Skoll
Ensign
- Registriert
- Juni 2004
- Beiträge
- 173
Hallo,
ich bin angehender Wirtschaftsingenieur im 6. Semester und spezialisiere mich nächstes Semester. Meine Stärken liegen im wirtschaftlichen Bereich, nicht im technischen. Damit meine ich Sachen wie Einkauf, Verwaltung, Projektleitung.
Als Ingenieur hat man im Moment ja ziemlich gute Chancen. Mir ist Arbeitsplatzsicherheit wichtig, danach Bezahlung, danach Betriebsklima und Aufstiegschancen. Also sowas wie Lebensmittelindustrie kommt wegen der geringen Bezahlung nicht in Frage.
Fast alle meine Kollegen wollen in die Luft/Raumfahrt, Fahrzeugindustrie oder irgendwas dazwischen. Wohl gemerkt, sie wollen, weil man da eben mit 45.000€ Einstiegsgehalt im Konzern rechnen kann.
Ich habe irgendwo mal gelesen, dass die Rüstungsindustrie jedes Landes vom jeweiligen Staat immer "subventioniert" wird, damit man außenpolitisch stark bleibt. Also ich mein damit Sachen wie, dass unsere Bundesregierung wohl nie zulassen würde, dass Krauss Maffei von einem chinesischen Investor aufgekauft wird und wir dann im Kriegsfall Probleme haben, Panzer zu kaufen.
Ich selbst habe keine ethischen Vorbehalte irgendwelcher Art, ich könnt mir jede Firma vorstellen, also auch Landminen- oder Personenwaffenhersteller wie HK. Ich sag das, weil sowas für ganz viele meiner Studentenkollegen überhaupt nicht in Frage kommt. Sie meinten, sie wollen etwas gutes tun und auf keinen Fall irgendwas mit Rüstung zu tun haben. Das sind eigentlich normale Leute also keine Pazifisten.
also meine fragen konkret:
Haltet ihr einen Arbeitsplatz in der deutschen Rüstungsindustrie für zukunftsträchtig?
Ich hab Wehrdienst verweigert. Könnte das negative Auswirkungen auf eine Bewerbung haben?
Hat jemand Erfahrungen über die Mitarbeiterfluktuation in Firmen wie HK, ThyssenKrupp oder so?
Wie gut geht es der Branche im Moment wirklich? Ich finde es schwierig Informationen darüber zu finden.
Gruß,
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ich bin angehender Wirtschaftsingenieur im 6. Semester und spezialisiere mich nächstes Semester. Meine Stärken liegen im wirtschaftlichen Bereich, nicht im technischen. Damit meine ich Sachen wie Einkauf, Verwaltung, Projektleitung.
Als Ingenieur hat man im Moment ja ziemlich gute Chancen. Mir ist Arbeitsplatzsicherheit wichtig, danach Bezahlung, danach Betriebsklima und Aufstiegschancen. Also sowas wie Lebensmittelindustrie kommt wegen der geringen Bezahlung nicht in Frage.
Fast alle meine Kollegen wollen in die Luft/Raumfahrt, Fahrzeugindustrie oder irgendwas dazwischen. Wohl gemerkt, sie wollen, weil man da eben mit 45.000€ Einstiegsgehalt im Konzern rechnen kann.
Ich habe irgendwo mal gelesen, dass die Rüstungsindustrie jedes Landes vom jeweiligen Staat immer "subventioniert" wird, damit man außenpolitisch stark bleibt. Also ich mein damit Sachen wie, dass unsere Bundesregierung wohl nie zulassen würde, dass Krauss Maffei von einem chinesischen Investor aufgekauft wird und wir dann im Kriegsfall Probleme haben, Panzer zu kaufen.
Ich selbst habe keine ethischen Vorbehalte irgendwelcher Art, ich könnt mir jede Firma vorstellen, also auch Landminen- oder Personenwaffenhersteller wie HK. Ich sag das, weil sowas für ganz viele meiner Studentenkollegen überhaupt nicht in Frage kommt. Sie meinten, sie wollen etwas gutes tun und auf keinen Fall irgendwas mit Rüstung zu tun haben. Das sind eigentlich normale Leute also keine Pazifisten.
also meine fragen konkret:
Haltet ihr einen Arbeitsplatz in der deutschen Rüstungsindustrie für zukunftsträchtig?
Ich hab Wehrdienst verweigert. Könnte das negative Auswirkungen auf eine Bewerbung haben?
Hat jemand Erfahrungen über die Mitarbeiterfluktuation in Firmen wie HK, ThyssenKrupp oder so?
Wie gut geht es der Branche im Moment wirklich? Ich finde es schwierig Informationen darüber zu finden.
Gruß,
Skoll