perfekt!57
Commodore
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- Feb. 2003
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- 4.207
läuft seit ein paar Tagen hier: http://www.de.tomshardware.com/praxis/20050711/index.html
Runterscrollen, z.B. Übersicht Ausfallliste gleich auf der Startseite.
Es kristalliert sich ja in letzter Zeit immer mehr heraus, dass es beim Netzteilkauf nicht ausreicht, allleine nach einem Markennamen zu schauen, sondern dass das Einzelmodelle gut ist oder nicht - so gibt es sehr wohl auch Krücken unter den Modellen der Markenherstellern:
Pech halt, wer so was erwischt. Tests studieren kann dem vorbeugen.
Auch wurde ja immer wieder behautet, das die Werte, z.B. die Regelungseigenschaften, die Spannungsschwankungen von Markengeräten deutlich besser wären, von daher mehr OC-Stabilität gegeben wäre:
Auch das ist aus dem Bereich "Ahnen&Glauben", wie die Messungen zeigen. Sehr wohl kann z.B. auch ein sündteures TAGAN 480 Sägezahnreglungskurfen haben, die deutlich ausserhalb der Spec liegen; 140mV statt 120mV.
Zitat: "Um die Qualität der Netzteile noch besser beurteilen zu können, ermitteln wir zusätzlich mit einem digitalen Zweikanal-Oszilloskop die Welligkeit (Schwankungsbreite) der 3.3- und 12-Volt-CPU-Leitung. Denn die ATX-Spezifikation schreibt vor, dass die 12-Volt-Leitung um maximal 120 mV (von Spitze zu Spitze) und der 3.3-Volt-Strang um maximal 50 mV (von Spitze zu Spitze) abweichen darf. Nimmt die Abweichung der Spannung größere Werte an, so kann es zu fatalen Abstürzen kommen.
Nach wie vor sind alle Informationen live verfügbar. Dazu gehören sechs hochsensible Temperatursensoren, fünf Kameras, Leistungsmesser bis 4000 Watt, ein Schallmessgerät mit Spektrumanalyse der Audio-Bandbreite und sechs kalibrierte Spannungsmesser sowie fünf Strommesser. ...
Hier ein Antec mit extrem schlechter Regelung der 12V-Schiene (weißes Diagramm unten):
Oszillogramm des Antec True Power 2.0 550W: Die weiße Kurve stellt die 12-Volt-Leitung zur Stromversorgung der CPU dar. ... Die Abweichungen auf der 12-Volt-Leitung betragen 140 mV - das ist entschieden zu viel. Timebase 10ms, 50mV ."
http://www.de.tomshardware.com/praxis/20050711/stresstest-03.html
Augen auf beim Netzteilkauf, wird es also auch wohl weiterhin halten, da auch ein BeQuiet-Spitzenmodell sang- u- klanglos ausfiel.
Richtig gut dagegen finde ich das PC-Cooling mit 850 Watt, welches bei Vollast nur gut 1KW aus dem Netz zieht (1060 Watt) für 80,4% Wirkungsgrad(!).
Nachfolgend der PC-Cooling-850 Oszilligraph im Vergleich zum Antec: Da sieht man, was regelungstechnisch möglich ist. (Und dass das Antec beispielsweise simpel und einfach schlecht ist.)
http://www.de.tomshardware.com/praxis/20050711/stresstest-09.html
Also: Preis ist nicht gleich Qualität beim Netzteilkauf: Testberichte lesen.
Und dies finde ich vorbildlich von THG, ein tolles Beispiel für die Möglichkeit unabhängiger Berichterstattung auch und gerade im IT-Business.
"Seit dem ersten Netzteiltest vor drei Jahren in Kooperation mit der Zeitschrift PC Professionell "Etikettenschwindel: 21 Netzteile im Vergleich" hat sich viel getan. Die Netzteile wurden vor allem bunter und aufwändiger, ausgestattet mit vielen Funktionen wie Anzeigen und Standby-Ausgängen. Nach wie vor verspricht das Geschäft mit Netzteilen eine überdurchschnittlich hohe Marge. Denn den vergleichsweise niedrigen Herstellungskosten stehen hohe Verkaufserlöse gegenüber. Die vergangenen Tests haben gezeigt, dass der Wirkungsgrad im Teillastbereich von Netzteilen zwischen 55 und 75 Prozent schwankt - je nach Modell und Leistungsklasse."
