Ist es problematisch von einem heimischen Windowsrechner per Konsole im größeren Stil Ping oder HTTP Anfragen (Webscraping) durchzuführen?

Mit Tor ist man lediglich für den Zielserver anonym, weil aus dessen Sicht die Anfragen von der IP des jeweiligen Exit-Nodes kommt und nicht von deiner eigenen IP.

Dein ISP sieht aber trotzdem dass von deiner IP Verbindungen ausgehen und auch wieviele in welcher Zeit. Denn auch wenn du TOR nutzt, musst du ja erstmal von deinem Anschluss über das Netz deines ISP in das TOR-Netzwerk.
 
Oram333 schrieb:
Woher weiß der ISP überhaupt wieviel oder we....

Gar nicht weil es den Provider erstmal nicht interessiert. Der Provider wird bei dir auch nicht folgendes verursachen:

Oram333 schrieb:
plötzlich wiederholt die Routerverbindung durchtrennt wurde und es dann für den Rest des Tages unerklärbare Internet und Telefonstörungen gab

Das sind Geschichten aus dem Paulaner Garten!

Es sind dann sicherlich diverse technische Sachen passiert. Die würden auf einem root Server auch passieren.

Einfach zu behaupten der Provider stört dann das Telefon (wer benutzt das überhaupt noch?!) ist schon dreist. Vor allem zeugt es von sehe viel technischen Unwissen/Falschwissen von der Person die das behauptet.
 
mibbio schrieb:
Mit Tor ist man lediglich für den Zielserver anonym, weil aus dessen Sicht die Anfragen von der IP des jeweiligen Exit-Nodes kommt und nicht von deiner eigenen IP.

Dein ISP sieht aber trotzdem dass von deiner IP Verbindungen ausgehen und auch wieviele in welcher Zeit. Denn auch wenn du TOR nutzt, musst du ja erstmal von deinem Anschluss über das Netz deines ISP in das TOR-Netzwerk.
Also ich gehe mit, dass der ISP die Connection zum Entry Node nachverfolgen kann. Und der ISP sieht es auch wenn sich die IP-Adresse des Entry Node ändert. Alles was dazwischen passiert sollte aber (für den ISP) eigentlich völlig unsichtbar sein, da verschlüsselte Verbindung. Der ISP sollte auch nicht die aufgerufenen Domains hinter dem Exit Node erkennen können. Alles was der ISP also normalerweise? sieht oder sehen sollte ist, dass es bis zu 20 synchrone Verbindungen zu einem Entry Node gibt (die sich ja nicht 30 mal pro Sekunde ändert oder neu verbunden wird, sondern nur ca alle 10-15 Minuten 1X), die Uhrzeit der Verbindungen und wieviel Traffic zu und von dieser IP geflossen ist, ohne, dass der eigentlich Inhalt der Datenpakete erkennbar ist. Lieg ich damit falsch?
 
Gute Frage!
Kapselt Tor mehrere Verbindungen in einer verschlüsselten Verbindung oder macht es für jede eine neue verschlüsselte auf? Also ausgehend vom Heim-PC ins Tor-Netzwerk.
Da müsste man mal in der Doku nachschlagen.
 
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