Hallo Leute,
ich möchte gerne mein Cloudspeicher und Backupkonzept überarbeiten und hätte dazu gerne euer Feedback.
Aktuelles Konzept:
Derzeit sichere ich mein MacBook Air M4 per Time Machine auf eine Partition einer Samsung 990 Pro die via TB3-Dock verbunden ist. Auf einer zweiten Partition derselben NVMe (natürlich nicht gut) liegen meine Daten, die per Sync mit pCloud abgeglichen werden. Ergänzend existiert ein Air-Gap-Backup, das offsite in einem Tresor liegt.
Aktuell habe ich noch eine 500GB pCloud Subscription die ich bereits seit ca. 10 Jahren habe und die sich daher mehr als gelohnt hat (waren damals glaube ich 120 EUR). Die verwendete NVMe für Time Machine und pCloud Speicher ist 1 TB, daher 500 GB Time Machine und 500 GB pCloud (= Lifetime Abo). Das zusätzliche Offsite-Backup liegt auf einer 500 GB WD Black SN750 NVMe.
Limitierungen des aktuellen Setups:
pCloud ist primär eine Synchronisationslösung und kein echtes Backup, wodurch bei versehentlichem Löschen oder Ransomware ein Risiko besteht. Auto-Upload von Handyfotos undVersionierung sind vorhanden, unveränderliche (Add-only) Backups und eine saubere Trennung zwischen Arbeitsdaten, Sync und Backup fehlen. Zudem sind die NVMe-Datenträger direkt an den Client gebunden und daher nicht als zentrales Storage nutzbar. Zusätzlich führt der Anschluss der NVMe via externem Gehäuse am Dock laufend zu inkorrekten Auswürfen, weil ich natürlich vergesse die Volumes manuell auszuwerfen vor ich den Laptop abstecke - ist auch ein Murks.
Idee für das neue Konzept:
Künftig soll Nextcloud bei Hetzner als zentrale Cloud-Plattform dienen. Eine lokale NAS auf Basis von TrueNAS SCALE übernimmt die Rolle als Sync-Knoten, Backup-Ziel und Snapshot-System. Ziel ist eine klare Trennung zwischen Synchronisation, Backup und Archivierung sowie der Einsatz von ZFS für Versionierung und unveränderliche Backups.
Struktur des Zielkonzepts:
Smartphones laden Fotos direkt über die Nextcloud App in die Cloud hoch. Die lokale NAS synchronisiert die relevanten Daten bidirektional mit Nextcloud und hält eine vollständige lokale Kopie vor. Das MacBook sichert per Time Machine direkt auf die NAS. Zusätzlich erstellt die NAS regelmäßige ZFS-Snapshots als Add-only-Backups. pCloud sowie das Offsite-Backup dienen als zusätzliche Redundanzen.
Benötigte Hardware und Subscriptions:
Geplant ist ein TrueNAS SCALE System als DIY-NAS mit sparsamem x86-Prozessor, mindestens 16 GB ECC-RAM, einer kleinen Boot-SSD und Nutzung der bestehenden zwei Samsung 990 Pro NVMe-SSDs als ZFS-Mirror (hier bin ich mir aber unschlüssig, ob das eine gute Idee ist - Lebenszeit, Energieverbrauch, Thermik?). Vielleicht wäre es schlauer gleich einen HDD-Pool für Langzeitarchive anzuschaffen. Als Cloud-Komponente wird Nextcloud bei Hetzner mit 1 TB Speicher eingesetzt.
Die genaue Hardware hierzu fehlt mir noch - ich habe bereits ITX SFF PCs gebaut und sollte daher auch eine NAS kein Problem sein. Denke hier muss ich mich einmal durch DIY wühlen.
Kosten:
Für die NAS-Hardware ist je nach Konfiguration irgendwo 500 bis 1.000 Euro?. Die Nextcloud-Subscription bei Hetzner kostet rund 5,15 Euro pro Monat bzw. etwa 62 Euro pro Jahr. Somit aber dafür Kontakte, Kalender, Aufgaben, etc. abgedeckt und kein Vendor-Lockin.
