Installation auf SATA RAID0 P4p800deluxe scheitert

brechwurz

Lieutenant
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Hallo,

nachdem die CT endlich mal Fedora Core5 bescheinigt hatte, auf einem Software RAID0 zu laufen, wollte ich dies natürlich wissen.

Also DVD gebrannt und probiert zu installieren. Kurz vor der Partitionierung wählt man ja die Sprache fürs Keyboard aus. So weit so gut. Denn je nach Vorgang erscheinen meine beiden SATA PLatten am RAID0 Controller (Promise), mal nicht. Wenn sie erscheinen und ich den freien Platz auf der Partition von Fedora verteilen lassen möchte,m kommt nur die Nachricht, dass kein Root Verzeichnis festgelegt wurde.

Ich denke doch, dass diese Aufgabe von Fedora übernommen werden sollte und nicht von mir?

Naja, hier meine Daten

P IV 2,6GHz
1,5GB RAM
2x SATA ST3120026AS
1x EIDE Maxtor 7Y25OPO
Toshiba SD-M1612
Benq Brenner 1620

Auf dem Raid ist Windows drauf.

Ich hoffe, die Angaben helfen in irgendeiner Weise weiter. Will endlich Linux auf einem SATA Raid0 ans Laufen bekommen.
 
blubb,

sag ich da nur. Vergiss Software Raid, so einfach ist das.
 
Sebbo schrieb:
blubb,

sag ich da nur. Vergiss Software Raid, so einfach ist das.

Nunja, wenns aufm Board ist? Und selbst bei der CT lief es. Fragt sich nur, ob das ein SATA oder EIDE RAID 0 war.

Nur Linux sollte das schon schaffen. Wenn das Windows schafft, warum dann nicht das Profisystem Linux? Ich kann doch nciht wegen Linux auf ein RAID0 verzichten, mal überspitzt formuliert.
 
Ich bin da bis heute auch noch nicht hintergekommen warum keiner macht das das funktioniert :-/
 
Hi

Man kann während des Setups ein Software-Raid erstellen und Fedora Core darauf installieren. Das ging auch schon bei Fedora Core 3 ganz gut, nur ist damit wohl nicht gemeint, dass der Windows Raid erkannt wird, sondern eben ein eigener erstellt werden kann. Hierzu wird nicht extra ein Treiber benötigt, sondern Programme wie dmraid, mdadm etc. Da der Raidverbund also ganz anders aufgebaut wird, besteht keine Kompatibilität.
Versucht man trotzdem Linux in einen bestehenden "Windows-Raid" zu installieren, endet das meistens in einer Katastrophe, da die Partitionstabelle so geschrieben wird wie Linux es für richtig hält, aber nicht so wie es der Raidtreiber gerne hätte.

Sollte daran etwas nicht stimmen, lasse ich mich gerne eines besseren belehren ;)


mfg
aki
 
Eben, eigentlich ist es kein Software- sondern ein Windows Raid. Genauso soll man einer versuchen, ein aktuelles analoges Telefonmodem unter Linux zum Laufen zu bringen. Die Dinger bestehen auch nur noch aus ner Schnittstelle und einem Windowstreiber.
 
Ich rede, wenn ich vom Software Raid spreche, von dem auf dem Board sitzenden Promise Chip, nicht von dynamischen Datenträgern, oder wie die heißen.

Das sind doch 2 paar Schuhe, oder nicht?

Desweiteren schreibt die C't ja, dass Linux erfolgreich neben einem Windows auf einem RAID 0 installiert werden konnte. Wenn ich Softweare Raid im Partitionierungsmenu auswähle, kommt ne Fehlermeldung, dass Root fehlt.
 
Schön, dass du das jetzt schon sagst. Der Promise verwendet einen eigenen Chip und hat ein eigenes Bios. Somit haben wir hier keine Software- sondern einen Hardware Raid! Das sollte dann aber funktionieren, vorausgesetzt, deine Linux-Distribution kommt mit dem Chip zurecht. Am besten guckst du mal aufs Board, wie der genau heißt und suchst dann im Internet nach passenden Treibern.

Der übliche nicht unter Linux funktionierende Software Raid betrifft immer den Chipsatz selbst.
 
