Internet/Ethernet frisch machen für die kalten Tage

ruby0ne

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Nov. 2020
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Liebe Community,


wie auch alle anderen hier wahrscheinlich sehne ich mich, im Digitalstandort Görmany, nach besserem Internet.
Nach einer Odyssee bin ich von Vodafone (100er) zur Telekom (250er) gewechselt mit der Hoffnung endlich den Goldenen Gral abgestaubt zu haben.
Aaaber trotzdem finde ich mich hier wieder.

Ich versuche jetzt nach mehrmaligen Verbindungsabbrüchen (unter Vodafone katastrophal - mit Telekom geringer (?)) dem Problem selbst auf die Schlichte zu kommen. Ich bin mir fast sicher dass unsere Verkabelung (sehr alter Altbau) unzureichend ist.
Da ich mich mit Verkabelung eher weniger auskenne und noch nicht aus dem ergoogelten schlau geworden bin ist meine Hoffnung, dass hier Kundige-User mir eventuell weiterhelfen können.

Unser Router: FRITZ!Box 7590.

Als folgendes die Verkabelung an der TAE.

IMG_4325.JPG



Nachfolgend die Verkabelung die vom Hauptstrang kommt.


IMG_4327.JPG

(sieht bestimmt für Fachkundler fies aus)

Meine Frage nun, ist das nicht alles etwas dürftig? Und wie könnte ich hier für eine richtige Verkabelung sorgen? Der Vermieter hat mir insoweit grünes Licht gegeben, dass ich an der der Verkabelung etwas verändern kann, solange er nicht den Hauptstrang nachher aufstemmen muss.

Vielen Dank im Voraus und Danke für euer Aufmerksamkeit.

Ich habe fertig!

Lg ruby0ne
 
Hallo,
du könntest falls es möglich ist schonmal die TAE an den Hauptstrang anschließen.Wie lang ist das kabel vom hauptstrang bis zur TAE ? Und bitte einmal einen Screenshot der Leitungswerte aus der Fritzbox.
 
Ich habe vor gut 2-3 Jahren ein ähnliches Problem gehabt (1&1 50-VDSL).

1&1 schickte einen Techniker (Telekom) vor Ort, der sehr gründlich alles (Wohnung – Keller Übergabeanschluss und auch grauen Kasten an der Straße) inspizierte und durchmaß. Da er Korrosion (46 Jahre altes Haus) an einigen Leistungsadern bzw. den zugehörigen Klemmen fand, tauschte er sie aus und verkabelte sie neu.

Der Hauptgrund waren aber meine Dlan-Adapter. Diese verursachten im VDSL-Netz regelmäßig Störungen/Aussetzer. Und tatsächlich, nach Verkabelung mit Lan-Kabel funktionierte alles bestens.

https://horst-scheuer.de/2019/powerlan-zusammen-mit-vdsl2-vectoring-funktioniert-nicht/
 
Zuletzt bearbeitet:
sieht doch iO aus, DSL hat halt 2 Adern, fertig.
Ankommende Adern werden wie auf dem Foto auf Pin1 und 2 gesteckt.
Wüsste nicht, was man hier noch ändern könnte

Und ob du jetzt bei der Telekom bist oder bei Vodafone, der Hausanschluss ist zu 90% in DE Hoheitsgebiet der Telekom :)
 
ruby0ne schrieb:
Meine Frage nun, ist das nicht alles etwas dürftig? Und wie könnte ich hier für eine richtige Verkabelung sorgen?
In wie fern dürftig? Der Anschluss besteht nur aus 2 Adern und die scheinen ja grundsätzlich zu funktionieren. "Schön" sieht das zwar nicht aus, aber ich wüsste nicht, was an der Verkabelung selbst Probleme verursachen sollte.

Bei ständigen Abbrüchen, würde ich mich mit der Telekom in Verbindung setzen. Die können die Leitungen durchmessen und auch einen Techniker vorbei schicken, der sich das genau anschaut. Ohne Messungen bleibt das sonst nur ein lustiges Ratespiel.

