16:9 zu 16:10 ist im wesentlichen die Frage, ob man sich mit der geringeren vertikalen Auflösung bei 16:9 zufrieden gibt. Im professionellen Bereich dominiert 16:10 (klar, je mehr Platz desto besser). Im Consumer Bereich 16:9 (die Panels sind billiger in der Herstellung, aber das Marketing stellt natürlich etwas anderes in den Mittelpunkt - Full-HD

).
Ganz grob zur Einstufung der unterschiedlichen Panel-Technologien:
TN: günstig, schnelle Bildaufbauzeit, geringer Energieverbrauch. Nachteil: geringere Blickwinkelstabilität, schlechtere Graustufendarstellung, maue Farben. Top für Spiele und ok für Office.
PVA: ausgezeichnete Blickwinkelstabilität, sehr gute Kontrastwerte, super Farben. Nachteil: langsamere Bildlaufzeit. Gut für Office und Bildbearbeitung.
IPS: ausgezeichnete Blickwinkelstabilität, aber geringerer Kontrast als bei PVA. Super Farben. Generell teurer, allerdings gibt es mittlerweile e-IPS-Geräte, die sehr günstig sind. Gut für Office, Spiele und Bildbearbeitung.
Natürlich sagt dies nicht zwingend etwas über einzelne Geräte aus. Nicht jedes IPS-Gerät ist jedem TN-Gerät überlegen bzw. für den konkreten Fall besser geeignet. Das Panel ist nur ein (wichtiger) Teil eines Displays. Die Elektronik spielt auch eine große Rolle. Beschichtung/Filter, Mechanik etc.
Blickwinkelstabilität meint, dass Farben und Kontraste auch dann noch stabil bleiben, wenn man nicht frontal auf das Display blickt.
Im Consumer-Bereich dominiert TN, wenn es teurer sein darf, findet man fast ausschließlich PVA und IPS. Für die Bildbearbeitung im High-End-Bereich gibt es nur PVA und IPS.
Eizo ist einer
der Premiumhersteller, was sich auch in den Preisen niederschlägt. Der von mir genannte EV2333 dürfte als Schnäppchen durchgehen.