Ich bin auf Spam hereingefallen, muss ich mir Sorgen machen?

mschrak

Commander
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Sep. 2009
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Hallo zusammen,
ich bin tatsächlich erstmalig in meinem Leben auf eine Spam Mail hereingefallen und habe auf einen Link in der Mail geklickt. Mist!
Das ganze war in meinem GMX Mailaccount und sah wie eine GMX-Mail aus, zumal der Link in der Mail mit einer ...gmx.derefer... begann.
Schande über mich. Der Link hat mich auf eine Internetseite geleitet, der ich dann aber sofort das SPAM angesehen habe und das Fenster geschlossen habe. Kann aber denn da jetzt trotzdem schon irgendwas passiert sein? Also allein durch das Aufrufen der Internetseite ohne weitere Interaktion?
Hier mal der Link:
-- Link entfernt --
(Ich hoffe, das ist hier zulässig?)
Danke, Martin
 
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du hast jetzt nicht wirklich den Spam-Link hier verlinkt, oder?
Nun, zurück zur Frage: keine Ahnung was das anklicken des Links nun ausgelöst hast.
Mit welchem Gerät den Link geklickt? Smartphone? PC?
 
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Ein einzelner Klick macht erst mal nicht besonders viel.

Habe den Link gerade mal in einer Online-Sandbox (https://www.browserling.com) geöffnet, existiert scheinbar nicht mehr:
1767710051482.png
 
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Würde mir keinen Kopf machen. Die meisten Spam Mails verlinken nur auf Werbeseiten oder versuchen es.
Solange in dem Link keine Zugangsdaten eingetragen wurden ist es nicht schlimm.
 
Ja sorry, ich kenne mich mit dem Thema nicht (also gar nicht) aus, da ich ansonsten immer extrem vorsichtig bin.
Hat mich halt auch erst mal interessiert, ob man sich allein durch Aufruf einer Website per Script oder sonst wie irgendwas einfangen kann. Dann könnte ja jeder Link im Netz potentiell gefährlich sein und es ja echt schnell geht, falsch zu klicken oder sich bei der URL zu vertippen...
 
unter Linux ist das wenn eh nicht so schlimm, als auf einem Windows System :)
 
So lange Du keine persönlichen Daten irgendwo eingeben tust, passiert normalerweise nichts, ausser dass der Absender nun weiß, dass diese Mailadresse existiert und Du daher weiterhin Spam Mails von dieser Adresse erhalten wirst, solange Du diesen Absender nicht explizit in Deinem Mailprogramm als Spam deklarierst.
Ergänzung ()

Kristatos schrieb:
unter Linux ist das wenn eh nicht so schlimm, als auf einem Windows System :)
Was hat das System mit der Emailadresse zu tun?
 
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Kristatos schrieb:
unter Linux ist das wenn eh nicht so schlimm, als auf einem Windows System :)
Wenn der Spam-Link auf eine Fake-Webseite zum Abgreifen von Account- oder Kreditkartendaten leitet, schüttzt dich Linux da genauso wenig. Denn (Fake-)Webseiten mit JavaScript und Eingabefeldern funktionieren unter Linux genauso, wie unter Windows, da es ja nicht vom OS, sondern vom Browser ausgeführt wird.

Einen potentiell implizit besseren Schutz hat man mit Linux nur, was das lokale Ausführen von runtergeladenem Schadcode angeht. Einfach weil Schadcode überwiegend Windows-Binaries sind, die schlicht nicht mit Linux kompatibel sind.
 
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mschrak schrieb:
Der Link hat mich auf eine Internetseite geleitet, der ich dann aber sofort das SPAM angesehen habe und das Fenster geschlossen habe. Kann aber denn da jetzt trotzdem schon irgendwas passiert sein? Also allein durch das Aufrufen der Internetseite ohne weitere Interaktion?

Nein.

Also, doch. Eine Webseite kann bösartigen Code auf deinem Rechner ausführen, wenn dieser ungepatchte Sicherheitslücken in deinem Browser ausnutzt.

Das passiert aber unabhängig davon, ob du einen Spam-Link in einer Email anklickst, oder irgendeine legitime Webseite betrachtest, wo die Malware über die Werbung kommt. Stichwort Malvertising.

Benutze einen Werbeblocker und halte deinen Browser aktuell. Mehr ist nicht zu tun.

Nein, es ist nichts passiert. Du hast das Fenster geschlossen und keine Daten eingegeben. Alles richtig gemacht.
 
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In 99% passiert erstmal nichts, weil du entweder was runterladen/öffnen musst (Anhang) oder irgendwelche Daten halt eingeben sollst.
 
mschrak schrieb:
zumal der Link in der Mail mit einer ...gmx.derefer... begann.
Bei GMX und WEB beginnen so alle Links... entscheident ist was nach dem "?redirectURL=" kommt. Also obacht! :D
1767719123959.png
 
Nun ja... schon bei einem Besuch einer manipulierten Webseite kann man sein System mit Schadsoftware infizieren, ohne dass man dazu als Benutzer irgend etwas tun muss.

In vielen Fällen ist das Einfallstor "JavaScript", das in Webseiten eingebettet werden kann. Leider ist JavaScript bei allen Browsern als aktiviert voreingestellt.

Ein guter Schutz ist z.B. die Browsererweiterung "uBlock Origin", dort in den Einstellungen "JavaScript" deaktivieren und nur auf Webseiten erlauben, denen man vertraut.

Allerdings kann man sich auch mit deaktiviertem JavaScript durch bloßes Betrachten einer Webseite Schadsoftware einfangen, z.b. durch manipulierte Videos, Bilder, Icons usw., hat es alles schon gegeben.

Deshalb macht es Sinn zum Browsen im Internet eine kleine VM (Virtuelle Maschine z.B. VMware, VirtualBox, Hyper-V) einzurichten. Passiert da etwas verhängnisvolles, ist es nicht weiter schlimm, die VM kann jederzeit in wenigen Sekunden von einem Backup der VM-Festplattendatei in einen vorherigen Zustand wiederhergestellt werden.
 
User38 schrieb:
Sind deine Account Daten unter Linux sicherer wenn du sie auf einer Webseite eingibst? Ganz bestimmt :freak:
Ich meinte damit attackierende Webseiten und nicht die Eingabe von Phishing Daten :)
 
col schrieb:
Deshalb macht es Sinn zum Browsen im Internet eine kleine VM (Virtuelle Maschine z.B. VMware, VirtualBox, Hyper-V) einzurichten. Passiert da etwas verhängnisvolles, ist es nicht weiter schlimm, die VM kann jederzeit in wenigen Sekunden von einem Backup der VM-Festplattendatei in einen vorherigen Zustand wiederhergestellt werden
Wer kennt es nicht, zum Browsen eine VM anwerfen xd
 
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@RedPanda05 Du wirst vielleicht lachen, aber es gab eine Zeit, da habe ich eMails grundsätzlich in Thunderbird auf einem Ubuntu-System abgerufen. Das ist aber schon ein paar Jahre her.
 
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