Lautloser Miniserver für eigene Datencloud über Internet

M.T.Nut

Cadet 4th Year
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Juni 2012
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125
Hallo,
Ich Poste das einfach mal hier, weil ich nicht genau weiß, in welches Unterforum das gehört.
Ich möchte mir eine eigene Cloud einrichten, damit ich dort meine Unterlagen für das Studium drauf speichern kann und sie von überall abrufen und speichern kann.
Das System sollte in eingerichtetem Zustand ohne einen Monitor auskommen, und möglichst Wartungsfrei und einbruchsicher sein.
Auch sollte es, ohne Probleme mehrere Tage am Stück ohne Aufsicht lauffähig sein und wenig Platz wegnehmen.
Und es sollte natürlich Kostengünstig sein.
Leistungstechnisch braucht es nicht viel zu können, denn es werden selten mehr als 2 Geräte gleichzeitig darauf zugreifen.
Die Priorität liegt also auf Zuverlässigkeit, geringer Lautstärke und Platzbedarf und niedrigem Preis.
Im Prinzip will ich mir damit das Hin- und herschieben zwischen den Unterschiedlichen Geräten Sparen.
Ich habe 2 PCs, und ein Smartphone, mit denen ich auf die Daten zugreifen können möchte. Ich wollte mal eure Meinung dazu hören, bezüglich der Machbarkeit und dem Nutzen.
Leider hab ich mich mit Clouds noch nicht so richtig auseinandergesetzt, weshalb ich davon noch nicht wirklich Ahnung habe.
Deshalb hoffe ich, dass ihr mir da weiterhelfen könnt.

Schöne Grüße
M.T.Nut
 
jimknils schrieb:
Skydrive/Dropbox/Amazon o.Ä.
Ich kann dem TE leider auch nicht helfen, aber was ist das denn bitte für eine unsinnige Antwort?
 
Es gibt da ganz verschiedene Möglichkeiten.
Zum einen kannst du natürlich wie jimknils schon sagt einen der großen Cloud-Anbieter nutzen. Mit all seinen Vorteilen (kein Stromverbrauch, einfach, evtl. kostenlos), aber auch Nachteilen (Zugriff von außen, auch im Intranet vom Upload abhängig, maximale Dateigröße, ...)

Dann kannst du natürlich einen Raspberry Pi mit z. B. Owncloud benutzen. Da musst du aber vermutlich am meisten Zeit reinstecken. Dafür ist alles OpenSource, man lernt noch was dabei und das Paket erfüllt eigentlich genau deine Anforderungen.

Schließlich gibt es noch Router mit USB-Port. Da kannst du einfach einen USB-Stick oder eine Festplatte an den Router hängen und der kümmert sich dann um den Zugriff vom Netzwerk oder übers Internet. Nachteil ist, dass die USB-Ports zum Teil extrem langsam sind. Hab das mal mit meinem TP-Link TL-WR1043ND getestet. Viel mehr als 3MB/s bekommt man da auch via Gigabit-Lan nicht drüber.

Du kannst dir aber auch ein richtiges NAS ins Netzwerk hängen. Ist wahrscheinlich mit Abstand die leistungsfähigste Lösung. Allerdings sind die Teile je nach Ausstattung und Leistung nicht ganz billig. Häufig wird da z. B. ein "richtiger" Dualcore Intel Atom samt 2GB RAM verbaut.

Wo wir gerade beim Atom sind... Es gäbe auch die Möglichkeit einen kleinen PC oder Nettop dafür abzustellen. Ist natürlich auch leistungsstark, aber wieder eine Kostenfrage.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kauf dir ein kleines NAS. Schau mal hier zur Entscheidungsfindung klick mich, das DS112j sollte dafür eigentlich reichen.

Also Kosten halt ab ca. 100€ +Festplatte deiner Wahl.

Warum eigene Cloud?

Zugriff auch von Extern? wenn ja wie hoch ist dein Upload deiner Internet Verbindung?
 
Verzeihung, vielleicht hätte ich elaborieren sollen:

Das, was der TE beschreibt ließe sich dank fehlender Spezifikationen - wie etwa: wie viel Platz genau wird benötigt - mit einer der genannten Cloudlösungen bewerkstelligen. Je nach Platzbedarf sind sie kostenlos und nahezu ausnahmslos verfügbar; wenn man es genau nimmt, sind sie auch noch absolut lautlos und wartungsfrei.
 
Also sich extra nen Server nur für nen paar Unterlagen anzuschaffen halte ich für ein wenig übertrieben.

Ich habe während meines Studiums immer auf Wuala zurückgegriffen - vollkommen ausreichend dimensioniert und gut abgesichert.

http://www.wuala.com/de/

Clients und Apps gibts auch, damit hast du sämtliche Anwendungsbereiche (mobil, stationär, ...) abgedeckt.
 
Also die Großen Hoster möchte ich nicht nutzen. Denen Trau ich einfach nicht.
Das Datenvolumen dürfte nicht allzu groß sein. Sind Hauptsächlich PDF Dateien oder Dokumente in den Gängigen Formaten (Word, PowerPoint, Exel oder die Äquivalenten von Open Office)
Dann vielleicht noch Fotos, das war's eigentlich auch schon. Nix, was viel Upload braucht
Bestimmt passt das auch alles auf eine Speicherkarte oder einen USB Stick.

Die Idee mit dem Raspberry Pi klingt gar nicht so verkehrt.
 
Hi,

Also die Großen Hoster möchte ich nicht nutzen. Denen Trau ich einfach nicht.

Dann verschlüssle die Dateien doch einfach - Boxcryptor ist da das Stichwort. So bleibt es kostenlos und sicher. Nur wegen ein paar Dateien eine eigene Cloud auf die Beine zu stellen halte ich für vollkommen oversized!

VG,
Mad
 
Naja, aber eigentlich experimentiere ich auch ganz gerne. :freaky:
Das macht den Raspberry noch zusätzlich interessant. Und viel Platz nimmt der ja auch nicht weg.
Vielleicht hol ich mir den als Cloudserver und am Ende benutz ich den für was ganz anders, weil ich merke, dass mir eine Cloud weniger bringt, als ich mir erhofft habe.
 
Ich kann da auch nur Raspberry Pi empfehlen.
Es ist nicht besonders kompliziert alles einzurichten, eine 32 GB Karte reicht da auch ewig. Die Stromversorgung kommt einfach aus dem USB-Port des Routers (bei mir aus der Fritzbox).
OwnCloud ist das richtige Stichwort, damit hat man von überall Zugriff. Zusätzlich kann man SVN installieren, sodaß man auch eigene Sachen da einchecken kann.
Bei mir läuft so ein RPi schon seit Monaten, ohne, dass ich da aktiv was machen muss. Stromverbrauch ist gering, Kosten (40 Euro oder so). Einen NAS extra dafür zu kaufen halte ich für übertrieben, wenn man mehr Speicherplatz braucht, dann kann man ja entweder USB-Stick anschließen oder gleich eine USB-Festplatte.
 
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