KHV für 990 Edition zwingend notwendig ?

Kyze

Commander
Registriert
Jan. 2012
Beiträge
2.483
Hallo Leute,

habe momentan an meinem Rechner keine richtige Anlage mehr dran und spiele momentan mit den HD681B.
Diese sind mir auf längere Zeit etwas unbequem und da ich eigentlich gerne mit Kopfhörern spiele,
will ich mir mal was vernünftiges holen.

Habe nach dem lesen einiger Threads die BD DT990 Edition ausgesucht
(Kann ich hier den B-Stock gefahrlos kaufen, oder lieber die "frischen" für 15€ mehr ?).
Nun steht in der FAQ das die DT880 mit ebenfalls 250Ohm einen KHV benötigen.

Ich werde das Headset an einer Xonar DGX betrieben.
Als Mic nutze ich das Zalman, wenn ich bei der Montur die Geduld verliere hole ich mir ein ModMic.

Jetzt weiß ich nicht welchen KHV ich nehmen soll, oder gleich eine neue Soundkarte mit eingebautem KHV ?
 
Deine Soundkarte hat ja einen kleinen integrierten KHV.
Ich würde es einfach mal mit dem probieren und wenn du merkst, dass dir der Sound nicht reicht, kannst du dich ja immer noch nach einem KHV umsehen.
Oder einfach, wenn du den Gedanken nicht erträgst, wie es denn mit KHV wäre, einfach einen bestellen und ausprobieren und ggf. behalten oder zurückschicken.

Gruß Timo
 
Ist zwingend notwendig, da die nötige Dynamik sonst fehlt, auch wenn die Lautstärke "okay" ist. Wie viel kannst ausgeben?
 
B-Stock kannst du ohne probleme kaufen. Einzig die Verpackung ist da nicht mehr taufrisch, sonst hast du keinen unterschied. Wenn irgendwas doch nicht 100% in Ordnung sein sollte kannste ja eifnach zurückschicken und doch die neue variante nehmen ;)

Willst du den guten Ausschließlich am PC betreiben oder evtl auch an anderen Geräten?

Interne oder Externe Soundkarte?

Intern wäre bei derart schmerzfreiem Budget klar die Asus Xonar Essence STX zu empfehlen.

Bei Externen Lösungen wirds schwieriger. Wenn du keine großartigen einstellungsmöglichkeiten brauchst, sondern auf reinen Stereo-Sound vertraust, wäre da zum einen der Fiio E10/Fiio E12.

Wenn du flexibler sein möchtest was die Eingangssignale angeht, wäre bei dem Hörer wohl eine Kombination aus Fiio E17 und E09K erwähenswert. Der E17 kann auch mit Tosslink (bspw von der PS3) umgehen hat aber keine große Ausgangsleistung. Das gleicht der E09K aus. Liegt aber dann mit ~250€ doch schon ne ganze ecke weiter oben.

Aber ich muss an der stelle einfach nochmal fragen: Warum die 600Ohm Variante? der klangliche Unterschied scheint marginal zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
zur not einfach Xonar DGX iVm. einem kleinen Fiio E10 oder 11

oder die teure interne Version Asus Xonar Essence ST / STX

ansonsten:
auch ohne KHV laufen sie (gut)
jedoch um einen solchen Hörer auszunutzen - sollte man auf einen KHV setzen
 
Ich würde den B-Stock kaufen. Thomann hat ja im Zweifelsfall einen sehr guten Service.

Außerdem:

Du musst selber ausprobieren, ob Dir der Klang des DT990 an der Xonar DGX gefällt und ob der DT990 dort für Dich laut genug spielt.

Ein KHV hat im Normalfall keinen Eigenklang. Er soll nur (wie der Name es sagt) das Signal verstärken. Einen Eigenklang kann man mit verschiedenen Ausgangswiderständen realisieren, allerdings bei jedem Kopfhörer in unterschiedlich großem Maße. Natürlich gibt es auch Röhren-KHVs, die hoch gelobt werden. Für mich ist das nur Klangverfälschung und wenn man mit einem hohen Ausgangswiderstand arbeitet, dann sogar noch zusätzlich zu den Röhren.

Natürlich kann man selber per EQ auch noch einiges an Klangverwurstung betreiben.

