hardware Raid Windows und Suse?

ZwockelKiller

Lt. Junior Grade
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Hallo,

ich wollte mal wieder Suse 11.0 installieren aber der Bootloader Grup verwährt mir irgendwie die Freude. Es gibt 2 Raid und eine Sata Festplatte, auf der Suse installiert werden soll. Der installiert auch so weit, bis er den Bootloader installieren soll und dann kommt diese FEhlermeldung:

Code:
"Minimal Bash-like line editing is supported. For the first word, TAB lists possible command completions. Anywhere else TAB lists the possible completions of a device/filename"
grub>setup --stage2=/boot/grub/stage2 (hd0)(hd0,1)"

Die Raids werden schon richtig angezeigt aber irgendwie will der nicht in den Master Boot rienschreiben.

Hier mal meine Festplattenübersicht
Code:
/dev/mapper/nvidia_cfaffeee 558,8GB Bios Raid   ---> beinhaltet /dev/sda und /dev/sdb
/dev/mapper/nvidia_cfaffeee_part1 558,9GB DM Raid

/dev/mapper/nvidia_fcfahdcj 372,6GB Bios Raid  ---> beinhaltet /dev/sdc und /dev/sdd
/dev/mapper/nvidia_fcfahdcj_part1 29,9GB DM Raid Partition C:
/dev/mapper/nvidia_fcfahdcj_part5 99,9GB DM Raid Partition D:
/dev/mapper/nvidia_fcfahdcj_part6 242,6GB DM Raid Partition E:

LINUX Festplatte
/dev/sde 372,6GB
/dev/sde1 2,0GB swap
/dev/sde2 20GB
/dev/sde3 350,6GB
 
Man kann während der Installation angeben, wo Grub geschrieben werden soll.
Dies sollte dann natürlich auch die Linux Platte "/dev/sde 372,6GB" sein,
vorzugsweise der MBR eben dieser Platte.
Dann beim Starten des Rechners von dieser Platte booten
- Auswahl über Bios oder Auswahlmenue beim Start per Funktionstaste -
und nicht vom FakeRaid, denn Hardware Raid ist das natürlich nicht.

gruss, limoni
 
Probier mal so.
Habe damals mein Debian, bevor ich mein Fake RAID durch richtiger Hardwarekontroller gewechselt habe: Achtung! Habe vom Auszug meiner alten Anleitung herausgepickt, daher den Name von Mapper solltest du mit deinem Anpassen.
Es kann schon sein, dass die Befehle unter openSUSE anderen Name haben, wenn es so ist --> selber anpassen.

Code:
grub
[CODE]
device (hd0) /dev/mapper/nvidia_abadieeh
device (hd1) /dev/mapper/nvidia_dbajabdc
geometry (hd0) <cylinder> 255 63
geometry (hd1) <cylinder> 255 63
cylinder liest man aus fdisk -l /dev/mapper/nvidia_abadieeh für (hd0) und
fdisk -l dev/mapper/nvidia_dbajabdc für (hd1) aus und man gibt oben nur
Zahlen an ohne <Klammer>. Bsp. geometry (hd0) 18079 255 63
root (hd0,1)
setup (hd0)
quit
update-grub
[/CODE]

@ e-Laurin, ja mittels oben beschriebenen Code kommt grub damit klar, was du aber nicht machen solltest ist die Änderung von default und savedefault, es kann dann passieren, dass du deine Partition zerschießt.

Edit unter mir: Performance mäßig hast du ja nicht gesagt um welches RAIDModi sich handelt, nehme an 0. Ausserdem sagt das normale Benchmark ala HDTune rein gar nichts. Bootloader musst du nicht auf die Linuxplatte installieren, ich kann ihn auch auf USB Stick installieren wenn ich will.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, man kann sich jetzt drum streiten, ob es ein richtiges Raid ist oder nicht. Sicher ist aber, dass es kein Software Raid ist, da die Raids von einem Controller erstellt worden sind und nicht von Windoof.

Performance mäßig ist ein externer Controller natürlich besser aber mit dem internen komme ich auf fast 300 MB/s, also die theoretischen Sata2 Geschwindigkeiten.

Ich werde das mal testen mit dem Code. Also wenn man logisch nachdenkt, müsste man doch nur den Bootloader auf die Linux Festplatte installieren und das mapping auf die anderen Festplatten aktivieren. Ich verstehe nicht, wo da das Problem sein sollte.

Der MBR ist doch immer zugänglich, auch wenn ich direkt von dem 0. Zylinder anfange meine Partitionen zu erstellen oder muss ich dem so 10 MB unpartitioniert, z.B. von 0 bis 1000, frei lassen?
 
Wenn ich so in die menu.lst reinschaue, dann ist etwas sehr komisch.

