Gebrauchtkauf Canon eos 40D - Preis u. Verwendung okay?

Nix da - Ramen sind japanische Nudeln ;)
Aber zum Thema:
Ich muss auch sagen, dass das Paket trotz des vernünftigen Objektives etwas zu teuer ist. Sehe wie andere auch einen vernünftigen Wert bei ~350€.
 
So traurig das für den Verkäufer auch ist
Mehr als 300 würde ich für die 40D mit Kitlinse auf keinen Fall geben.

Die 40D ist eine gute Kamera mit 9 AF-Kreuzsensoren und war die erste Canon die Tonwertpriorität hatte.
6 Bilder/s und CF-Kartenslot macht die Kamera wirklich attraktiv.
Ich hatte mit dem Ding jedenfalls enorm viel Spass.

zur Erklärung.
Eine 700D ist für 550 Euro zu haben.
sie hat zwar 9 AF-Sensoren wovon nur der mittige ein Kreuzsensor ist aber das fällt am Anfang der Fotografiererei nicht ins Gewicht.
Eine neue Kamera ist natürlich auch mit vielen Features ausgestattet die eine alte Kamera nicht hat.
schon alleine der neuere Sensor mit 18MP (im Gegensatz zu 10MP schon ein Sprung, wohl war der Sensor der 40D bei ISO 400 rauschärmer als die aktuellen Sensoren)
700D geht bis ISO 12.800 // 40D bis 3.200 (ISO 1600 bei der 40D ist bei der 700D wie 3200.. also auch OK / mal davon abgesehen wann man das mal braucht)
700D 5 B/s // 40D 6,4 B/s (Wenns nicht Sport sein muss ist das egal)
700D hat SD-Karte // 40D mit CF (für mich persönlich ein KO-Kriterium ich mag nicht von SD-Karten veräppelt werden, aber bei Otto-Normal-Fotografierer ist das schon OK)

Ich würde lieber noch etwas sparen und zur modernen Kamera greifen.
 
Giantursus schrieb:
zur Erklärung.
Eine 700D ist für 550 Euro zu haben.
sie hat zwar 9 AF-Sensoren wovon nur der mittige ein Kreuzsensor ist aber das fällt am Anfang der Fotografiererei nicht ins Gewicht.
Seit der 650d, also auch der 700d, sind alle Sensoren Kreuzsensoren.
 
Giantursus schrieb:
Ich würde lieber noch etwas sparen und zur modernen Kamera greifen.
Beim Durchlesen deines Posts, der viele valide Punkte enthält dachte ich trotzdem nicht dass du zu diesem Ergebnis kommst ;)

Ja, neue Sensoren und neue Technik verbessern die Bildqualität, aber andererseits sind die 18 Megapixel auf der selben Sensorfläche wie die 10 MP der 40D verteilt, d.h. die Sensorpixel werden kleiner und das Rauschen nimmt zu, die effektive Auflösung wird also reduziert. Und 10 MP reichen noch für großformatige Ausdrucke locker, außerdem spart es Speicherplatz. Es mag Beleuchtungssituationen geben, da holt die 700D wirklich mehr Bildinformationen aus der Szene, aber der Unterschied wird nicht so groß sein wie der Altersunterschied vermuten lässt. Gegenteiliges haben sogar dxomark getestet, die vergeben dem 40D-Sensor bessere Werte: http://www.dxomark.com/Cameras/Comp...n-EOS-550D-versus-Canon-EOS-40D___870_645_180

Hohe Isozahlen bringen auch nur für Marketingzwecke was, auch meine Pentax kann 32.000 aber da bleiben von den 12MP keine 1MP übrig wenn ich das Rauschen weg haben will. Bei teuren Canons oder insbesondere Nikon sind vermutlich eher hohe isos zu gebrauchen, aber grundsätzlich bringt ein lichtstarkes Objektiv mehr. Hier noch eine Meinung bzw. im Thread 100 unterschiedliche Meinungen ob die 700D oder 40D besser ist: http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=1276034&page=2#14

Kurz: in der effektiven Bildqualität unterscheiden sich die beiden Modelle wohl nur wenig, trotzdem hat die 700D ihre Vorteile/Unterschiede:
- viele Zusatzfunktionen
- kompakter
- Garantie

Aber halt auch höherer Preis und schnellerer Preisverfall.
 
