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Godmodecheat vs. Neuladen (was eigentlich auch ein Cheat ist)

Unik schrieb:
Warum in Singleplayer (z.B. Shooter) ständig neu laden, statt gleich Godmode aktivieren?
Weil das zwei völlig(!) verschiedene Dinge sind!
Unik schrieb:
Aber im Godmode selbst merkt man ja auch, dass man verloren hätte.
Nö merkt man nicht unbedingt, wie kommst du denn bitte da drauf? Woran sollte man es denn direkt bemerken, wenn du keine Lebenspunkte mehr verlierst? Genau das ist doch der Indikator dafür...
Unik schrieb:
Ohne Godmode heißt es dann halt neu laden, was streng genommen ja auch ein Cheat ist, weil man ja nicht das Spiel von vorne startet.
DU definierst das hier einfach gerade als Cheat. Der Spieldesigner hat das aber als eine "Regel des Spiels" definiert. Daher Nein, streng genommen ist das KEIN cheaten!
Unik schrieb:
(In einem „echten“ Spiel (Schachturnier, Poker, Dark Souls ohne Respawn) wäre das Betrug.)
Wie schon von anderen erwähnt wurde, ist der Begriff "echtes Spiel" nicht ernst zu nehmen. Das hast DU dir hier gerade so frei erfunden, um DEINE Meinung zu rechtfertigen. Ist aber Bullshit.
Genau wie so ein dröges "ECHTE Männer..." Geblubber. -.-

Es gibt nun mal die, welche in allem eine Hardcore Herausforderung suchen, denen es nicht schwer genug sein kann und für die genau DAS Spielspaß bedeutet und u.A. ein gutes Spiel ausmacht.
Andere möchten einfach nur 'ne Story ohne irgendwelche Herausforderung erleben und Entscheidungen treffen.
Und nein, das ist eben nicht das gleiche wie passiv 'nem let's play zuzugucken @iSight2TheBlind, das sind zwei völlig verschiedene Erfahrungen.

Die meisten bewegen sich irgendwo im Raum dazwischen. Deswegen gibt es ja variable Schwierigkeitsgrade und andere Einstellungen, um genau dem Rechnung zu tragen, dass jeder das Spiel möglichst so genießen kann, wie es IHM am meisten Spaß macht. SP-Cheats sind letztlich nur eine Erweiterung dessen. Es hat ja auch seine Gründe, warum insbesondere früher "wo Spiele noch echt und schwer waren und noch richtige Spiele waren" Cheats ganz offiziell von Entwicklern überall eingebaut wurden.

BeBur schrieb:
Du kannst dich selber nicht beklauen und im selben Sinne kannst du nicht betrügen, wenn du alleine spielst.
Du vergleichst hier jetzt aber auch Äpfel mit Birnen. Betrügen ist was anderes als Stehlen.
Abgesehen davon, dass es reine Definitionssache ist, ob man Cheaten in einem SP-Spiel als betrügen wertet oder nicht (man könnte es ja auch einfach "Ändern der Regeln" nennen).

Ob man sich selbst um den Spielspaß betrügt, kann niemand(!) von aussen objektiv festlegen. Das ist immer eine rein subjektiv empfundene Sache und da hat jeder seine eigene Wahrheit.

Im MP zu Cheaten (oder eben heimliches Regeln ändern) ist dagegen immer ganz klarer Betrug, weil es einen einseitigen heimlichen Vorteil gegenüber anderen bedeutet.
Eine Ausnahme wäre es, wenn SP-Inhalte zu Contest/Vergleichs Zwecken verwendet werden (wie speedruns etc.). Dann wäre natürlich auch hier jedwede Veränderung ohne transparente Offenbarung dieser Änderung klarer Betrug.

polizei schrieb:
Weiss nicht mehr wie das genau ging. Bei Lands of Lore hat man mit irgend einem Tool die Stelle im RAM ausfindig gemacht, in der dir Lebensenergie steht, und diese dann auf FF eingefroren...
Wahrscheinlich ein HEX-Editor. Beliebt ist da z.B. CheatEngine, ein HEX-Editor speziell für diesen Zweck (Manipulation von Dingen in Spielen).
(FF in Hex = 255 in Dezimal = maximal darstellbare Zahl in 8bit)
 
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BeBur schrieb:
selben Sinne kannst du nicht betrügen, wenn du alleine spielst.
Du bescheisst ja die Spiellogik bzw. die vorgesehen Parameter. Man muss sich ja nicht selber betrügen.
 
