Kaufberatung für leisen und kleinen Rechner für Recording, ca. 600Euro

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FredFredriksson

Gast
Hallo erstmal im Forum & schönen Sonntag!

Ich benötige eure Hilfe zur Zusammenstellung eines neuen Rechners, ich hoffe, ihr könnt mir dabei weiterhelfen und auch schon mal Danke im Voraus!

Zusammenbau habe ich noch nie gemacht, traue ich mir aber zu.

Budget ist in der Gegend von 600 Euro würde ich mal sagen, der Rechner wird hauptsächlich für Audiorecording, Internet, Netflix, Musik und Videos, Emails verwendet.

Zwei Ssds und eine Hdd sind vorhanden, zumindest je eine von beiden sollte reinpassen, alle drei wär super!
Einen Hdmi-Anschluss brauche ich für den Monitor.
Usb-Anschlüsse brauche ich hinten mindestens 4 (M+KB, Audiointerface, Webcam) und von vorne zugänglich noch mindestens einen für Sticks oder mobile Platten.
Einen Stereo-Ausgang (für Kopfhörer oder Speaker) ist zwar ein Detail, brauche ich aber auch unbedingt noch unabhängig vom Interface, das ich schon habe.

Die allgemeine Lautstärke des Dings sollte so niedrig wie nur möglich sein, das ist mir sehr wichtig.
Ganz knapp danach kommt die Größe, so klein wie möglich wär natürlich super.


Da gibts ja diese Dinger, die so klein sind, dass man sie an die Rückseite von Monitoren hängen kann, wär da vielleicht leistungsmäßig was verfügbar, was für meinen Bedarf in Frage käme? Wie gesagt, wenn nur je eine Ssd und Hdd reinpassen würde, wärs zur Not auch ok!

Auf den Macmini bin ich auch schon gestoßen, bin mir aber nicht sicher, ob man da selber Platten tauschen kann. Und preislich ist der irgendwie auch nicht so attraktiv für mich.

So, das sind zwar ganz schön viele Vorgaben, ich hoffe aber, da lässt sich was finden!

Dann bin ich mal gespannt auf eure Vorschläge und vielen Dank für eure Hilfe!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Zusammenstellung von Gorby sieht gut aus und sollte im Betrieb auch sehr leise sein.
Wenn das unterste Limit an Lautstärke erreicht werden soll würde ich allerdings auf die HDD verzichten, die erzeugt eine gewisse Minimallautstärke die sich nur mit hohem Aufwand dämmen lässt. Da ist es einfacher, nur mit SSDs zu arbeiten.

FredFredriksson schrieb:
Da gibts ja diese Dinger, die so klein sind, dass man sie an die Rückseite von Monitoren hängen kann, wär da vielleicht leistungsmäßig was verfügbar, was für meinen Bedarf in Frage käme? Wie gesagt, wenn nur je eine Ssd und Hdd reinpassen würde, wärs zur Not auch ok!
Ne, diese Miniatur-PCs sind noch sehr langsam und haben kaum Arbeitsspeicher und Festplattenplatz. Die meisten davon sind als reine Streaming-Geräte konzipiert.

FredFredriksson schrieb:
Auf den Macmini bin ich auch schon gestoßen, bin mir aber nicht sicher, ob man da selber Platten tauschen kann. Und preislich ist der irgendwie auch nicht so attraktiv für mich.
Man kommt zwar an die Platten ran, aber nur mit den passendem Bitset für Macs und etwas Aufwand. Auch kann man hier den RAM nicht selbst aufrüsten, der ist verlötet.
 
Danke für eure schnellen Antworten, ich werde mir die Teile aus euren Empfehlungen gleich mal ansehen!

Und ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letzte mal mein DVD-Laufwerk benutzt habe, ich denke, das kann ich hier weg lassen!
 
Ich würde aus ein ASRock deskmini setzen, es ist klein leise und es passen 2 ssd's rein dazu wenn man will noch m2 ssd 's.

https://m.heise.de/preisvergleich/asrock-deskmini-110-90bxg2t01-a10ga0w-a1471287.html?wt_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F&wt_t=1486295982613
 
Liebe Leute, danke für die Tipps, schaut alles super aus!

Interessehalber noch eine letzte Frage zum Mainboard:
Wie wärs hier theoretisch z.b. mit dem Gigabyte GA-H110M-DS2 oder ASROCK H110M-HDV statt dem H270N?
Ich benötige kein Wifi und USB-Anschlüsse hätten die auch genug.
Gäbs da sonst noch Unterschiede die den Aufpreis rechtfertigen? Würde man hier am falschen Ende sparen mit den günstigeren Modellen?
 
Wie wärs hier theoretisch z.b. mit dem Gigabyte GA-H110M-DS2 oder ASROCK H110M-HDV statt dem H270N?
Ich benötige kein Wifi und USB-Anschlüsse hätten die auch genug.
Nun das PRoblem ist, dass die alten Boards die CPU nicht ohne BIOS-Update betreiben können. Es muss für die CPU daher sozusagen ein 200er Chip sein, außer du bekommst für die alten Boards noch ein BIOS-Update drauf, bevor du die neue CPU einbaust. Glaub Mindfactory bietet das auch für ein paar € an, aber dann kann man das Geld auch gleich in ein neueres und besseres Board packen.
Gäbs da sonst noch Unterschiede die den Aufpreis rechtfertigen? Würde man hier am falschen Ende sparen mit den günstigeren Modellen?
Ich hab dieses Board gewählt, weil es unter anderem den ALC1220 Audio Chip hat. Da du meintest, dass du viel mit Audio machst, dachte ich, dass es dann auch Sinn ergibt ein Board mit gutem Sound Chip zu nehmen, zumal es noch ins Budget gepasst hat. Aber das musst du natürlich mit dir selbst ausmachen, ob dir das wichtig ist.
 
Gorby schrieb:
Ich hab dieses Board gewählt, weil es unter anderem den ALC1220 Audio Chip hat. Da du meintest, dass du viel mit Audio machst, dachte ich, dass es dann auch Sinn ergibt ein Board mit gutem Sound Chip zu nehmen, zumal es noch ins Budget gepasst hat. Aber das musst du natürlich mit dir selbst ausmachen, ob dir das wichtig ist.

Naja, mittlerweile sind alle Onboard-Chips gut genug das die Soundqualität nicht vom Chip selber sondern vom restlichen Sound-Aufbau drumherum abhängig ist... und das kann man den Herstellerangaben nicht wirklich entnehmen, das kann man nur ausprobieren.
 
Richtig und ich hab fast alle onboard-Chips an meiner uralten Z-5500 gehört und da höre ich schon einen Unterschied zwischen dem ALC1150/1220 und den ALC800er. Die ALC200er hab ich noch nicht gehört, aber können ja im Grunde nur noch schlechter sein.

Hab da jetzt aber natürlich nie viel konfiguriert, da ich meistens nur kurz die Funktionstüchtigkeit getestet hab. Mit den richtigen Einstellungen lässt sich vllt. auch nachträglich noch einiges richten, denn gerade der billige Upmix von Stereo auf 5.1 war bei den besseren Chips auch besser.
 
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