Hitachi 7K250 im Raid 0 unter Windows 2003 Server, ist das sinnvoll?

Westy

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Ich bin am überlegen ob ich zwei Stck. Festplatten S-ATA Hitachi 7K250 mit 160GB pro Platte im Raid 0 unter dem Betriebssystem Windows Server 2003 einrichten soll. Als Board ist das Asus P4P800 mit Intel Pentium 4 CPU 2,8C vorhanden. Die beiden Festplatten sollten dann unter der ICH5R-Spezifikation am S-ATA Anschluss des Board angeschlossen werden.

Ist das überhaupt sinnvoll bei meinem Betriebssystem, oder soll ich evtl. die Variante wählen, 2 Stck. S-ATA Einzelplatten ohne Riad und eine zusätzliche IDE-Platte die ich dann z.B. als Backup-Platte nutzen könnte.

Ich weiß nicht genau was ich machen soll, und bitte deshalb um Eure Ratschläge. :confused_alt:
 
ob das nun sinnvoll ist, musst du selber entscheiden, das kommt hauptsächlich auf die nutzung des servers an. Wenn du ihn beispielsweise als Fileserver nutzt mit ner Gigabit Ethernet Karte, dann macht sich der doppelte (fast) Datendurchsatz doch stark bemerkbar. Allerdings ist bei nem FileServer mit Raid 0 natürlich die Gefahr des Datenverlustes sehr hoch ....
 
YeAmMaN schrieb:
ob das nun sinnvoll ist, musst du selber entscheiden, das kommt hauptsächlich auf die nutzung des servers an. Wenn du ihn beispielsweise als Fileserver nutzt mit ner Gigabit Ethernet Karte, dann macht sich der doppelte (fast) Datendurchsatz doch stark bemerkbar. Allerdings ist bei nem FileServer mit Raid 0 natürlich die Gefahr des Datenverlustes sehr hoch ....
Wie bist Du denn mit Deinem Samsung-Raid zufrieden?
 
Warum denn Raid0 ?
Ist doch viel zu unsicher.

Ich hab in etwa diese Konstruktion am laufen, also 2x 7k250@ICH5R
Ich wollte die als Raid1 laufen lassen, aber habs nicht hinbekommen Win2003 aus Array zu installieren, bei Laden des Treibers von Diskette machte der nen Fehler und brach ab.

Ich habs dann mit Software Raid gemacht, im Nachhinein vielleicht sogar die bessere Lösung.
So kannste dir Raid 1 und 0 je nach Partition einrichten, also zum Beispiel das System sicher als Raid1 und irgendwelche unwichtigen Daten als Raid0.

Wenn du willst mach ich mal ein paar Benches mit Sandra.


Edit:
hab mal 2 Laufwerke gebencht, beide liegen so physikalisch auf 1/3 der Platte und sind je 5GB groß.
Die Resultate sind evtl. nicht absolut representativ, da der Rechner nicht idle war beim Benchen. Beide sind mit NTFS formatiert, auf der RAID1 Partition ist zudem VSS aktiviert.
 

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Blutschlumpf schrieb:
Warum denn Raid0 ?
Ist doch viel zu unsicher.

Ich hab in etwa diese Konstruktion am laufen, also 2x 7k250@ICH5R
Ich wollte die als Raid1 laufen lassen, aber habs nicht hinbekommen Win2003 aus Array zu installieren, bei Laden des Treibers von Diskette machte der nen Fehler und brach ab.

Ich habs dann mit Software Raid gemacht, im Nachhinein vielleicht sogar die bessere Lösung.
So kannste dir Raid 1 und 0 je nach Partition einrichten, also zum Beispiel das System sicher als Raid1 und irgendwelche unwichtigen Daten als Raid0.

Wenn du willst mach ich mal ein paar Benches mit Sandra.
Treiber für S-ATA brauch ich bei dem Board Asus P4P800 nicht, es wird die Intel-Spezifikation ICH5R benutzt, im Bios auf Raid-Betrieb Stellen, die Festplatten an den beiden S-ATA am Board anschließen, und den Intel Raid IAA35R installieren. Nach der Installation des Intel-Raid kann ich im Bios die Raid Konfiguration aufrufen.

Für mich stellt sich in der Hauptsache die Frage, eines reinen Raid 0 Betrieb, mit den bekannten Gefahrenquellen des evtl. Datenverlust bei Ausfall einer Platte, oder zwei Einzelplatten als S-ATA und zusätzlich eine IDE-Platte.

Du kannst aber gerne einmal ein paar Benches Posten.
 
Ich versteh jetzt nicht wie du das installieren willst.

Als Einzellaufwerke werden die ohne Treiber bei der Installation erkannt.
Wenn du aber im Bios auf SATA-Raid umstellst, dann musst du die Treiber beim Booten mit F6 einbinden.

Und nachträglich von ner Einzelplatte auf Raid0 konverteieren führt afaik unweigerlich zum Datenverlust.
 
Blutschlumpf schrieb:
Ich versteh jetzt nicht wie du das installieren willst.

Als Einzellaufwerke werden die ohne Treiber bei der Installation erkannt.
Wenn du aber im Bios auf SATA-Raid umstellst, dann musst du die Treiber beim Booten mit F6 einbinden.

Und nachträglich von ner Einzelplatte auf Raid0 konverteieren führt afaik unweigerlich zum Datenverlust.
Glaub es mir, beim P4P800 brauch ich keine Treiber für RAID, einzig die speziellen Intel-Treiber für den RAID-Betrieb sind vor der Umstellung im Bios zu installieren. Es haben genug User dieses Board, die dieses auch bestätigen können.:)
 
@spiro,

meinst Du die unter Punkt 3 aufgeführte Intel Raid-Software?

Hab es gefunden, bin blind gewesen, nicht genau hingesehen.:)
 
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