Ist es möglich die Erde oder den Mond komplett zu vernichten?

Alphadude

Lt. Commander
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Hallo,

mich würde mal interessieren, ob es mit aktuellen Technologien möglich wäre, die Erde oder den Mond zu vernichten. Damit meine ich nicht, den die Erde/den Mond aus dem Orbit zu "pushen", sondern ihn regelrecht zu pulverisieren - dergestalt, dass danach nur noch einzelne Brocken davon durchs Weltall fliegen. Das sog. "Overkill-Potenzial" bezieht sich ja soweit ich weiß nur auf die Vernichtung der Menschheit und nicht auf die "Sprengung" des gesamten Planeten.

Kann dazu jemand mit Sicherheit etwas sagen oder gibt es nur Theorien?

Danke im Voraus
 
Nein, solche Energien kann man zur Zeit nicht erzeugen. Selbst das "sichtbar aus der Bahn bringen" ist nicht möglich.
 
Also wenn ich bei Google "energy needed to bl" eingebe, wird mir das direkt ergänzt zu "energy needed to blow up the earth".
Im ersten Ergebnis wird diese Energie für einen Planeten in Erdgröße aber komplett fest mit 2,25e32 J angegeben, samt Hinweis, dass der Wert für die Erde noch höher wäre.

Setzen wir das ins Verhältnis zur größten jemals gezündeten Atombombe, der AN602 mit 57 Megatonnen TNT Äquivalent bzw. 2,4e17 J, so sehen wir, dass man grob etwa eine Trillion (1 000 000 000 000 000) dieser Bomben gleichzeitig bräuchte, um die Erde zu pulverísieren.
Davon sind wir aber (glücklicherweise) quasi unendlich weit entfernt.
 
Danke euch!
 
Ob es möglich ist kann dir keiner sagen. Der Versuch läuft aktuell noch.
 
können wir das schaffen?
Ja wir schaffen das
 
simpsonsfan schrieb:
Setzen wir das ins Verhältnis zur größten jemals gezündeten Atombombe, der AN602 mit 57 Megatonnen TNT Äquivalent bzw. 2,4e17 J, so sehen wir, dass man grob etwa eine Trillion (1 000 000 000 000 000) dieser Bomben gleichzeitig bräuchte, um die Erde zu pulverísieren.

Heftig! laut Wikipedia wäre bei der Bombe, die so schon die 4000fache Sprengkraft der Hiroshima Bombe hatte, noch wesentlich mehr drin gewesen:

Die Zar-Bombe hatte ein dreistufiges Design, das für eine Sprengkraft von 100 Megatonnen ausgelegt war. Für den Test wurde aber auf die Hälfte der Sprengkraft verzichtet, um den radioaktiven Niederschlag um 97 % zu reduzieren
 
Ja, wenn ein gleich größer Körper auf die Erde mit der selben Energie auf Kollision Kurs wäre, gebe es keine Erde mehr.
Jeder der Zuhause ein Teleskop hat kann ab und an Planeten sehen die explodieren

Ob es möglich ist kann dir keiner sagen. Der Versuch läuft aktuell noch.
Ja, Wenn die Nuklear Werke alle auf einmal in die Luft gehen würden.
Der Versuch läuft aktuell noch. :D
 
Ich zweifle stark daran, dass man mit einem Teleskop von daheim aus viele explodierende Planeten sehen wird können ;)
 
Um genau zu sein sieht man keinen einzigen, außer wir hätten urplötzlich einen riesigen Irrläufer in unserem Sonnensystem, der dann mit Schmackes in Mars, Venus oder Merkur donnert.
 
Selbst wenn eine zweite Erde auf unsere Erde fiele, wäre die Erde nur "vorübergehend" zerlegt. Nach einer Weile würde sich ein neuer Planet aus dem alten Material bilden.
Aktuell ist die Menschheit nicht mal in der Lage das Leben auf der Erde zu beenden. Unsere eigene Rasse (und auch die meisten anderen) könnten wir allerdings sehr wohl auslöschen. Beim Thema Umweltschutz geht es also nicht um die Umwelt, sondern um den Schutz unseres eigenen Wohlergehens. Der Natur ist unser Handeln recht egal, da gibts kein gut oder böse, die Natur nimmt einfach ihren Lauf und das Leben passt sich den Gegebenheiten an. Aber das ist ein anderes Thema. ;)
 
Green Mamba schrieb:
Selbst wenn eine zweite Erde auf unsere Erde fiele, wäre die Erde nur "vorübergehend" zerlegt. Nach einer Weile würde sich ein neuer Planet aus dem alten Material bilden.

Das heißt man braucht nur etwas Glück. Es ist unwahrscheinlich, dass die Erde komplett pulverisiert wird. Wenn man auf einen etwas größeren Brocken gelangt kann man in Ruhe zusehen wie die Erde neu entsteht.
Vielleicht taucht ja die USA direkt neben Russland auf. Auf der anderen Seite wird China neu geformt und obendran Nordkorea.
 
es gibt in der tat theoretische ansätze die realisierbar währen. um nur mal eines zu nennen : fusion

als beispiel dienen hier fusionsbomben ( umgangsprachlich auch wasserstof bomben) im gegensatz zu normalen atomwaffen (fission) nutzen die fusionsbomben eine atomare explosion um eine fusion aus zu lösen. das eigentlich besondere daran ist das eine solche fusion keine physikalische grenze hat. sprich die fusion läuft solange wie spaltbare stoffe vorhanden sind. würde man eine solche waffe - fission-->fusion->fission in einen großen uran vorkommen zünden währe die energie dieser explosion theoretisch stark genug den planeten zu vernichten. was da für brocken bleiben und in welcher größe ist natürlich pure spekulation
 
