iPad - für wen lohnt sich ein Stift? Möglichkeiten, die es ohne Stift nicht gäbe?

Cinematic

Lt. Commander
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Ich denke mal, dass man alles auch ohne Stift machen kann. Aber ganz klar, handschriftlich auf dem iPad schreiben mit dem Stift geht erheblich besser als mit dem Finger. Ebenso zeichnen, malen und designen. Aber mehr fällt mir dann auch schon nicht ein. Selbst Fotobearbeitung mit Photoshop (wie in der Apple Keynote gestern gezeigt) stell ich mir ohne Stift kaum schwieriger vor. Schließlich kann man sehr nah in einen Bildausschnitt zoomen und erzielt somit mit dem Finger eine ausreichend hohe Präzision denke ich.

Als Student könnte das handschriftliche Schreiben ganz interessant sein. Malen o.Ä. würde ich wohl nur aus Spaß mal ausprobieren.

Ich habe aber Zweifel ob ich langfristig Spaß dran hätte am iPad meinen Unikram zu schreiben.
Dazu hätte ich hier gerne Erfahrungsberichte von allen, die selbst ein iPad mit Stift haben oder hatten.
Was macht ihr alles mit dem Stift? Habt ihr langfristig Spaß daran auf dem iPad zu schreiben, oder stellte sich das nach einigen Wochen oder Monaten wieder ein und ihr grifft hauptsächlich wieder zu echtem Papier?
 
Also wenn ein Skript vorliegt brauchst in der UNI wohl nicht so viel schreiben
 
Also viel mehr als schreiben und zeichnen macht tatsächlich nicht viel Sinn.

Und ja, beides geht damit um Welten besser, als mit dem Finger. Aber das sollte eigentlich klar sein. Tatsächlich fühlt sich der Pencil in Verbindung mit dem schnellen 120 Hz Display so gut an, dass es nahezu wie auf echtem Papier funktioniert (nur halt ein wenig rutschiger). Das was andere Hersteller hier bisher abgeliefert haben, kommt definitiv nicht an Apple ran. Also deshalb wirklich Lob an Apple für diese Umsetzung. Wenn du damit schreiben willst: Go for it! Es gibt aktuell nichts besseres.
Vor allem auch das neu positionieren und verschieben von bereits geschriebenem Text ist auch extrem hilfreich. So lassen sich auch super Mindmaps zum lernen erstellen. Am Papier ist das eben etwas blöd. Was einmal geschrieben steht, bleibt halt da. Am iPad kannst du dagegen alles dynamisch verschieben und skalieren und neu einfärben, wie du willst.

Ich könnte mir durchaus vorstellen, alles auf dem iPad zu schreiben.
Im Alltag siehts dann aber doch so aus, dass Papier für mich praktischer ist. Einfach, weil ich davon auch mal drei oder vier Seiten neben mir liegen haben kann und was abschreiben und nachsehen kann.

Ich studiere zwar nicht, mach aber z.B. grad den staatl. geprüften Techniker für Elektrotechnik.
Ist zu 90% nur Mathe. Und da brauche ich eben beim Lösen von Aufgaben meistens Skript (Theorie), Aufgabenstellungen, Lösungen und Formelsammlungen und eben das, was ich schreibe und rechne. Das ist auf einem einzigen iPad Screen einfach nicht machbar.

Vor allem wirds halt dann auf dem iPad Screen irgendwann unübersichtlich, wenn man z.B. 1-2 Seiten Rechnungen schreibt, um eine Aufgabe zu lösen. In Papierform ist das eben einfach "ein Blatt" und fertig. Da muss ich nicht ständig scrollen oder bestimmte Seiten anwählen, sondern nehm das Ding einfach in die Hand. Das hört sich jetzt banal an, macht aber wirklich nen Unterschied.

Wer dagegen im Studium vielleicht nur Text als Lernmaterial hat und immer nur eine Seite braucht, der käme wohl auch super mit dem iPad zurecht. Man muss sich halt vorher wirklich die Frage stellen, wie man normalerweise arbeitet. Sobald am Tisch mehrere Seiten gleichzeitig liegen müssen, wirds sehr schwierig.

Zum intensiven lernen und vorbereiten auf Prüfungen nutze ich das iPad aber ausgiebig. Da ich da eben wie beschrieben gerne sowas wie Mindmaps zusammenschreibe, um mir diverse logische Zusammenhänge Visuell herzuleiten. Diese Dokumente sind dann auch ständig im Wandel, daher ist das iPad für sowas schon sehr praktisch.
 
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Cinematic schrieb:
Ich habe aber Zweifel ob ich langfristig Spaß dran hätte am iPad meinen Unikram zu schreiben.
Dazu hätte ich hier gerne Erfahrungsberichte von allen, die selbst ein iPad mit Stift haben oder hatten.

Ich habe ein Surface Pro 4 mit Stift und nutze das jetzt seit über einem Jahr um bei der Ausbildung mitzuschreiben (primär Berufsschule). Funktioniert super. Ein großer Vorteil ist halt, das hier kein Berg von Zetteln entsteht und wenn du mal was nachschauen willst die immer zur Hand hast.

(Zumindest ich habe die per in OneNote und damit überall über die Cloud abrufbar - ich denke mit dem iPad sollte das analog sehr ähnlich möglich sein. Ich habe z.B. auch OneNote auf dem Arbeits-PC in der Firma eingerichtet, sodass ich dort immer alle Notizen habe... auch wenn ich es dort primär nur nutze um zu schauen was nochmal an welchem Tag gemacht wurde zum Zweck Ausbildungsberichte...)

Digitale Notizen an Schule oder Uni - ich kann's empfehlen.
 
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Also ich schreibe jetzt seit diesem Semester ausschließlich mit dem iPad 2018 + Pencil mit, habe den Block noch nicht gebraucht :) Vorher hab ich nur manche Vorlesungen digital gehabt, jetzt alle.

Kann es nur empfehlen. Vor allem die Möglichkeit direkt in die Folien zu schreiben, oder ne Seite dranzuhängen ist super praktisch.
 
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Es ist auch auserhalb davon ein nützlicher begleiter.

Der stift ist einfach wesentlich praziser, verdeckt weniger und hinterlässt keine abdrücke.
Das lohnt sich dann auch bei Videoediting.
Fotobearbeitung sowieso da diese auf dem ipad auch sehr auf diese bedienung Optimiert ist.
Da andauernd mit dem finger herum wischen ist einfach grauenhaft.
 
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