Es gibt hier mehrere (zwei) Kandidaten, die ich hier mal in den Raum stellen will/kann. Natürlich mit matten Bildschirm, die mobilen Spiegel finde ich einfach mies.
Warum nur die beiden Kandidaten? Weil ich persönlich keine Intel-IGP möchte, da für GPU-Beschleunigte Sachen die nichts taugt.
Zum einen das oben genannte
Compaq 615, welches mit der CashBack-Aktion unschlagbar günstig ist. Da kommt am Ende noch meine nicht ganz fertige Beurteilung. Nur als Hiweis: Cash-Back gilt ab Rechnungsdatum und innerhalb von 14 Tagen registrieren..
Zum anderen dieses hier:
Fujitsu Esprimo v6515
Von der Leistung her und den eingebauten Komponenten dürfte das Fujitsu zwar besser abschneiden, soll aber ohne Kartenleser und Webcam vom Funktionsumfang (sowie nur die Hälfte an RAM) eingeschränkt sein. Ich würde hier das Compaq 615 nehmen.
Ich nehm an, du willst gleich Win7 draufknallen? Wenn nicht, lade dir vorher von der HP-Seite alle Treiber für XP (WLAN!!!), sonst hast keinen Spaß damit, weil nichts beiliegt an Treibern o.ä.
Bei Win7 kannst du sogar den offiziellen AMD-Treiber verwenden, wenn du den "Mobility Treiber" auswählst und dann die HD3200-Serie. Bei XP musst du den HP-Grafiktrieber nehmen, der veraltet ist. Modden wollte ich nicht, also kann ich über gemoddete XP-Treiber nicht sagen.
Und im Moment ist der HP-Lüfter angenehmer (Netzbetrieb) als mein Notebook.
Vorläufiger Test/vorläufige Rezension Compaq 615:
Unsere Kaufkriterien waren 2-4GB RAM, min. HD3200/GF8200 und ein Prozessor mit Virtualisierungsfunktion, der leistungsmäßig einem AMD 64 X2 5000+ möglichst nahe kommt.
Ein KO-Kriterium war natürlich der Bildschirm, und somit wurden nur Kandidaten mit mattem Schirm in die engere Auswahl genommen. Desweiteren sollte die Akkulaufzeit über drei Stunden betragen.
Letztlich viel die Wahl auf diesen Alleskönner, der von der Größe gerade noch akzeptabel ist und dabei auf der einen Seite sehr gut ausgestattet ist, während er auf der anderen Seite eine Minimalausstattung aufweist. Die ersten Rezessionen und Beurteilungen sprachen für einen eher lauten Lüfter und mäßige Akkulaufzeit.
Bei der Beurteilung dieses Alleskönners führe ich zuerst die Stichpunkte auf, um dann im Text gezielt darauf einzugehen.
Vorwegnehmen möchte ich nur, dass das Notebook für die Verwendung von Windows 7 eingestellt wurde, da AHCI standardmäßig aktiviert ist. 7 hat hier die entsprechenden Treiber integriert, während XP hier ohne eine eigens durchgeführte Treibereinbindung vor der Installation reproduzierbar einen Bluescreen erzeugt (aus Spaß an der Freude getestet). Abhilfe schafft neben der Einbindung der Treiber auch das Umstellen auf IDE.
Pro:
Niedrige Temps an Handballauflage (links + rechts vom Touchpaad)
Matter Bildschirm
Touchpad für Links/Rechtshänder seperat einstellbar
Angenehme Druckpunkte bei Tastatur
Klavierlack nur am Bildschirmrand
Bilsschirmhelligkeit lässt sich in kleinen Schritten regeln
Hohe Helligkeit
USB-Steckplätze haben sehr hohen halt
LED zeigt WebCam-Aktivität an
Gute Verarbeitung
Treiber für XP/Windows 6.x verfügbar
Neutral:
Treiber für FN-Tasten sowie Scrollfunktion des Touchpad müssen installiert werden
Alle wichtigen Anschlüsse links (Laufwerk rechts; Audio/Kartenleser vorne links)
Deckel lässt sich nach Zuklappen nicht verriegeln, hält dennoch relativ gut
Akku nur im zugeklappten Zustand entfernbar
Das "Q" am Bildschirmdeckel ist Geschmackssache
"Interessante" LED-Platzierung (Akku laden, Stand-By)
Keine Treiber-CD beigelegt
Keinerlei Beschreibung (Tasten, Funktionen, Anschlüsse)
Standardmäßig ist AHCI eingestellt
Kontra:
Lüfter dreht regelmäßig im Netzbetrieb von "leise wahrnehmbar" zu "deutlich hörbar" auf
Status-LED (HDD) nicht vorhanden
Bluetooth und Wlan nicht getrennt (de)aktivierbar per Schnelltaste, nur über UEFI
Trotz DDR2-800 RAM nur 667 MHz eingestellt
Shared Memory (Hiper Memory) nicht einstellbar
Schwacher Bildschirmkontrast
Schlechtes/wählerisches DVD-Laufwerk
Nach Betrachtung der angegeben Ausstattung war klar, worauf man sich hier einlässt. Am unkalkulierbasten und somit extrem schwer abzuschätzen ist natürlich die Lautstärke und die Akkulaufzeit. Dann kommt die Güte des Wlan-Adapters und der Bildschirm.
