IPv6 Discard-Only Address Block Block

R

remove-r

Gast
Moin zusamen,

ich habe eine Phishing-Email bekommen und bin eher der Mensch der sowas gern analysiert^^. >Mit IP6 habe ich bisher leider wenig Berührungspunkte gehabt
urlscan.io kann die Seite nicht scannen. DNS-technisch ist scheinbar nur eine IPv6 Adresse hinterlegt, nämlich die 100::
Bei der IANA habe ich dazu gefunden, dass der Bereich 100::/64 (Link für den Bereich "Discard-Only Address Block" und der Dokumentation RFC6666 genutzt wird/dokumentiert ist.
Ich kann mir darunter, aber nicht wirklich etwas vorstellen. Daher die Fragen:
1. Die IP-Adresse 100:: ist global nicht routbar?
2. Was bringt es dem Angreifer den geschickten Link auf die 100:: Adresse zu mappen, wenn diese nicht routbar ist oder hat der DNS-Provider das Phishing erkannt und die DNS-technisch gleich gesperrt (bei einigen wenigen anderen DNS-Servern ist eine IPv4 Adresse hinterlegt?



Grüße
 
remove-r schrieb:
oder hat der DNS-Provider das Phishing erkannt und die DNS-technisch gleich gesperrt
So ist es. Die DNS Auflösung zeigt nicht mehr auf die originale IPv6 Adresse, sondern wurde im DNS aus Sicherheitsgründen durch eine Sinkhole Adresse ersetzt.
 
Alles klar. Danke dir!

Kann es auch möglich sein, dass die originale IP-Adresse eine IPv4-Adresse war und diese durch eine Sinkhole Adresse ersetzt wurde?

Mich hatte nur gewundert, weil der Wert für Forwardable auf True steht. Wie genau muss ich mir das vorstellen? Wird die 100:: Adresse direkt intern am Rechner aufgelöst oder werden tatsächlich irgendwelche Pakete irgendwohin versandt und werden einfach verworfen (würde das Forwardable erklären)?

Grüße
 
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