[KAufberatung] Fotografieneuling sucht akzeptable Cam für 300€

diRAM

Großinquisitor a.D.
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Sers Leute,

seit kurzem bin ich mal wieder auf den Trichter Fotografie und Bildbearbeitung gekommen.
Hatte vor 2 bzw. 1 Jahr die Gelegenheit beruflich an nem Crashkurs Fotografie bzw. Bildbearbeitung teilzunehmen und obwohl es mir Spass gemacht hat und ich durchaus Interesse hatte, hab ich es dann aus mehreren Gründen doch nicht weiter verfolgt.

Jetzt möchte ich mich doch wieder an das Thema wagen und brauche ne Empfehlung.
Der Preisrahmen für die Cam meiner Wahl liegt bei um die 300€.

Was soll die Cam können:
Da der Crashkurs noch mit analogen Spiegelreflex stattfand, sind latente Grundkenntnisse sicherlich noch vorhanden, aber eigentl. muss ich fast von 0 anfangen. Somit sollte die Cam, sowohl anfangs einfach zu bedienen sein, aber dennoch eine gute Bildqualität bieten. Später, nach einer gewissen Einarbeitunsgphase sollte sie aber immernoch genug Einstellungsmöglichkeiten bieten um mich weiterhin zufrieden zu stellen.

Was mir sehr wichtig ist, ist das die Cam recht kompakt ausfällt. Ich will kein Gehäuse, inkl. 17 Objektiven, 300 Akkus etc. mit mir rumschleppen. ;) In sofern sollte eigentl. nur ne Bridge für mich in Frage kommen.

Anwendungsgebiet wird hauptsächlich draußen, d.h. für Landschafts-/Naturfotografien bzw. Gebäude-/Architekturfotografien, sein. Ab und zu sicherlich das ein oder andere Portrait, und eher selten mal in Räumen.
Was auch beabsichtigt wird ist event. geschossene Bilder als Poster bzw. Bild in meiner Wohnung an die Wand zu hängen.


Bin bei meiner Suche auf die Canon PowerShot G9 gestoßen. Sie gefällt mir sowohl vom schlichten Design her, als auch von den kompakten Ausmaßen. Außerdem liegt sie im Toleranzbereich meines Preisrahmens.
Allerdings brauche ich von euch die Beratung ob ich mit dieser Cam gut bedient bin unter Berücksichtigung o.g. Kriterien, und ob es vllt Alternativen gibt.

Danke schonmal :)
 
Ich würde dir unbedingt zu einer Einsteiger-Spiegelreflexkamera raten. Hier gibt es eigentlich von allen großen Herstellern Einstiegsangebote mit Kitobjektiv für 300-400€.

Der Grund für meine Empfehlung ist aber nicht primär die etwas bessere Qualität, sondern die Flexible Erweiterbarkeit des Systems. Deiner Vorgeschichte entnehme ich, dass sich das Interesse durchaus vertiefen könnte. Möchtest du z.B. Makro-Aufnahmen machen, kann das deine Kompakte uU einfach nicht und du bräuchtest eine andere. Bei einer DSLR kaufst du dir ein Mako-Objektiv dazu. Willst du mal eine Familienfeier ablichten, ist deine Kompakte überfordert, die DSLR kannst du zB durch Anschaffung einer Festbrennweite und / oder eines externen Blitzes fit dafür machen.

Die Pixel und andere Schickimicki-Features sind dabei zweit- und drittrangig (ich selbst werde morgen in der Basketball Pro-A mit meiner 4-Mpix-Kamera aufkreuzen und trotzdem bessere Bilder machen als so manch anderer sich reinmogelnder Partyknipser ;) ), hier tut es auch eine gebrauchte 20D zum Beispiel, die man inzwischen sehr günstig bekommt. Ich glaube eher, dass dir eine Systemlösung gut gefallen wird, weil sie eben mit en Vorlieben und Ansprüchen mitwachsen kann.
 
Da hast du sicherlich Recht und ich müsste lügen, wenn ich sagen würde der Gedanke DSLR würde micht nicht reizen ;) Aber was mich eigentl. mehr auf die Schiene der Bridge gebracht hat war der Größenaspekt.
Die Vorteile, die du nämlich aufgezählt hast bringen den Nachteil mit sich, dass ich viel bzw. mehr Equipment brauch, dass natürlich transportiert werden will.

Ich bin mom eher auf der Suche nach einer Anfangs- bzw. Zwischenlösung. Und da denke ich, dass rein vom Begriff her eine Bridge mehr Sinn macht.

Was ein weiteres Argument gegen ne DSLR ist, sind die anfallenden Kosten. Natürlich gibt es mittlerweile recht günstige z.B. gebrauchte Geräte, aber eben das von dir genannte "Mitwachsen" will natürlich bezahlt werden.
Und ich denke einfach, dass ich das mom und auch in nächster Zeit noch nicht benötigen werde und das Geld anders besser investieren könnte (z.B. in meinen mom stattfindenden Umzug und neue Möbel ^^)

Aber deine Argumente sind ohne Zweifel richtig. Sie bringen nur momentan für mich persönlich Nachteile mit sich, die in meiner Situation die Vorteile nicht aufwiegen. Denke ich zumindest..
 
Bin auch totaler Foto-Anfänger und hab mir jetzt mal die Panasonic Lumix FZ28 gekauft. (Bundle mit SD-Karte, 2 Akkus, Tasche für 300€)

Von der Bedienung her sehr angenehm und übersichtlich.
Schön klein, liegt aber trotzdem gut in der Hand.
Fotos sind auch sehr gut. Das Objektiv ist eigentlich ein sehr schönes AllRound-Objektiv wie ich finde.

Hmmm... grad kein Plan was ich noch schreiben könnt. Bei Fragen schreib mir einfach mal ne PM.
 
Über diese Cam, sowie die mein Budget leicht überschreitende Fujifilm FinePix S100fs bin ich auch schon gestolpert.

Den Hauptvorteil einer Bridge für mich, nämlich die Kompaktheit macht die Fuji natürlich komplett zu nichte. Sie ist ja schon mehr eine DSLR von den Ausmaßen her und vor allem vom Gewicht. Die Lumix könnte hier einen Kompromiß darstellen.
Letztlich werde ich mir die Cams, die in der engern Auswahl stehen aber sowieso mal live anschauen um endgültig eine Entscheidung zu fällen.


/edit: Jetzt bin ich zu meinem Übel auch noch über die LX3 gestolpert. Es gibt einfach zu viel Auswahl .. :(
 
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