Kurze Frage zum Thema Radiator

Dillen

Cadet 4th Year
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Aug. 2008
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Guten Abend allerseits,

lange her das ich hier was geschrieben habe. :eek:

Naja zu meiner Frage:

Gehäuse : Coolermaster Cosmos s.

Ich habe vor im Innenraum oben einen 360 Radiator anzubringen.

Problematik ist nur das ich mich entscheiden muss.

1. Möglichkeit : Dicker Radiator mit daraufbefindenden 3x 120mm Lüftern (Oberhalb des Gehäuses angebracht), da im innenraum kein Platz für untenmontierte Lüfter ist.

2. Möglichkeit : Slim Radiator an dem sowohl unten als auch oben Lüfter montiert werden können.

Gekühlt wird nur die CPU.

Zur Frage welche "Möglichkeit" bietet mehr Kühlleistung der dicke 360 Radiator bei dem die Lüfter von oben aus die Luft "Saugen" (Lüfterrichtung da Airflow..bzw. ist das überhaupt entscheident/ gut ...) oder ein slim Radiator (auch 360) mit 6 Lüftern wo jeweils 3 oben 3 unten angebracht werden.

Ich weiß für manche ist die Frage sinnlos, bisschen viel Geplaber...
Würde mich aber für einen Tipp/ sinnvollen Beitrag freuen. (Möchte nicht beide kaufen...)

Mfg.
Danny
 
Nimm einen dicken Radiator und las die Luft nach aussen blasen, dann zieht viel kalte Luft durch das Gehäuse und alle anderen Komponenten werden auch mitgekühlt, Slim-Radiator mit 6 Lüfter ist lauter und von der Kühlleistung nicht viel besser
 
Ich würde sagen mit einem Leistungsstarken Slimradi wie zB dem MagiCool SLIM und einer Doppelbestückung würdest du die besten Temps raus holen. Ist aber auch von den Umdrehungen/min der Lüfter abhängig.
Was du machen könntest wäre dir den MagiCool zu kaufen, es aus zu probieren und ggf. die Doppelbestückung noch nach zu rüsten. Wird aber bei CPU only nicht notwendig sein. Wichtiger ist da schon eher, dass genug Frischluft in das Gehäuse gepustet wird damit der Radi nicht mit stark erwärmter Gehäuseluft kühlen muss. Bei einem ausblasenden 360er im Deckel bietet es sich meist an den Hecklüfter nach innen pusten zu lassen.
Was auch sehr wichtig ist: Zwischen Radi und Lüfter sollte keine Luft von außerhalb angesogen werden können, aber dass weißt du sicher selbst...

Grüße
Kevin
 
Hi,
erst mal vielen Dank für die schnellen Antworten. :)

Werd mich denke ich mal für die "dicken Radi variante" entscheiden da ich da noch platz nach oben hab . Falls ich doch irgendwann mehr kühlleisung brauche und da noch die 3 unteren Lüfter draufzwenge ..
Gibts es dicke Radi´s die ihr empfehlen könnt? (gute Erfahrungen gemacht)
Kurze verständnisfrage nochmal :/ es ist egal das die Lüfter oberhalb des Radi´s verbaut werden und die Luft durch den Radi saugen??

Also mir persönlich schwebt der "EK Water Blocks EK-CoolStream RAD XT 360" vor, da er
sehr soliede verarbeitet ist und ein Kumpel nur gute Erfahrungen damit gemacht hat.

Mfg.
Danny
 
Zuletzt bearbeitet:
"360 radi im vergleichstest " @google und auf gehts. Teilweise steht bei den Tests sogar der Lamellenabstand bei, wodurch du den Radi noch mehr nach deinen Bedürfnissen aussuchen kannst.
Was dir schnell auffallen dürfte ist, dass der erwähnte MagiCool SLIM so manch dicken Radi aus dem Rennen wirft und dabei noch günstiger und kompakter ist.

Grüße
Kevin
 
Mehr Fläche gewinnt immer...außer der Radi ist so billig gemacht, dass man kaum Luft durch bekommt.
 
1. Möglichkeit : Dicker Radiator mit daraufbefindenden 3x 120mm Lüftern (Oberhalb des Gehäuses angebracht), da im innenraum kein Platz für untenmontierte Lüfter ist.