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Snapuman schrieb:
Abgesehen davon, dass es reine Definitionssache ist, ob man Cheaten in einem SP-Spiel als betrügen wertet oder nicht (man könnte es ja auch einfach "Ändern der Regeln" nennen).
Ja, das ist denke ich der Punkt. Von daher ist es eher müßig, das großartig zu diskutieren. Die eigentliche Frage lautet eher: Ist es moralisch verwerflich, bei einem Single Player spiel zu betrügen aka die Regeln abzuändern? Meiner Meinung nach ist das nicht verwerflich. Das ist ein Spiel, die Reglen sind letztendlich willkürlich festgelegt, der Sinn von Spielen ist Spaß. Wenn das ändern von Regeln den Spielspaß vergrößert, dann ist das was gutes.
 
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Snapuman schrieb:
Abgesehen davon, dass es reine Definitionssache ist, ob man Cheaten in einem SP-Spiel als betrügen wertet oder nicht (man könnte es ja auch einfach "Ändern der Regeln" nennen).

Ich werte das Balancing destabilisierende Mechaniken wie Checkpoint-Strafarbeiten statt freier Speicherfunktion als Betrug des Herstellers am Käufer, vor allem kombiniert mit der Unterschlagung einer spielbaren Demo - der zweiten Enshittification, die vor rund 20 Jahren wie kartellartig organisiert dem Markt aufgezwungen wurde, vergleichbar mit den auf wundersame Weise innerhalb einer Generation verschwundenen wechselbaren Handyakkus.

Cheats bei SP-Spielen sind daher Notwehr.
 
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Ich glaube Computerspiele sind das falsche Medium für den Threadersteller.

Versuchs doch einfach mal mit nem Film. Da musst du gar nichts mehr machen und es läuft alles von alleine bis zum Ende automatisch durch ...
 
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ich hab beides nicht gern. Am liebsten hab ich einen Schwierigkeitsgrad bei dem ich mit möglichst wenig sterben und schnellem lernen durchkomme.
Deswegen bin ich auch keine Fan von Soulslike oder Roguelike - alles Spiele bei denen es praktisch unmöglich ist ohne Sterben durchzukommen - sondern nur über Wiederholung.

Früher gab es in Spielen meistens cheat codes oder "Trainer" - kaum ein Spiel hat dadurch mehr Spaß gemacht.
 
Man kann sogar mehrere Varianten in ein und demselben Spiel nutzen.

Als ich The Witcher 3 zum ersten Mal durchgespielt habe, habe ich bewusst nicht auf die schwerste, aber eben auch nicht auf die leichteste Stufe gesetzt.

Ich meine, dass ich es damals auf die zweite Stufe, "Das Schwert und die Geschichte", gesetzt habe. Darüber kommen noch "Blut und Schweiß" und Todesmarsch. Bei beiden hat mich bereits die Beschreibung der Stufen abgeschreckt. Ich wollte primär die Geschichte und die Welt erleben und nicht jede Begegnung mit einem Ertrunkenen zum frustrierenden Grindfest werden lassen.

Das hat super funktioniert!

Mittlerweile spiele ich es ein zweites Mal durch, diesmal leicht gemoddet mit Dingen, die u.A. auch ein wenig QoL reinbringen. Um das wiederum auszugleichen, habe ich a) die Levels aller Monster / NPCs und auch Items angepasst. Mit steigendem Level von Geralt werden auch die Gegner immer schwerer (anfangs noch -1 bis -2 Levels, später durchgängig 4-5 Level darüber).

