Laptop Ubuntuinstallation -> richtig gemacht?

z0tti

Ensign
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Dez. 2007
Beiträge
171
Hi,

ich habe hier ein neues Thinkpad T420 4180W1H.
Habe darauf Win7x64 installiert und mittels ThinkVantage System Update die Treiber installiert.
Läuft alles wunderbar.

Dann habe ich von hier Ubuntu 10.04 64bit installiert(sollte ich besser 32bit nehmen?). Ich muss dabei sagen ich habe bisher wenig Erfahrung mit Linux(nur VirtualBox mäßig).
Eine Partition die ich bei der Windowsinstallation erstellt habe, habe ich dann bei der Ubuntuinstallation nochmals in 3 Partitionen unterteilt:
1. /root ext4
2. swap
3. /home ext4.


Dann 1) ausgewählt. So, als die Installation fertig war kam die erste Verwirrung.
Mein Bootloadermenü sieht wie folgendermaßen aus:
- Ubuntu, mit Linux 2.6.32-31-generic
- Ubuntu, mit Linux 2.6.32-31-generic (Wiederherstellungsmodus)
- Ubuntu, mit Linux 2.6.32-28-generic
- Ubuntu, mit Linux 2.6.32-28-generic (Wiederherstellungsmodus)
- Memory test (memtest86+)
- Memory test (memtest86+, serial console 115200)
- Windows 7 (loader) (on /dev/sdal)

Ist das normal? Für mich sieht es so aus als ob mehrere Ubuntuversionen installiert sind, dies ist aber meiner Meinung nach nicht der Fall.

Nagut, habe dann die oberste Möglichkeit ausgewählt Aktualisierungen und neue Sprachpakete runtergeladen und installiert.
Dann wollte ich Treiber installieren, weil keine Shortcuts(also Fn + X) funktionieren, die Auflösung nicht höher als 1024*768 gestellt werden kann und die Helligkeit sehr niedrig ist.
Jedoch bietet Lenovo keine Treiber für Linux an. :( Dann habe versucht Ubuntu nach Hardware-Treibern suchen zu lassen, dann meinte er aber "auf diesem System werden keine proprietären Treiber verwendet".

Und bevor ich anfange da jetzt iwie rumzubasteln, wollte ich erstmal fragen, ob das alles bisher so seine Richtigkeit hat?
Ist die Hardware "zu neu"?

Danke fürs lesen!
Gruß,
z0tti

Jedoch
 
Wozu ein Buch?
geh einfach auf ubuntuusers.de und lies im Wiki die entsprechenden Artikel. Es gibt dort Anleitungen zu allem was man sich (als Anfänger) vorstellen kann. Was besseres gibts kaum.
 
Hi,

danke erstmal.

Auch wenn bei mir vieles nun besser läuft, laufen die Grafikakrtentreiber immernoch nicht.
Ich habe mich hieran orientiert.
Da mir über "System -> Systemverwaltung -> Hardware-Treiber" keine Treiber angezeigt werden, habe ich dann über die Paketverwaltung
nvidia-current
nvidia-173
nvidia-96
installiert.
Beim Start von nVidia X Server Settings bekomm ich dann die Fehlermeldung:
"you do not appear to be using the nvidia x driver. please edit X configuration file and restart the X server"
Dann habe ich "sudo nvidia-xconfig" ausgeführt wodurch er in /etc/X11/ die xorg.conf erstellt/aktualisiert hat.
Damit müsste der Treinber ja aktiv sein.

Dann habe ich einen Neustart ausgeführt und es kommt folgende Fehlermeldung:
Ubuntu läuft mit miedrigen Grafikeinstellungen. Der folgende Fehler ist aufgetreten. Möglicherweise müssen Sie ihre Konfiguration anpassen, um ihn zu beseitigen.
(EE) NVIDIA: Failed to load the NVIDIA kernel module
Please check your
(EE) NVIDIA: system's lernel log for aditional error messages.
(EE) Failed to load module "nvidia" (module-specific error, 0)
(EE) No drivers available
Dann habe ich halt allerhand Möglichkeiten, die mich aber nicht weiterbringen.

Wie löse ich das Problem?
Und mache ich überhaupt das richtige?
Ich habe ja zwei Grafikchips:Intel® HD 3000 Grafik und NVIDIA® Quadro® NVS4200M.
Habe die xorg.conf auch mal angehängt.
 

Anhänge

Rechner scheint neu zu sein, d.h. mit der ein Jahr alten Version von Ubuntu wird es ziemlich hart... :D Die Nvidia-Karte gab es damals nicht, genau so wenig den Intel-Grafikchip, Prozzi etc.

Mit 11.04 müsste es gehen. Ob 64 oder 32 Bit ist egal, ich würde eher 64 Bit empfehlen.
 
Womit begründest du die Entscheidung zu 64bit? Hier im Forum haben einige Leute (teils deutliche) Probleme mit der 64bit Version. Da das Thinkpad auch nur 4GB RAM besitzt, reicht die 32bit vollkommen aus. Der PAE Kernel unterstützt volle 4GB. Das schreibe ich jetzt hier glaube zum 3. oder 4.mal (falls einige die anderen Threads verfolgt haben).
 
Welche Probleme? Ich sehe als Gegenseite auch keine Probleme. Na ja, als Begründung vielleicht folgendes reinwerfen: Oft schneller (im Vergleich zu i386-Kompatibilität der 32-Bit Version) und volle 4GB RAM oder natürlich mehr ohne zusätzliche Kernel.
 
Ich sehe nichts, was auf 64-Bit als Problem hinweisen kann. Im ersten Beispiel ist offensichtlich ath9k schuld (genau wie bei mir auf dem Lappi), das ist einfach ein Bug im Kernel, der auch unter 32-Bit auftritt. Im anderen Beispiel ist es das Upgrade, da empfehle ich sowieso immer eine komplette Neuinstallation, um sich von den alten Lasten zu befreien.
 
@birtuma

Der Netzwerkkartentreiber war nur ein Problem von dreien, hast du auch eine Lösung für die anderen Probleme?

@mensch183

Es geht hier nicht um irgendein Linux, es geht um Ubuntu -> Canonical empfiehlt die 32bit Version! Wie man allein hier im Forum sieht gibt es Probleme mit der 64bit Version. Ist man also pervers weil man ein stabiles und schnelles Ubuntu System möchte?
 
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