Also nochmal:


Wenn Deine Soundkarte laut genug für Dich ist, Du keine Störungen wahrnimmst und Dir dann auch der Klang des DT990 gefällt, dann gibt es keinen Grund für einen KHV. Gefällt Dir der DT990 nicht, dann lieber einen anderen Kopfhörer kaufen.

Zudem: Ich kann sogar meinen HD800 prima an der X-Fi XtremeGamer betreiben. Alles kein Grund zur Panik.

KHVs sind gnadenlos überbewertet. 0 Ohm Ausgangswiderstand + Rauschfreiheit (hörbar), das ist wichtig, damit kann man arbeiten.

Alles andere ist oft schon 'Audio-Voodoo'.
 
Kyze schrieb:
Bis 500€ wären für das ganze "Set" drin.

Wenn du den KH nur am PC nutzt, dann eine Essence. Eine gute & einfach Lösung.

Ostfriese schrieb:
Du musst selber ausprobieren, ob Dir der Klang des DT990 an der Xonar DGX gefällt und ob der DT990 dort für Dich laut genug spielt.

Das kann er schlecht machen, wenn er nichts zum Vergleich hat. Im Idealfall müsste man einen Blindtest machen und dann entscheiden was besser gefällt. Da das oft nicht gemacht wird, muss man traditionell vergleichen.

Einfach so sagen "Joah, gefällt mir" bringt aber nichts. Die ganzen "Gamer" denken auch ihr G35 ist himmlisch, bis sie eben zum Vergleich etwas Anderes hören.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Genau, solange die Lautstärke groß genug ist, kommt man ohne KHV aus.

Es gibt aber Fälle wo ein KHV durchaus Sinn macht. Zum Beispiel betreibe ich einen KHV mit meinem Beyerdynamic DT880 an meinem Denon DBT 3313 Universalplayer, weil dieser keinen Kopfhörerausgang besitzt und ich dafür nicht den Receiver einschalten möchte. Zumal die Kopfhörerausgänge der Receiver recht Stiefmütterlich behandelt werden von den Herstellern.
 
txcLOL schrieb:
Einfach so sagen "Joah, gefällt mir" bringt aber nichts. Die ganzen "Gamer" denken auch ihr G35 ist himmlisch, bis sie eben zum Vergleich etwas Anderes hören.

Wenn man zufrieden mit etwas ist, dann soll man sich nicht beirren lassen.

Wenn man keinen Vergleich hat, dann kann man getrost mit dem Equipment hören, das einem gefällt.

Man schläft dann auch besser, wenn man zufrieden ist und keinen Vergleich hat/macht.

Bei deutlich über 100 Kopfhörern zwischen 30 und 5000 EUR, die ich bisher gehört und teils besessen habe, wird die Wahl zur Qual, es sei denn, man findet einen Kopfhörer, der einem wirklich zu sagt. So fand ich z.B. den HD800, den ich auch besser als andere preislich teurere Modelle finde.

Der DT990 hingegen, den ich als 600 Ohm Edition hatte, ist ein guter eher 'badewannig' abgestimmter offener Kopfhörer. Persönlich mag ich seine Klangsignatur nicht, aber das soll ja nichts heißen. Ich mag und mochte von Beyerdynamic bislang nur den DT880 Edition 2003 und den T1 sehr. Andere sehen das anders. Es bleibt Geschmackssache.

Ein T1 z.B. ist somit zwar meiner Ansicht nach besser als ein DT990, aber man kann auch sicher anderer Ansicht sein.

Das kann man nur und alleine durch eigenes Ausprobieren heraus finden.

Wenn man aber mit einem guten Kopfhörer wie dem DT990 zufrieden ist, wozu dann noch weiter suchen und probieren?

Eigentlich war ich vor etwa 12 Jahren auch schon 10000% mit dem HD600 zufrieden, machte dann aber später den Fehler den damals neuen Audio-Technica ATH-L3000 zu hören. Und schon war ich nicht mehr ganz zufrieden mit dem HD600... preislich waren und sind das natürlich zwei ganz andere Welten, aber eben auch klanglich war ich damals fast schon überwältigt davon.

Heute würde ich den L3000 nicht mehr so gut finden, auch weil sich meine Musikvorlieben geändert haben.