Obendrein spiele ich nun tatsächlich auf Todesmarsch und in Verbindung mit meinen Wunschmods und wie ich diese konfiguriert habe war das die beste Entscheidung überhaupt. Kämpft man gut, ist man weiterhin schnell durch, ist man jedoch unachtsam, bringt einen eine Gruppe Wölfe schnell mal um. Das wäre auf den leichteren Schwierigkeitsstufen insbesondere in höheren Levels nie der Fall gewesen, wo Geralt einfach zu Superman mutiert.

Das ist eben das tolle an (insbesondere modbaren) Singleplayer-Spielen: man kann sie stets so spielen, wie man es selbst für richtig hält.

Godmode hingegen halte ich im spielerischen Sinne dagegen für langweilig. Wenn man Dinge austesten will - klar! Aber ein Spiel so zu "spielen" würde mir überhaupt keinen Spaß machen.
 
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BeBur schrieb:
Du kannst dich selber nicht beklauen
Mit Godmode "beklaue" ich mich schon.
Dadurch wird das Spielen ja richtig langweilig, wenn man weiß man muss nicht sehr aufpassen.
 
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BeBur schrieb:
Die eigentliche Frage lautet eher: Ist es moralisch verwerflich, bei einem Single Player spiel zu betrügen aka die Regeln abzuändern? Meiner Meinung nach ist das nicht verwerflich. Das ist ein Spiel, die Reglen sind letztendlich willkürlich festgelegt, der Sinn von Spielen ist Spaß. Wenn das ändern von Regeln den Spielspaß vergrößert, dann ist das was gutes.
Genau das meine ich auch. In einem reinen SP kann es moralisch nicht verwerflich sein, denn im allerschlimmsten Fall beraube ich mich damit lediglich selbst potenzieller Gefahren, Möglichkeiten, Schwierigkeiten, Herausforderungen etc. pp.
Da dies aber bewusst gemacht wird, ist es von mir gewollt und damit allein meine Sache.
Selbst wenn ich die Folgen vlt. nicht abschätzen konnte, in so einem Fall könnte man vlt. von einer Form von Selbstbetrug sprechen, aber moralisch wäre das immer noch nicht verwerflich.
Moralisch wird es erst dann verwerflich, wenn ich andere mit so einem Handeln täusche. Sei es im MP oder indem ich mich mit "heimlich modifizierten" Leistungen aus einem SP vor anderen brüste.

JMP $FCE2 schrieb:
Ich werte das Balancing destabilisierende Mechaniken wie Checkpoint-Strafarbeiten statt freier Speicherfunktion als Betrug des Herstellers am Käufer
Kannst du natürlich für dich so werten, ist aber objektiv betrachtet schon ziemlicher Blödsinn.
Immerhin ist ein Spiel ein künstlerisches Werk des Erstellers, und DER bestimmt allein, wie es auszusehen und zu funktionieren hat. Du musst es ja nicht kaufen.
Es ist ja nicht so, als hätten wir ein generelles Anrecht auf die Produktion von Spielen, oder gar von Spielen nach unseren Vorstellungen.
Du gehst ja auch nicht zu 'nem Maler oder Musiker und erklärst im, wie er seine Kunst zu machen hat. Du entscheidest lediglich, ob du es kaufst/konsumierst oder nicht.

JMP $FCE2 schrieb:
vor allem kombiniert mit der Unterschlagung einer spielbaren Demo - der zweiten Enshittification, die vor rund 20 Jahren wie kartellartig organisiert dem Markt aufgezwungen wurde,
Auch das ist objektiv Bullshit, es gibt kein Anrecht auf sowas wie eine spielbare Demo!

Versteh mich bitte nicht falsch, ich sehe den Punkt der Enshittification, ich trauere den jederzeit verfügbaren spielbaren Demos auch nach. Aber das ist nun mal nichts, worauf wir jemals ein Recht gehabt hätten!

JMP $FCE2 schrieb:
Cheats bei SP-Spielen sind daher Notwehr.
"Notwehr" ist mir da echt zu plakativ. Das setzt ja voraus, dass ich/jemand in Not wäre. Das sehe ich hier absolut nicht! real first world problems
Ich würde es wiederum eher künstlerische Freiheit nennen. Ich nehme mir als Käufer einer digitalen Kopie eines künstlerischen Werkes selbst die Freiheit, es meinen Bedürfnissen anzupassen.