Sebbo schrieb:
Schön, dass du das jetzt schon sagst.

Hab den Promise im Text erwähnt. Naja, wie gesagt, mal sind die Platten als Raidverbund zu sehen, mal nicht. Sprich wenn ich Sprache wechsel und wieder zur Partitionierung gehe, sind sie mal da, mal nicht.

Funktioniert leider gar nicht. Habs vorhin nochmals ausprobiert. Genau derselbe Mist. Man sollte den Jungs mal Druck machen. Immer mehr solche Raids gibt es und Linux will sicherlich als ein Profisystem glänzen.

Naja, also wieder einmal warten.
 
linux auf ein software-raid zu installieren ist eigentlich nicht schwer. ich hab mein debian auch auf einem raid installiert. im prizip gibt es zwei möglichkeiten:

a) auf eine normale festplatte installieren, die config anpassen und anschließend auf das raid umkopieren.

b) auf ein raid direkt installieren. geht nicht mit jeder distribution! debian und gentoo auf jeden fall. es kann allerdings da probleme mit dem partitionsmanager der installationsroutine geben.
auf jeden fall sollte man für beide fälle das grub-manual genau gelesen haben. ;)

pinzipieller ablauf fall a)

- linux auf eine einzelne platte installieren, die an einem normalen ide-controller hängt.
- ubuntu live-cd herunterladen.
- live-cd booten, dmraid mit aptitude nachinstallieren, raid und die installation "mounten"
- grub anpassen (device.map, menu.lst).

... ah hab doch noch eine anleitung gefunden, die die grobe vorgehensweise beschreibt:

http://www.realriot.de/wiki/index.php/FakeRaidHowto_Ubuntu

die skripte müssten evtl. angepasst werden (je nach art des raids) ... ich kann mein skript bei gelegenheit noch posten ...
 
Jupp, so wäre die Vorgehensweise, wenn man unter Linux ein Software-Raid erstellt und es dann darauf installiert :)

Es besteht aber bereits ein Raidverbund, welcher über den onboard Controller läuft mit vorhandener Windowsinstallation. Da soll Linux mit drauf, was aber auf diese Weise problematisch wird. Ich glaube Windows kommt dann mit "unmoutable boot device", weil Windows nicht mehr mit den geänderten Partitionen klar kommt. Sowas ist ein Fall für den Testrechner, aber nicht für das eigentliche System :)

Zumindest kam bei mir besagter Bluescreen mit "unmountable boot device". Und das war mit Fedora wo dmraid benutzt wird.

mfg
aki
 
Zuletzt bearbeitet:
bei mir läuft alles einwandfrei mit dmraid. ich habe es auf einem durch den controller erstellten softwareraid installiert. es war bereits windows installiert. also zuerst windows drauf und dann debian. für einen fehler halte ich es die distributionseigenen partitionierungstools an die platten zu lassen. die können mit dem raid nichts anfangen! war bei mir auch so. da wurden alle erweiterten partitionen erst gar nicht erkannt. lässt man partitionsmanager dann auch noch drauf schreiben ist alles hinüber.

entweder acronis discdirector, partitionmagic von powerquest oder klassisch das linux-eigene fdisk verwenden. zudem würde ich die paritionierung vor der eigentlichen installation vornehmen und bei der installation wirklich nur die "mount-points" angeben.

mein weg war folgender: debain auf eine eigene platte geklatscht. mit der live-cd gebootet (dort dmraid nachinstalliert), vorhandenes system umkopiert (dd), chroot des systems auf dem raid, system angepasst (dmraid installiert, treiber eingetragen, initramfs aktualisiert, fstab, device.map, menu.lst, grub-update) ... fertig war das ganze.

edit: hier noch ein screenshot. will den beweis nicht schuldig bleiben. ;)



man sollte aber nicht vergessen, dass das anpassen der device.map, menu.lst, initramfs, etc. nicht jedermanns sache ist. ohne gewisse grundkenntnisse sind die o. g. wege nicht so leicht zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach du Heiliger! Partitionmagic hab ich doch! Ehm, nur nicht hier *grumpf*

Das bedeutet auf meinem RAID0 ne Partition erstellen und da dann Fedora rein? Wenn das klappt knutsche ich jemanden :D
 
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