Linux wird anscheinend von hd(0,1) geladen aber Windows irgendwie auch. Hier mal der code

Code:
title openSuSe 11.0
kernel (hd(0,1)/boot/vmlinuz root=/dev/disk/by-id/scsi-SATA_Samsung_hd401lj...part2 resume=/dev/sde1
splash=silent showopts vga=0x31a
initrd (hd(0,1)/boot/initrd


title Windows
rootnoverify (hd0,1)
chainloader (hd1,0)+1

Kann es sein, dass bei rootnoverify oder beim chainloader nicht /dev/mapper/nvidia_fcfahdcj_part1 29,9GB DM Raid Partition C: stehen muss? Da er nun auf hd1,0 rootet aber ich hab keine ahnung, was sich hinter dem Namen verbirgt.

@Sug82: Also ich wollte gerne ohne USB Stick oder Diskette den Bootloader starten. Wenn ich vom USB stick loaden sollte, muss ich doch nur den Grubd unter benutzerdefinierte Bootpartition auf den USB stick einstellen oder? Braucht der noch ein Linux Format der USB Stick oder reicht Fat oder FAT32? Und das sollte doch funktionieren, wenn Grub auf die Linux Platte installiert wird und ein mapping auf das Raid gemacht wird oder?
 
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Also was ich oben damit gemeint hab. Es ist wursch wo du der Bootloader installierst.
hast du die devices richtig zugeordnet?
Muss für windows nicht hd1,0 heißen? Windows ist doch ja auf 2. Platte 1. Partition oder je nach dem wie du hd0, hd1 und hd2 definierst.

Ich hoffe aber dass du nicht 1 zu 1 die Befehle per copy paste übernommen hast, aber schon mitdenkst, denn die sind ja stark von deinen Partitionen abhängig. Das Beispiel dient ja nur um die Reihenfolge zu zeigen, was ich damals gemacht habe.

Grub siehe noch http://www.gnu.org/software/grub/manual/grub.html

Wegen USB Stick habe ich damals unter ext2 oder 3 formatiert.

Hättest du Windows und Linux auf gleichen Platte, wäre es nicht so verwirrend mit den Bezeichnungen.
 
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So, da Linux sich gegen Fake-Raid streubt, werde ich jetzt meinen Winbootloader über die winrep funktion wiederherstellen und dann über vmware das ganze laufen lassen.

Hoffe ich bekomm wieder mein winboot hin ^^
 
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Ok, ich weiß bin noch sehr unerfahren mit Suse aber das kann man ja lernen :D:D

Also, eigentlich hatte ich noch nie Probleme mit SuSe. Da waren es aber auch immer Systeme, die keine Raids hatten oder wenn dann waren es Linux Raids.

Naja, kann man denn überhaupt das schaffen, dass er diese Fake-Raid in den Bootloader aufnimmt und bei den Raid, wo Win drauf ist, die MBR verändern?


Schön fixmbr und fixboot ausgeführt aber nun kommt nur noch der schwarze Bildschirm und oben links blinkt der Cursor. Hab ich noch ein paar Möglichkeiten alles wieder zurückzusetzen?
 
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Naja, ich habe damals mit meinem Debian Etch geschafft, nur mit Suse habe ich noch nie probiert. Wobei jetzt nur aus reiner Interesse wie sieht es aus beim Partitionieren? Weil Suse ja den RAID Verbund direkt erkennen sollte. Und den Bootloader kann man ja dann auch sagen wo das ganze krempel geschrieben werden soll.
 
Ja, SuSe erkennt die Partitionen und die Raids. Darum sollte da eigentlich kein Fehler beim Installieren des Bootloaders auftreten. Deshalb kann ich mir auch nicht erklären, warum es Fehler gibt.

Mist, meine Boot.ini soll leer sein und über den Befehl bootfg /rebuild kann ich ncihts eintragen. Kommt immer "Fehler beim Erstellen..."

Meine Partitionen sind alle ok, da ich über die Windows Rep. auf die Verzeichnisse zugreifen kann. Nur die Boottabelle ist fehlerhaft. Wie bekomm ich die wieder hin? Gibt es nicht ein Tool auf der Suse DVD?
 
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Ne, leider nicht. Der erstellt, alles wunderbar aber trotzdem kein Boot.
 
Ist die bootreihenfolge nicht zufällig vom BIOS gerade vertauscht? Wollte nur damit den möglichen Fehler ausschließen.
 
Das wäre schön aber leider nein.
 
Pff, dann bin mit meinen ganzen Ideen langsam am Ende, mal Reparaturinstallation durchführen, hilft dir vielleicht was. Die installierten Programme musst du dadurch ja nicht neu installieren.
 
Solltest Du Dein Windows wieder zum Laufen bekommen, kannst Du auch bei der SuSE Installation grub in den Bootrekord der /boot-, oder wenn es keine separate solche gibt, in den Bootrekord der /- Partition schreiben. Dann das frisch installierte Linux noch einmal von der DVD booten und den Bootrekord in eine Datei exportieren, mit deren Hilfe Du dann SuSE mit dem Windows Bootloader startest.
 

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