DJMadMax schrieb:
Das ist eben das tolle an (insbesondere modbaren) Singleplayer-Spielen: man kann sie stets so spielen, wie man es selbst für richtig hält.
Genau, Mods hatten wir hier ja noch gar nicht, die wären nach OP dann ja auch generell alle Betrug... :rolleyes:

Ich kann z.B. mit stark begrenzten "realistischen" Inventars in Spielen meistens absolut nicht anfangen, das raubt mir dann oft sehr schnell jeglichen Spaß. Wenn ein (überwiegend Rollenspiele) sowas hat, ist es meist das allererste, was ich mir per Mod Richtung unbegrenzt abändere. Das ändert natürlich zwangsläufig auch das Balancing und gibt meiner Spielfigur einen objektiven Vorteil. Ist mir aber wurscht, das nehm ich in Kauf, weil ich es hasse alle 5 Minuten zu 'nem Händler zu rennen und ständig Mikromanagement in meinem Inventar zu betreiben. Es gibt Leuten, denen macht genau DAS Spaß. Mir nun mal nicht.

DJMadMax schrieb:
Godmode hingegen halte ich im spielerischen Sinne dagegen für langweilig. Wenn man Dinge austesten will - klar! Aber ein Spiel so zu "spielen" würde mir überhaupt keinen Spaß machen.
SimmiS schrieb:
Mit Godmode "beklaue" ich mich schon.
Dadurch wird das Spielen ja richtig langweilig, wenn man weiß man muss nicht sehr aufpassen.
Sehe ich auch so.
Die steile Behauptung von OP dazu war ja, dass es keinen Unterschied machen würde, ob man nun unsterblich ist und deswegen nicht aufpassen muss oder ob man nicht aufpassen muss, weil man ja ständig "das savegame" neu laden kann...
 
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Snapuman schrieb:
Immerhin ist ein Spiel ein künstlerisches Werk des Erstellers, und DER bestimmt allein, wie es auszusehen und zu funktionieren hat. Du musst es ja nicht kaufen.

Ein Spiel ist eine Kombination aus Kunstwerk und technischem Produkt. Und wenn dieses Produkt von schwächeren Spielern nicht nutzbar ist, ist das ein technischer Mangel.

Und bewusste Verschleierung dieses technischen Mangels durch Verweigerung einer spielbaren Demo, fehlende Warnungen etc. kann man sehr wohl als Betrug ansehen. Da gibt es nichts zu beschönigen.

Wenn "Souls"-Spiele wenigstens ehrlich beworben würden. Aber so ehrlich, dass es vielleicht Verkaufszahlen schmälert, will man dann doch nicht sein:


Snapuman schrieb:
"Notwehr" ist mir da echt zu plakativ. Das setzt ja voraus, dass ich/jemand in Not wäre. Das sehe ich hier absolut nicht! real first world problems

Der Spieler wurde um den Kaufpreis und bisher investierte Spielzeit betrogen. Das ist ein realer wirtschaftlicher Schaden, der angemessene Notwehr nahelegt.

Snapuman schrieb:
Ich kann z.B. mit stark begrenzten "realistischen" Inventars in Spielen meistens absolut nicht anfangen, das raubt mir dann oft sehr schnell jeglichen Spaß.

Auch so eine neumodische Unsitte. Bei Gothic 3 war das Inventar unbegrenzt.

Lustigerweise machen auch das die verrufenen Gacha-Games besser, als die neuere Vollpreiskonkurrenz. Die einzigen Inventargrenzen, an die ich bisher gestoßen bin, betreffen individuell gelevelte Ausrüstungsgegenstände, die pro Stück und Account mehrere Bytes Cloudspeicher beim Hersteller belegen.

Aber selbst diese Grenzen sind riesig (2000-3000 Stück), und werden erst nach Jahren erreicht.
 