So viel zu meiner Kopfhörer-Leidensgeschichte. ;)
 
Mit 500 Euro Budget würde ich keinen Dt990 sonder eher etwas ich Richtung T90 oder Hifimen He 500 oder 400 kaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ostfriese schrieb:
Wenn man zufrieden mit etwas ist, dann soll man sich nicht beirren lassen.

Wenn man keinen Vergleich hat, dann kann man getrost mit dem Equipment hören, das einem gefällt.

Man schläft dann auch besser, wenn man zufrieden ist und keinen Vergleich hat/macht.

Ich akzeptiere, dass dies deine Ansicht der Dinge ist. Aber bitte hör mit dem "man" auf, wenn es deine Meinung ist. Nicht jeder Mensch will im Tunnelblick durch die Welt laufen. Ich kann diese Ansicht z.B. zu 80% nicht teilen.

Ich gebe dir in dem Bereich Recht, dass man es nicht übertreiben sollte, da man sonst tatsächlich im Vodoo landet oder total abdreht. Aber ich würde mir zumindest mal eine Essence gegen eine Xonar mit gewünschtem KH anhören, um es einfach beurteilen zu können.

Wenn man in jedem Bereich des Lebens mit der Einstellung "Ich brauche nix Besseres" durch die Gegend rennt, wird man dumm sterben. Vielleicht braucht man tatsächlich nichts in Besseres, aber man gewinnt an Erfahrung. Gerade im Audio Bereich ist Erfahrung das A und O. Wenn man diese Erfahrung sammelt und gelegentlich auch mal einen Blindtest macht (mit Budget Hörern), dann holt kann man sich gut wieder auf den Boden holen. Nur so wird man am Ende die beste Entscheidung für sich selbst treffen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Kyze schrieb:
Scheinen sich ja alle relativ einig zu sein, dann nehme ich:

Bayerdynamic DT990-DT Edition
und dazu eine
Asus Xonar STX

Dann denke ich fahre ich damit ganz gut.
Andere Empfhelung bedenken oder kriege ich einen grünen Daumen ? :)

WER hat Dir das empfohlen?

Wozu die Soundkarte?

Kaufe doch erst einmal den DT990.

Die Soundkarte -wenn überhaupt- später dann.

Wie gesagt, ich kann einen HD800 an einer X-Fi Gamer betreiben und es gibt nicht viel daran auszusetzen, außer dass natürlich keine Pegelreserven mehr vorhanden sind und er im Normalfall an einem externen KHV hängt. Aber möglich ist der Betrieb des Teils an der X-Fi eben. Ebenso kann man auch 250-Ohmige BDs perfekt daran betreiben, sogar noch mit sehr viel Reserve in den Pegeln.

Ich denke, dass eine neue Soundkarte für den DT990 obsolet ist.
Ergänzung ()

txcLOL schrieb:
Wenn man in jedem Bereich des Lebens mit der Einstellung "Ich brauche nix Besseres" durch die Gegend rennt, wird man dumm sterben. Vielleicht braucht man tatsächlich nichts in Besseres, aber man gewinnt an Erfahrung. Gerade im Audio Bereich ist Erfahrung das A und O. Wenn man diese Erfahrung sammelt und gelegentlich auch mal einen Blindtest macht (mit Budget Hörern), dann holt kann man sich gut wieder auf den Boden holen. Nur so wird man am Ende die beste Entscheidung für sich selbst treffen.

'Problem' in diesem Audio-Kontext ist, dass der Schallwandler vor allem die Musik macht und die restliche Sound-Hardware, sofern es kein schlechter Onboard-Chip ist, nicht mehr als zweitrangig ist.

Das Ausprobieren ist natürlich interessant und lehrreich.

Aber auf diesem Gebiet empfiehlt es sich nun einmal zweifelsfrei, besser mehrere verschiedene Kopfhörer gegeneinander zu hören, anstelle von mehreren Soundkarten mit nur einem Kopfhörer.

Und ich bleibe dabei, dass man sich nicht beirren lassen sollte, wenn man mit etwas zufrieden ist, dies auch so zu leben.

Neue Erfahrungen bringen einem nämlich eben nicht nur Freude, sondern oft auch das Gegenteil.