Die Monolautsprecher sind erwartungsgemäß schlecht, aber nutzbar und der Ethernet-Anschluss wurde noch nicht gebraucht. Kommen wir nun zur akustischen Beurteilung. Hier muss man zwischen Netz- und Akkubetrieb unterscheiden, denn während uns im Akkubetrieb der Lüfter nicht aufgefallen ist, meldet er sich im Netzbetrieb stellenweise und recht lange deutlich wahrnehmbar zu Wort, geht also recht agressiv zu Werke. Das eher tiefe Geräusch und die Tatsache, dass er auch still sein kann, machen ihn im Gesamten erträglich.
Da es nur eine einzige Taste gibt, mit der man "Blauzahn" und Wlan ein- oder ausschaltet, hätte man - wie bei meinem Notebook - diese Taste mehrfach belegen können und somit durch mehrmaliges Drücken komplett aus, nur Bluetooth, nur Wlan und beides an ermöglichen können. Hat man aber nicht, also muss man recht umständlich über das UEFI (richtig gelesen, es hat kein Bios mehr) gehen und dort "Blauzahn" einzeln (de)aktivieren.
Die Akkulaufzeit wurde unter Windows 7 Professional x64 mit deaktivierten Wlan/Bluetooth/LAN und mit niedrigster Helligkeit sowie keinerlei angeschlossenen Geräte getestet. Es wurde durchgehend mit zwei geöffneten OpenOffice-Dokumenten gearbeitet (dauerhaft getippt) und zweimal für ca. 15*min durch Zuklappen in den Standby befördert. Hierbei hielt der Akku ziemlich genau 2:45 Stunden. Weitere Akkutests!!!
Somit also deutlich weniger als die angegeben vier Stunden.
Die fehlenden Einstellmöglichkeiten im UEFI wären zu verschmerzen gewesen, wenn der RAM-Takt (per CPU-Z/GPU-Z nachgeprüft) mit den beworbenen Frequenzen (DDR2-800) anstelle der eingestellen DDR2-667 laufen würde und man ebenso die RAM-Menge, die von der Grafikkarte reserviert wird, einstellen könnte.
Unschön, aber nicht wichtig ist die fehlende Status-LED für die Festplatte, da man nie sehen kann, wann die Platte beansprucht wird oder nicht.
Das DVD-Laufwerk ist eine Sache für sich, da es konsequent keinerlei (Original-)Sims2-CDs liest, die aber sonst in anderen Laufwerken ohne Probleme erkannt werden. Die DVDs dieses Spiels gehen, ebenso wie die wenigen anderen getesteten CDs (u.a. eine gebrannte, legale, WinXP-CD).
Der Bildschirm ist - ganz anders wie bei meinem Glossy/Glare-Typ/Mobiler-Spiegel-Notebook - zwar gut zu lesen, aber der Kontrast leidet beim Blick von oben/unten auf das Bild, ist jedoch bei seitlicher Ansicht besser.
Somit wären die subjektiv als negativ empfundenen Punkte abgehandelt. Dennoch gibts es Punkte, die uns keinen Nachteil oder Vorteil bringen, aber von jedem anders empfunden werden können.
Hier sind die interessant platzieren Status-LEDs zu erwähnen, da wir sie zunächst nicht gefunden hatten. Die LED für den Akku (orange für laden, blau für geladen) befindet sich am Steckereingang. Ob das Book aus oder im StandBy ist, kann man nicht im zugeklappten Zustand erkennen, da hier der Einschalttaster blinkt.
Äußerlich kann man das Q auf dem Bildschirmdeckel mögen oder auch nicht.