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JMP $FCE2 schrieb:
Ein Spiel ist eine Kombination aus Kunstwerk und technischem Produkt.
Nein! Ein Spiel ist kein technisches Produkt! Dein PC oder deine Konsole sind ein technisches Produkt.
Ein Spiel ist Software, da gibt es selbstverständlich auch objektive Qualitätskriterien, du beziehst dich aber hier auf inhaltliche Design-Entscheidungen und nicht auf Dinge wie Fehlerfreiheit, Hardware-Kompatibilität etc.
Und bezogen auf diese Design-Entscheidungen ist ein Spiel genau wie Musik oder ein Film ein digitales Kunstwerk, im Fall vom Spiel eben zudem noch interaktiv.

JMP $FCE2 schrieb:
Und wenn dieses Produkt von schwächeren Spielern nicht nutzbar ist, ist das ein technischer Mangel.
(Bewusste) Design-Entscheidungen sind KEIN technischer Mangel!
Ein technischer Mangel wäre, wenn es nicht auf deiner Hardware läuft, wenn es ständig abstürzt, nicht sauber programmiert ist und ständig ruckelt etc.

Es gibt genug Möglichkeiten sich vor dem Kauf zu informieren, ob das Spiel von seinen Design-Entscheidungen her inhaltlich zu den eigenen Bedürfnissen passt. Keiner muss die Katze im Sack kaufen!
Bei digitalen Vertriebsplattformen gib es zudem meist die Möglichkeit, innerhalb einer Anspielzeit von ein paar Stunden wegen Nichtgefallen oder Nicht-Kompatibilität vom Kaufvertrag zurückzutreten.

JMP $FCE2 schrieb:
Und bewusste Verschleierung dieses technischen Mangels durch Verweigerung einer spielbaren Demo, fehlende Warnungen etc. kann man sehr wohl als Betrug ansehen. Da gibt es nichts zu beschönigen.
Das Thema spielbare Demo ist ein Thema für sich, das führt hier zu weit.
Fehlende Warnung - wie stellst du die das bitte vor? "Bitte kaufen Sie unser Spiel nicht, weil es scheisse ist"? "Achtung nur kaufen wenn sie masochistisch veranlagt sind!"?

Du solltest dich evtl. nochmal mit der Definition von Betrug auseinandersetzen.
Aus meiner Wahrnehmung wirkst du mit diesen krassen Anschuldigungen grad eher wie so ein ultra-fanboy, der meint, ein (oder gar das alleinige) Recht auf die Entscheidungen seines Lieblings-Autoren oder Werkes zu haben, und wenn der Dinge entscheidet, die einem so nicht passen dann... Weil der Fanboy weiss sowieso immer alles besser.

JMP $FCE2 schrieb:
Wenn "Souls"-Spiele wenigstens ehrlich beworben würden. Aber so ehrlich, dass es vielleicht Verkaufszahlen schmälert, will man dann doch nicht sein:
Wo werden Sie denn bitte falsch beworben?
Ich kenne mich null mit Souls spielen aus, hab noch nie selbst eins gespielt, aber selbst ich weiss, dass ein Kernelement eines Soullike ist, dass es meist permadeath gibt, es immer ultraschwer ist und genau von dieser krassen Herausforderung lebt - dafür das Kampfsstem sehr gut und erlernbar ist (was wiederum ein elementares muss und nicht optional ist). Das ist, was ein Soullike zu einem Soulslike macht. Wer darauf kein Bock hat, sollte sich sowas nicht kaufen (und dann rumheulen dass es ihm zu schwer is...).

JMP $FCE2 schrieb:
Der Spieler wurde um den Kaufpreis und bisher investierte Spielzeit betrogen. Das ist ein realer wirtschaftlicher Schaden, der angemessene Notwehr nahelegt.
Abgesehen davon, dass, selbst WENN "Der Spieler um Kaufpreis und bisher investierte Spielzeit betrogen wurde", wäre der Begriff Notwehr an dieser Stelle immer noch völlig deplatziert!

Es ist einfach hanebüchen von Betrug um Preis und Zeit zu sprechen, solange der Hersteller nicht knallhart/explizit Dinge verspricht, welche er nicht liefert.
Also, sicher solche Fälle gibt und gab es, das endet dann aber eigentlich immer in 'nem großen Shitstorm und Desaster und ist zum Glück auch eher die Ausnahme als die Regel.