Ich hatte das letzte halbe Jahr über auch immer wieder Abbrüche (allerdings 1und1 50 Mbits). Laut Techniker am Telefon lag es daran, weil mein Vertrag deutlich unterhalb der maximal möglichen Übertragungsrate lag. Seit FritzOS 7.20 gibt's allerdings wohl irgendeine Einstellung mit der sich das beheben ließ. Seitdem: Kein einziger Abbruch mehr. Mich hat das Problem monatelang geplagt. Abhilfe brachte ein 10-minütiger Anruf.
 
razzy schrieb:
sieht doch iO aus, DSL hat halt 2 Adern, fertig.
Ankommende Adern werden wie auf dem Foto auf Pin1 und 2 gesteckt.
Wüsste nicht, was man hier noch ändern könnte

Und ob du jetzt bei der Telekom bist oder bei Vodafone, der Hausanschluss ist zu 90% in DE Hoheitsgebiet der Telekom :)
Man könnte nur das extra Kabel weg lassen jedoch wird das nicht viel an den Dämpfungswerten ausmachen.Wäre dennoch mal interessant zu sehen wie die Werte überhaupt sind.Vorralem das Spektrum wäre mal ganz interessant.Weiterhin besteht noch die frage an den Thread ersteller ob er vielleicht sogar Powerlan nutzt welches gift für VDSL ist.
 
secondsight schrieb:
Nach Telefonkabel sieht das aber nicht aus,. Wie lang ist das Kabel vom Verteiler zur TAE.?
Wieso nicht?
Sieht nach Handelsüblichem J-Y(ST)Y 2x2x0,8 bzw 4x2x0,8 Telefonkabel aus.
Mann könnte noch die Quetschstellen verlöten und die Schirmung vernünftig auflegen, aber ob das merklich was bringt wage ich zu bezweifeln.
 
Danke schon mal für die vielen Antworten. :)
Der Techniker der uns kurz besucht hat bei der Einrichtung hat auch einen blick auf das Kabel geworfen und meinte es wäre alt und störanfälliger. Das hätte ich vielleicht noch erwähnen sollen.

Was für ein Kabel das ist - fragt mich nicht. :S

FiRAS schrieb:
Wie lang ist das kabel vom hauptstrang bis zur TAE ? Und bitte einmal einen Screenshot der Leitungswerte aus der Fritzbox.

Knapp 5 Meter lang, etwas weniger.
IPv4: verbunden seit 26.11.2020, 13:07 Uhr , Telekom, Geschwindigkeit des Internetzugangs (verfügbare Bitrate): ↓285,3 Mbit/s ↑45,6 Mbit/s

Von der Geschwindigkeit her passt das ja denke ich.
Aber es gibt halt immer wieder Verbindungsabbrüche.
Vermehr Abends (also mit zunehmender Belastung schätze ich)
Ereignis ist dann meist:
PPPoE-Fehler: Zeitüberschreitung. [4 Meldungen seit 26.11.20 13:06:43]
Gerade hat sich dummerweise mit dem Neustart die alte "schöne" Ereignisliste mit den vielen Abbrüchen gelöscht. Könnte ich später sicher nachliefern :freak:

https://www.dasheimnetzwerk.de/prue...t_pruefen/Kapitel_Eth_Verbindung_pruefen.html

Unter diesem link hatte ich etwas von mehr Verkabelung gelesen (8 Adern).

danke nochmals

ruby0ne
 
Liefer bitte noch die Aufnahmen vom Spektrum und den DSL Informationen in der FRITZ!Box.
 
ruby0ne schrieb:
Liebe Community,


wie auch alle anderen hier wahrscheinlich sehne ich mich, im Digitalstandort Görmany, nach besserem Internet.
Nach einer Odyssee bin ich von Vodafone (100er) zur Telekom (250er) gewechselt mit der Hoffnung endlich den Goldenen Gral abgestaubt zu haben.
Aaaber trotzdem finde ich mich hier wieder.

Ich versuche jetzt nach mehrmaligen Verbindungsabbrüchen (unter Vodafone katastrophal - mit Telekom geringer (?)) dem Problem selbst auf die Schlichte zu kommen. Ich bin mir fast sicher dass unsere Verkabelung (sehr alter Altbau) unzureichend ist.
Da ich mich mit Verkabelung eher weniger auskenne und noch nicht aus dem ergoogelten schlau geworden bin ist meine Hoffnung, dass hier Kundige-User mir eventuell weiterhelfen können.

Unser Router: FRITZ!Box 7590.

Als folgendes die Verkabelung an der TAE.

Anhang anzeigen 1000069


Nachfolgend die Verkabelung die vom Hauptstrang kommt.


Anhang anzeigen 1000070
(sieht bestimmt für Fachkundler fies aus)

Meine Frage nun, ist das nicht alles etwas dürftig? Und wie könnte ich hier für eine richtige Verkabelung sorgen? Der Vermieter hat mir insoweit grünes Licht gegeben, dass ich an der der Verkabelung etwas verändern kann, solange er nicht den Hauptstrang nachher aufstemmen muss.

Vielen Dank im Voraus und Danke für euer Aufmerksamkeit.

Ich habe fertig!