Was haltet ihr von dem Zugang?
ich möchte gerne mein Cloudspeicher und Backupkonzept überarbeiten und hätte dazu gerne euer Feedback.
Aktuelles Konzept:
Derzeit sichere ich mein MacBook Air M4 per Time Machine auf eine Partition einer Samsung 990 Pro die via TB3-Dock verbunden ist. Auf einer zweiten Partition derselben NVMe (natürlich nicht gut) liegen meine Daten, die per Sync mit pCloud abgeglichen werden. Ergänzend existiert ein Air-Gap-Backup, das offsite in einem Tresor liegt.
Aktuell habe ich noch eine 500GB pCloud Subscription die ich bereits seit ca. 10 Jahren habe und die sich daher mehr als gelohnt hat (waren damals glaube ich 120 EUR). Die verwendete NVMe für Time Machine und pCloud Speicher ist 1 TB, daher 500 GB Time Machine und 500 GB pCloud (= Lifetime Abo). Das zusätzliche Offsite-Backup liegt auf einer 500 GB WD Black SN750 NVMe.
Limitierungen des aktuellen Setups:
pCloud ist primär eine Synchronisationslösung und kein echtes Backup, wodurch bei versehentlichem Löschen oder Ransomware ein Risiko besteht. Auto-Upload von Handyfotos undVersionierung sind vorhanden, unveränderliche (Add-only) Backups und eine saubere Trennung zwischen Arbeitsdaten, Sync und Backup fehlen. Zudem sind die NVMe-Datenträger direkt an den Client gebunden und daher nicht als zentrales Storage nutzbar. Zusätzlich führt der Anschluss der NVMe via externem Gehäuse am Dock laufend zu inkorrekten Auswürfen, weil ich natürlich vergesse die Volumes manuell auszuwerfen vor ich den Laptop abstecke - ist auch ein Murks.
Idee für das neue Konzept:
Künftig soll Nextcloud bei Hetzner als zentrale Cloud-Plattform dienen. Eine lokale NAS auf Basis von TrueNAS SCALE übernimmt die Rolle als Sync-Knoten, Backup-Ziel und Snapshot-System. Ziel ist eine klare Trennung zwischen Synchronisation, Backup und Archivierung sowie der Einsatz von ZFS für Versionierung und unveränderliche Backups.
Struktur des Zielkonzepts:
Smartphones laden Fotos direkt über die Nextcloud App in die Cloud hoch. Die lokale NAS synchronisiert die relevanten Daten bidirektional mit Nextcloud und hält eine vollständige lokale Kopie vor. Das MacBook sichert per Time Machine direkt auf die NAS. Zusätzlich erstellt die NAS regelmäßige ZFS-Snapshots als Add-only-Backups. pCloud sowie das Offsite-Backup dienen als zusätzliche Redundanzen.
Benötigte Hardware und Subscriptions:
Geplant ist ein TrueNAS SCALE System als DIY-NAS mit sparsamem x86-Prozessor, mindestens 16 GB ECC-RAM, einer kleinen Boot-SSD und Nutzung der bestehenden zwei Samsung 990 Pro NVMe-SSDs als ZFS-Mirror (hier bin ich mir aber unschlüssig, ob das eine gute Idee ist - Lebenszeit, Energieverbrauch, Thermik?). Vielleicht wäre es schlauer gleich einen HDD-Pool für Langzeitarchive anzuschaffen. Als Cloud-Komponente wird Nextcloud bei Hetzner mit 1 TB Speicher eingesetzt.
Die genaue Hardware hierzu fehlt mir noch - ich habe bereits ITX SFF PCs gebaut und sollte daher auch eine NAS kein Problem sein. Denke hier muss ich mich einmal durch DIY wühlen.
Kosten:
Für die NAS-Hardware ist je nach Konfiguration irgendwo 500 bis 1.000 Euro?. Die Nextcloud-Subscription bei Hetzner kostet rund 5,15 Euro pro Monat bzw. etwa 62 Euro pro Jahr. Somit aber dafür Kontakte, Kalender, Aufgaben, etc. abgedeckt und kein Vendor-Lockin.
Was haltet ihr von dem Zugang?