• Mitspieler gesucht? Du willst dich locker mit der Community austauschen? Schau gerne auf unserem ComputerBase Discord vorbei!

Godmodecheat vs. Neuladen (was eigentlich auch ein Cheat ist)

Unik

Lt. Junior Grade
Registriert
Nov. 2020
Beiträge
312

Warum in Singleplayer (z.B. Shooter) ständig neu laden, statt gleich Godmode aktivieren?​


Ja, es wird wohl seinen Grund haben, warum wohl die meisten Singleplayerspiele keinen Godmode als Standard haben. Aber im Godmode selbst merkt man ja auch, dass man verloren hätte. Ohne Godmode heißt es dann halt neu laden, was streng genommen ja auch ein Cheat ist, weil man ja nicht das Spiel von vorne startet. (In einem „echten“ Spiel (Schachturnier, Poker, Dark Souls ohne Respawn) wäre das Betrug.)
 
Ist emotional schon was anderes..
Warum mehrere Schwierigkeitsstufen, Warum Souls like spiele? Eben um da mehr friction rein zu bringen
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Snapuman, ILoveShooter132, DJMadMax und eine weitere Person
Es macht halt schon einen Unterschied, ob du eine Aufgabe immer und immer wiederholst, bist du sie schaffst, oder einfach "durchspielst". Insbesondere in Shootern. God Mode bedeutet, du verreckst nicht, was in Shootern ja quasi schon witzlos ist im Vergleich zu "Neu laden".
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: cartridge_case, Dr. Chaos, Snapuman und 2 andere
"Cheaten" braucht zwangsläufig mindestens eine weitere Person, die betrogen wird. Am Ende ist es egal wie man es nennt, man sollte Singleplayerspiele einfach so spielen, wie man möchte.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: lazsniper, florian., DJMadMax und 9 andere
Betrügen braucht keine zweite Person. Du kannst dich auch selbst bescheißen :P
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Col. Jessep, ILoveShooter132, JohnStorm und 4 andere
Godemode im single player ist kein echter "cheat" sondern eher als "trainer" anzusehen, vor allem in einem FPS.

Im Fall RPG habe ich auch schon öfter neu geladen weil ich einfach dumm war um aus versehen den falschen Dialog gedrückt habe oder weil ich sehen wollte was die bessere Wahl ist. Mehre male durchspielen würde zwar auch gehen aber probiert das mal bei einem Spiel wie Divinity 2 oder BG3 das wird kaum gehen da ist jeder Playthrough einzigartig.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: muh0rsen
Godmode ist Kapitulation. Savegame laden, bis man es schafft, ist Ehrgeiz.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Col. Jessep, Oppenheimer, bluricane und 17 andere
Das sind für mich 2 völlig verschiedene Sachen. Bei einem Godmode gewinnst du immer beim ersten Versuch, selbst wenn du nur mit dem Gesicht über die Tastatur rollst.
Beim neu laden nach dem scheitern / Tod musst du die Herausforderung aber schaffen um zu gewinnen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Col. Jessep, Snapuman, Scheinriese und 3 andere
Spiel wie es DIR gefällt, brauchst da keine Umfrage zu machen :D

außer natürlich bei Multiplayer Titeln, da ist es vollkommen richtig, wenn du strikt gebannt wirst.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Jawohl, Evilpla, Scheinriese und 5 andere
Ich spiele gerade GRID Legends auf der Switch 2, ein Rennspiel.
Und wie das bei modernen Rennspielen eben so ist, kann man da pro Rennen die Zeit mehrmals jeweils 10 (?!) Sekunden zurückspulen.
Habe ich seltenst genutzt, habe bei Fehlern lieber ein Rennen in der letzten Runde neugestartet, denn:
Zurückspulen nimmt jegliche Herausforderung, da absolut nichts mehr Konsequenzen hat.
Man verbessert sich nicht an der Beseitigung von Fehlern, weil man einfach so viele Instant-Versuche auf das Problem wirft bis es mal durch Zufall klappt…
Zurückgespult habe ich nur, wenn ich selbst bei mehreren Neustarts quasi ohne meine eigene Schuld scheiterte, weil mich z.B. ein Fahrzeug von hinten von der Fahrbahn kegelt und das einfach nicht an mir lag und es mich auch nicht „besser“ macht das dann neu zu probieren.

Ähnlich ist es beim Godmode - du spielst das Spiel dann ohne jegliche Herausforderung, wie schon gesagt kannst du deinen Kopf auf die Tastatur hauen und gewinnst mit diesen Eingaben trotzdem. Du kannst die Augen schließen und gewinnst trotzdem. Du kannst bei geöffnetem Spiel die Wohnung verlassen und einkaufen fahren - leg ein Gewicht auf die Feuertaste und du gewinnst trotzdem!

