Kaufberatung: Mikro/Boxen/KH zum arbeiten

tobimobi

Lieutenant
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Jan. 2012
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Hi zusammen,

ich fange demnächst einen Job an, bei dem ich viel per Remote dazugeschalten werde und Kunden aushelfen oder Beratung muss.

Ich habe momentan der Corsair Hyper X und finde diese bequem, allerdings habe ich sie auch nicht ewig an.
Meistens wechsle ich zwischen den Hyper X und einem In-Ear Headset bei längeren Session.

Kriege ich es irgendwie hin, mit einem Standmikro und Boxen die Geräuschunterdrückung so einzustellen, dass ich trotz des sprechenden Kunden keine Rückkopplung habe? Kenne mich da leider nicht gut aus.

Momentan ist alles über Bluetooth Dongle bzw. On-Board Karte angeschlossen, würde aber auch Upgraden, sollte das notwendig sein.

Falls Treiber oder Software notwendig sein sollte: Ich nutze Ubuntu zum arbeiten und W10 zum zocken.

Danke!
 
Theoretisch ist es möglich.

Dafür brauchst du ein Mikrofon mit guter Richtcharakteristik (sauber gerichtete Niere, ggf. Superniere), das möglichst nah am Mund platziert wird.

Wahrscheinlich wirst du beim ersten Antesten feststellen, dass die Aufnahmen noch eine gewisse Menge der Lautsprecherwiedergabe enthält. Sofern du die Lautsprecher nicht all zu laut drehst und dich in einem Raum mit nur geringem Hall befindest, kann man diesen Anteil jedoch per Software rausfiltern. Teamspeak zum Beispiel bietet die Möglichkeit, eine Echo-Dämpfung hinzuzuschalten. Dabei macht das Programm nichts anderes, als das Ausgangssignal (Lautsprecherwiedergabe) von dem Eingangskanal (Mikrofonaufnahme) abzuziehen. Meiner Erfahrung nach funktioniert dieser Filter auch ganz gut. Jedenfalls war beim Quatschen mit Kollegen noch nie Feedback zu hören, als ich mal sporadisch die Boxen hinzugeschaltet habe.

Bei Linux bzw. Ubuntu müsste man schauen, ob es Anwendungen mit entsprechenden Signalprozessoren gibt. Gegebenenfalls hilft auch ein VST Host mit einem passenden Noise Cancelling Plugin.

Softwarefilter gibt es auch bei den üblichen Gaming-Soundkarten. Allerdings weiß ich nicht, wie brauchbar diese zur Zeit sind, geschweige denn, ob diese auch irgendwie auf Linux anwendbar sind.
 
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