Eine Sache, die bei mir egal ist, aber für andere für Probleme sorgen kann, ist die fehlende Treiber-CD, da man so mit Windows XP das WLan nicht nutzen kann und somit keine Treiber laden kann. Für Windows 7 spielt das keine Rolle, da hier nur noch drei Treiber (FN-Tasten, Touchpadtreiber für Scrollfunktion) installiert werden müssen um einen vollen Funktionsumfang zu gewährleisten. Der dritte notwendige Treiber ist der AMD-Graka-Treiber, den man für Windows 7 (Mobility Series) von AMD bezogen werden kann, für XP muss leider der 1-Jahr-alte Treiber von HP verwendet werden.
Die fehlende Produktbeschreibung, die auch nicht online vefügbar ist, kann Personen, die vorher kein Notebook hatte, vor den Kopf stoßen. Sowas muss nicht sein.
Der Akku wiederum lässt sich nicht im aufgeklappten Zustand entfernen, der Bildschirm muss deutlich zugeklappt sein. Desweiteren ist muss zwei Schnapper gleichzeitig verschieben, um den Akku zu entnehmen. Er sitzt zwar sehr sicher, aber macht das Entfernen unpraktisch und kompliziert.
Die Anschlussmöglichkeiten befinden sich bis auf das Laufwerk (rechts), sowie Kartenleser/Sound (vorne links) auf der linken Seite und man muss sich eventuell umgewöhnen.
In der Sonne (draußen) wird das Gehäuse - quod errat expectandum - teilweise extrem heiß, im normalen Innenbetrieb jedoch sind die Handauflagen und Oberflächen angenehm, also nicht zu warm. Die Unterseite wird recht warm, aber ist in jeder Lebenslage kühler als ein One (baugleich MSI GX700).
Mittelmäßig war - ebenso erwartungsgemäß - das Wlan-Modul, da die Reichweite nicht zu berauschend ist, aber es deutlich schlechtere Module gibt. Auch sind die Lautsprecher - wie erwähnt - nur Mono und somit kann man zwar was höhren, Klangqualität ist etwas anderes.
Nun hat das Notebook nicht nur schlechte und akzeptierbare Eigenschaften, sondern macht auch vieles gut, was die negativen Eigenschaften (und dem sogar ohne die 50€ Cash-Back-Aktion unschlagbaren Preis) überkompensiert:
Die hohe Leistung, sowie der matte Bildschirm können sehr überzeugen. Interessant ist, dass in unserem Notebook eine Seagate Momentus 7200.4 (320GB) verbaut, während in einem anderen Compaq 615 (gleiche Ausstattun) eine WD (Bezeichnung leider nicht mehr zur Hand) mit ebenso 7.200 u/min verbaut wurde. Ob auch die Laufwerke differieren, kann ich nicht beurteilen.
Sehr gut ist die verbaute Tastatur, die einen guten Druckpunkt und ein gutes/leises Tippen ermöglich. Desweiteren sind die wichtigen Tasten (Enter etc.) groß und gut erreichbar. Schön ist ebenso das unter die Leertaste verfrachtete Touchpad, genau so wie man es auf den Produktbildern sieht.
Bis auf den Lan-Treiber für XP sind alle Treiber für XP/Vista/7 auf der Seite von HP beziehbar und man ist diesbzgl. frei in der Betriebssystemwahl.
Die USB-Anschlüsse bieten einen hohen Halt für angeschlossene Geräte, so dass diese nicht einfach mal sau rausrutschen können, wenn man leicht hinkommt.
Sehr angenehm ist die sparsame Verwendung von Klavierlack, so sieht man nicht gleich jeden Fingerabdruck, da der Lack nur am Bildschirmrand aufgetragen wurde.
Die Helligkeit des Bildschirms lässt sich in kleinen Schritten recht hoch einstellen, leider jedoch ist je nach Beleuchtung die niedrigste Helligkeitsstufe immer noch zu hell. Somit ist alles gut lesbar und einfach anpassbar.
Praktisch ist die LED für die Webcam, die anzeigt, wann diese aufnimmt. Somit hat man Kontrolle über die Webcamaktivität.
Schön ist zudem, dass man das Notebook vorne mit einer Hand hochheben kann, ohne dass das Gehäuse knarrt und auch recht verwindungssteif ist. Hier hat HP zum Glück nicht gespart.
Summa summarum hätte HP mit recht geringen Kosten (Stereo-Lautsprecher, besseres Laufwerk, ggf. besseres WLan-Modul [DraftN!]) zwar ein runderes Produkt mit deutlichem Mehrwert schaffen können, allerdings gibts es mMn kein gleichwertiges Produkt und dieses steht alleine ohne Konkurrenz da. Somit eigentlich in dem Bereich die optimale Wahl, wenn man einen Alleskönner will, der nichts pefekt kann, dafür alles etwas, mit hoher Gewichtung auf Leistung (Prozessor, Grafik, Festplatte, Ram), kann.