktioniert mein Vorhaben? Heim-Netzwerkplanung

q6600_user

Ensign
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Hallo zusammen,

meine zentrale Frage: Ist mein Vorhaben wie im Bild dargestellt umsetzbar und macht es dazu auch noch Sinn?

...mal wieder eine Planungsdiskussion zum Thema Heimnetz.. vermutlich die zig Tausendste allein in diesem Forum.
Allerdings sind ja bei jedem die GEgebenheiten und Voraussetzung sowie der Anspruch unterschiedlich.

Vorab: Ja, ich habe mir bereits einige Threads zu dem Thema angeschaut und versucht mich allgemein zu informieren.
Vorkenntnisse vorhanden, aber nicht in der "Tiefe"

IMG_20210125_130359.JPG


Allgemein Infos zum Projekt:
  • Es wird renoviert und umgebaut, derzeit komme ich an nahezu alles dran und kann auch noch zusätzliche Kabel ziehen
  • CAT 7 Verlegekabel
  • Mehrere Parteien und externe Gäste im Sinne von einer Kurzzeitvermietung (AirBnB) -> Datenschutz und Haftung
  • Trennung dieser durch VLANs (tagged)
  • Bisher keinerlei Erfahrung mit VLANs
  • Telefon Anlage an S0
  • Komponentenauswahl / Vorschlag durch mein recherchiertes P/L Verhältnis
  • Unifi Produkte aufgrund von Telekom Entertain TV Problematik (?) ausgeklammert

  1. Funktioniert mein geplanter Aufbau in dieser Form?
  2. Kann ich bspw. Drucker oder ein NAS sowohl über LAN als auch WLAN in mehreren VLANs verfügbar machen?
  3. Kann ich bspw. Fernseher oder IP Kameras innerhalb der Wohnungen/ VLANs nur durch ein weiteres VLAN von den restlichen Teilnehmern abschotten?
  4. Freisprechanlage über Telefone (DECT) in die einzelnen Wohnungen ? Wie kann man das realisieren? Reicht da die FritzBox noch?
  5. Verteilung der Internetbandbreite auf die einzelnen VLANs möglich?
  6. Welche Produkte würdet ihr einsetzen?


Vermutlich habe ich für euch relevante Infos vergessen.. bitte nachfragen.

Vielen Dank vorab!
 
Moin,

steht das Gartenhaus abseits der "Wohungen"?

Cheers
 
örtlich gesehen ja, letztendlich nach meinem Verständnis ist es so zu sagen "örtlicher Abschnitt NR 4" in meiner Zeichnung
 
Wenn hier die Örtlichkeiten weiter auseinander bzw. die Stromversorgung auch individuell geschieht, bitte unbedingt über Potentialausgleich nachdenken ... oder dazwischen nur per Glasfaser koppeln.

Ansonsten ist das abhängig von Budget, Wissen und Wunsch an Funktionen (aus der Box/selbst konfiguriert) kein Problem (außer was die Telefone angeht, da weiß ich nicht Bescheid, hab seit 15+ Jahren kein Festnetz mehr).

Ubiquity ist halt eine recht gute Anlaufstelle für viele Dinge an Hardware, die man dann nahtlos per Software sehr gut konfigurieren kann.
 
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Oder gleich die Managed Switches per Glas verbinden. Schau dich mal bei Unify um. Die Fritzbox würde ich da auch gleich mit tauschen.
 
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Moin,

meine Frage geht in Richtung der Antwort vom ersten Abschnitt bei Recharging.

Cheers
 
Recharging schrieb:
Wenn hier die Örtlichkeiten weiter auseinander bzw. die Stromversorgung auch individuell geschieht, bitte unbedingt über Potentialausgleich nachdenken ... oder dazwischen nur per Glasfaser koppeln.
Korrekt, die Stromversorgung ist in diesem Fall individuell.

Mit Glasfaser habe ich ebenfalls null Erfahrung.
Wie Aufwändig ist das im Vergleich zur Lösung mit Cu und Potentialausgleich?
Für den Glasfaserfall benötige ich dann die Switche mit SFP Ports, richtig?

BTW: Zu Glasfaser, ggfs wird hier im Ort ein Glasfasernetz aufgebaut was preislich konkurrenzfähig zur Telekom ist.

