Am Beispiel
Horizon Forbidden West auf Ultraschwer:
Wenn man gegen einen Boss in einer Arena stirbt, muss man vom letzten Ladepunkt manchmal 1-2 Minuten lang wieder zu ihm rennen und alles von vorne beginnen. Und auf Ultraschwer stirbt man bei 1-2 Treffern.
Wenn man so schlecht ist, dass man bei 10 Versuch noch nicht mal alle Varianten seiner Attacken gesehen hat, kann so ein Boss locker über eine Stunde dauern, weil bereits ein perfekter Durchgang >10 Minuten dauert.
Wenn es nur einen "Counter" gäbe: "Du wärst jetzt Tod." und schlimmer noch, der Gegner weiterhin beschädigt bleibt, dann wäre es so langweilig, dass ich es niemals spielen würde.
Wer keine Herausforderung möchte, der kann natürlich die niedrigste Stufe einstellen und in diesem Spiel sogar mit integrierter Aimbot Unterstützung und nahezu Unsterblichkeit die Geschichte spielen.
Gegner werden dann nicht bekämpft, sondern nur Tod geklickt.
Das Lustige dabei ist, wenn YouTube damit "prahlen" wollen, wie gut oder wie schnell sie einen Boss erledigt haben. Und sobald sie kämpfen und man eine Lebensanzeige sieht, erkennt man sofort, dass es nicht die höchste Stufe ist und es damit nichts zum Prahlen gibt.
Wer noch nie auf Ultraschwer gespielt hat, weiß nicht mal, dass auf der höchsten Stufe kein Lebensbalken sichtbar ist und wahrscheinlich auch nicht, dass Aimbot deaktiviert wird und die Gegner mehr Treffer benötigen.
Manche brauchen das Dopamin durch eine Herausforderung, andere durch YouTube Klicks und wieder andere durch einen reibungslosen, quasi unsterblichen Durchgang.
Früher™ war es Standard, dass die Spiele viel schwieriger waren bzw. nicht mal Speicherpunkte existierten.
Da hatte man bspw. 3 Leben (=3 Treffer) und musst das gesamte Spiel neu beginnen, welches ca. 1 Stunde dauerte.
(Beispiel meines Alptraum Spieles von damals:
Gynoug... fäng easy an, wird immer schwerer und die Konzentration tut ihr Übriges.)