(Gaming-)Notebook 0,8 - 1k€? evtl. als Barebone im DIY? Shops?

LeCram

Ensign
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Moin zusammen,
nachdem vor kurzem mein Notebook den Geist aufgegeben hat, suche ich jetzt nach Ersatz und dachte mir, vielleicht könnt ihr mir den einen oder anderen Ratschlag geben.
Das Notebook wird benötigt zum anspruchsvollen Gaming, aber auch für die Uni zum Rendering von CAD/FEM-Modellen und Programmierung. Multimediawiedergabe und gute Akkulaufzeit muss ich wohl nicht erwähnen.
Im Großen und Ganzen liegt meine Schmerzgrenze bei 800€ und meine Limitgrenze bei 1000€.
Grobe Anforderungen:
15,6" - Auflösung: 1366x oder 1920x - CPU: I5-4300 oder I7-4700 - GraKa: GT 760m oder GT765m dediziert - RAM: (8GB 1600MHz aus altem Notebook noch vorhanden)- 1: 120GB SSD - 2: 1TB HDD - BluRay - WLAN - USB 3 ...

Habe mir entsprechende Konfigurationen bereits bei One.de und Schenker zusammengestellt, beide waren aber Ruckzuck bei 1k€ angekommen. Fertigmodelle von Asus, Acer, Lenovo und Samsung (meine Favorisierten Marken) waren nicht allzu befreidiegend.
Meine Frage: Habt ihr Tipps, wie ich kosten sparen könnte? Beziehungsweise was haltet ihr von selber zusammenbauen. Kennt ihr Shops, um einzelne Komponenten und entsprechende Barebones erwerben zu können, wo man nicht jedesmal auf jede eingebaute Komponente noch nen Aufschlag zahlt?

Würde mich über eine paar Antworten freuen,
Mit besten Grüßen.
Marcel
 
benötigt zum anspruchsvollen Gaming
Das solltest du noch mal ein wenig präzisieren.
Anspruchsvolles Gaming kann mit einem Gaming-Notebook ruck-zuck die 1000€ sprengen.

Ansonsten hören sich deine Wünsche in dem Preissegment realistisch an. Bei der Akkulaufzeit sind sicher auch gute Werte drin, aber erwarte keine Wunder. Mehr als 5/6 Stunden (Office + I-Net) wird in der entsprechenden Klasse schwierig.
 
Hallo,
also da ich ein brauchbares System im Rahmen meiner Vorstellungen durchaus für 1000€ bei One.de zusammenstellen kann halte ich meine Preisvorstellungen nicht für überzogen. Was ich jetzt suche sind Wege, das ganze günstiger zu gestalten, etwa mit günstigeren Shops, alternativen aber leistungsgleichen Komponenten oder Eigenbau.
Was das Gaming angeht:
Full-HD, Grafik gerne im Anschlag, bei Verfügbarkeit HD Mods eingesetzt, aktuelle Spiele (COD, BF, Skyrim, CIV5, Minecraft, GTA ...)

Grüße,
Marcel
 
Alles klar soweit.

Was ich noch vergessen habe: Willst du Hardware um jeden Preis oder sollen auch andere Attribute wie Service, Verarbeitung und Materialauswahl mehr in den Mittelpunkt gerückt werden?
 
Interessante Frage :)

Service ist mir recht egal, neige im allgemeinen dazu bei Problemen (Technik, Elektrik o. Mechanik) selber Hand anzulegen, da 1. Schneller und 2. entsprechendes Wissen und Fertigkeiten vorhanden sind. Verarbeitung und Material: Klar, Alu und Magnesium haben was für sich, jedoch habe ich auch kein Problem mit Plastik, solange es sauber verarbeitet ist. Und was die Robustheit angeht: Als Student wird das Notebook einige Meter transport im Rucksack mitmachen müssen, es muss nicht Bombenfest sein, sollte aber normalen Alltagsbeanspruchungen standhalten. Sehe mich nicht unbedingt als "Problemkunde". Dafür weiß ich den Wert eines solchen Gerätes zu sehr zu schätzen ;)
Akkulaufzeit: Wenn ich mal nen Vormittag mit Vorlesungen ohne Steckdose schaffe wäre halt ganz praktisch. Zum Zocken wird dann doch eher auf Netzbetrieb geschaltet.
In erster Linie suche ich ein praktisches Gerät, welches seinen Zweck erfüllt. Kein Statussymbol bzw. Blickfang!

