Home-Storage neu ausrichten / aufbauen

Benzer

Fleet Admiral
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Nov. 2007
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16.902
Moin,

ich muss mein Storage zuhause mal neu ausrichten... heute mal wieder nen drohenden Datenverlust gehabt bei dem ich die HDD noch retten konnte. Jetzt muss mal ne vernünftige und zentrale Datenhaltung her.

Aktuell sieht es so aus...

1 x Arbeits / Gaming PC
1 x alter Gaming PC
1 x HTPC
x Diverses Notebooks, Tablets, Handys, Smart TV, Apple TV, usw...

Alle haben lokale Speicher & Freigaben, dazu jede Menge HDDs / SSDs rumfliegen die an Docks kommen um immer mal wieder nen Backup zu ziehen.

Aktuell hat sich über die Jahre angesammelt (Systemfestplatten ausgenommen):

3,5":
2x 4TB WD Green
2x 2TB Samsung
2x 1TB Samsung
15x 500GB WD Green / Blue / Samsung / Seagate

2,5":
12x Samsung 120GB SSD
1x 80GB SSD
1x 750GB Toshiba
1x 500GB WD Blue
1x 120GB FSC

Nutzdaten habe ich im Moment "nur" ca. 8 TB... wächst aber stetig. 12 oder 16 zentrale TB sollten es schon sein.

Im "Sonderangebot" habe ich mir die Tage ein WD My Cloud Mirror 12TB (2xWD RED 6TB) geschossen für 488€. Das ist aber noch nicht in Betrieb.

Jetzt ist die Frage der Fragen... wie baue ich mit dem vorhandenen vernünftig was auf?

Schmeiße ich alles in den Marktplatz und hole mir ein vernünftiges NAS und schicke das "Spielzeug-NAS" wieder zurück? (NAS sollte schon Videos & Musik für alles darstellen können und Jdownloader & Torrents laden können.)
Behalte ich die zwei WD RED 6TB und schmeiße das WD NAS hier in den Marktplatz?

Am Ende sollten die Daten zentral für alle Geräte verfügbar sein und ein Backup für alles vorhanden sein.

Vielleicht hat ja jemand sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für das ein oder andere.

Budget... so wenig wie möglich, so viel wie nötig.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ 3rikZion:
Könnte man meinen :D Ne Kamera mit FullHD Videos & RAW Fotos macht aber nen Großteil aus... dazu etliche Images.

@Nitewing:
Das wäre der einfachste Plan... nur wie gestalte ich nen 12 / 16 TB Backup sinnvoll. NAS <--> NAS oder nen Fantec HDD Gehäuse an ein NAS über USB 3.0? Oder einen der PC's mit mehreren "Restplatten" als Backup nutzen?
 
Zuletzt bearbeitet:
NAS <-> NAS ist auf jeden Fall die einfachste Lösung.

Bei der Datenmenge wird es mit einzelnen Platten zur Sicherung dann ggf. doch etwas mühselig. Da würde ich dann doch eher zwei Systeme setzen (Daten & Backup), wo das möglichst einfach ist und auch leicht erweitert werden kann.

Alte Hardware würde ich gründlich ausmisten / verkaufen, was nicht mehr gebraucht wird.

Bei 12-16TB Daten wird natürlich auch 12-16TB für Backups gebraucht. Jeweils ein NAS mit 4-5 Einschüben sollte es da schon jeweils sein.
 
NAS 2 NAS ist allerdings auch die teuerste... bei nem Firmwarefehler wären auch beide Systeme betroffen, außer ich nehme unterschiedliche Hersteller. Dazu wäre das Backup immer online, was bei nem Stromausfall auch nicht so dolle ist.

Im Moment tendiere ich dazu einen der PCs mit entsprechend Platten (2x 4TB & 2x 2TB) auszustatten und via "software JBOD" mit einer Freigabe für das NAS zur Verfügung zu stellen. Dazu hätte das Backup NTFS und wäre ohne Probleme lesbar.
So könnte ich auch erstmal das WD NAS mit 12 TB im JBOD behalten und wenn es mir nicht mehr reicht / gefällt ersetzen.

Da allein die 2x WD RED 6 TB (520€) mehr kosten als das NAS mit Platten im Angebot (488€), und der Verkauf von den HDD's nicht wirklich viel Geld abwirft, wäre es wohl wirtschaftlich und technisch das sinnvollste.
 
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Man nimmt ja dann nicht zwei gleiche NAS, wenn man Sorge wegen eines FW Fehlers hat. Statt ein NAS Gehäuse zu kaufen, gibt es übrigens auch durchaus günstige Alternativen mit Server-HW, die würde ich jedem NAS Gehäuse vorziehen, ich habe einen N54L als Heimserver.
 
Nen Microserver hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm, danke! Wenn da sogar das ilo vollwertig ist wäre das ja noch ein Pluspunkt.

Evtl. würde ich dann erstmal meinen Plan wie oben beschrieben mit vorhandenem umsetzen. In Ruhe alles verkaufen was über ist, davon den Microserver beschaffen und dann zwischen Microserver (aktiv) & WD My Cloud Mirror (backup) syncen.

edit: Der Microserver G8 kann leider nur bis zu 4TB an den internen SATA Ports... da würde ich also zusätzlich noch nen Raidcontroller brauchen... mit Blick auf das Softwareraid wirds dann schon wieder unnötig teuer.
 
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Das ist ein normaler Intel C2xx Chipsatz für Xeon E3 Server und die müssten auch mit größeren HDDs klarkommen, nur dürfte 4TB die größten HDDs gewesen sein, die damals während dessen Entwicklung getestet werden konnten, Die Grenzen werden dann gerne nur entsprechend der getesteten Modelle angegeben und nicht mehr nachgezogen wie es bei den NAS üblich ist. Aber wie es beim Gen8 genau aussieht, kann ich nicht sagen da ich dessen Vorgänger N54L habe und für den gibt HP gar nur 2TB an, aber das auch nur weil er eben noch kein UEFI hat und daher nicht von GPT partitionierten Platten booten kann, als Datenplatten laufen auch größere HDDs problemlos, bei mir 5 WD Red 3TB im Linux SW RAID.

Hier der Sammelthread zum Gen8 bei HL, da steht eine Menge drin, lies erst mal den ersten Post[/URL] und ein wenig über die letzten Seiten quer, dann wirst Du sicher mehr dazu finden.
 
Beim Selbstbau muss man aber entweder auf ECC RAM Unterstützung verzichten oder meist deutlich mehr ausgeben. Es muss jeder selbst entscheiden was sich da lohnt.
 
Die 6TB HDDs scheint der GEN8 Microserver aber wohl zu schlucken... warum auch nicht.
Der Selbstbau ist natürlich flexibler als der GEN8, aber das Paket ist vom P/L her bei HP schon echt gut.
Aktuell hält jetzt erstmal der alte Gaming Pc als Backup Server her. i5, 8GB RAM & onboard Graka werden erstmal reichen müssen.
Später geht alles was über ist in die Bucht oder hier in den Marktplatz und fertig.
 
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