Wie gesagt, du fühlst dich hier offensichtlich nur um deine eigenen Empfindlichkeiten betrogen.
Das ist einfach nur dein eigenes Problem und nicht die eines Software-Herstellers oder Spieldesigners.
 
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Was für ein Thema.

Hier geht es wirklich nur darum wie einige Foristen sich Regeln ausdenken wollen und diese dann anderen aufzwingen wollen.

Viel alberner kann man sich einige der Antworten wirklich nicht vorstellen.

Es sind Spiele! Freizeitbeschäftigungen!

Dem Recht nach, kann ich auch jedes Spiel komplett nachbauen und nach Belieben in jedem Detail verändern. Relevant wird das ganze nicht durch die Änderungen, sondern dann wenn ich anderen dadurch Schade und/oder mich an dem Kopierten zu Unrecht bereichere.

Es gibt kein Copyright für Software und Daten die ich nicht veröffentliche.

Sobald man Spiele manipuliert, die man mit anderen spielt, ohne gemeinsamen Konsenz über solche Mainpilation, ist das Cheaten/Betrügen.
Sobald man manipulierte Spiele verbreitet oder auch nur Inhalte davon öffentlich macht, kann das eine Urheberrechtverletzung sein.

Aber ob GodMode, SaveScammen oder richtiges Modden, dass alles ist weder rechtlich oder moralisch verwerflich wenn man es nur für sich und die eigenen Unterhaltung tut.
 
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Snapuman schrieb:
Ich kann z.B. mit stark begrenzten "realistischen" Inventars in Spielen meistens absolut nicht anfangen, das raubt mir dann oft sehr schnell jeglichen Spaß.
Geht mir ganz genauso. Mit ausgeprägtem OCD (der bekannten "Verhaltensstörung" :D ) in diesem Bereich ist es mir tatsächlich nicht möglich, selbst nur ein vergammeltes Taschentuch in der Ecke liegen zu lassen - das muss ALLES gehortet werden! Ich präsentiere liebend gerne meine Sammlung an verschiedensten Sukkulenten und weggeworfenen Schaumstoff-Trinkbechern aus Starfield :D

PS: Nein, privat ist es nicht so - da sammel ich nur technisch/elektronisch tolle Dinge und keinen Müll ^^

JMP $FCE2 schrieb:
Auch so eine neumodische Unsitte. Bei Gothic 3 war das Inventar unbegrenzt.
Auch vor Gothic 3 gab es schon viele Spiele mit begrenzten Inventaren - zurückzuführen auf sämtliche Rollenspiele, die dem DND-Regelwerk nahegelegt sind, wie z.B. frühe Ultima-Spiele oder die Nordland-Trilogie (Das Schwarze Auge).

Aber ja, für jeden sieht das Thema Spielspaß eben anders aus und ich kann einfach keinen Spaß für mich daran entdecken, mich zwangsweise entscheiden zu müssen, was ich nun liegenlassen muss.

Man könnte es IRL etwa gleichsetzen mit: ihr fahrt an einer Straße entlang und vor jedem Haus stehen gleich mehrere Komplett-PCs, die auf den Schrott sollen. Jetzt seid ihr Retro-Sammler und müss euch entscheiden, denn: ihr dürft maximal nur drei Stück mitnehmen.

Am Popo die Waldfee - da ist ruckzuck der Miettransporter vom örtlichen Toom-Baumarkt aquiriert, um das eigene, begrenzte Inventar des Kleinwagens schnell mal aufzupushen :D

Keylan schrieb:
Es sind Spiele! Freizeitbeschäftigungen!
Genau und deswegen sollen sie einfach nur Spaß machen. Ob das (im Singleplayer) nun auf die eine oder andere Art für den Spieler zutrifft, sollte ja vollkommen egal sein. Ich denke, das wolltest du auch mit deinem Beitrag verdeutlichen.

Keylan schrieb:
Besser noch: HEX EDITOREN! Kennt die überhaupt noch jemand? Funktioniert das heute überhaupt noch, Speicherstände mit Hex-Editoren erfolgreich zu manipulieren?