Grüße!
 
Vielleicht kann die ja das Thema eGPU etwas helfen, damit kannst du Desktopgrafikkarten an Laptops anschließen.
Falls dich das Thema interessieren sollte, melde dich oder ließ dich ein ;)
 
Moin,
die eGPU-Lösung klingt interessant, aber für den regelmäßigen Unibedarf stell ich mir das doch irgendwie umständlich vor ...
Anosnsten hab ich mir nun mal ein System bei One zusammengestellt. Was meint ihr dazu, Vorschläge, Anmerkungen, Alternative Komponenten?

Barebone: K56-3O
CPU: i7-4700QM (4x 2,4GHz)
Grafik: NVidia GT 765m 2048MB dediziert
RAM: 4096MB (wird dann direkt augetauscht gegen bei mir auf dem Schribtisch liegende 8GB)
HDD: 1000MB
SSD: Samsung 840 EVO 256GB (kauf ich selber bei Amazon o.Ä.)
WLAN: Standardmodul
CD: Standardlaufwerk 8x DVD-Brenner

Preis: ca. 1000-1050€
OS: je 50% der SSD für Mint (Hauptsystem) und Win7 (da die CAD-Programme und Spiele hier meist besser laufen ;) )
Was meint ihr, sinnvolle Zusammenstellung? Schlagt ihr Alternativen vor?
Habt ihr Ideen, ob man eventuell alle Komponenten aus anderweitigen Quellen für günstiger beziehen kann?

Grüße,
Marcel
 
Zur eGPU und Umständlich, sofern du dir ein Laptop holst, mit welchen eine Anfache Abindung möglich ist, kannst du die eGPU anbinden wie ich:
Ivxy schrieb:
Also ich muss meine eGPU nur vor dem Start meines x220 anmachen und anstecken und dann geht es auch schon, ohne weiteres zutun!
Aber du kannst dann halt nur zocken wenn du deine eGPU hast.

Zu dem 15Zoller in der Uni finde ich persönlich zu groß , perfekt finde ich die Große 14Zoll, diese ist nicht zu klein und nicht zu groß. Bei dem Gewicht finde ich Laptop + Netzteil sollten unter 2KG liegen wenn möglich, alles andere willst du nicht täglich hin- und zurückschleppen.
Das mit der Größe und dem Gewicht des Laptops ist persönliches Empfinden, daher will ich dich nicht
abhalten.
Will dich nicht von dem Laptop abhalten, aber bedenke meine Worte...

Zu der Aufteilung, wären 50GB für Mint (Linux) genug, 70GB für Windows und der Reste für die Spiele. Ich werde bald auch meine Aufteilung in meinem x220 haben...
 
@ Ivxy
Deine Variante der eGPU ist eine wirklich interessant und definitiv enorm leistungsstark, aber da auch CAD und FEM in der Anforderungsliste stehen, würde ich wirklich eher zu einer guten internen Grafikkarte raten, da ja gerade bei einem Notebook auch die Mobilität des Arbeitsplatzes auf dem Plan steht (dabei muss aber unter Umständen logischerweise die Gamingleistung schmaler ausfallen)
Es ist besser die Grafikkarte immer an Bord zu haben um auch mal während der Vorlesung oder in der Bibliothek ein Konstruktion zu bearbeiten.
Auch die Bildschirmgröße ist ein Punkt. Es schadet nicht einen etwas größeren zu haben wenn man seinen Arbeitsplatz nicht nur zu Hause hat (und dort evt auch einen externen Monitor) sondern auch mal in der Uni.
15" ist sicher nicht das mobilste Maß, aber ein guter Kompromiss aus Mobilität und angenehmer CAD-Arbeit.

