Lautsprecherkabel - Auf was ist zu achten?

PervertedThomas

Cadet 4th Year
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März 2007
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Guten Abend,

ich möchte mir neue Kabel für meine Frontlautsprecher kaufen (3 Wege Boxen mit 150/250W). Zum Thema Kabel habe ich verschiedenste Meinungen gelesen. Manche behaupten, es käme nur auf die Länge und den Querschnitt an, andere sind von hochwertigen/teuren Highend-Kabeln überzeugt. Die Kabel würden einmal 3 und 5 Meter länge haben.
Wie seht ihr das?
Welchen Querschnitt sollte man wählen?
Lohnt es nicht Bananas zu verwenden (qualitativ)?

Danke und Grüße

PT
 
Ich hab jetzt neue Standlautsprecher hab 2x 10m 2.5mm² kabel gekauft nix besonderes
und dazu Bananas das is es mir schon wert die dinger ham 10 euro gekostet.

Gehör zu den leuten die der Meinung sind falls es sowas wie Kabelklang gibt dann ist es absichtlich und klangverfälschend.

Ansonsten reichen wohl auch 1.5mm² aber mehr als 2.5mm² keinefalls
 
2,5mm² reicht locker, darunter würde ich aber auch nicht unbedingt gehen. Du kannst notfalls auch Kabel für die Hausinstallation verwenden, das wäre wohl am billigsten, aber günstige Lautsprecherkabel tuns auch.
Das einzig wichtige ist, dass man die Adern gut auseinanderhalten kann, das haben nicht alle Hersteller gut gelöst.


Bananenstecker ändern nichts am Klang, sie sind aber praktisch, wenn man die Box mal zum Wischen oder so wegrücken will.
 
Bei 3 bzw. 5 m Kabellänge kannste 1,5 mm² nehmen, bei längeren Kabeln würde ich 2,5 mm² nehmen. Den Widerstand der Kabel kannste Dir ja ausrechnen, wir er zu groß wird der Dämpfungsfaktor der Endstufe zu gering, + natürlich Leitungsverluste etc.

Teure, ... ne, ich fang anders an:
Kabel aus dem Pro-Bereich haben der Vorteil, dass die Kabel aus mehr Einzellitzen bestehen, dadurch ist das Kabel wesentlich flexibler, der Gummimantel schütz das Kabel gegen Kabelbruch wenn man mal drauf rumfährt und solche Späße.
Das macht das Handling einfacher als bei billigem 0815 Kabel, wenn Du das Kabel eh fest verlegen willst ist günstiges Kabel voll ausreichend, die elektrischen Eigenschaften sind nahezu gleich und bei 3 bis 5 metern absolut zu vernachlässigen (Induktivitätsbelag etc.)

Und von Vodoo-Kabeln,also Highend würde ich eh die Finger lassen, den elektrischen Vorteil sehe ich einfach nicht... und dass Gold und Silber besser leiten als Kupfer ändert bei 5 Metern auch kaum etwas ;)

Bananenstecker (ergänzend) sind praktisch, weil sich sonst nach öfterem an und abklemmen der Lautsprecherkabel so eklige "Knubbel" am Kabelende bilden die du dann nicht mehr in die Klemmen kriegst und dann neu abisolieren oder rumfummeln musst ;)
 
danke schonmal für die schnelle Antwort.
Ich hätte allerdings nicht mit so einem dünnen Kabel gerechnet, hatte mir 4 oder 6mm² vorgestellt O_o
Das mit den Knubbeln ist auch ein Grund, weshalb ich Bananas verwenden wollte. Habe für meine Rear-Lautsprecher ein etwas besseres Kabel und für die Front welches aus dem Baumarkt, das Erstere ist "feinadriger", ist diese Eigenschaft relevant, ausser für die Flexibilität?

Nochmal ne andere Frage:
Was haltet ihr von B-Wiring? Habe es nie Probiert, auch wenn die Boxen die Funktion besitzen. Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen damit.
 
Bi-Wiring bringt nichts, da werden Hoch- und Tieftöner separat angesteuert, wodurch man sich einen Klangvorteil verspricht, aber in Wirklichkeit ist da kein wirklicher Unterschied zu hören.
Bi-Amping macht schon mehr Sinn, es ist zwar im Prinzip das selbe wie Bi-Wiring, nur dass die Box mehr Leistung hat. Also bei stärkeren Boxen macht es eventuell schon Sinn. Ich hab das bei meinen Heco Celan 800 und dem Onkyo 905, da hab ich einen kräftigeren Bass und eine etwas bessere Widergabe bei hohen Pegeln.
 
H03VV-F3G2,5 direkt geklemmt reicht locker.

Biwiring ist IMHO generell sinnlos. Ich selbst hab meine Mittel+Hochtonhörner (BMS 4590-16 + BMS 2236) mit H03VV-F3G0,75 angeschlossen. Die Erde spielt - für beide Schwingspule
@mckrise

Den Dämpfungsfaktor kannst du vergessen sobald ein Lautsprecher eine passive Frequenzwieiche hat. Die paar Miliohm vom Kabel haben im vergleich zu den zig Meter langen Spulen aus Lackdraht so gut wie keine Auswirkung. Die Versauen den Dämpfungsfaktor erst richtig.

An meinen B&W 703 konnte man nach der Aktivierung mit 4 Alesis RA-500 Endstufen und einer dbx 234 XL Weiche ertaten ob die Endstufen eingeschaltet waren oder nicht. Sobald die Endstufen eingeschaltet waren gings deutlich schwerer. Mit der passivweiche spührt man keinen unterschied. -> Der Dämpfungsfaktor wird von der Passivweiche regelrecht gefressen.

Angeschlossen war das ganze mit 4mm² Zwillingslitzen mit 2Meter länge und einem Harting HAN E Steckverbinder anstelle des orginalen Klemmenblocks. In den LS hab ich auch 4mm² Zwillingslitze verbaut gehabt. Passiv würde das ganze überhaupt keinen sinn ergeben.

BI-Amping ohne Weiche ist IMHO auch sinnlos außer die Netzteile der Amps sind im solo Betrieb am Ende. Verwendet hab ich es aber trotzdem bei meinem 4 Basstreibern um einen PID Regler einsetzen zu könne der die Fehler der Chassis duch gegensteuern ausgeglichen hat.

Beim Neubau rund um die BMS Hörner ist soetwas nicht mehr vorgesehen.
 
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