Wo ist da noch der Vorteil dabei das Spiel so selbst zu spielen?
Dann kannst du auch ein Let‘s Play/Longplay schauen und hast ähnlich viel persönlichenEinfluss auf den Erfolg - und sparst dabei sogar noch das Geld für den Spielkauf…
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Col. Jessep, DJMadMax, Slayn und 3 andere
neu laden?

du spielst den neumodischen kram wo man speichern kann?

:D
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: DJMadMax, iSight2TheBlind und madmax2010
Ohhhh Kindheitserinnerungen <3
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: DJMadMax
Am Beispiel Horizon Forbidden West auf Ultraschwer:
Wenn man gegen einen Boss in einer Arena stirbt, muss man vom letzten Ladepunkt manchmal 1-2 Minuten lang wieder zu ihm rennen und alles von vorne beginnen. Und auf Ultraschwer stirbt man bei 1-2 Treffern.
Wenn man so schlecht ist, dass man bei 10 Versuch noch nicht mal alle Varianten seiner Attacken gesehen hat, kann so ein Boss locker über eine Stunde dauern, weil bereits ein perfekter Durchgang >10 Minuten dauert.

Wenn es nur einen "Counter" gäbe: "Du wärst jetzt Tod." und schlimmer noch, der Gegner weiterhin beschädigt bleibt, dann wäre es so langweilig, dass ich es niemals spielen würde.

Wer keine Herausforderung möchte, der kann natürlich die niedrigste Stufe einstellen und in diesem Spiel sogar mit integrierter Aimbot Unterstützung und nahezu Unsterblichkeit die Geschichte spielen.
Gegner werden dann nicht bekämpft, sondern nur Tod geklickt.

Das Lustige dabei ist, wenn YouTube damit "prahlen" wollen, wie gut oder wie schnell sie einen Boss erledigt haben. Und sobald sie kämpfen und man eine Lebensanzeige sieht, erkennt man sofort, dass es nicht die höchste Stufe ist und es damit nichts zum Prahlen gibt.
Wer noch nie auf Ultraschwer gespielt hat, weiß nicht mal, dass auf der höchsten Stufe kein Lebensbalken sichtbar ist und wahrscheinlich auch nicht, dass Aimbot deaktiviert wird und die Gegner mehr Treffer benötigen.

Manche brauchen das Dopamin durch eine Herausforderung, andere durch YouTube Klicks und wieder andere durch einen reibungslosen, quasi unsterblichen Durchgang.


Früher™ war es Standard, dass die Spiele viel schwieriger waren bzw. nicht mal Speicherpunkte existierten.
Da hatte man bspw. 3 Leben (=3 Treffer) und musst das gesamte Spiel neu beginnen, welches ca. 1 Stunde dauerte.
(Beispiel meines Alptraum Spieles von damals: Gynoug... fäng easy an, wird immer schwerer und die Konzentration tut ihr Übriges.)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: SuperTuesday und DJMadMax
Hypothek schrieb:
Früher™ war es Standard, dass die Spiele viel schwieriger waren bzw. nicht mal Speicherpunkte existierten.
Da hatte man bspw. 3 Leben (=3 Treffer) und musst das gesamte Spiel neu beginnen, welches ca. 1 Stunde dauerte.
GTA 1 fällt auch in die Kategorie. Du bist 4x gestorben? Na dann mach doch die letzten 10 Missionen noch mal neu ...

Und die Mission die man vorher geschafft hat ist dann durch nen blöden Fehler tödlich und das spiel geht von vorn los :D

und ja die ganzen r-type artigen games... mehr oder weniger, auswendiglernen oder keine chance

die spiel waren aber auch deshalb so schwer weil es auch automatenspiele gab und man sollte fleissig weiter münzen nach werfen bzw. die leute die hintendran schlange stehen wollten auch mal dran kommen. händchenhalten und jeder schaffts bis zum ende, war da nicht vorgesehen

emulator mit savestates hat da viele spiele gerettet

man muss eben immer die balance finden... was fördert das spielerlebnis... und was macht es langweilig
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: muh0rsen, Blackeye33 und iSight2TheBlind
Unik schrieb:
In einem „echten“ Spiel (Schachturnier, Poker, Dark Souls ohne Respawn) wäre das Betrug.
Was sind denn unechte Spiele, bzw. was macht ein Spiel deiner Meinung nacht "echt"? Eigentlich ist das Wesen eines Spieles die Unechtheit.

weil man ja nicht das Spiel von vorne startet
Das ist die selbe Art von "Betrug", einfach alles zurücksetzen und nochmal von vorne anfangen. Ein echtes Schachturnier kannst du auch nicht nochmal neu machen wenn dir deine Platzierung nicht gefällt. Wenn du das Spiel einfach solange neu anfängst bis du gewonnen hast, dann kannst du auch gleich den Godmode aktivieren. Laut deiner Logik.