@mauorrizze

Das Problem der 18 MP und dem zunehmendem Rauschen liegt aber eher an dem Verwendeten Sensor von Canon. Diese sind leider nicht ganz auf höhe der Zeit.

Der 24MP Sensor der Pentax K3 oder Nikon D7100 hat kein schlechteres Rauschverhalten als das der 16 MP Sensoren der Vorgänger und ist sogar um etwa eine Blende verbessert worden. Alles eine Frage der Technik ;)
 
ayin schrieb:
Seit der 650d, also auch der 700d, sind alle Sensoren Kreuzsensoren.

ooohh.. in der Tat.. das ist an mir vorbeigegangen.
Asche auf mein Haupt

mauorrizze schrieb:
Beim Durchlesen deines Posts, der viele valide Punkte enthält dachte ich trotzdem nicht dass du zu diesem Ergebnis kommst ;)

Ja, neue Sensoren und neue Technik verbessern die Bildqualität, aber andererseits sind die 18 Megapixel auf der selben Sensorfläche wie die 10 MP der 40D verteilt, d.h. die Sensorpixel werden kleiner und das Rauschen nimmt zu, die effektive Auflösung wird also reduziert.

Das kann man sehen wie man will
Wenn ich das 18MP-Foto entrausche und anschließend auf 10MP-Niveau verkleinere ist es trotzdem besser als das von der 40D.
sei´s drum
Die 40D ist eine verdammt gute Kamera aber leider nicht mehr ganz zeitgemäß.
Wenn mir einer eine 40D für 200 Euro ohne Linse anbieten würde dann würde ich, trotzdem ich eine 7D hab, für die Zeitrafferaktionen zugreifen.
(naja.. wer würde das nicht bei dem Preiß?)


HendrikMue schrieb:
@mauorrizze

Das Problem der 18 MP und dem zunehmendem Rauschen liegt aber eher an dem Verwendeten Sensor von Canon. Diese sind leider nicht ganz auf höhe der Zeit.

Der 24MP Sensor der Pentax K3 oder Nikon D7100 hat kein schlechteres Rauschverhalten als das der 16 MP Sensoren der Vorgänger und ist sogar um etwa eine Blende verbessert worden. Alles eine Frage der Technik ;)

Das liegt eher an der Produktpolitik von Canon, Nikon.. u.s.w.
die machen die "kleinen" Kameras künstlich (auf Softwareseite) schlechter, damit es einen Kaufgrund für die größeren Modelle gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Verkäufer kam mir leider nicht mehr entgegen und ich ihm auch nicht. :D

Vielen Dank für Eure Beratung! Habe den Body jetzt im Schnellschuss woanders für gute 200,- erstanden. Das erschien mir dann doch realistischer. :p

Ich probier das jetzt mal mit der 40D, aufrüsten kann ich immernoch. Nun geht's auf Objektivjagd. Vielleicht das hier gepostete, dass es zur ersten Cam dazu geben sollte, und dann noch ein Makro. Muss mich nun erstmal schlau machen.
 
Im Bereich Makro lohnt es sich zuerst nur ein Objektiv zu leihen. Das ist nicht ganz so einfach und einigen technischen Einschränkungen unterworfen. Willst du einen bestimmten Abbildungsmaßstab erreichen, so kannst du den Autofokus nicht einsetzen und die Fokussierung geschieht nur durch Bewegen der Kamera. Auch ist die Schärfeebene im Makrobereich extrem klein. Für den Anfang kannst du ja mal nach dem 100mm f3.5 aus dem Hause Tokina/Cosina/Soligor/Voigtländer schauen. Das gibt es um 100€ und es schafft einen Abbildungsmaßstab von 1:1. Das bedeutet, dass Objekte in der Größe des Kamerasensors formatfüllend abgelichtet werden. Der Sensor ist 22,2x14,8mm groß.

