LGA 775 Sockel upgraden

CarterIII

Ensign
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März 2009
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Hallo liebe PC-Freunde,

ich möchte gern meinen schon sehr betagten Rechner nach Jahren des hadern und warten upgraden.
Grundlage hierfür ist:
Q6600
Gigabyte EP 35-DS3L
4GB DDR2 Ram

bequiet pure 430w
R9 270x Sapphire
64GB SSD
128GB SSD
2TB HDD
Prolimatech Megahelms.

Die 6 letztgenannten Teile würde ich gerne in den neuen Rechner integrieren.

Mein Denkansatz zum Upgrade ging in diese Richtung mit dem Sprung auf die aktuelle Intel Plattform 2011-3:

1 x Intel Core i7-5820K, 6x 3.30GHz, boxed ohne Kühler (BX80648I75820K)
1 x Crucial Ballistix Sport DIMM Kit 8GB, DDR4-2400, CL16-16-16 (BLS2C4G4D240FSA/BLS2K4G4D240FSA)
1 x ASRock X99 Extreme4 (90-MXGVL0-A0UAYZ)
1 x Prolimatech Mounting Kit For LGA2011
1 x Enermax Twister Cluster Advance 120mm (UCCLA12P)
2 x Enermax Twister Cluster Advance 140mm (UCCLA14P)
1 x Corsair Obsidian Series 450D mit Sichtfenster (CC-9011049-WW)

ca 810€

Könntet ihr das so absegnen oder sollte ich noch Veränderungen vornehmen?
(Ich habe auch über ein Sockel 1150 System mitsamt einem 4790K nachgedacht, möchte aber nicht bei einem Neukauf auf einen alten Sockel setzen.)

Besten Dank :schluck:
 
Vielen Dank für deine schnelle Rückmeldung.

Auch das bequiet NT würde ich gerne mitnehmen. Das sollte meines Wissens nach auch ohne Probleme möglich sein? :)
 
Also bezüglich des P-/L-Verhältnisses fährst Du mit einem Sockel 1150 System besser. Und wieso soll das einer alter Sockel sein ? Es ist der aktuelle Sockel der Intel Mainstream-Plattform und wird es bis zum erscheinen von Skylake auch bleiben.

Wenn Du spielen willst, solltest Du bei einem so perfomanten System auch über eine neue GraKa wie eine Geforce GTX 970 oder Radeon 290(x) nachdenken.
 
Beim Netzteil würde ich nicht unbedingt knausern. Die Pure Serie ist nichts Besonderes.

Der 11-3 braucht Quad Channel.

Wenn du nicht bis Skylake warten willst, steht der Aufrüstung nichts im Wege.
 
Ram solltest du bei der Plattform 4 Riegel nehmen, da Quad-Chanel. Also 16 GB Ram.
Wenn man sich deine Nutzungsdauer anschaut, dann ist die Plattform gut ausgewählt.
Beim Netzteil würde ich es einfach drauf ankommen lassen. Zusammenbauen und probieren. Sollte es nicht reichen, kannst immer noch ein E10 für 60€ kaufen.
 
Danke für eure Antworten.

Das PL Verhältnis ist bei einem 1150 System bestimmt besser, allerdings möchte ich nicht unbedingt auf den schon ersetzten DDR3 Speicher setzten und mich dann in 4 Jahren ärgern, dass er nur noch schwer oder teuer zu beschaffen ist, oder ich die CPU nicht erneuern kann weil der Sockel nicht mehr passt.

Die Grafikkarte wird dann zusammen mit einem neuen NT nachziehen, sobald ich wieder ein paar Euro auf dem Spaß-Konto habe :)

Gibt Quad-Channel RAM in dieser Preisklasse? Und wäre der Performance Einbruch so groß, wenn ich erstmal nur mit 2 Modulen fahre?

EDIT:
Ich möchte mit dem System über einen längeren Zeitraum spielen können, und im Moment ist der Flaschenhals die CPU und dann mittelfristig die Grafikkarte.
 
16 GB Ram kostet ungefähr das doppelte. Nochmal 80-90 € mehr. Dann solltest du auch vorerst Ruhe haben was den Part betrifft.
 
Wenn du Spielen willst ist ein Sockel 2011-3 System rausgeschmissenes Geld, da hast du bei Sockel 1150 die gleiche Leistung.
Bedenke auch das man nicht für die Zukunft kaufen sollte.
 
Es wird keine sinnvolle Aufrüstung für den 11-3 kommen. Wenn du dich dafür entscheidest, hält er aber ohnehin 6 Jahre.

Ich finde es sinnvoll, hoch einzusteigen auf eine gute Plattform und dann ggf. Speicher nachzurüsten. Zumal der i7 4790k völlig überzogen ist im Preis.
 
Ja leider kostet er im Moment das doppelte, deswegen war meine Überlegung, erstmal "nur" 8GB einzubauen und die 3% Performanceverlust in Kauf zu nehmen und dann später wenn der RAM im Preis gefallen ist auf 16 GB zu gehen.

Du hast völlig Recht die Leistung ist im Moment identisch, ich habe nur die Lebensdauer im Hinterkopf die das System dann vermutlich bei mir bleiben wird (5-7 Jahre) und dann hätte ich schon gerne die 2 physischen Kerne mehr. Oder meinst du das ist nicht sinn-stiftend?