@ LeCram
SSD ist eine super Idee, wenn das Geld knapp wird kann ich dir auch sagen das eine 128GB SSD ausreichend ist (siehe Ivxy). Bei mir reicht aktuell sogar noch eine 64GB SSD für Windows+Inventor+ANSYS+ProE+diverses.

Wen ich nicht irre müsste dein rausgesuchtes Notebook auf einem Clevo Barebone basieren. Kurz und knapp: die sind zu empfehlen.
Beim One Online-Shop scheiden sich in der Diskussion manch mal die Geister was den Service anbelangt - ich kann dazu nichts sagen, da fehlen mir Erfahrungswerte. Ich wollte es an dieser Stelle nur noch mal ansprechen.

Alternativ kannst du dir auch noch mal diese Modelle näher ansehen:
-> MSI GE60
-> ASUS N550JV
-> Schenker XMG M503
-> HP Envy 15
 
@ivxy
Das Anschließen wäre für mich auch kaum der entscheidende Punkt. Viel mehr das rumschleppen der GraKa und somit eines zusätzlichen Geräte, sowie von Röhrich erwähnt, die Nutzung in Vorlesungen etc.
Größe und Gewicht des Notebooks bin ich nicht anders gewohnt und 15" ist für mich persönlich minimum. Auch zum zocken halt.

@Röhrich
Von der großen SSD bin ich auch schon so halb wieder runter. Die kleine 120er sollte es auch tun. Das Notebook ist in der Tat Clevo, die Testberichte dazu sahen brauchbar aus.
Von One hab ich persönlich Bauch noch nicht viel gutes gehört, jedoch hab ich mal bei Schenkte und Guru vergleichbare bzw identische Notebooks zusammengestellt, jedoch mit einigen hundert € Preisdifferenz. So gewaltig kann der Serviceunterschied nicht sein. Zumal meine Rechner bisher entweder von mir repariert werden konnten oder vollkommen irreparabel waren. Service hab ich im Leben noch nicht genutzt. Insofern bin ich bereit gerne dran zu sparen.
Werd mir mal die anderen Notebooks ansehen, danke für den Tipp
 
Naja, dein Problem ist aber, das du nur 1000Euro ausgeben willst, aber auch das maximum an Leistung haben willst. Das geht nicht !

Die GTX765M ist die langsamste HighEnd Karte. Battlefield 4 kannst damit schonmal in FullHD @ Ultra getrost vergessen, siehe hier: http://www.notebookcheck.com/Benchmarkcheck-Battlefield-4.104966.0.html

Empfehlen würd eich dir Geräte mit HD8970M, welche deutlich schneller ist. Diese Geräte kosten allerdings um die 300Euro mehr (ab ca. 1250Euro) und sind bei weitem schwerer, was denn wiederrum nicht geht, da du mit dem Gerät auch mobil sein willst.

Also, hier nochmal deine Möglichkeiten:

1. nutzt du eGPU. Du musst das eGPU Set ja nicht immer mitschleppen... in der Uni im Hörsal willst du sicher nicht spielen, das würde mit keinem Notebook gehen, da jedes Notebook enorm laut wird, sobald Last anliegt
2. spielst du in geringeren Details und nimmst ein Gerät mit GTX765M. Aber Achtung hier, die werden sehr warm, da sie stets in sehr dünnen und leichten Geräten verbaut werden !
3. gibst du mehr Geld aus und holst dir was anständiges, was die Leistung angeht
4. kaufst du dir ein normales Gerät für die Uni und einen HTPC zum zocken. Für CAD Aufgaben wird denn auch eine kleinere GPU reichen.

Du schreibst, das du nichts anderes gewohnt bist, was das Gewicht angeht... wir reden hier aber nicht von 2-3Kg... Solch ein HighEnd Gamingnotebook kommt schon mit 3,5-5Kg daher. Alleine das Netzteil wiegt da schon 800-1400g. Dazu kommt denn noch, das sie extrem klobig sind (um die 6cm Bauhöhe)
 
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