Zu mir kompatibel ist die direkte Verbindung unter Windows nicht.
Auf der DOSe muss immer ein Programm direkt oder mit Hilfe eines bzw. mehrerer Treiber dafür sorgen, dass Daten / Dateien über die Schnittstelle der Wahl (bei Interlnk/Intersvr Paralleldrucker-Schnittstelle oder serielle Schnittstelle) transferiert werden können. Standardmäßig ist in DOS lediglich eine rudimentäre Versorgung z.B. für Drucker über die parallele und die serielle Schnittstelle programmiert. Die ist aber so eingeschränkt, dass jedes einigermaßen für Dateitransfer brauchbare Tool Routinen für den direkten Schnittstellenzugriff auf LPTx bzw. COMx mitbringt.
Wenn der Datenzugriff von einem Windows-PC auf die DOSe mehr als ein Provisorium werden soll und auf beiden PCs weitergearbeitet werden können soll, sind Netzwerk-Karte + passende Treiber zu bevorzugen. Was geht, hängt nicht zuletzt von der DOS - Version und vom Speicherausbau der DOSe ab. Und von der DOSen-Hardware.
Die Firma, die interlnk/intersvr programmiert hatte, hat ein Tool mit ähnlichen Fähigkeiten bis hin zu Windows XP entwickelt:
http://sewelldirect.com/InterlnkIntersvrFastLynxComparison.asp
Wenn die Datenmenge sich in Grenzen (z.B. unter 1MByte) hält, kann man auch Terminal-Programme mit X-, Y-, Z-Modem - Protokoll oder Kermit für den Dateitransfer über die serielle Schnittstelle verwenden.
Ohne Konfiguration von zu ladenden Treibern oder mindestens den Aufruf eines Programmes mit korrekten Parametern läuft unter DOS aber nichts, nur ist die Konfiguration dort normalerweise längst nicht so komplex wie das, was bei Windows hinter den Kulissen stattfindet.