Große Bandbreitenschwankung bei Telekabel Internet (UPC)

fruchti

Lieutenant
Registriert
Nov. 2002
Beiträge
565
Moin!

Besitze seit letzter Woche UPC 35/4mbit und bin eigentlich sehr zufrieden damit.
Am Nachmittag und am Abend habe ich jedoch teilweise nur Bandbreiten von 5-10 mbit.

Sind solche extremen Schwankungen normal? Das die Bandbreite schwankt ist mir schon klar, aber um so viel....
Aber ich nehme an, dass es nicht an der Anschlussleitung liegt sondern an der Backbone Auslastung...

Normal habe ich diesen Speed:
 
Thx.
Aber an meiner Anschlussleitung wirds nicht liegen oder?

Bei DSL bin ich es bei einer schlechten Leitung halt gewohnt, dass sie kurz komplett ausfällt. Wie ist das beim Kabelinternet? Ein Techniker meinte mal: Entweder es geht oder es geht garnicht bzw. ist nicht herstellbar...
 
OK, thx :-)
Nein, ich habs schon per Kabel TV. Der Anschluss wurde extra fürs Internet neu hergestellt, da die Telekom Leitung nur 1 - 3 mbit hergibt.
 
Da kommen leider nur 0815 Antworten:
Alter PC, Modem soll getauscht werden, Server zu schwach usw...
 
ich würde sagen, dein Kabelstrang ist überlastet, wie es bei Docsis immer der Fall ist wenn man nicht die volle Geschwindigkeit erreicht ;)
 
Bei Kabelinternet ist dies ganz normal.
Kabelinternet ist - anders als DSL - ganz anders strukturiert (Stichwort: Baumstruktur), deshalb können die Schwankungen extremer sein und schneller auftauchen/ weg sein.

Habe selbst idR 32Mbit, nur zu Stoßzeiten (Abends und Sonntags Abends) hatte ich auch mal extreme Downs (bis zu unter 12mbit). 10 Minuten später dann wieder die vollen 32Mbit und kurze Zeit dann später wieder 20Mbit, etc.
Desdo mehr Leute in deiner Nachbarschaft auf Kabel umsteigen, desdo extremer werden die Schwankungen.

Kabelinternet ist deshalb meine Meinung nach nur gut für Leute die kein schhnelles DSL (>=16Mbit) bekommen können, eine echte Alternative ist es aber icht.

Nicht umsonst gilt Kabelinternet teilweise im Ausland als Internet zweiter klasse.

(Aber besser zweite als nur Holzklasse (1-3Mbit ;)).
 
Zuletzt bearbeitet:
lässt sich aber ja nicht verhindern beim KabelTV Internet, dass es zu engpässen kommt.
 
Naffi schrieb:
ich würde sagen, dein Kabelstrang ist überlastet, wie es bei Docsis immer der Fall ist wenn man nicht die volle Geschwindigkeit erreicht ;)
Wäre das denn durch den Provider behebbar?

Bisher bin ich es nur von der Telekom gewöhnt: Lange Leitung, schlechte Werte = nicht behhebbar und Pech gehabt.
Müsste der Anbieter die Backbone Kapazität aufstocken? Wohne in einem kleineren Dorf, so viele Kabel Internetanschlüsse gibt es da nicht.

Die Leitung geht jedenfalls durch ein paar Häuser und kommt dann zu mir (also nicht direkt von einem Verteilerkasten). Von diesen Häusern wird aber nur TV bezogen, kein Internet - noch nicht.
 
Aber bei DSL ist das Beheben von Überlastungen für den Provider viel leichter, da es eine Punkt zu Punkt-Verbindung ist.
Bei Kabel müsste man den gesamten Hauptstrang (Stamm) ausbauen/vergrößeren, um die Zweige mehr Leistung zu geben.

Die Kabelbetreiber haben (noch) einen Vorteil. Es surfen noch nicht so viele über Kabel wie über DSL. Würde es ein Run auf Kabel geben, hätten die Kabelanbieter und Kunden ein riesen Problem.

zB jetzt schwankt mein Internetspeed zwischen 16Mbit - 25Mbit. Und das obowhl ich in einem Einfamilienhaus wohne. in Mehrfamilienhäuser/Hochhäuser kann es noch schlimmer aussehen. Nicht das mich das groß juckt. Aber die Probleme /Contra von Kabel sollte man ganz nüchtern betrachten und nicht einfach pauschal sagen (ist so wie bei DSL).
 
Zuletzt bearbeitet:
zum ersten: ne... sonst wäre wohl kaum meine vermittlungsstelle überlastet ;) wie soll denn meine punkt zu punkt verbindung ne schwankende bandbreite aufweisen?! die große anbindung ans inet ist immer das problem...

zum zweiten: gerade wegen dem run aufs kabel kommen solche schwankungen überhaupt erst zustande ;)

zum dritten: weil kabelinet mittlerweile so oft genutzt wird ;) es ist am ende aber genau so wie bei DSL... wenn bandbreite fehlt, haben alle weniger als bezahlt...
im moment ist mein DSL langsamer als sonst, das kabel aber konstant ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Zwischen der Vermittlungsstelle und deinem DSL Anschluss herrscht eine Punkt zu Punkt Kupfer Verbindung (Vereinfacht: Du hast deine eigene Leitung). Bei Kabel teilst du die dicke Gesamtleitung mit allen Fernseh- und Internetusern.

Ob du es glauben willst oder nicht, aber so ist es. (lies es notfalls bitte nochmals nach)

Abgesehen von Sicherheitsaspekten bietet Kabel also je nach Nutzung durch Andere Schwankungen.
Nun habe ich wieder 32Mbit. Innerhalb von 5 Minuten die Bandbreite um 50% gesunken und wieder gestiegen. Solche Sprünge sind bei DSL nicht der Fall (Es sei den du hast furchtbare Leitungen, die gestört werden)

Nochmals: Du kannst die Schwankungen zwischen DSL und Kabel nicht im geringsten miteinander vergleichen, da Sie komplett unterschiedliche technische URsachen haben.

Ich bin mit Kabel zufrieden, da ich sonst nur max 2Mbit DSL bekommen würde, dennoch ist VDSL>Kabel vorzuziehen.

Aber was streiten wir uns mit den langsamen Kupfer/Koaxial Technologien herum. FTTH wird sowieso diese beiden alten Techniken in den nächsten Jahren einstampfen.
 
ich weiß wie das alles läuft... dann beantworte mir doch aber die scheinbar einfache frage wie diese punkt-zu-punkt verbindung zur vermittlungsstelle starken bandbreitenschwankungen ausgesetzt sein kann? von 16mbit auf 1mbit runter? meine eigene leitung habe ich bei DSL bis zur vermittlungsstelle, bei kabel bis zum provider [was am ende das selbe ist :-/]

es ist am ende die gleiche technische ursache: zu wenig bandbreite auf der seite zum internet...
 
Zurück
Oben