Mit dem Objektiv kannst du ohne dich finanziell zu ruinieren in Ruhe in den Bereich Makro einarbeiten und schauen, ob es dir überhaupt zusagt. Und wenn es dir tatsächlich zusagt ist die Qualität auch wirklich in Ordnung. Wichtig ist nur, dass die Nahlinse dabei ist. Ohne diese speziell auf das Objektiv angepasste Linse bekommst du nur einen Abbildungsmaßstab von 1:2 hin.


Andererseits bieten die üblichen Kitlinsen auch eine recht geringe Naheinstellgrenze. 35cm sind es beim 17-85. Damit kommst du auch schon sehr nah an kleine Objekte heran.
 
Ich denke die 40D war eine sehr gute Wahl.
Vor allem der Sucher und die Bedienung ist Klassen besser als bei den. 3 stelligen Canons. Die Bildqualität und das Rauschverhalten sind mehr als gut genug für den Anfang.
Das erwähnte Canon 17-85mm oder eines der Canon 18-135mm IS (die STM Variane ist zu bevozugen) oder das Sigma 18-125mm OS HSM wäre eine gute Wahl.
Als Macro empfiehlt sich das Tokina AT-X PRO 100 mm oder eines der neuen, stabilisierten Tamron oder Sigma Macros.
Ein Stativ ist hierfür auch sehr nützlich.
 
Ein sehr sehr gutes (scharfes) Objektiv mit guter Lichtstärke und für extrem wenig Geld:

http://geizhals.de/tamron-objektiv-sp-af-17-50mm-2-8-xr-di-ii-ld-asp-if-fuer-canon-a16e-a197864.html (ohne Stabilisator)
oder
http://geizhals.de/tamron-objektiv-...ii-vc-ld-asp-if-fuer-canon-b005e-a459597.html (mit Stabilisator)

Allerdings soll das zweite mit Stabi nicht mehr ganz so unverschämt scharf sein.

Ich habe die Version ohne Stabilisator und vermisse ihn auch nicht - in dem Brennweitenbereich braucht man nicht unbedingt einen Stabi, aber die Blende 2.8 und die gute Schärfe sind toll. Man denkt, dass das Objektiv mindestens das Dreifache kosten müsste!

Von Superzooms mit mehr als 4x Zoomfaktor halte ich im Allgemeinen nichts, das braucht man sich bei der DSLR nicht anzutun - je mehr Zoom, desto schlechter wird die Qualität. Oder, es wird immens teuer und hat trotzdem nur durchschnittliche Qualität.
Wenn man nicht gerade News oder Hochzeiten fotografiert, dann kann man auf so einen Allround Superzoom locker komplett verzichten. Wobei die Profis von der Presse lösen es meistens so, dass sie zwei oder drei Bodies dabei haben, mit verschiedenen Objektiven - einen Superzoom will im Prinzip keiner haben, die haben einfach eine enttäuschende Qualität.
 
Die 18-200er oder 18-250, 270, 300er sind meist nicht besonders toll-

Aber die 6-7x Zooms im 18-135mm Bereich sind schon sehr annehmbar. Und auch universell.
Mit Stabi und schnellem AF kann man die für fast alles brauchen.

Wobei sie optisch schon nicht ganz an ein Tamron 17-50mm heranreichen (hab auch noch das ohne Stabi),
aber auch nicht wirklich schlecht sind. (ein Canon 18-135mm gibts hier auch noch)

Also wenn man auf die ultimative Schärfe und Lichtstärke verzichten kann, sind das gute Objktive für jede
Gelegenheit.
 
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