Aber das muss eben jeder für sich selbst entscheiden.

Bei endlosen Geld- und Zeitmitteln kann man natürlich so viel probieren, bis man irgendwann am Rad dreht und gar nicht mehr weiß, was man nun gut findet und was nicht.

Objektiv ist das ganze Unterfangen nämlich letztlich NICHT. Sonst wären die Entscheidungen hier sehr einfach zu fällen.

Einen PC innerhalb eines bestimmten Budgets zusammen zu stellen gestaltet sich trotz mannigfaltiger Komponentenkombinationen letztlich leichter, als den für sich besten Kopfhörer einer bestimmten Preisklasse zu finden.

Das empfinde ich jedenfalls so.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ostfriese schrieb:
Objektiv ist das ganze Unterfangen nämlich letztlich NICHT. Sonst wären die Entscheidungen hier sehr einfach zu fällen.

Einen PC innerhalb eines bestimmten Budgets zusammen zu stellen gestaltet sich trotz mannigfaltiger Komponentenkombinationen letztlich leichter, als den für sich besten Kopfhörer einer bestimmten Preisklasse zu finden.

Das empfinde ich jedenfalls so.

Das kann ich so nur unterschreiben, aber keines deiner Argumente kann etwas dagegen sagen dass mit der Onboard-karte in jedem Fall Potential verschenkt wird welches der DT990 mitbringt. Wenn ich schon 150€+ für einen Kopfhörer ausgebe, möchte ich doch auch dass dieser so gut spielt wie es nur möglich ist.

Klar hat alles mit Sinn auch irgendwo seine Grenzen, es wäre völlig sinnlos hier mit DAC/AMP Kombinationen aufzufahren die den Preis des eigentlichen Kopfhörers bei weitem übersteigen - außer es ist den Anforderungen an den Einsatzzweck geschuldet.

B2T: Der E17 scheint laut jesterfox sogar den AKG K701 problemlos befeuern zu können ohne Verstärkung durch den E09K von daher dürfte der auch locker für den DT 990 Edition ausreichen. Wäre meine erste Wahl.
 
Also ganz ehrlich, kaufe dir erst mal keinen KHV. Deine Soundkarte hat schon einen kleinen eingebaut und der sollte eigentlich reichen zumal der DT990 auch ohne KHV schon laut genug kommt.

Bei einem 500€ Budget würde ich direkt den T90 nehmen, den gibts schon mal für 400€. Der ist nach anspruchsloser an die Soundkarte.
 
Ich stimme dem Tenor zu: Wenn du wirklich 500€ auf den Kopf hauen willst, gib lieber mehr für die hörer aus, als einen Batzen für den Verstärker liegen zu lassen.
 
Es müssen jetzt nicht auf ach und krach 500€ rausgehauen werden.

Dann nehme ich jetzt erstmal nur die Kopfhörer und vorerst keine neue Soudnkarte oder einen KHV.

Der T90 sieht ja sehr ähnlich aus, und scheinbar ist der dem DT990 gar nicht so unähnlich, wenn ich der (leider einzigen) Bewertung des T90 auf thohmann etwas glauben schenken kann.
 
Nein, der Hörer ist komplett anders. Die Optik täuscht total. Mehr zur Abstimmung kann dir "Darkseth" sagen. Der besitzt ein Exemplar dieses Hörers.
 
Bei solchen investitionsgrößen (>200€) würde ich eh von einem Blinden kauf abraten. das sollte vorher an einer guten quelle probegehört und verglichen werden mit anderen hörern verschiedener preisklassen. Jedes Ohr ist anders,evtl hörst du da kaum noch oder gar keine relevanten unterschiede. Ich kenne Leute die würden keine Unterschiede zwischen einem 5€ wegwerf-headset und einem STAX hören :evillol:

Im Gegenzug kann ich dir trotzdem empfehlen, falls möglich, den Hörer auch mal noch an einer stärkeren/besseren Quelle als deiner Onboardkarte zu lauschen. Wenn du keine für dich signifikanten unterschiede hörst - klasse, Geld gespart. Kauf dir vom Gesparten eine nette Flasche Whisky(derzeitiger Favorit: Glendronach 15) und eine Schöne (digitale) Platte und genieße :cool_alt:.
 
Zurück
Oben