Das hat schon viel Spaß gemacht früher ... noch unter DOS, schön den "Geldwert" aus dem Spiel aufgeschrieben, den Hex-String in der richtigen Datei gesucht und einfach mal durch "FFFFFFFF" ersetzen :D
 
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DJMadMax schrieb:
Besser noch: HEX EDITOREN! Kennt die überhaupt noch jemand? Funktioniert das heute überhaupt noch, Speicherstände mit Hex-Editoren erfolgreich zu manipulieren?
Hatte ich hier schon erwähnt. Ja funktioniert durchaus noch. Hängt aber immer vom Spiel ab, gibt auch einige durchaus komplexe Programmierungen, welche es einem sehr schwer bis unmöglich machen, die gewünschte Speicheradresse zu herauszufinden bzw. zu überschreiben. Im einfachsten Fall sucht man aber nur rekursiv nach dem gewünschten Wert und überschreibt + freezed ihn mit dem gewünschten.

CheatEngine ist ein HexEditor speziell für diese Zweck mit einigen Komfortfunktionen und halbwegs aktiver Community mit Scriptaustausch. Verwende ich allerdings recht selten, ich komme meinen Bedürfnissen mit Modding meist viel effektiver näher. An klassischen Cheats wie godmode oder unendlich Geld habe ich eher selten bis nie das Bedürfnis.

Ich habe aber tatsächlich zuletzt die Demo von Anno117 ganz klassisch gecheatet. Da war der Demotimer ganz simpel nur in der Binary hardgecodet, wenn man die Adresse herausgefunden hatte, konnte man die Stelle mit FF FF FF überschrieben und die Demo dann anstatt der 2h dann quasi unendlich lang zocken. Mit den Updates hatten sie nur 1 oder 2 mal das Offset verändert, aber das Prinzip so gelassen. ^^ Hatte am Ende etwa ~60h mit 3 Durchläufen auf der Uhr :D
 
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DJMadMax schrieb:
Das hat schon viel Spaß gemacht früher ... noch unter DOS, schön den "Geldwert" aus dem Spiel aufgeschrieben, den Hex-String in der richtigen Datei gesucht und einfach mal durch "FFFFFFFF" ersetzen :D
Und dann hast du ein Goldstueck gelootet und hattest negativ Geld. Oder einen Absturz :P

"Cheaten" im Singleplayer halte ich im Fall der Faelle fuer vollkommen legitim. Genauso wie Save-Scumming oder aehnliche Sperenzchen. Mach was du meinst zu brauchen um Spass am Spiel zu haben.

Man sollte es aber - meiner Meinung nach - begrenzt anwenden. Uebertreibt man es, dann ist der Weg zum "God-Mode" tatsaechlich nicht mehr weit. Aber heck, wer nur die Story eines Spieles erleben moechte und dazu einen God-Mode braucht... Warum auch nicht?
 
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Manche Games sind ja nett und speichern den Quatsch inzwischen als ini, json oder xml. Kann man immer noch falsch editieren aber man braucht keine Hexwerte mehr erraten.

Mit all seinen Nachteilen (stardew valley hat deswegen so riesen saves und braucht lange zum laden).

aber wenn einem das kisten sortieren zu blöde wird mit ein paar zeilen python hat man es im xml schneller umgemodelt, da passen dann auch 1000 items in eine kiste wenns sein muss
 
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Anderes genre aber ähnliches Thema: als adventure-unerfahrener teenager habe ich mich selbst um das Erlebnis der Story vom 'Day of the Tentacle' betrogen, indem ich stur ein Lösungsbuch abgearbeitet habe
🫣
 
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Mir persönlich ist ja Mensch Ärger dich nicht und Schach zu schwierig, deshalb hab ich die Würfel durch welche ersetzt dir nur 6en haben und bei Schach hab ich alle Figuren ausser dem König durch Damen ersetzt (natürlich nur die auf meiner Seite, bin ja nicht doof!)
 
Nocheiner der nicht zwischen Multiplayer und Singleplayer unterscheiden kann...
 
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