Recharging schrieb:
Ubiquity ist halt eine recht gute Anlaufstelle für viele Dinge an Hardware, die man dann nahtlos per Software sehr gut konfigurieren kann.
Habe bei Unifi einige Beiträge zu EntertainTV / IGMP gelesen. Nicht mehr aktuell ?

savuti schrieb:
Oder gleich die Managed Switches per Glas verbinden. Schau dich mal bei Unify um. Die Fritzbox würde ich da auch gleich mit tauschen.
Was wäre denn die Alternative? Wie gesagt, Telefon, Fax :skull_alt: EntertainTV von Telekom und ggfs Freisprechanlage sind ebenfalls Thema.
 
Du musst nur die Switche über SFP+-Ports über Glasfaser verbinden, dann hast du das Problem mit dem Potentialausgleich schon gelöst. Alles andere je Switch kann dann auf Kupfer bleiben. 😉
 
Welche Verlegekabel (und Stecker?) benötige ich dazu?
direkte Empfehlung wäre super
 
Gibts ein Leerrohr zum Gartenhaus?
Wenn ja, welcher freie Durchmesser. Ich empfehle ein U-DQ 4xOM4 2xLC/D mit Aufteiler und Einziehhilfe.
Da benötigst du aber ein Rohr zum Einziehen mit ca. 4cm Innendurchmesser. Genaue Maße beim Hersteller nachfragen,
 
Ist gegeben DN50.
Wie verbinde ich denn deine Empfehlung mit LC ? Steckern auf die SFP Eingänge der Switche?:freak::confused_alt:
 
auf die SFP Eingänge des Switch? Sieht für mich nicht passend aus...

Kann noch jemand was zu meinen anderen Fragen sagen?
Wäre super, da es mir noch nicht klar ist.
 
  1. Kann ich bspw. Drucker oder ein NAS sowohl über LAN als auch WLAN in mehreren VLANs verfügbar machen?
  2. Kann ich bspw. Fernseher oder IP Kameras innerhalb der Wohnungen/ VLANs nur durch ein weiteres VLAN von den restlichen Teilnehmern abschotten?
  3. Freisprechanlage über Telefone (DECT) in die einzelnen Wohnungen ? Wie kann man das realisieren? Reicht da die FritzBox noch? Welche Alternative würdet ihr empfehlen?
  4. Verteilung der Internetbandbreite auf die einzelnen VLANs möglich?
  5. Welche Produkte würdet ihr einsetzen?
 
Wenn du keine Erfahrung mit VLANs hast, ist dein Vorhaben sehr ambitioniert. Ich würde fast behaupten, dass du ewig dran basteln wirst. Die reine Einrichtung der VLANs ist ja gar nicht mal das Problem, sondern das Routing und die Firewall. Gegenseitiger Wohnungszugriff soll ja blockiert, aber Druckerzugriff erlaubt sein, etc..

Da würde ich eher zu einer Routerkaskade mit Do-It-Yourself-DMZ raten.

www
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(WAN)
Internetrouter
(LAN+WLAN)
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| (DMZ)
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+--- Drucker, NAS, etc.
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+--- (WAN) Wohnungsrouter #1 : LAN + WLAN + Gast#1
|
+--- (WAN) Wohnungsrouter #2 : LAN + WLAN + Gast#2
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...

In diesem Setup sind alle Geräte, die direkt am Internetrouter angeschlossen sind, von überall erreichbar (Stichwort: DMZ), ganz ohne Konfiguration. Sowas kann man also effektiv einfach zusammenstecken, wenn man sich zB eine Handvoll TP-Link Archer C7 oder so kauft. Der Aufwand und das nötige KnowHow ist also deutlich niedriger. Klar ist ein VLAN-Setup flexibler und professioneller, aber wenn du keine Erfahrung damit hast, garantiere ich dir, dass du früher oder später eine Glatze haben wirst vor lauter Haare raufen - oder du machst hier ein Dutzend Threads auf 😕


*edit
Das ändert natürlich nichts an der Problematik des Potentialunterschieds. Es muss also nach wie vor mit LWL untereinander verbunden werden. Da es nicht so viele Router mit LWL am WAN gibt bzw. das eher hochpreisigen oder professionellen Geräten mit entsprechend komplexer Konfiguration vorbehalten ist, hilft hier natürlich kein Switch mit LWL- bzw. SFP-Port. Die Uplinks zwischen den Wohnungen müssen also am Ende der LWL-Leitung einen Medienwandler haben, der dann mittels Patchkabel mit dem WAN-Port des Wohnungsrouters verbunden wird.
 
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