Gesucht: Sehr schneller (deutscher) Win 2008 VPS

the.expert

Lieutenant
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Jan. 2008
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892
Hallo,

ich such ein Anbieter der mir ein kleinen VPS zum optimalen Preis bieten kann.

Habe ein VPS bei OVH, jedoch ist mir der Standardort Frankreich bei denen zu "langsam".

Anforderungen:
- ca. 20 GB
- 512 mb RAM
- hohe Uptime
- sehr gute Anbindung für Verbindungen aus Deutschlad

Hetzner ist mir etwas zu teuer, dort kostet das selbe Paket wie von OVH (12 EUR) knapp 35 EUR im Monat.
Könnt ihr mir noch Hoster vorschlagen?
 
nimm mehr geld in die hand.

angebot aus österreich.

business-produkte bei upc:
1024mb
40gb
flat
29€ exkl. mwst

1536mb
50gb
flat
39€ exkl.
 
Zuletzt bearbeitet:
kannst mal bei Hosteurope schauen bin dort sehr zufrieden
 
@ azereus:

Die Preise von upc.at sind schonmal besser als von Hetzner, da sie mehr bieten, aber so viel wollt ich nicht ausgeben.

Hosteurope hat Microsoft Server erst ab € 39,99 mtl.
 
Ich war lange Zeit Kunde bei United-Hoster und hatte dort mehrere VPS und Root Server. Bei denen bekommst Du für knapp 8 € genau das was Du willst, 4x vKerne, 1 GB RAM, 50 GB HDD, Traffic Flat und ne gute Anbindung. Mit Windows knapp 9 €.
Ist ein sehr zuverlässiger Anbieter mit sehr kompetenten und vor allem schnellen Kundenservice!

Wenn die Frage aufkommen sollte wieso ich nicht mehr dort bin - könnte ja was vorgefallen sein - möchte ich dies verneinen. Hatte mich irgendwann dazu entschieden eine eigene Root Server Farm (Rack) in einem Rechenzentrum (Hetzner) aufzubauen :) Jedoch aus beruflichen Gründen.

Bei günstigen und vernünftigen Root-Servern (nicht virtuell) sollte man auch einen Blick auf Server4You werfen. Die haben sich in den letzten Jahren stark entwickelt und der Kundenservice ist vorbildlich, genau wie die Preise. Dort bekommst Du schon für knappe 19 € einen echten(!) Server (Root Server) mit Linux. Leider gab es damals im US-Rechenzentrum einige Geschwindigkeitsprobleme sowie Verbindungsprobleme im deutschen Rechenzentrum. Dies ist allerdings schon ein paar Monate her.

Wenn Du allerdings qualitätiv hochwertige Technik - virtuell sowie dediziert - haben möchtest, kommst Du an Hetzner nicht vorbei. Superschnelle und starke Anbindung, High-End Systeme und dementsprechend ein gutes P/L-Verhältnis. Allerdings schwächelt der Support bei Hetzner was Reaktionszeit und Hilfsbereitschaft angeht - jedoch nicht bei technischen Problemen (Hardwaretausch, Defekt, ...). Außerdem eine sehr gesunde Kunden- und Zahlungspolitik (Abbuchung erst 14 Tage nach Bestellung wenn die Widerrufsfrist ausgelaufen ist, bis dahin kannst Du sozusagen testen) - welche man allerdings nicht missbrauchen sollte und es auch nicht nötig hat. Günstige Server finden sich in der "Serverbörse" - eine "Versteigerung" von Root-Servern ab 20€ aufwärts (kein Setup).

Bei OVH war ich nur kurzfristig, da mir dort die OVH-eigens zusamgefummelten Custom-Linux-Images (u. Kernels) sowie die schlechte Linux-Source absolut nicht entsprochen haben. Die Anbindung an einige Zentralnetze DE waren auch nicht so der wahnsinn. OVH ist sehr AGB-fixiert und man sollte dort ganz besonders ein wachsames Auge drauf haben - negative Kundenpolitik.

Ich habe fast jeden deutschen Anbieter was Server angeht in den letzten etlichen Jahren durch und kann Dir - im Falle Du hast Fragen - gern per PM oder hier weiterhelfen und Dich beraten. Jedoch stehen meine Top-Kanditaten bereits in meinem Post.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wow, das ist mal ein hilfreicher Post! Danke dir, hast mir damit schonmal sehr geholfen.

Ich werde mir united-hoster mal anschauen, notfalls werde ich wirklich zu Hetzner gehen aber die 35 EUR sind wirklich etwas zu hoch, wenn andere das selbe für ein Bruchteil anbieten... Vor allem der E-Mail Kontakt von denen wirkt sehr unfreundlich.

/Nachtrag:
nach einer kleinen Recherche fällt United-Hoster schonmal weg.
 
Zuletzt bearbeitet:
@the.expert: Ich helfe gerne weiter. Mich interessiert brennend wieso United-Hoster bei Dir durchgefallen ist?