Runterscrollen, z.B. Übersicht Ausfallliste gleich auf der Startseite.
Es kristalliert sich ja in letzter Zeit immer mehr heraus, dass es beim Netzteilkauf nicht ausreicht, allleine nach einem Markennamen zu schauen, sondern dass das Einzelmodelle gut ist oder nicht - so gibt es sehr wohl auch Krücken unter den Modellen der Markenherstellern:
Pech halt, wer so was erwischt. Tests studieren kann dem vorbeugen.
Auch wurde ja immer wieder behautet, das die Werte, z.B. die Regelungseigenschaften, die Spannungsschwankungen von Markengeräten deutlich besser wären, von daher mehr OC-Stabilität gegeben wäre:
Auch das ist aus dem Bereich "Ahnen&Glauben", wie die Messungen zeigen. Sehr wohl kann z.B. auch ein sündteures TAGAN 480 Sägezahnreglungskurfen haben, die deutlich ausserhalb der Spec liegen; 140mV statt 120mV.
Zitat: "Um die Qualität der Netzteile noch besser beurteilen zu können, ermitteln wir zusätzlich mit einem digitalen Zweikanal-Oszilloskop die Welligkeit (Schwankungsbreite) der 3.3- und 12-Volt-CPU-Leitung. Denn die ATX-Spezifikation schreibt vor, dass die 12-Volt-Leitung um maximal 120 mV (von Spitze zu Spitze) und der 3.3-Volt-Strang um maximal 50 mV (von Spitze zu Spitze) abweichen darf. Nimmt die Abweichung der Spannung größere Werte an, so kann es zu fatalen Abstürzen kommen.
Nach wie vor sind alle Informationen live verfügbar. Dazu gehören sechs hochsensible Temperatursensoren, fünf Kameras, Leistungsmesser bis 4000 Watt, ein Schallmessgerät mit Spektrumanalyse der Audio-Bandbreite und sechs kalibrierte Spannungsmesser sowie fünf Strommesser. ...
Hier ein Antec mit extrem schlechter Regelung der 12V-Schiene (weißes Diagramm unten):
Oszillogramm des Antec True Power 2.0 550W: Die weiße Kurve stellt die 12-Volt-Leitung zur Stromversorgung der CPU dar. ... Die Abweichungen auf der 12-Volt-Leitung betragen 140 mV - das ist entschieden zu viel. Timebase 10ms, 50mV ."
http://www.de.tomshardware.com/praxis/20050711/stresstest-03.html
Augen auf beim Netzteilkauf, wird es also auch wohl weiterhin halten, da auch ein BeQuiet-Spitzenmodell sang- u- klanglos ausfiel.
Richtig gut dagegen finde ich das PC-Cooling mit 850 Watt, welches bei Vollast nur gut 1KW aus dem Netz zieht (1060 Watt) für 80,4% Wirkungsgrad(!).
Nachfolgend der PC-Cooling-850 Oszilligraph im Vergleich zum Antec: Da sieht man, was regelungstechnisch möglich ist. (Und dass das Antec beispielsweise simpel und einfach schlecht ist.)
http://www.de.tomshardware.com/praxis/20050711/stresstest-09.html
Also: Preis ist nicht gleich Qualität beim Netzteilkauf: Testberichte lesen.
Und dies finde ich vorbildlich von THG, ein tolles Beispiel für die Möglichkeit unabhängiger Berichterstattung auch und gerade im IT-Business.
"Seit dem ersten Netzteiltest vor drei Jahren in Kooperation mit der Zeitschrift PC Professionell "Etikettenschwindel: 21 Netzteile im Vergleich" hat sich viel getan. Die Netzteile wurden vor allem bunter und aufwändiger, ausgestattet mit vielen Funktionen wie Anzeigen und Standby-Ausgängen. Nach wie vor verspricht das Geschäft mit Netzteilen eine überdurchschnittlich hohe Marge. Denn den vergleichsweise niedrigen Herstellungskosten stehen hohe Verkaufserlöse gegenüber. Die vergangenen Tests haben gezeigt, dass der Wirkungsgrad im Teillastbereich von Netzteilen zwischen 55 und 75 Prozent schwankt - je nach Modell und Leistungsklasse."
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