Günstige CAD-Zusammenstellung

belzebub19

Lt. Junior Grade
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März 2010
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Ich suche für einen Freund ein paar Komponenten, damit wir demnächst für ihn einen PC zusammenbasteln können. Nur gibt es meinerseits noch einige offene Fragen bezüglich der notwendigen Hardware.

Als Software wird hauptsächlich Solidworks und NEMETSCHEK verwendet, sowie Fotobearbeitung mit Photoshop oder ähnlichem. Er meinte auch, eventuell ein paar ältere Spielen zocken zu wollen.
Dementsprechend habe ich mich am CAD-Rechner aus der Empfohlenen Zusammenstellung orientiert.

http://geizhals.de/western-digital-caviar-green-1000gb-wd10ezrx-a713746.html
http://geizhals.de/626831
http://geizhals.de/652381
http://geizhals.de/751440
http://geizhals.de/764637
http://geizhals.de/684635

Nur reicht ein i3? Bessere Single-Thread-Leistung ist ja bei CAD vorteilhaft, aber wie sieht es mit Photoshop aus? Doch lieber 4 Cores?

Sollte man doch besser auf die V4900 upgraden, im Vergleich zur V3900?

Ein Mainboard mit HDMI wäre meiner Meinung nach besser?

Und warum nutzt man in der Zusammensatellung ein LC Power anstatt eines be quiet L7?
 
Ich werfe jetzt mal den Intel Xeon E3 1230v2 als CPU in den Raum, wenn vom Budget her möglich.

SSD -> Samsung 840 Basic 120GB, da nur 20€ teurer.
 
Will er den CAD Rechner beruflich nutzen? Wenn Ja dann vergiss die pläne vom selbst gebastelten. nimm ne Workstation von Fujitsu und Co. und Pack da ne Nvidia Quadro. Ich hab die Erfahrungen gemacht, dass vorallem Allplan Nemechek mit Nvidia Karten wesentlich besser läuft.
 
Wie groß sind den die Anforderungen im Bereich CAD und Photoshop?
Die Konstrukteure bei uns nutzen ebenfalls SolidWorks und die haben momentan alle eine 1366-er 6-Kern CPU und 32GB RAM. Es kommt da eben sehr auf die Komplexität der Baugruppen an.


MfG
 
CAD profitiert allgemein NIE von Single-thread-Leistung. Eher von mehr Kernen.
Zumindest sind NX, SolidWorks, SolidEdge, Inventor und noch einige mehr darauf ausgelegt.
Zudem profitiern sie von Profi-Grakas enorm.
 
Quatsch, man kann auch bei professioneller Nutzung einen PC normal per Versandhändler zusammenstellen, wenn man sich selber die Fehlerdiagnose bei einem Problem zutraut oder jemand greifbar ist, der das in Zeit erledigt. Wenn's eilig ist besorgt man sich dann lokal ein Ersatzteil, das man einfach vom Ersparten bezahlt.

Bei professioneller Nutzung sollte man jemand fragen, der sich halbwegs auskennt. Für deinen Freund bist du das offensichtlich, also wirst du auch bei Problemen helfen müssen. Grundsätzlich ist es gut, dass du nachfragst.

Man geht immer vom Preislimit aus, und dann wie bei Gaming PCs, also alle was geht in Grafikkarte stecken.

Die normale HDD kann man sich sparen, dafür eine 120 GB SSD.
 
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abulafia schrieb:
Quatsch, man kann auch bei professioneller Nutzung einen PC normal per Versandhändler zusammenstellen, wenn man sich selber die Fehlerdiagnose bei einem Problem zutraut oder jemand greifbar ist, der das in Zeit erledigt. Wenn's eilig ist besorgt man sich dann lokal ein Ersatzteil, das man einfach vom Ersparten bezahlt.

Der TE möchte für einen Bekannten eine Workstation zusammenbauen. Ich schließe daraus, dass der Bekannte eher kein passionierter Bastler ist.
 
Ja, er hat ja den TE als Berater in der Nähe. Irgendwer sollte halt den Support machen, entweder ein Bekannter oder ein Dienstleister. Ob der Händlersupport bei einschlägigen Komplettsystemen besser ist garantiert auch niemand.

Ich denke mit der V4900 macht man in der Klasse nichts falsch, sie ist einiges schneller als das 150 € NVidia Modell. Die nächste Preisklasse liegt bei ca. 300 € für die GrKa. Also wo liegt das Limit?

Ich spare dann lieber bei der CPU und habe jetzt einen Athlon X4 750K mit einer V4900 verbaut. Das Budget kam dann mit um 500 € insgesamt hin. Ist die billigste Möglichkeit mit 8 GB und 120 GB SSD.
 
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Er studiert Bauingineurwesen und Verfahrenstechnik, es wird also keine sehr professionelle Anwendung. Ich möchte halt einfach nur wissen, was sich aus einem Budget von ca. 500 Euro machen lässt. Workstations kosten ja schon eine beachtliche Summe und zur privaten Anwendung halte ich es für überdimensioniert.
 
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MichiSauer schrieb:
CAD profitiert allgemein NIE von Single-thread-Leistung. Eher von mehr Kernen.
Zumindest sind NX, SolidWorks, SolidEdge, Inventor und noch einige mehr darauf ausgelegt.
Zudem profitiern sie von Profi-Grakas enorm.

Bis auf den letzten Satz... Absoluter Quatsch. Sorry. Die allermeisten CAD-Anwendungen sind hoffnungslos single-threaded! Die paar Dinge, die sich wirklich parallelisieren lassen, fallen kaum ins Gewicht. FEM und Renderings mal außen vor.
 
belzebub19 schrieb:
Er studiert Bauingineurwesen und Verfahrenstechnik, es wird also keine sehr professionelle Anwendung. Ich möchte halt einfach nur wissen, was sich aus einem Budget von ca. 500 Euro machen lässt. Workstations kosten ja schon eine beachtliche Summe und zur privaten Anwendung halte ich es für überdimensioniert.

Bei CAD denkt man eben immer direkt an professionelle Anwendung. Für die private Nutzung benötigt man natürlich weder sauteure Hardware noch irgendwelche Serviceverträge.
 
Ich denke für alles im Studium und Photoshop reicht eine Desktopkarte. Für Spiele sowieso sinnvoller. Als Student kann man das Geld sinnvoller ausgeben, außer man arbeitet noch nebenbei professionell damit.

Autodesk gibt meistens an, in wieweit eine Desktopkarte ausreicht. Grundsätzlich kann man alles ohne spezielle Hardware machen.

Je nach Uni sind die Computerräume ganz gut ausgestattet, so dass man eh lieber dort in Ruhe arbeitet, sollte dieses für das Studium mal nötig sein.
 
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