Lg ruby0ne
Hallo!
Frage..wurde bei der " Konschtrucktion" ( stellde an schwäbischen Techniker vor so Einsteinlook...) ein Tv Gerät rann gehängt?
Der Buchsenweicher schaut so aus. Kann auch sein mit oder still gelegt.
In welcher Gegend?
Weil ein Handyverdrach da wh die subtilere Lösung sein könnte. :)
 
icetom schrieb:
http://bedienungsanleitung.elektronotdienst-nuernberg.de/impedanz.html#APL-Splitter-Modem

ich lass mal den Link hier bezüglich Kabel....hat mir sehr geholfen.
Deine grauen Scotchlok Verbinder haben übrigens jeweils einen Messpunkt.
Bingo. Nach so etwas hatte ich auch gesucht. Schlecht gesucht...

Christian1297 schrieb:
Liefer bitte noch die Aufnahmen vom Spektrum und den DSL Informationen in der FRITZ!Box.
Gerade macht das Internet keine Faxen und läuft rund.
Aber vielleicht siehst du ja etwas.


Bildschirmfoto 2020-11-26 um 14.57.24.png



Ach ja. Ich wohne nicht gerade aufm Land sei noch erwähnt.
grüße aus Berlin, Charlottenburg.
 
Das Spektrum sieht jetzt gar nicht mal so verkehrt aus.
Sind nach dem APL der Telekom noch weitere Telefondosen oder offen endende Leitungen angeschlossen?

VDSL reagiert besonders empfindlich auf Stichleitungen und parallel verschaltete Dosen..
 
In unserem Haus mussten wir nach dem Kauf auch die Leitungen komplett neu legen, da sie schlicht nicht vorhanden waren. Es gab nur die eine Dose im Keller, das war's.

Wir haben direkt Netzwerkkabel verwendet. Da sind die Aderpaare einzeln verdrillt und abgeschirmt und haben auch einen etwas größeren Durchmesser als die Telefonkabel. Parallel habe ich aber auch ein altes Kabel der Telekom mit verlegt vom Keller zum DG (wo die Verteilung stattfindet). Es entspricht dem, was in deinem Link als Geeignet zu sehen ist.

Lange Geschichte kurz gefasst:
Aufgrund von Problemen im ersten Vertrag, wo ich nur 16MBit + Hybrid buchen konnte, haben wir natürlich nach dem besten Standort für den Router gesucht. Und es war egal, ob dieser im Keller platziert war oder im DG. Was an DSL zu uns rüber schwappte, war überall gleich gut.

Jetzt, mit VDSL100 haben wir vollen Speed und keine Abbrüche bei folgendem, grausigen Vorgehen:
Kabel von Draußen geht in die Dose im Keller, von dort das Netzwerkkabel cat7 zum DG. Dort in ein Patchfeld. In dem Patchfeld sind die Doppeldosen im Haus aufgelegt. Unser Router steht nun im Arbeitszimmer, d.h., von dem Patchfeld geht nun ein Kabel in das Patchfeld-Feld, wo Arbeitszimmer-Dose-Rechts aufgelegt ist. Von der entsprechenden Dose im Arbeitszimmer geht dann ein Kabel zum Eingang des Routers. Vom Router geht dann ein Kabel von einem der Lan-Ports zur Dose Arbeitszimmer-Links. Entsprechendes Patchfeld-Feld wird dann endlich mit dem Switch verbunden, der dann in alle anderen Patchfeld-Felder geht um den Rest des Hauses zu versorgen.

Du siehst, bei uns geht das Internet ein paar Male quer durch das Haus^^ Trotzdem funktioniert es einwandfrei.

Ich würde dir empfehlen, die Verbindung nicht mit den Klemmen zu machen, sondern in einer TAE-Dose, diese hat auch einen Abgang für weitere Anschlüsse. Funktioniert bei mir im Keller prima. Achte dabei darauf, dass die Drähte soweit wie möglich verdrillt bleiben. Und wenn es geht, verwende gute Kabel, gerne auch Netzwerkkabel.
 
2 schöne Fotos! Und wo geht das Kabel mit der grünen Ader drin hin?
Warum probierst Du nicht mal die Einstell-Möglichkeiten der Fritze aus? Unter DSL-Info Störsicherheit. Das würde man als erstes machen um eine stabile Verbindung zu erreichen. Oder man setzt eine Störmeldung ab. Dann braucht man sich um gar nix kümmern. Die versprochenen 250Mbit kommen zwar an, aber nicht stabil.
Unter DSL-Info / DSL ist unten der Fehlerzähler. Den sollte man im Auge behalten, wenn das weniger werden, ist die Verbindung stabiler.
 
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