Langzeit-Datensicherheit Setup (mit Windows)?

Zumindest würde ich nicht das Backup dann auf eine SSD Packen ...
 
Das muss jeder selbst wissen, es ist ja auch eine Kostenfrage. Generell funktionieren aber Backups nach dem Prinzip, dass wohl kaum beide Platten gleichzeitig defekt gehen werden und deshalb sollten Backupmedien auch in einem anderen Gehäuse stecken, damit das gemeinsame Netzteil nicht beide auf einmal killen kann. Damit auch nicht die Daten von beiden auf einmal beschäfigt werden, etwa von einem Verschlüsselungsvirus, sollen das Backup dann nicht dauernd mitlaufen, also z.B. die USB Platten die meisten Zeit im Schrank liegen statt ständig am Rechner angeschlossen zu sein. Wer es weiter treiben will, legt noch ein Backup an und deponiert dieses z.B. in einem Banktresor, etc.

Beim Thema Datensicherheit sind nach oben kaum Grenzen gesetzt, da muss jeder selbst entscheiden welcher Aufwand zur Absicherung welcher Risiken für ihn gerechtfertigt ist.
 
Für wichtige Dateien berechne ich PAR-Prüfsummen http://multipar.eu/
Sehr wichtige Dateien werden mit 250% Redundanz berechnet. Andere Dateien werden mit 100 %-ige Redundanz berechnet.

NAS von Netgear kann „Bit-Rot“ korrigieren.
 
Necareor schrieb:
Bei einer RAW-Datei würde sich das umgekippte Bit natürlich weit weniger schlimm bemerkbar machen, da es pro Information einfach viel mehr Bits gibt bzw. es gibt keine Abhängigkeiten durch die Komprimierung.

Die verschiedenen RAW Formate sind eigentlich immer komprimiert - natürlich verlustfrei, vergleichbar mit .zip oder .rar, aber sie sind komprimiert.
Ein einziges kaputtes Bit kann auch hier recht sichtbare Auswirkungen haben, würde ich einfach mal behaupten (ohne es je gesehen zu haben, aber ein kaputtes Bit kann ja eine .zip Datei schon teilweise zerstören, weshalb sollte das bei einem verlustfrei komprimierten Bild anders sein?)
 
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