EDIT:
CPU seitig hast du bestimmt recht aber ich rechne mir im Hinblick auf den RAM und in Verbindung mit den 8 Slot dafür in 5 Jahren bessere Chancen aus DDR4 statt DDR3 RAM günstig upzugraden.
Das war auch meine Überlegung, deswegen wollte ich die Experten hier konsultieren und auch andere Perspektiven kennen lernen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Performanceunterschied ist vielleicht nicht so groß aber wenn du jetzt gleich nen Quad-Kit holst, hast du fürs erste Ruhe und du hast identische Riegel. Kaufst du jetzt 8GB und willst irgendwann erweitern kann es sein, dass du den identischen Speicher nicht mehr bekommst bzw. ihn dann gebraucht kaufen musst.
 
Bei deiner Nutzungsdauer ist der Gedake nicht verkehrt. Die 1150er Plattform kostet dich ca. 200€ weniger und ist bei Spielen nicht langsamer. Die Frage ist ob du dein künftiges System wieder wirklich 5-7 Jahre nutzen wirst. Die 2 Extra-Kerne werden sicherlich in 2-3 Jahren nützlich sein.
Meine persönliche Meinung ist, das ein System nach ca. 4 Jahren sein Zweck erfüllt hat und durch ein 4 Generationen neueres System ersetzt werden sollte. (Neue Schittstellen, Leistungsplus ca. 30%, Sparsamer)
 
Zuletzt bearbeitet:
Müssen es dann bei einem möglichen RAM Upgrade die identischen Riegel sein, oder reicht es aus, wenn der Takt und die Timings passen?

Ich würde erstmal vom worst-Case ausgehen und auf eine wiederholt lange Lebensdauer spekulieren. Das stimmt aber ob mal sich dann in 4 Jahren durchringen kann oder das nötige Geld oder die Lust hat, upzugraden nur weil es eigentlich nötig ist kann ich nicht antizipieren ;) Deswegen die 200€ mehr und den vermeintlich sichereren Weg.
 
In vier Jahren kannst du keinen heute gekauften Intel Rechner aufrüsten. Zumindest eben nicht mit einer CPU.

Den Sockel 1150 wird es dann nicht mehr geben und den Sockel 2011-3 auch nicht mehr. So einfach ist das. Also solltest Du Deine heutige Entscheidung nicht von der Langlebigkeit abhängig machen. Die gibt es einfach nicht. Bei beiden Sockeln nicht.
 
Hmm es wird schwieriger als ich dachte.

Naja was heißt Langlebigkeit gibt es nicht? Wenn ich mir mein System im Moment ansehe, dann ist im Grunde das Gegenteil der Fall und ich habe ursprünglich man mit einem Pentium 4 gestartet.

Was wäre denn dein Vorschlag? Ein i5 4460 mit entsprechendem Zubehör?

Vielen Dank :)
 
Es wäre da noch der Aspekt der aktuellen Nutzbarkeit: hast Du im Sinn, den 5820K gleich nach Erhalt zu übertakten? Wenn ja, alles klar, wenn nein, musst Du Dir überlegen, ob ein System auf Basis eines 4790K nicht besser wäre. Warum? Weil ein 4790K vermutlich in vielen Spielen mit seinen 4.4GHz dem 3.3GHz 6-Kerner noch überlegen ist und es vermutlich auch noch ein, zwei Jahre sein wird. Das heisst soviel wie: benötige ich jetzt volle Spiele-Power auf Kosten der Langlebigkeit? Oder doch lieber umgekehrt?
Zudem: verzichtest Du auf den 6-Kerner plus Unterbau könntest Du Dir auch gleich noch eine stärkere Grafikkarte kaufen. Auch hier wieder dieselbe Diskussion: willst Du ab sofort bis in ein, zwei Jahren volle Spiele-Power haben oder lieber mit der 270er weiterfahren und später zum 6-Kerner noch eine gute Grafikkarte nachrüsten? Es gibt also deutlich mehr zum Beachten hier.
 
Warum überhaupt Übertakten? Der nutzen ist doch minimal bei Gaming.

Daher macht nur die Standartempfehlung Sinn -> normaler i5.
 
Meine Überlegung wäre eher letztere: Den 5820K zu Beginn mit seinem Standard Takt zu belassen und ggf zu undervolden, da ich den Flaschenhals bei der Grafikkarte sehe. Um dann in ca einem Jahr mit einer größeren Graka aufzurüsten.

Ich kann allerdings auch Coca_Cola verstehen. Und dann wäre die Konsequenz in ca 3 Jahren wieder einen vollständigen Plattformwechsel durchzuführen?
Edit:
Mit einem i5 wäre ich dann bei ca 460, statt 810 Euro. Bleibt die Frage, ob es sich in ca 4 Jahren lohnt, einen kompletten Plattformwechsel mit 350 Euro zu unternehmen?


Mein Ziel ist es doch nur wieder ein System zu haben , welches mich über viele Jahre begleitet und das ich als Grundlage für alles Kommende nutzen kann.
 
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