linux in unterordner

Clockmaster

Cadet 4th Year
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moin,
wollt mal fragen ob es irgendwie möglich ist das linuxdateisystem in einen unterordner auf der festplatte zu setzen. also so dass auf der festplatte nicht sofort /bin /etc /usr usw auftauchen sondern zB nur der ordner system in dem die komplette struktur sitzt:
/system/bin
/system/etc
/system/usr

ob es jetzt kompliziert ist oder nicht sei mal dahingestellt. doch müsste es doch irgendwie möglich sein, kann man doch per chroot sein rootsystem festlegen - egal wo es ist.
 
Du kannst ihm bei der Installation vielleicht sagen, dass er seine Verzeichnisse im Unterordner anlegen soll... Also wenn er ein Mountpoint haben will sagst du ihm \system\ *schaetz* .. Aber ich weiss es nid genau.

mfg
 
Und wenn du dann per chroot dein Rootverzeichnis von / in /system verlegst, was dann?
Dann wird siehst du nur noch alles ab /system.
Und die milliarden Programme die auf einem ordentlichen Verzeichnisbaum bestehen (ordentlich = dem FHS entsprechend, File Hierarchy Standard)? Was passiert wohl mit denen?

Lass es!
 
ich wollte jetzt versuchen gentoo soweit zu ändern.
das meiner meinung nach einfachste wäre es vor dem mounten des dateisystems ein chroot zu setzen der auf diesen ordner verweist.
also

chroot /system

anschliessend führt er dann doch alle operationen in diesem verzeichnis aus, oder?

edit @boron

ich will einfach nur dass auf der hauptebene der platte nicht so viele ordner sind um es ein wenig zu ordnen. vll gibt es ja auch ne möglichkeit die anzahl stark zu verringern...?!
 
Zuletzt bearbeitet:
also ich hab zwar jetz nich grad die super ahnung von linux ...

aber wie wärs mit partitionen?

hda1 bla boot
hda2 system zeug
hda3 home

... zumindest sehe ich keinen großen sinn in deinem vorhaben. schliesslich wären dann alle ordner lediglich eine etage tiefer gerutscht.
 
Quixotte schrieb:
also ich hab zwar jetz nich grad die super ahnung von linux ...

aber wie wärs mit partitionen?

hda1 bla boot
hda2 system zeug
hda3 home

... zumindest sehe ich keinen großen sinn in deinem vorhaben. schliesslich wären dann alle ordner lediglich eine etage tiefer gerutscht.
eben, sie sind eine etage tiefer und somit nicht mehr auf der obersten ebene die somit sauber bleibt. es gibt viele leute die lieber eine etwas andere dateistruktur haben (inklusive mir) weshalb es auch so projekte wie gobolinux gibt, bei dem jedes programm in seinem eigenen ordner sitzt und somit auch leichter entfernt werden kann als in den ganzen ordnern /opt /usr/share /usr/local/share /lib /usr/lib usw nach teilen des programms zu suchen. mir ist dieser aufbau zB lieber...
 
servus

also wenn du gentoo soweit geändert kriegst sag mir bescheid :) .
wenn du das wirklich versuchen willst hast du echt ne menge arbeit vor dir.

nehmen wir zum beispiel /dev :
viele devicefiles sind in userspace-tools einkompiliert /dev/null beispielsweise
oder /dev/hda /dev/dsp /dev/tty* um nur ein paar zu nennen.

und mit /proc wirst du da ebenso probleme bekommen.
also wie boron schon schon andeutete :
du musst dann fast jedes programm umschreiben.

das mit dem chroot is denke ich schon eher ein ansatz:

normalerweise startet der kernel ja den prozess init der dann weitermacht
mit dem startvorgang...

man kann dem kernel ja aber ein init=/system/chmodhack übergeben,
dann startet der kernel statt init also chmodhack und das startet init dann im chroot-käfig /system . dann müsstest du nur *ein* kleines programm schreiben ;)

müsste klappen denke ich, oder hab ich da was übersehen?

:D :D
du könntest aber auch einfach alles nach /system verschieben und das mit symlinks lösen so etwa:

/system/boot
/system/bin
.
.
/boot -> /system/boot
.
.
(sofern es Dir nur um verzeichnisse geht :lol: )
:D :D

na ja falls du das programm schreibst, mach es opensource und wir werden es alle saugen!!

bis denne

henne
 
also das mit dem init ist ja garnet so schlecht, werd mir das mal angucken.
als programm müsste doch eine einfache textdatei fungieren, die ich ausführbar mache, oder?(bin nicht so der programmierer)
 
servus

@karuso:

du meinst ein bash-skript?
also ich denke das das eher nicht funktioniert, denn normalerweise
wird ein shellskript in der bash gestartet und auch die argumente
werden von der bash geparst.

wenn du es als kommandozeile an den kernel übergibst, weiss der wohl nicht was zu tun ist.

ich denke da muss ein elf- bzw. a-out- bzw wasweissich-binary her.

aber das müsste ja eigentlich auch simpel sein.

bis denne

henne
 
hm, stimmt - dann muss es also programmiert werden :(
hab heute aber gelesen dass man in die linuxrc befehle packen kann die noch vor dem mounten des dateisystems aufgerufen werden.
ausserdem kann man in die initrc alles mögliche packen (am ende noch das ganze fs? :p )

kennt jemand zufällig acronis true image?
das ganze programm basiert auf einem linuxkernel, und es liegt auf einer seperaten partition ein unterordner namens f11, in dem ein kernel, eine config und eine initrd datei liegen.
es muss also möglich sein per initrd das verzeichnis zu verlagern.
wie wird das ganze eigentlich mit den knoppix-cds gemacht? immerhin liegt da alles gepackt in einem archiv!?
 
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