Dann am besten sowohl die Lüfter als auch den Radiator mit Dichtband befestigen, um einen Gleichmässigen Luftstrom zu haben ohne Nebenluft, wie Kvnn. schon beschrieben hat!

Sehr gut eignet sich das da: http://www.aquatuning.de/product_info.php/info/p7836_Phobya-Radiatordichtband--200cm-.html

Mehr Fläche gewinnt immer...außer der Radi ist so billig gemacht, dass man kaum Luft durch bekommt.

Eigentlich müsste es heissen mehr Masse gewinnt immer!
Ein Engmaschiger Slim-Radiator kann mehr Wärme abführen als manch Dicker Radiator, nur muss die Luft auch irgendwo hin.
Darum macht Push-Pull z.B. bei den HW Labs GTS Modellen Sinn, denn die sind zwar flach, aber wiegen mehr als manch dicker Radiator durch die viel enger gesetzten Kupferfinnen.

Der GTS 420er den ich hier habe schaffte jedenfalls deutlich mehr weg, als der Phobya 420er, selbst wenn beide mit Push-Pull bestückt sind. Nur bei einer Lüfterreihe muss sich der GTS bei kleineren Drehzahlen geschlagen geben ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn wir dich nicht hätten Rob83...
Ich nehme mal an mit Fläche meinst du in diesem Fall die Breite und da heißt es nicht "Je dicker desto besser". Tendenziell ist das zwar so, aber definitiv nicht immer. Es gibt genug günstige dünne Radis die besser als teurere dicke kühlen. Zumindest wenn an den zahlreichen Tests im Internet glauben darf.

Grüße
Kevin
 
... lustig was hier so alles Unterhaltsames steht.

Nimm den Magicool Slim und bestücke ihn drückend aus dem Gehäuse heraus einseitig mit Lüftern bis 1200U/min. Sorge für Lufteintrittsöffnungen, möglichst weit unten, damit immer ordentlich kühle Luft nachgezogen werden kann.
Die Lüftersteuerung machst Du am Besten mit Speedfan und regelst über die Temperaturen der CPU. Mindestdrehzahl bei den Lüfter 500U/min - Maximum je nach für Dich zulässiger Lautstärke. Würde bis 1000U/min einstellen.

Ein Feedback wäre schön.

Danke.


Grüße Brooker
 
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[Ironie on]Genau..
Schön nach der CPU die Lüfter Regeln lassen.
Weil die CPU innerhalb von 10 Sekunden auch nicht 2000000 Fach die Temperatur wechselt. [Ironie off]

Sinnvoller ist es nach der Wassertemperatur zu regeln.
Diese bleibt im Vergleich zur CPU/GPU Temp konstanter und steigt bzw. fällt langsamer. Dadurch ist das Regeln einfacher und effektiver. Wenn du nach der CPU/GPU regelst drehen die Lüfter auf, um- wenn du "Pech" hast- direkt wieder runter zu regeln, weil die CPU/GPU Temp wieder gesunken ist.

Viele Grüße
 
@ XxXPC-FreakXxX: ... von der Sache hast Du zum Thema Steuerung über die Wassertemperatur Recht. Aber hier sind wir, so mein Empfinden, im Low-Bugdet-Bereich und es gibt nur eine Komponente die mit den zunehmenden Wassertemperaturen auch wärmer wird. Speedfan kann man für diesen Anwendungsfall recht gut programmieren. Prinzipiell sollte diese Regelung ausreichen, es sei denn, der TE möchte zusätzlich Geld für einen Temperatursensor und eine Lüftersteuerung ausgeben.
Er kann natürlich auch, sofern er eine AS XT Ultra verwendet und bei den drei Lüftern nicht über 5W kommt, es über die Pumpe mit angeschlossenem, preiswertem Temperaturfühler regeln.

Vielleicht äußert sich der TE noch dazu und wir können zusammen den bestenm Weg für ihn finden.
 
Bei CPU only braucht man eigentlich keine Lüfterregelung. 5V oder 7 V sollte ausreichen. Selbst bei OC sollte ein 360er die Wärme (80-130W) so gut abführen, das die Kalt- und Warmwasserseite nur geringe Temperaturunterschiede haben.
Die zu kühlende Hardware zu erwähnen ist manchmal auch sinnvoll.
 
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