Gentoo auf einem System mit weniger als 128 MB RAM (ohne Netinstall)

nickimedia

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Hallo,

Ich wollte auf meinem Lappy Gentoo 2007 installieren.
Die Netinstall-CD wird nicht funktionieren (WLAN-Treiber geht nur mit NDISWrapper oder richtigem bcm43xx) also hab ich es mit der LiveCD versucht. Die braucht aber mehr RAM als auf meinem Lappy verfügbar ist (ich glaub es sind 64 oder 128 MB RAM, jedenfalls reicht es nicht für die LiveCD aus).
Kann ich Gentoo anders installieren (z.B. von CD starten, ohne RAM-Kopieren) ?

Grüße,

Nicki
 
Ja, da gibt es noch eine Möglichkeit.

Lade dir zunächst das Image für die Netinstall runter.

Dann ziehst du dir das Stage3 Archiv und speicherst es wohin, von wo du es dann per mounten wieder auf die Installationspartition rüberkopieren kannst.

Ich würde auch schon mal das Installationshandbuch (nur zur Sicherheit) runterladen und ausdrucken.

So dürfte es eigentlich funktionieren.

Gruß

Zedar
 
Das ist auch auf der Gentoo Homepage auf dem Spiegelserver.

Das Stage3 Archiv beinhaltet das Dateisystem und die Grundlegenden Programme, das dein Linux läuft.

Allerdings ist es wirklich sehr minimal. Graphische Oberfläche musst du dann nachinstallieren.

Kannst du das Notebook vll. dafür an einen Router hängen?
 
Nein geht nicht, der Ethernetanschluss is hin, aber kann man nicht auch dann NDISWrapper oder bcm43xx über CD installieren und dann per WLAN runterladen ?
 
nickimedia schrieb:
aber kann man nicht auch dann NDISWrapper oder bcm43xx über CD installieren

Tja theoretisch wäre das möglich, denke ich. Man müsste nur in Portage die CD als Quelle eingeben, ich weiß 100% das das bei Debian z.b. geht, könnte gut möglich sein, das Gentoo das auch unterstützt.

Sie mal im Gentoo-Wiki nach.

Gruß

Zedar


Edit: Ich hab jetz nur mal ganz kurz nachgegoogelt, da scheint es CDs mit vorkompilierten Binaries von Gentoo die Downloadbar und auf CD brennbar sind (und somit auch über CD installierbar). Das dürfte auch in etwa das sein, was dir freak01 verlinkt hat.

Am besten du schaust dir das mal an. Gentoo hat wirklich eine vorbildliche Dokumentation und ein hervorragendes Wiki.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab mich geirrt, also der Ethernet-Anschluss funktioniert, ich hab alles nach der Installationsanleitung gemacht, aber wenn ich in der shell eingebe "uname -r" gibt die shell "2.6.19-gentoo-r5" aus.
gebe ich aber "ls /lib/modules" ein, kommt "2.6.22-gentoo-r9". Stimmt da der symlink nicht ?
was muss ich jetzt machen ?

Ich hab alles schon installiert (bei emerge kommt auch immer "3 CONFIGURATION FILES in "/etc" need updating".

Ich hab es schon mit "emerge --config einige Male versucht, aber immer kommt nur, "!!! emerge can only handle a single package atom at this time !!!" ich hab es jetzt mal so belassen.

Grub fängt an rumzuzicken.
Immer wenn ich versuche zu booten, gibt er aus "kernel 2.6.22-gentoo-r9" (mit dem anderen hab ich es auch schon versucht)
Error 15: file not found...
 
Zu den Configs: etc-update

Dort kannst du dir dann die Configs ansehen und entscheiden ob die Änderungen übernommen werden sollen oder du deine bisherige Config behalten möchtest.

Schau mal in /boot nach welcher Kernel dort tatsächlich ist und ändere deine grub.conf dementsprechend ab.

Bootest du gerade mit der CD, wenn du uname -r eingibst? Dann wäre es logisch. Kernel 2.6.19 läuft auf der CD (rate ich jetzt mal :)) und nach dem chroot findet der die Module in /lib/modules von dem aktuell installierten Kernel (der aber gerade nicht läuft).
 
Also, erstmal vielen vielen Dank für die Tipps, aki.
Jetzt funktioniert alles mit GRUB, und ich bin zufrieden.
Aber wenn ich starte, lädt Gentoo zwar ordnungsgemäß, aber ich bekomme die Meldung:

Code:
* Filesystem couldn't be fixed :(


The Superblock could not be read or does not describe a correct ext2 filesystem.
If the device is valid and it really contains an ext2 filesystem (and not swap or ufs or something else then the superblock is corrupt, and you might try running e2fsck with an alternate superblock:
            e2fsck -b 8139 <device>

Bei mir ist /dev/hda3 die / Partition, hda1 die /boot Partition, und hda2 die Swap-Partition.
Allerdings ist /dev/hda3 mit ext3 formatiert, also bin ich mir nicht sicher ob ich mit e2fsck was ausrichten kann.
Probiert hab ich es mit: # e2fsck -f -v /dev/hda3:

Code:
e2fsck 1.39 (29-May-2006)
Pass 1: Checking inodes, blocks, and sizes
Pass 2: Checking directory structure
Pass 3: Checking directory connectivity
Pass 4: Checking reference counts
Pass 5: Checking group summary information

232533  inodes used
    3254  non-contiguous inodes
              # of inodes with ind/dind/tind blocks: 2581/7/0
527908  blocks used (18%)
          0  bad blocks
          1  large file

194955  regular files
  29181  directories
    1049  character device files
    4089  block device files
          0  fifos
      404  links
    3250  symbolic links (3167 fast symbolic links)
          0  sockets
---------
232928  files

# e2fsck -b 8139 /dev/hda3
e2fsck 1.39 (29-May-2006)
e2fsck: bad magic number in super-block while trying to open /dev/hda3

The Superblock could not be read or does not describe a correct ext2 filesystem.
If the device is valid and it really contains an ext2 filesystem (and not swap or ufs or something else then the superblock is corrupt, and you might try running e2fsck with an alternate superblock:
            e2fsck -b 8139 <device>

Was soll ich jetzt machen ?

Grüße,

Nicki
 
Nun, welches Dateisystem hast du denn auf /dev/hda3 raufgetan? ;)

Was ist in deiner /etc/fstab eingetragen, und was sagt 'fdisk /dev/hda' zu dem Thema?
 
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