Regeln bei Spielen sind grundsätzlich beliebig, abgesehen davon, dass sie so gewählt sind, dass das Spiel Spaß machen soll.

Hypothek schrieb:
Früher™ war es Standard, dass die Spiele viel schwieriger waren bzw. nicht mal Speicherpunkte existierten.
Obendrauf kam dann gerne mal, dass solche Spiele mehr oder weniger grobe Designmängel hatten wodurch man gefühlt zu Unrecht von vorne anfangen musste. Generell waren Spiele früher im Durchschnitt halt deutlich schlechter.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Snapuman
frames p. joule schrieb:
"Cheaten" braucht zwangsläufig mindestens eine weitere Person
Das wäre mir neu.

Cheat/Cheaten bedeutet soviel wie Schummeln, Betrügen oder mogeln etc, dazu braucht es keine zweite Person.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Snapuman
Bei einem Single-Player-Spiel bezahle ich den gesamten Storycontent im Voraus, und erwarte eine Garantie, diesen auch vollständig konsumieren zu können.

Dazu gehören verschiedene Schwierigkeitsgrade, und bei Versagen Schadensbegrenzungsmechaniken ohne übermäßig lästige Strafarbeiten oder Endlosschleifen/Sackgassen. Ich will über mein Versagen informiert, aber nicht um bezahlten Inhalt betrogen werden.

Den Rückschritt von der bis ca. 2005 auf dem PC üblichen freien Speicherfunktion auf Checkpointsysteme habe ich sehr übel genommen, und kaufe seitdem eigentlich gar keine Spiele mehr zum Vollpreis.

Seltsamerweise waren ausgerechnet die ach so bösen Gacha-Games Genshin Impact und Wuthering Waves bisher am besten und umfangreichsten dagegen abgesichert, dass selbst free2play-Schnorrer in der Story hängenbleiben. Es gibt zwar kein freies Speichern, aber einen fast endlosen, beliebig dosierbaren Cheatbaukasten:

  • bis zu 3/4 Figuren im Team, Checkpointrennerei oder Domain-Neustart erst, wenn alle tot sind.
  • alle 2 Minuten eine Wiederbelebung möglich.
  • Healer/Shielder können ins Team aufgenommen werden.
  • Storykämpfe generell leicht, schwere Kämpfe sind in optionales "Endgame" ausgelagert, das nicht den Storyfortschritt blockiert.
  • riesiger Overkill bei richtiger Nutzung der RPG-Bastelkiste.
  • Buff-Food.
  • Co-Op-Modus für ganz Faule, die einen Carry für die Loot-Kämpfe wollen.

Man kann sich das Leben beliebig leicht oder schwer machen - freie Entscheidung.

Hypothek schrieb:
Früher™ war es Standard, dass die Spiele viel schwieriger waren bzw. nicht mal Speicherpunkte existierten.
Da hatte man bspw. 3 Leben (=3 Treffer) und musst das gesamte Spiel neu beginnen, welches ca. 1 Stunde dauerte.

Diese Art der "Motivation" hat bei mir schon damals nicht funktioniert. In der Regel habe ich schnell zum Maschinensprachemonitor gegriffen, und mehr "mit den Spielen gespielt" als "die Spiele gespielt".

Speichern von Spielständen und die halbautomatische Suchfunktion zum Deaktivieren des Lebenszählers erforderten noch nicht mal Programmierkenntnisse:

https://www.c64-wiki.de/wiki/Action_Replay
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: coxon und madmax2010
SimmiS schrieb:
Cheat/Cheaten bedeutet soviel wie Schummeln, Betrügen oder mogeln etc, dazu braucht es keine zweite Person.
Du kannst dich selber nicht beklauen und im selben Sinne kannst du nicht betrügen, wenn du alleine spielst.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: frames p. joule
Weiss nicht mehr wie das genau ging. Bei Lands of Lore hat man mit irgend einem Tool die Stelle im RAM ausfindig gemacht, in der dir Lebensenergie steht, und diese dann auf FF eingefroren...
 
Hypothek schrieb:
Früher™ war es Standard, dass die Spiele viel schwieriger waren bzw. nicht mal Speicherpunkte existierten.
Da hatte man bspw. 3 Leben (=3 Treffer) und musst das gesamte Spiel neu beginnen, welches ca. 1 Stunde dauerte.
Ich habe Shinobi, und Castlevanie, sowie Super Guhls n Ghosts verflucht - aber immer wieder probiert=)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: CerealKiller
Zurück
Oben