gibt es irgendeine konkrete Empfehlung bei Nvidia?

Zornica

Lt. Commander
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Moin moin!
Wie dem Titel so halbwegs zu entnehmen ist, bin ich gerade dabei mir ein neues notebook anzuschaffen, nun ist jedoch das Problem, dass es am Notebookmarkt so gut wie keine AMD GPUs gibt - und wenn, dann sind die meist in unterirdischen Geräten verbaut. Da ich leider mit dem Linux-Nvidia Problem vertraut bin (vorm Hörensagen zumindest), wollte ich vor dem Kauf lieber noch nachfragen, ob es irgendeine Distro gibt, die bei Nvidia besonders zu bevorzugen wäre... bzw welche ich komplett ignorieren sollte?

Ich hab zb mein Auge auf ein ASUS ROG Zephyrus G14 (2021) geworfen, welches ich hier recht günstig beziehen könnte... und der Hersteller selbst legt wohl Fedora nahe
(siehe https://asus-linux.org/wiki/fedora-guide/)
Ich könnte mich zwar irren, aber war Fedora nicht eher... anti-proprietäre treiber? aka anti-nvidia?
Irgendwelche anderen andere Empfehlungen? oder würdet ihr meinen, dass es doch besser wäre der Herstellerempfehlung zu folgen? (hab Fedora und deren Forks bisher noch nie verwendet)
 
Du musst halt beachten, dass Du den proprietären NVidia Treiber nachinstallieren musst, damit die Karte tut, was sie soll. Aktuell würde ich an deiner Stelle mal einen Blick auf Pop!Os werfen, dort wird eine ISO mit NVidia Treibern angeboten. Was man so hört, sollte das dann Out-of-the-Box laufen.

Habe aber selbst keine Erfahrungen damit, bzw. besitze ich weder eine NVidia GPU noch ein Notebook mit solchen.
 
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Am wenigsten Probleme mit Nvidia Karten hatte ich unter Arch Linux. Hier war zum Installieren nie eine Google Suche nötig, da alles relevante direkt über den Paketmanager zu finden war.
Bei super aktueller Hard ist Arch ohnehin keine schlechte Idee:)
Schau dir mal endavouros an
https://www.computerbase.de/news/be...he-systemabbilder-sind-sicher-gelandet.77782/
Welches G14 soll es genau werden?
Tiger Lake CPUs und die Intel AX500 sind erst seit Kernel 5.15 gescheit nutzbar. In PopOS bspw. wäre der noch nicht drin und es wäre ratsam die ersten Monate den Mainline Kernel zu nutzen, wenn die Hardware super frisch ist.


@DaysShadow 404
 
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Das erwähnte Pop!OS geht, unter Linux Mint ist der Treiber auch mit wenigen Klicks über den Treiber-Manager installiert.
 
Arch hab ich ja bereits in Form von Manjaro in meinem Arbeitsrechner am laufen, daher hab ich das natürlich im Hinterkopf, meine sorge war da jedoch, dass ich dann irgendwann ein Problem bekommen könnte, weil ich mit Kernelupdates (?) immer auf die Nvidia Treiber warten muss, und die vermutlich früher oder später gar keine neuen treiber für die Karten mehr bringen könnten (was ja erst vor kurzem für eine ältere Generation geschah)
was mir noch sorge macht, ist die Verfügbarkeit der ASUS pakete in anderen distros... vor allem zum umschalten zwischen igpu und dezidierter.

DaysShadow schrieb:
ich frage mich eher was dafür sprechen würde :D
ne also ich muss wohl dazu sagen dass ich in erster Linie ein ordentliches kleineres Arbeitsgerät suche, welches ich auf meinen Arbeitseinsätzen im Feld mitnehmen kann, und welches nach getaner Arbeit im Zug nach Hause noch den Bonus bietet, dass ich darauf ein paar Spiele zum laufen bekomme.
So ein RGB Alptraumklotz ist da nicht unbedingt das richtige, trotz hardware. Das G14 war da perfekt weil lange laufzeiten, sehr subtiles aber seriöses design, und ordentlich Leistung um ggf auch VMs laufen zu lassen (was durchaus vorkommt in meinem Arbeitsalltag)


nachtrag:
Ich frag mal soherum: spricht eigentlich was gegen Fedora (außer dass ich die treiber nachinstallieren muss)?
 
Bei Fedora gab es, zumindest früher, 2 Möglichkeiten, den NVIDIA Treiber zu installieren. Entweder per run Datei direkt von NVIDIA, oder als DKMS Modul von RPM Fusion. RPM Fusion hatte den Vorteil, dass man es nicht selber wieder kompilieren muss bei einem Kernel Update.

Ansonsten gibt es einige Hersteller, die mit Fedora zusammen arbeiten für Ihre Notebooks. Ich meine, da gab es mal eine News hier auf computerbase. Eventuell gehört ASUS da auch inzwischen zu. Der verlinkte Artikel handelt ja von Lenovo Geräten.

Ansonsten hatte Mageia Linux 7 meine GTX 660 automatisch beim Setup erkannt und mir direkt angeboten, dafür den propritären Treiber zu installieren (als DKMS Modul). Hatte damals wunderbar geklappt.

Edith sagt:
Zornica schrieb:
nachtrag:
Ich frag mal soherum: spricht eigentlich was gegen Fedora (außer dass ich die treiber nachinstallieren muss)?

Ich habe mal deinen Link angeguckt. ASUS rät dazu, bei den 3 Repos den normalen Kernel vom Update auszuschließen und dafür einen angepassten Kernel per copr in die Repos einzubinden. Also scheint Asus da Anpassungen zu machen. Du solltest daher dann dort wohl bei Fedora mit dessen Copr bleiben.
 
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Zornica schrieb:
Ich frag mal soherum: spricht eigentlich was gegen Fedora (außer dass ich die treiber nachinstallieren muss)?
nix. Ist eine Distro. Ist halbwegs frisch und gut brauchbar :)


Zornica schrieb:
meine sorge war da jedoch, dass ich dann irgendwann ein Problem bekommen könnte, weil ich mit Kernelupdates (?) immer auf die Nvidia Treiber warten muss, und die vermutlich früher oder später gar keine neuen treiber für die Karten mehr bringen könnten (was ja erst vor kurzem für eine ältere Generation geschah)
am ehesten musst du mit Kernelupdates auf VMWare/Virtualbox warten. Das kann wirklich schmerzen bereiten :)
Sonst kannst du Nvidia Treiber (prop) und Kernel jedoch unabhängig von einander updaten.
Und: neben dem propreritären Nvidia Treiber ist auch noch der Open Source Treiber 'Nouveau' im Kernel integriert.

Zornica schrieb:
was mir noch sorge macht, ist die Verfügbarkeit der ASUS pakete in anderen distros.

Asus hat eigene Pakete für seine Hardware? OK, das hatte ich nicht auf dem Schirm. Sind die brauchbar?
 
Geräte die ein Hyprid machen, kann das ganze auch mal in die Hose gehen. Besonders wenn der Hersteller extra GPU Varianten in Ram und Boost Taktung macht und sich nicht an Mobile Nvidia Daten hält.
 
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@Dumm wie Brot Gibt's das Ganze ggf. noch einmal auf Deutsch? Ich verstehe nicht wirklich was du mitteilen möchtest.
 
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