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Headset Kaufberatung

Sawyers

Ensign
Registriert
März 2023
Beiträge
192
Hallo werte community
Ich hatte vor vielen Jahren bereits Erfahrungen mit Beyerdynamic Kopfhörern, wie mit dem damaligen MMX 300 und später dem Amiron Home, den ich mir von meiner weihnachskohle gekauft hatte. Leider sind beide Kopfhörer irgendwann kaputtgegangen und inzwischen verschollen. beim Amiron fehlt mit der Kabel außerdem war das Teil jahre lang danach im schrank drin völlig verstaubt denkt ihr der funktioniert noch außerdem welches kabel brauche ich da?
X beliebige 3.5mm klinker gehen nicht oder?

So oder so bin ich nu auf der Suche nach neuen Kopfhörern für Gaming, Musik und Filme und kann mich allerdings zwischen diesen drei Modellen nicht entscheiden:

  • Sennheiser HD 560S
  • Beyerdynamic DT 270 PRO
  • Beyerdynamic DT 770 PRO (80 Ohm)
Aktuell nutze ich Billige In-Ear-Kopfhörer und möchte auf etwas deutlich Hochwertigeres umsteigen.

wichtig sind mir:

  • Gaming: Präzise Geräuschortung, Schritte erkennen und gute Räumlichkeit.
  • Musik: Klarer, detailreicher Klang mit gutem Bass.
  • Filme: Immersiver und kräftigen Soundeffekten.
  • Komfort: Auch für längere Gaming und Musiksessions geeignet ohne kopfschmerzen zu haben.
Mein ursprüngliches Budget liegt bei etwa 100 €, allerdings wäre ich bereit, etwas mehr auszugeben, wenn sich der Unterschied wirklich lohnt.

Welchen der drei Kopfhörer würdet ihr für meine Anforderungen empfehlen?
Ich habe keine Soundkarte und MB ist die MSI Pro 650 bei weiteren fragen nur zu



Vielen Dank für eure Meinungen und Erfahrungen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Sawyers schrieb:
Ok, wegen dem Threadtitel hatte ich gefragt.

Beyer und Sennheiser haben unterschiedliche Formen der Ohrmuscheln.
Beyer eher rund, Sennheiser eher oval.
Ich bevorzuge oval.
Für mich muss ein Kopfhörer vor allem angenehm zu tragen sein.
Wenn der drückt nützt mir der beste Klang nichts.
Tipp: Probehören, wegen dem Tragegefühl.
Ich selbst habe 2 mal Sennheiser, den HD 650 und den HD-490 PRO Plus.
Beide außerhalb deines Preisrahmens.

Kabelproblem?
Ist es das hier?
https://www.beyerdynamic.de/p/anschlusskabel-amiron
Ziemlich teuer.
 
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ja habe ich bereits gesehen gibt es günstige alternativen zu diesem kabel
 
Muss man immer ausprobieren:
Adam Audio H200
Sennheiser Momentum 4 / 5
und die Beyerdynamic DT770

Viele empfehlen auch Bose quietcomfort 2 und Sony XM5, aber die mochte ich z.B nicht.
 
The_Jensie schrieb:
Also ich würde den Amiron einfach zu Beyerdynamic einschicken und renovieren lassen.
Welchen Preis schlägt Beyer denn zusätzlich auf die Materialkosten drauf, für eine Arbeit die wirklich jeder in wenigen Minuten selbst erledigen kann?

Staub mit einem Lappen (ggf. kleinem Pinsel) entfernen. Polster abziehen und im Waschbecken mit etwas Wasser und Spüli von Hand auswaschen. Danach trocknen lassen. Wenn die Polster defekt oder wirklich platt sind, ein Paar neue drauf.
Als Kabel würde ich dieses (1,25m) versuchen.
Oder hier 3m. Die Stecker auf der Kopfhörer Seite scheinen den Bildern nach die gleichen zu sein wie beim Kabel des T1 (Ring zum einrasten).
Sawyers schrieb:
Auch für längere Gaming und Musiksessions geeignet ohne kopfschmerzen zu haben.
Dann würde ich eher von dem DT770 Pro eher absehen. Das Spiralkabel (einseitig schwerer) und der höhere Anpressdruck auf den Ohren nerven. Den Stahlbügel kann man aber sanft aufbiegen. Das Kabel bleibt.
Wenn es auch offen sein darf ist ein Tygr 300R bequemer.
 
Ganz ehrlich: Ich habe in dem Preisbereich schon so viele Kopfhörer probiert und am besten gefallen mir immer noch die Superlux HD660 Pro (geschlossen). Die gibt es auch als offene Variante als Superlux HD330.
Jetzt gibt es auch ganz neu die Superlux HD990, die sind aber zu neu, zu denen finde ich auch auf die Schnelle keinen Test.
 
Meine „billigen“ in-ears klingen fast besser als meine DT770 Pro 80 Ohm. 14,18€ bei A und ein echter Geheimtipp, gerade auch für Leute die unterwegs ebenfalls gerne Musik genießen möchten. ;)
 
Rein technischer Superlux HD990 Test.

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Sollten beim Amiron die Ohrpolster nach der langen Zeit noch ok sein, der Kopfhörer selbst bis zum Ablegen funktioniert haben, dann lohnt sich der Kauf eines Anschlusskabels. Ansonsten die Kopfhörer gut bebildert gebraucht als Ersatzteilspender verkaufen. Funktioniernde Treiber und Mechanik hat ja einen Restwert und wären neu als Ersatzteile deutlich teurer.

Dann kann man das Budget für neue Kopfhörer aus dem Verkauf aufstocken, sollte man die alten Kopfhörer zeitig verkauft bekommen oder sich in naher Zukunft ein Käufer dafür finden.

Neue Kopfhörerserien gehen an mir mittlerweile vorbei und ich habe mein letztes Interesse am ATH- R50x eben durch das Klinkenanschlusskabel verloren. Bei austauschbaren Kabeln kommt bei mir nichts an miniXLR wie bei der AKG Serie vorbei. Da habe ich mir noch ein kurzes Anschlusskabel mit Sommer Cable Cicada gelötet, wenn auch für andere Anwendungen gedachtes Mikrofonkabel. Sonst würden knapp 3m AKG Kabel auf dem Schreibtisch und Boden verteilt liegen.

Der K702 fällt zwar in Teilen den Anforderungsbereich, kostet aber keine 139€ mehr und da musste ich nach etwa einem Jahr auch auf einer Seite die internen Zuleitungskabel austauschen. Gut bei mir bekommt der Kopfhörer auch viel Spielzeit, eher Richtung tägliche Studiosessions, was schneller Werksfehler und Verschleisserscheinungen offenbart. Aber die Ohrpolster halten mit einigen Waschgängen locker 5000 Tragestunden und werden mit dem Alter immer bequemer. Was gut für Brillenträger ist, wer natürlich keine dicken Hornbrillen mit ebenso ausschweifenden Ohrbügeln trägt.
 
Der Amiron ist ein hervorragender Kopfhörer. Selbst wenn die Reparatur 100-150€ kostet, lohnt es sich. Finanziell und auch aus Nachhaltigkeitsgründen.
 
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