Sorry, aber kannst du diese Theorie irgendwie belegen? Klingt für mich erstmal nach Bullshit^2. Die Fusion läuft nicht so lange bis kein Brennmaterial mehr da ist, sondern hängt auch noch nebenbei maßgeblich von Druck/Temperatur ab.
Ein Uran-Vorkommen enthält typischerweise nur sehr sehr geringe Uran-Anteile, zudem dient Uran nicht als Fusions-Brennstoff. Hier treffen wieder die Experten zusammen. :rolleyes:
 
Dreistufige Wasserstoffbombe
Das Verhältnis der Sprengkräfte der ersten zur zweiten Stufe ist auf maximal etwa 1:200 begrenzt, üblich ist ein Verhältnis 1:20 bis 1:50. Da Fissionsbomben als erste Stufen auf mehrere hundert kT begrenzt sind, ergibt sich eine maximale Sprengkraft der zweiten Stufe von etwa 10 bis 25 MT. Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Sprengkraft einer thermonuklearen Bombe zu erhöhen:

Möglich wäre es, die Masse der zweiten bzw. dritten Stufe auf Kosten der Effizienz und Zündfähigkeit dieser Stufe zu erhöhen. Dies könnte durch eine kegelförmige Implosionsanordnung dieser Stufe und eine linienförmige Zündübertragung erreicht werden. Das Prinzip wurde nicht angewandt, findet sich aber entfernt beim „Sparkplug“ der zweiten Stufe wieder.
Theoretisch könnte eine geometrische Anordnung aus mehreren Zünderbomben eine große zweite und dritte Stufe zünden. Eine der ersten Wasserstoffbomben hatte vermutlich eine solche Konfiguration, die Effizienz der zweiten Stufe war durch die „Unwucht“ der Zünder vergleichsweise gering. Die Probleme und der Aufwand einer solchen Anordnung überwiegen.
Eine weitere Teller-Ulam-Stufe könnte zu einer vorhandenen hinzufügt werden, das heißt, die durch die erste Fusionsstufe freigesetzte Energie wird verwendet, um den nächsten, noch größeren Sprengsatz (die dritte Stufe) zu zünden. Die dritte Stufe kann bei einer erweiterten Teller-Ulam-Konfiguration ebenso wie die zweite Stufe aus einer Fusions- oder Fissionsstufe bestehen.
Der umgebende Metallzylinder kann aus Uran 238U gefertigt werden, einem Abfallprodukt der Uran-Anreicherung. Dieses Uran wird durch die schnellen Neutronen (14 MeV) des Fusionssprengsatzes gespalten und liefert, auch auf Grund seiner Menge, einen großen Anteil der Gesamtenergie. In einer einfachen Atombombe kommen wenige Kilogramm Uran oder Plutonium zur Kernspaltung. In einer sogenannten „tertiären Wasserstoffbombe“ können es mehrere Tonnen Uran sein. Es handelt sich also um drei Stufen: der Fissionssprengsatz zum Zünden des Fusionssatzes, der wiederum die Neutronen für die Fission des Urans in der dritten Stufe produziert. Das Design wird deshalb auch als Fission-Fusion-Fission-Design oder „Drei-Phasen-Bombe“ (FFF-Bombe) bezeichnet. Die Spaltprodukte des Urans in der dritten Stufe sind bei einer solchen Bombe für einen Großteil der radioaktiven Kontamination verantwortlich, es handelt sich um eine außergewöhnlich schmutzige Bombe. Nach diesem Prinzip wurde beispielsweise die US-amerikanische Testbombe „Redwing Tewa“ gebaut, die bei einer Gesamtsprengkraft von etwa 5 MT eine Sprengkraft von 4,35 MT aus Kernspaltung der ersten und dritten Stufe bezog (Test am 20. Juli 1956).
Für diese Konstruktionsprinzipien wird der Begriff „dreistufige Wasserstoffbombe“ oder „tertiäre Wasserstoffbombe“ verwendet, was leicht zu Verwechselungen führen kann. Die größte bislang gezündete Nuklearwaffe, die Zar-Bombe, hatte zwei Fusionssprengsätze und eine Sprengkraft von etwa 50 bis 60 Megatonnen TNT-Äquivalent. Auf eine 238U-Ummantelung wurde verzichtet, um den durch die Explosionskraft ohnehin gegebenen starken Fallout zu begrenzen. Mit Uran-Ummantelung als vierter Stufe hätte diese Bombe eine geschätzte Sprengkraft von mindestens 100 Megatonnen TNT gehabt, die Kontamination wäre verheerend ausgefallen. Einen militärischen Sinn hätte es für derart große Bomben ohnehin nicht gegeben; der Feuerball reicht bei derartigen Explosionen bis in die Stratosphäre; die Explosionswirkung verpufft somit zu einem großen Teil nach oben.


der springende punkt ist hier das derczur dritten fusion notwendige spaltbare stoff aus UNangereicherten sprich natürlichen uran bestehen kann , ist die fusion erst mal in gang setzt sie sich soweit fort bis alle spaltbaren produkte verbraucht sind -
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn wir sowas im erdinneren zünden könnte es klappen
fehlen noch 2-300 milliarden für tests und ganz viel für 1-2 Testläufe
hat hier grad einer konkrete baupläne?
 
hab ich verlegt :D
 
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