Leider ist der Markt bei Win VPS immer ziemlich teuer, aufgrund der Lizenzen von MS und wenn man etwas günstiges findet - was dem Budget angenehm ist - fehlt ein Feature oder der Hoster fällt durch (was bei günstigen vServern meist der Fall ist).

Es gibt jedoch noch eine andere Möglichkeit. Wo man sich die monatlichen Kosten durch Windows ersparen kann und mit einer eigenen Lizenz oder Testlaufzeit arbeiten kann. Ich möchte dazu auf meine Signatur hinweisen. In meiner Anleitung hier bei CB beschreibe ich, wie man Windows auf einem Linux-Root installiert. Weitere Fragen beantworte ich gern diesbezüglich per PM.

Alternativ kannst Du Dir bei Hetzners Serverbörse einen Linux-Root mieten, bspw. bei der Serverbörse für ab 20€ mit 2 Cores, 2 GB RAM, 640GB - Traffic Flat. Installierst auf dem Linuxserver dann einfach VMware Workstation oder Virtualbox und erstellst Dir auf Deinem Root Server einen virtuellen Windows Server. Somit schlägst Du 2 Fliegen - nein, sogar mehrere - mit einer Klappe.
1. Du skalierst Deinen V-Server nach eigenen Wünschen
2. Hast ein schmales Linux bspw. für PLESK (was auf Linux deutlich effektiver arbeitet)
3. Kannst - je nach Serverhardware - auch mehrere vServer mit unterschiedlichsten OS gleichzeitig oder je nach belieben laufen lassen

Wenn Du weitere Fragen haben solltest, PM oder hier :)
 
Hört sich genial an, nur bin ich mit der Verwaltung, also Wartung, von Linux Servern nicht bewandert. Das ist mir dann doch etwas zu riskant.

Habe im Gulliboard nix gutes gehört außer Lobpreisungen von Doppel- und Dreifachaccs. :)
 
the.expert schrieb:
Hört sich genial an, nur bin ich mit der Verwaltung, also Wartung, von Linux Servern nicht bewandert. Das ist mir dann doch etwas zu riskant.

Habe im Gulliboard nix gutes gehört außer Lobpreisungen von Doppel- und Dreifachaccs. :)

Ein Grundverständnis von Linux ist idR. in kurzer Zeit angeeignet. Linux ist in seiner Komplexität auch verdammt flexibel. Je nachdem was man damit vorhat reicht ein minimales Grundverständnis um mit Linux arbeiten zu können. Beim Thema low-virtualization mit Hilfe von Workstation oder Virtualbox reicht ein absolutes Minimum aus. Viele wissen nicht, das es für Linux auch Desktopoberflächen gibt, welche die Verwaltung noch einfacher machen. Virtualbox und WS werden wie bei Windows somit via GUI verwaltet. Die Installation des Desktops ist mit nur einem Befehl erledigt, welcher uA. auch meiner Anleitung entnommen werden kann, in welcher ich die Installation von Gnome und VNC erkläre.

Ich möchte Dich nicht dazu überreden, ich weiß das es der normale Endbenutzer so einfach und unkompliziert wie möglich haben möchte. Aber durch diesen "Starrsinn" (nicht falsch verstehen^^) entgehen einem, in vielerei Hinsicht, viele nette Features und Möglichkeiten welche man auf keinem Fall mit einem simplen Enduserprodukt haben wird. Wie ich bereits geschrieben habe, hast Du völlig freie Hand der Skalierung und bei weitem ein besseres P/L-Verhältnis als Du es je mit einem einfachen Standard-VPS haben wirst.

Aber es obliegt Deiner Hand dies frei zu entscheiden. Ich kann nur Empfehlungen zum Ausdruck bringen, aber ich verstehe auch wenn es einfach bleiben soll. Nicht jeder hat die Zeit und Lust sich damit zu beschäftigen und wählt deshalb, aus gutem Grund, die Standardvariante - mit all seinen Nachteilen. Du musst bedenken, dass Dein vServer auf einem Root-Server gemeinsam mit vielen (meist mehr als das Host-System verkraftet um Geld zu sparen) anderen vServern liegt und Du nicht wissen tust, was die anderen Benutzer damit machen. Überlastungen der Festplatte, maximale Auslastung vom CPU durch irgendwelche Programme und wenn ein Filesharer neben Dir sitzt heißt es Bye, Bye mit der garantierten Leistung.

Aber jeder muss selbst entscheiden ob die wenige Zeit welche man für Linux aufbringen muss, der Aufwand es wert ist als der Kampf mit den Nachteilen der Hoster vServer :) Und freundliche Hilfe rund um Linux bekommt man fast überall, auch hier bei CB.

Du kannst auch mal bei 1und1 vorbei schauen, welche auch Win-vServer anbieten, jedoch zu einem moderaten Preis.
Strato bietet auch Windows vServer für ab 9€ mit Deinen gewünschten Features an.
 
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